Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • The King of Route 66: Kein King of the Road - Leser-Test von sinfortuna

    The King of Route 66: Kein King of the Road - Leser-Test von sinfortuna Rennspiele gibt es ja insbesondere für die Sony Playstation 2 en masse, doch immer weiter werden Woche für Woche weitere Titel jenes Genres auf den Markt geschmissen. In der Regel mit nur sehr mäßigem Erfolg. Warum dem so ist? Es fehlt einfach an Innovation und an die Grenze der Leistungsfähigkeit des PS2-Kastens in grafischer Hinsicht wurde -(zum Beispiel mit den Gran-Turismo-Teilen) auch bereits gegangen. Es muss etwas erfrischend Anderes her, möchte man heutzutage noch mit einem Racer in erhöhtem Maße auf sich aufmerksam machen. Im Fall von "King of Route 66" für die Playstation 2 wird immerhin mit dicken LKWs bzw. Sattelschleppern durch die Gegend gedonnert, was ja nicht ganz so häufig vorkommt wie Games mit hochgezüchteten Boliden, Rallyewagen oder Formel-1-Flitzern. Vorgänger dieses Spiels war im Übrigen "18 Wheeler", über das ich bereits berichtete und bei dem es sich nur um einen mit Hängen und Würgen als durchschnittlich zu bezeichnenden Titel handelte. Die Hauptmängel jenes Teils waren eine wenig ansehnliche Grafik und eine ultrakurze Spieldauer, hier beim Nachfolger sieht es zumindest bezüglich des Umfangs etwas besser aus. Ansonsten zeigt sich "King of Route 66" aber von einer sehr unspektakulären Seite und geht angesichts der zahlreich vertretenen und teils bärenstarken Konkurrenz in der Masse gnadenlos unter. Richtig schlecht ist diese Scheibe nicht, aber auch in diesem Fall ist die Bezeichnung als solider Durchschnittstitel eher noch geschmeichelt.

    Zunächst einmal freuen wir uns (vielleicht) über einen Zweispielermodus, denn es ist uns tatsächlich möglich, zu zweit auf einem geteilten Bildschirm (Splitscreen) um die Wette zu donnern, doch für mehr als nur wenige Tage motiviert das leider nicht. Lediglich drei verschiedene Strecken sind nämlich nicht gerade ein Garant für enorme Langzeitmotivation. Noch bedeutungsloser ist das normale Einzelrennen gegen die CPU-Fahrer, hier werden wir uns - wenn überhaupt - nur zwecks Eingewöhnung ganz am Anfang des Spiels austoben. Acht Minispiele sorgen des Weiteren für Abwechslung und bringen zumindest vorübergehend frischen Wind ins Gameplay: Eskortierungsaufträge oder Zerschrottungsorgien wechseln sich dabei in steter Regelmäßigkeit ab. Nicht uninteressant ist der Queen-of-Route-66-Modus, in welchem es darum geht, kleine Gefälligkeiten für die örtlichen Schönheiten zu erledigen, was sich aber aufregender anhört, als es in Wahrheit ist: letztlich geht es nur darum, für diese innerhalb einer vorgegebenen Zeit bestimmte Gegenstände (meistens wertvolle Klunker) einzusacken. Aber immerhin: es wurde sich in punkto Spielumfang und Abwechslungsreichtum hier bei "King of Route 66" deutlich mehr Mühe gegeben als beim Vorgänger, insofern bin ich in diesem Punkt nicht unzufrieden.

    Schließlich bleibt "nur" der Story-Modus übrig, der dann aber immerhin mit einem angenehm großen Umfang aufwarten kann und vom Aufbau her gar nicht einmal so schlecht ist. Durch was für Landschaften wir dabei heizen, sollte angesichts der Namensgebung dieses PS2-Rennspiels eigentlich kein großes Geheimnis sein, denn selbstverständlich brausen wir über die weltberühmte Route 66 quer durch den westlichen Teil Amerikas. Insgesamt erwarten uns achtzehn Etappen, in denen wir uns nicht nur mit den Tücken der jeweiligen Streckenführung, sondern vor allem mit den unangenehm aggressiven CPU-Fahrern auseinandersetzen müssen. Nichts gegen fordernde Schwierigkeitsgrade - ganz im Gegenteil - doch leider finden wir einige unfaire Passagen vor, da die LKWs aus dem CPU-Fahrer chronisch übervorteilt werden. Besonders ärgerlich: nicht selten gegen Ende einer Etappe ziehen diese auf "wunderbare Art und Weise" (wie auch immer diesen das urplötzlich möglich sein mag) an uns vorbei. Zudem erweist es sich als äußerst nervig, die jeweilige Strecke in- und auswendig kennen zu müssen, um wirklich den kürzesten Weg zum Zielort zu finden, die CPU-Fahrer diese "natürlich" im Schlaf verinnerlicht haben. Das ist ärgerlich und macht uns ab und an stinksauer. Die Belohnungen für gute Leistungen in Shops, in denen wir mit unserer (wahrlich) sauer verdienten Kohle neue Teile für unseren LKW kaufen dürfen, ist zwar eigentlich motivierend, doch die Verärgerung über jene unfairen Momente dominiert dennoch.

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 04/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 04/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1005544
The King of Route 66
The King of Route 66: Kein King of the Road - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/The-King-of-Route-66-Spiel-37785/Lesertests/The-King-of-Route-66-Kein-King-of-the-Road-Leser-Test-von-sinfortuna-1005544/
08.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/10/7_multi.jpg
lesertests