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  • The Legend of Spyro: A New Beginning im Gamezone-Test

    Bei weitem nicht mehr so knuddelig wie früher präsentiert sich der lila Drache im aktuellen Abenteuer.

    Viele Heldentaten hat der lilafarbene Drache namens Spyro schon auf diversen Spielkonsolen hinter sich. Was die Qualität und den Spielspaß angeht, fielen diese je nach System und Entwicklerteam sehr unterschiedlich aus. So waren die ersten drei Titel mit dem kleinen Helden, die exklusiv für die PS1 von Insomniac Games entwickelt wurden, ohne Zweifel die gelungensten und konnten sowohl bei Jung als auch Alt punkten. Dieser große Erfolg bescherte dann der violetten Titelfigur zahlreiche Auftritte auf anderen Systemen, die aber alle nicht an die Klasse der Originalabenteuer heranreichten. Ob diese Aussage mit dem jetzt erschienen neuen Abenteuer "The Legend of Spyro: A New Beginning" weiterhin Gültigkeit hat oder ob der neueste Konsolenstreich mit dem liebenswerten Drachen, welcher diesmal von Krome Studios - den Machern der "Ty" Spielreihe - entwickelt wurde, überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

    The Legend of Spyro: A New Beginning The Legend of Spyro: A New Beginning In Büchern (wie beispielsweise Narnia), Filmen (Star Wars lässt grüßen) und vermehrt jetzt auch in Videospielen (wie GTA oder Devil May Cry) trifft man schon mal auf sogenannte "Prequels" - das heißt Fortsetzungen, da sie erst später verfasst, gedreht oder entwickelt wurden, deren Handlung aber nicht an die vorherigen Ereignisse anknüpft, sondern ihnen vorausgeht. Warum das jetzt hier erwähnt wird? Weil nämlich genauso einen Vorläufer das neueste Abenteuer von Spyro darstellt. Wer also schon immer wissen wollte, warum der kleine Drache bei den Libellen aufgewachsen ist und ob es eine besondere Bedeutung hat, dass dieser lilafarben ist, der bekommt die Antworten auf diese Fragen im neuesten Sypro-Spiel geboten.

    Spyros Herkunft

    Mit einem interessanten und nett gemachten Video in die Geschichte eingeführt, erhält der Spieler gleich zu Beginn nähere Infos zu Spyros Herkunft. Recht turbulent ging es kurz vor seiner Geburt nämlich zu: Krieg herrschte im Land der Drachen und alle Hoffnungen ruhten auf einem ganz besonderen Drachen, der bald aus einem der vielen Eier, die sich im Tempel befanden und von Wächtern bewacht wurden, schlüpfen sollte. Einer Prophezeiung zufolge würde nämlich alle zehn Generationen im Jahr des Drachen ein ganz besonderer Drache geboren werden, der alles beeinflussen könnte - und genau in einem solchen Jahr befand man sich. Doch auch die Gegenseite hatte von dieser Weissagung Wind bekommen und so schickte deren Anführer, der Dunkelmeister, seine Handlanger aus, um den Tempel zu stürmen und die Eier zu zerstören. Der Plan des Bösewichts ging aber nur fast auf, denn Ignitus, einer der Tempelwächter, konnte ein Ei retten und setzte es dann im Fluss aus. Aus diesem Ei, welches von der Strömung weit weggetrieben und dann von den Libellen gefunden wurde, schlüpfte dann natürlich genau dieser besondere Drache - nämlich Spyro. Aufgewachsen bei den Libellen, hält sich Spyro lange Zeit für einen von ihnen und ahnt von seiner wirklichen Herkunft nichts, bis er eines Tages Feuer speit. Als er dann die wahre Geschichte über seine Abstammung zu hören bekommt, ist natürlich seine Neugier geweckt und so macht er sich in das Land der Drachen auf, um mehr zu erfahren.

    The Legend of Spyro: A New Beginning The Legend of Spyro: A New Beginning Im Laufe des Spiels bekommt man sehr - wenn nicht sogar zu - häufig kleine Filmchen zu sehen, die einem die Geschichte näher bringen. Als inhaltlich sehr gelungen kann man dabei die Story nicht bezeichnen, ist sie doch, wenn man die weiteren Abenteuer des lilafarbenen Drachen berücksichtigt, nicht sehr logisch und somit vor allem für Kenner der Spielreihe wenig überzeugend. Optisch würden die Videos, die sich in guter Qualität und farbenfrohen Darstellungen präsentieren, schon gefallen, aber nur, wenn man den Helden nicht schon vorher in Aktion gesehen hätte. Denn Spyro meldet sich mit diesem Spiel nicht nur mit einem neuen Abenteuer zurück, sondern auch in neuer und für Fans sehr ungewohnter Aufmachung. So wirkt der Held dank neu verpasstem Design mit glänzenden Augen und intensiven Farben weniger knuffig und lieblich, sondern mehr wie ein actionhungriger und kampflustiger Drache.

    Abwechslungsarmes Gameplay

    Die Entdeckungsreise von Spyro gestaltet sich aber natürlich nicht ohne Gefahren und so muss man als Spieler Unmengen an Gegnern plätten, bis man endlich die ganze Vorgeschichte des kleinen Drachen gesehen hat. Mehr als gegen die sehr zahlreichen, aber leider wenig abwechslungsreich geratenen und daher auf die Dauer einfach nur langweilenden und angesichts der horrenden Anzahl nur nervenden Feinde anzutreten gibt es im neuesten Spyro-Abenteuer wirklich nicht viel zu tun. Sprung- und Rätselpassagen gibt es im Spiel sehr selten und wenn, dann sind sie viel zu leicht ausgefallen, so dass man hier von einer wirklichen Aufgabe nicht reden kann. Auch zwei Flugmissionen gibt es im Spiel zu absolvieren, aber leider sind auch diese dank vorgegebener Flugroute und dem sehr niedrigen Schwierigkeitsgrad alles andere als herausfordernd und gelungen. Hinzu kommt dann noch ein Spielabschnitt, in welchem man einen Zug verfolgt und diesen rammen oder abschießen muss, aber auch mit dieser Aufgabe wird man im Nu fertig. Gleiches gilt auch für die Bosskämpfe, die viel zu einfach von der Hand gehen. Wirklich schade ist zudem, dass die aus den vorhergehenden Spyro-Titeln bekannten gut versteckten Sammelobjekte oder Passagen ganz weggelassen wurden.

    Magere Level

    The Legend of Spyro: A New Beginning The Legend of Spyro: A New Beginning Gespart wurde leider nicht nur an abwechslungsreichen Missionen und Gegnern, sondern auch was die Level betrifft. Zählt man den Anfangsspielabschnitt mit, in welchem der Spieler eigentlich nur in die Grundsteuerung von Spyro eingewiesen wird, dann bekommt man in diesem Titel lediglich sieben Level geboten, die zudem mit Themen wie Eis und Lava wenig originell geraten sind. Fünf der Level sind zwar groß ausgefallen, aber angesichts extrem linearem Aufbau, fehlenden Geheimwegen und versteckten Objekten, wenig Ideenreichtum und extrem leichten Schwierigkeitsgrad sind diese trotz der vielen Gegnerscharen in kürzester Zeit durchgespielt und bieten zudem wenig Abwechslung und Spielspaß. Überzeugen können die Spielabschnitte somit weder optisch noch spielerisch.

    Neue Fertigkeiten des kleinen Drachen

    Angesichts der Unmengen an Feinden, denen sich Spyro in diesem Abenteuer entledigen muss, haben ihm die Entwickler glücklicherweise die entsprechenden Kampf- und Atemkünste verpasst. Während seine neuen Schlagtechniken euch sehr früh zur Verfügung stehen, müssen die Atemarten des kleinen Drachen erst nach und nach freigespielt werden - und zwar indem ihr die vier Wächterdrachen befreit, die damals auf die Eier im Tempel aufgepasst haben. Diese sind nämlich gar nicht tot, sondern wurden von der rechten Hand des Dunkelmeisters, einem großen mächtigen weiblichen Drachen namens Cynder, gefangen genommen und eingesperrt. Diese gilt es dann in der Geschichte nach und nach zu befreien und da jeder dieser Wächter ein Meister eines Elements ist, bekommt ihr den entsprechenden Atem zusammen mit einem schnellen Einführungskurs bei bzw. nach der Rettungsaktion. Und genau diese Fähigkeit, nämlich alle vier Elemente beherrschen zu können, verdankt Spyro seiner Besonderheit als lilafarbener Drache.

    Nette neue Schläge

    Was die Kampftechnik des kleinen Helden betrifft, so kann er diesmal die Feinde nicht nur per Kopfstoß niederstrecken, sondern diese auch mit Hilfe seines Schwanzes ordentlich vermöbeln. Sowohl auf dem Boden als auch in der Luft kann diese Schlagtechnik von Spyro zum Einsatz kommen, denn der lilafarbene Drache beherrscht es jetzt, Gegner in die Luft zu schleudern und diese dann oben zu attackieren. Nützlich ist dieser Kampfstil allemal, aber der dreifache Schwanzpeitscher ist zudem auch nett anzusehen, denn solch einen Einsatz bekommt ihr schön in Zeitlupe präsentiert.

    Feinde rösten, einfrieren, unter Strom setzen oder mit Erde bewerfen

    The Legend of Spyro: A New Beginning The Legend of Spyro: A New Beginning Auch die Atemkünste sind bei den vielen Kampfeinsätzen gefragt, von denen ihr im Laufe des Spiels insgesamt vier verschiedene zu beherrschen lernt. Von Ignitus, dem Meister des Feuers, bekommt ihr eine Einweisung in Sachen Feuerspeien, von Cyril, dem Eiswächter, den Eisatem, von Volteer den Elektroatem und zu guter Letzt zeigt euch Terrador wie man Erde gegen die Feinde einsetzen kann. Ihr könnt diesmal aber mit diesen vier Atemarten eure Gegner nicht einfach nur rösten, einfrieren oder unter Strom setzen, sondern sie von weitem auch mit Feuer-, Elektro-, Eis- und Erdbällen beschießen. Besonders wirkungsvoll gegen viele Bösewichter auf einmal ist die dritte Einsatzmöglichkeit; nämlich das Entfachen eines Infernos, welches ihr mit jedem dieser vier Elementen machen könnt und das allen in eurer Nähe befindlichen Feinden ordentlich Schaden zufügt.

  • The Legend of Spyro: A New Beginning
    The Legend of Spyro: A New Beginning
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Krome Studios
    Release
    26.10.2006

    Aktuelles zu The Legend of Spyro: A New Beginning

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The Legend of Spyro: A New Beginning
The Legend of Spyro: A New Beginning im Gamezone-Test
Bei weitem nicht mehr so knuddelig wie früher präsentiert sich der lila Drache im aktuellen Abenteuer.
http://www.gamezone.de/The-Legend-of-Spyro-A-New-Beginning-Classic-3421/Tests/The-Legend-of-Spyro-A-New-Beginning-im-Gamezone-Test-990966/
26.10.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/10/spyro02_120531132354.jpg
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