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  • The Incredible Hulk: Ultimate Destruction im Gamezone-Test

    Absolut incredible: Es gibt also doch endlich ein gutes, wenn auch nicht perfektes Spiel mit dem grünen Muskelmann.

    Erstmals erschien der grüne Muskelprotz Hulk im Jahre 1962 auf der Bildfläche, als er von den Comic-Legenden Stan Lee und Jack Kirby ins Leben gerufen wurde. Er gehört zu den wohl bekanntesten Marvel Comic-Charakteren und gilt als Schlüsselfigur unter den Superhelden. Mitte 2003 donnerte er in einer aufwendigen Produktion durch die Lichtspielhäuser, natürlich flankiert von zahlreichen Umsetzungen für diverse Konsolen. Der damalige Titel zum Kinofilm gehört aber nicht gerade zu den empfehlenswertesten Spielen und wirft somit einen dunklen Schatten über die neue Produktion von Radical Entertainment. "The Incredible Hulk - Ultimate Destruction" stellt aber unter Beweis, dass es durchaus sehr gute, wenn auch nicht perfekte Spiele mit dem grünen Muskelmann gibt.

    Bruce Banner war eigentlich ein Mensch wie jeder andere auch: Er ging seiner Arbeit als Wissenschaftler nach und lebte ganz normal von sich hin, bis eines Tages einer seiner Versuche mit Gamma-Bomben ein wenig schief lief. Die Strahlung hätte ihn eigentlich sofort töten müssen, doch das Glück im Unglück bescherte ihm ein Leben nach dem Unfall. Ganz begeistert darüber ist Bruce aber nicht, denn die Gammastrahlung hatte durchaus einige Nebeneffekte, die ihn zu einem gefährlichen Monster mutieren lassen. Wann auch immer sein Gemüt umschwenkt und er Ärger wie auch Wut verspürt, mutiert der Wissenschaftler in ein großes, mit dicken Muskeln versehenes und gar hässliches Monster. Zwar steckt immer noch sein Ich im Innern des grünen Muskelbergs, doch leider kann er den "Hulk" nicht immer kontrollieren.

    Zerstörungstour für Einzelgänger

    The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Dieses unbändige Biest wird nun vom Spieler übernommen, welcher den Hulk durch Häuserschluchten einer riesigen Großstadt und durch eine Steppe dirigieren darf. Vorwiegend wird der Storymodus Verwendung finden, weitere Spielmodi oder gar Varianten für mehrere Spieler sucht man leider vergebens. Einzig allein freischaltbare Extras wie zum Beispiel Comic-Covers, Making-of-Material oder ausführliche Statistiken locken in die Untermenüs. Je nach Erfahrung des Spielers kann der Schwierigkeitsgrad auf leicht oder normal gestellt werden, fleißige Actionhelden schalten sich eine weitere Stufe frei. Der Aggressionsabbau steht im Verlauf des Spiels an erster Stelle, vieles lässt sich demolieren und zerstören: Objekte, Fahrzeuge und Randbebauung werden zertrümmert oder als Wurfgeschosse verwendet, Häuser werden in Schutt und Asche zerlegt und selbst unschuldige Kühe können als Boxhandschuhe missbraucht werden. Somit macht das Spiel seinem Namen "Ultimate Destruction" alle Ehre, der schier pausenlose Actiongehalt birgt aber auch unheimlich viel Spielspaßpotenzial.

    Agiler Hulk und die Steuerungsproblematik

    The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Zu Beginn befindet man sich auf einer kleinen Militärbasis außerhalb der Stadt. Hier sorgt ein Tutorial für den nötigen Einstieg, denn die Steuerung ist nicht immer ganz einfach ausgefallen. Anfangs merkt man aber kaum etwas davon, da nur eine geringe Auswahl an Bewegungsmöglichkeiten und Attacken zur Verfügung stehen. Jede Zerstörungsorgie und jede Mission lässt aber die Smash-Kasse klingeln, die dafür erhaltenen Punkte können sogleich für den Heldenaufbau verwendet werden. Mehrere Duzend neue Moves und Combos kann Hulk somit im Verlauf des Abenteuers einstudieren. So erlernt man erst einmal, wie man die verschiedenen Objekte als Waffen oder Wurfgegenschosse verwenden kann: Beispielsweise kann ein großer Laster als Schutzschild Verwendung finden, gegen einen Hubschrauber geworfen oder auch in zwei Teile zerlegt und zum Boxen genutzt werden. Schnell kommen dann auch kombinierte Schlag- und Trittangriffe sowie Spezialattacken hinzu - die Auswahl an Möglichkeiten scheint schier unbegrenzt.

    The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Mit dem grünen Monster kann man sich frei in der Umgebung und durch die Stadt bewegen. Hulk nutzt dabei nicht nur die Straßen und Gassen zwischen den Häuserschluchten, sondern wandert auch mal gerne im Stil von Matrix an den Fassaden der Bauten entlang. Nichts ist leichter als einen Wolkenkratzer zu erklimmen: Einfach an die Wand springen und bis in die Wolken hinauf laufen. Schnelle "Wallruns" und Sprünge von einem Gebäude zum nächsten sehen durchaus imposant aus und erfreuen das Spielerherz mit gelungenen Bewegungsanimationen, die spielerische Freiheit bei der Fortbewegung hat aber auch seinen Preis: Nicht selten verliert man die Kontrolle über den grünen Hünen und springt unkontrolliert in irgend eine Richtung weg. Vor allem wenn Häuserwände genutzt werden, wirkt die Steuerung schwammig und der Hulk scheint teils unkontrollierbar zu sein.

    Die Freiheit ruft

    The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Die Geschichte wird meist in kleinen Videosequenzen erzählt, welche aber nicht annähernd mit der pausenlosen Action auf dem Spielbildschirm mithalten können. Daher konzentriert man sich doch recht schnell wieder auf das Wesentliche: Die Zerstörung der Gegner und unweigerlich auch der Umgebung. Eine Kirche dient nach dem Tutorial als Hauptquartier und Ausgangspunkt für alle weiteren Missionen. Sie bietet aber auch die Möglichkeit, alle bisherigen Erfolge einzusehen, Berichte zu lesen oder aber für erhaltene Smash Punkte neue Moves zu kaufen. Bei manchen startet anschließend wieder eine kleine Übungsrunde auf dem Militärplatz, so dass man sich die neuesten Aktionen auch gut einprägen kann. Der eigentliche "Spielplatz" wird über Sprungpunkte erreicht, die einen an eine bestimmte Stelle bringen. Der Spielverlauf verhält sich erfreulicherweise nicht unbedingt linear: Neben der jeweils zeitlich immer nur einzig zur Verfügung stehenden Aufgabe aus 30 storyfördernden Missionen, stehen 40 begleitende Aufträge auf den Programm. Diese bringen den Hulk zwar storytechnisch nicht weiter, sorgt aber für Abwechslung und gefüllte Kassen beim Smash-Punkte-Zähler.

    The Incredible Hulk: Ultimate Destruction The Incredible Hulk: Ultimate Destruction Der Missionsaufbau ist meist recht simpel: Zu Beginn gibt es ein kleines Briefing, in dem kurz die Hintergründe des Auftrags erläutert sowie die Ziele gesteckt werden. Dabei steht nicht immer nur die Zerstörung im Vordergrund, auch wenn einige Missionen das Beseitigen von bestimmten Objekten und Gegnern abverlangen. Ab und an variieren die Aufgaben glücklicherweise, z.B. müssen bestimmte Gebäude beschützt oder aber Objekte gefunden und zur Kirche gebracht werden. Verursacht man innerhalb der Stadt zu viel Chaos und Schaden, steigt eine Bedrohungsanzeige. Je nach Höhe wird sich die Polizei und das Militär deutlich erkennbar zeigen und sich dem Hulk zu Fuß, mit dem Panzer oder gar Hubschrauber in den Weg stellen. Besiegt man die Eliteeinheiten, sorgen massig Extrapunkte für viele neue Moves. Mitunter als Höhepunkte kann man die sechs Bosskämpfe bezeichnen, welche meist in gesonderten Arenen wie einer Fabrik stattfinden. Diese Gegner lassen sich oftmals nur mit Taktik und gezielten Angriffen besiegen. Kreativität und die Ausnutzung der natürlichen Gegebenheiten sind hilfreich, indem man Objekte als Waffen einsetzt oder gar ein Gebäude zum Einsturz bringt und den Feind in dessen Trümmern begräbt. Die Kämpfe sind aber sehr fordernd und spätestens hier zeigt sich, ob man frustriert in den Kontroller beißt und aufgibt, oder die Nerven bewahrt und sich dem Gegner sooft gegenüber stellt, bis er tatsächlich erledigt ist.

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The Incredible Hulk: Ultimate Destruction
The Incredible Hulk: Ultimate Destruction im Gamezone-Test
Absolut incredible: Es gibt also doch endlich ein gutes, wenn auch nicht perfektes Spiel mit dem grünen Muskelmann.
http://www.gamezone.de/The-Incredible-Hulk-Ultimate-Destruction-Classic-16779/Tests/The-Incredible-Hulk-Ultimate-Destruction-im-Gamezone-Test-990396/
20.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/screenshot_0165_120713102026.jpg
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