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  • The King of Route 66: Truckracing - Leser-Test von axelkothe

    The King of Route 66: Truckracing - Leser-Test von axelkothe Sega ist noch einer der wenigen Videospielehersteller, der auch noch Spiele für die Spielhalle entwickelt. Ein Teil dieser Spiele findet dann, nach einiger Zeit den Weg auf die heimischen Konsolen. Dies ist auch der Fall bei dem Truckrennspiel The King of Route 66, dem Nachfolger des für den Dreamcast, den Gamecube und die Playstation2 erschienen 18 Wheeler. Ob der dieses mal nur für die Playstation2 erscheinende Nachfolger die Mankos des Erstlings ausbügeln kann?

    Ein ist jedenfalls schon mal klar, den ganzen Reiz des Arcade-Vorbilds wird die Konsolenumsetzung nie erreichen, denn auf ein riesiges Truckerlenkrad in einer aufwändigen Hydraulikkabine werdet ihr zu Hause leider verzichten müssen. Dieses Manko versuchte Sega, wie schon beim Vorgänger mit neuen, nicht im Arcadespiel enthaltenen Spielmodi auszubügeln. Doch dazu später.

    Hauptmodus von The King of Route 66 ist der gleichnamige Spielmodus. Eingebettet in einer kleinen Story müsst ihr mit eurem Truck die komplette Route 66, von Chicago bis nach Los Angeles fahren. Ohne Aufgabe wäre dies natürlich schrecklich langweilig, und so müsst ihr euch in 16 verschiedenen Missionen behaupten. Die meiste Zeit müsst ihr eine Fracht von Punkt A nach Punkt B bringen. Dabei müsst ihr aber schneller sein als die Fahrer der Konkurrenz, ansonsten gilt der Abschnitt als nicht geschafft. In anderen Abschnitten müsst ihr einfach nur ein Zeitlimit unterbieten und rechtzeitig beim Auftraggeber für eure neue Fuhre ankommen.

    In beiden Fällen kommt ihr ohne Tricks nicht weit, das Zeitlimit ist nämlich immer sehr knapp bemessen und die Konkurrenz ist verdammt schnell. Also zündet ihr einen Turbo nach dem anderen und kürzt ab, wo es nur geht. Dabei könnt ihr keine Rücksicht auf Verluste nehmen, was im Weg steht wird von eurem Truck einfach niedergewalzt. Autos fliegen im Hohen Bogen von euch und explodieren, Wassertürme zerbersten, ihr macht Abstecher durch Shopping Zentren sowie über einen Dampfer der im Hafen liegt. Wer besonders viel Schaden anrichtet, bekommt dabei sogar noch Extrapunkte. Nur auf eines solltet ihr bei all dem Acht geben: Eure eigene Fracht. Wird diese nämlich zu stark beschädigt, wird euch von der Prämie je nach Beschädigungsgrad ein Teil abgezogen.

    Neu in der Heimumsetzung ist der "The Queen of Route 66" Modus. In diesem Modus müsst ihr mehrere kleine Aufgaben erfüllen, wie das einsammeln von in der Stadt verteilten Edelsteinen innerhalb eines knappen Zeitlimits. Im Shop könnt ihr euch von der Belohnung neue Teile für den Truck kaufen und diesen somit aufrüsten. Ist es euch dagegen mehr nach einem Zweispielerrennen gegen einen Freund, so ist dies auch möglich, allerdings nur auf drei verschiedenen, abgespeckten Rennstrecken.

    Technik:
    The King of Route 66 ist auf dem technischen Niveau des Vorgängers stehen geblieben, und dieser hat nun doch einige Jahre auf dem Buckel. Das äußert sich dem Spieler dann in langen Ladezeiten, schwachen Texturen und gelegentlichen Einbrüchen in der Framerate. Die Sounduntermalung ist dagegen passend und die Zwischensequenzen sind witzig gemacht.

    Axels Meinung:
    Auf Konsole hat The King of Route 66 leider keine richtige Daseinsberechtigung. Die Faszination, die von der Automatenkabine ausging fehlt natürlich völlig, und umso mehr werden einem die Fehler im Gamedesign deutlich. Nervig sind so zum Beispiel die extrem unfair agierenden Gegner, welche euch selbst mit aktiviertem Turbo schon mal überholen, euch brutal von der Strecke drängen und ohne Tricks eigentlich nicht zu besiegen sind. Hat man es dann doch geschafft, den Storymodus zu beenden, merkt man dass dieser praktisch keinerlei Motivation bietet, es ein zweites Mal zu versuchen und so landet die Spiel-DVD schon nach spätestens zwei Tagen im Schrank oder auf ebay. Nicht mal die zusätzlichen Spielmodi können für längere Zeit an den Bildschirm fesseln, da sie weitgehend spaßfrei sind und sich keinesfalls mit dem gelungenen Parking-Modus des Vorgängers messen können.

    Negative Aspekte:
    technisch mittelmaß, keine Langzeitmotivation, unfaire Gegner

    Positive Aspekte:
    Strecken mit vielen abkürzungen, nette Story

    Infos zur Spielzeit:
    axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    The King of Route 66

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: axelkothe
    5.9
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    5.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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998854
The King of Route 66
The King of Route 66: Truckracing - Leser-Test von axelkothe
http://www.gamezone.de/The-King-of-Route-66-Spiel-37785/Lesertests/The-King-of-Route-66-Truckracing-Leser-Test-von-axelkothe-998854/
18.10.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/09/TV2003090315191900.jpg
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