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  • The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon im Gamezone-Test

    Als Abschluss der Trilogie hätte Spyro einen spektakuläreren Auftritt verdient als diesen.

    Spyro Fans, welche bereits mit dem letzten Ableger [The Enternal Night] unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht, kommen nun endlich in den Genuss, das Abenteuer des lila Drachen und seines Feindes oder wohl doch mehr gezwungener Freund Cynder zu Ende zu bringen. Nachdem die beiden Hauptcharaktere am Ende des letzten Teils in einem Kristall gefangen wurden, werden sie nun zu Beginn des letzten Parts der neueren Spyro Trilogie - Dawn of the Dragon mit Namen - aus ihrem glasigen Gefängnis befreit. Damit sich die zwei auch nicht allzu weit voneinander entfernen können, bindet man Spyro und Cynder durch ein böses als auch mächtiges Amulett aneinander. So sind die zwei mit dem Halsschmuck dafür vorgesehen, ein letztes Mal gegen Melfor vorzugehen, der nicht nur die in Dunkelheit gelegte Welt endgültig unterjochen will, sondern auch ein für alle Mal Spyro den Garaus machen möchte.

    Zwei für einen

    The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon Wie bei den großen Konsolenbrüdern, müsst ihr auch beim DS-Ableger mit beiden Drachen spielen und deren Fähigkeiten geschickt einsetzen, wenngleich ihr immer nur einen der beiden Drachen zu sehen bekommt. Daher empfiehlt es sich alsbald damit vertraut zu machen, welcher der beiden fliegenden Feuerspucker über welche Attribute verfügt. Während Spyro, beinahe schon in alter Tradition, über Feuer-, Eis-, Erd- und Elektro-Attacken verfügt, könnt ihr mit Cynder Gegner bezwingen, die auf Angst-, Schatten-, Gift- und Windangriffe nicht gut zu sprechen sind. Damit ihr keinerlei Probleme habt euch mit den Angriffen und Aktionen auseinanderzusetzen, bekommt ihr ein Tutorial spendiert, in dem ihr - in bester 2D-Manier - die fürs Spiel benötigten Kenntnisse vermittelt bekommt. Auch könnt ihr zu Beginn gleich üben, wie ihr effizient zwischen den beiden unfreiwilligen Drachenfreunden hin- und herschalten könnt. Natürlich dürft ihr auch Flugeinsätze leisten, in denen dann das Geschehen von 2D auf 3D wechselt. Gleiches gilt auch für die Kampfszenen, zumindest wenn ihr Level- bzw. Bossgegner fertig machen müsst.

    Kämpfen und Springen; Springen und Kämpfen

    The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon Habt ihr bei den Konsolenablegern noch die Chance auf Entdeckertour zu gehen und die Level ganz nach persönlichem Gusto zu erkunden, bleibt euch diese Möglichkeit auf Nintendos Handheld verwehrt. Strikt linear werdet ihr durch die Level geführt, in welchen ihr vorzugsweise springend, hüpfend und auch kämpfend den Weg nach vorne geht. Auch Rätseleinladen sind eher wenig bis gar nicht vorhanden und so bekommt "Dawn of the Dragon" einen eher eintönig Charakter. Dieser wird, wie bereits erwähnt, nur dann etwas aufgelockert, wenn ihr eine der wenigen Flugeinlagen absolvieren sollt oder dann gegen Endgegner in den Ring steigen dürft. Zwar bekommt ihr zwischendrin immer wieder ein Stück Story serviert; Diese ist nur leider so banal und gesamt unwichtig, so dass die Zwischensequenzen und auch die Dialoge nur schmückendes Beiwerk sind als wirkliche Unterhaltung. Schade ist auch, dass vor allem Erstlingsspieler von "Dawn oft he Dragon" bisweilen Fragezeichen über dem Kopf haben könnten, da sich der Titel sehr stark an "Eternal Night" anlehnt und darauf Bezug nimmt. Relativierend sei aber auch erwähnt, dass sich bestimmte Zusammenhänge mit der Zeit durchaus aufschlüsseln und auch Einsteigern das nötige Verständnis vermitteln.

    Welches Element hättens' den gerne?

    The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon Wie schon zuvor erwähnt, bedienen sich die beiden Helden verschiedener Elemente bzw. Kampfmöglichkeiten, die sie zum Bezwingen ihrer zahlreichen Gegner einsetzen können. Daher ist es durchaus eine nützliche Geschichte, dass ihr in den jeweiligen Kämpfen - vorzugsweise bei den größeren Boss- bzw. Levelgegnern - darauf achtet, welches Element sie gar nicht verknusen können. Diese Tatsache entscheidet dann auch, welcher der beiden Feuerspucker derjenige sein wird, der den Widersacher in die Wüste schickt. Ergänzend dazu verfügen beide Drache auch über die verschiedene Nahkampfattacken und Kombo-Angriffe. Je nach Feind könnt und sollt ihr auch Element- und körperliche Angriffe einsetzen bzw. geschickt kombinieren. Funktioniert das in der 2D-Anischt ohne Probleme, kann es bei der 3D-Kämpferei schon mal komplizierter werden. Ihr guckt zwar aus einer Art Iso-Anischt auf das Geschehen, bei dem man meinen könnte, dass die Übersicht recht gut gewährleistet ist. Aber da die Kamera gerne dann und wann ein wenig bockig reagiert, kann ein gezielt gesetzter Schlag eher für Misserfolg den für Triumpf sorgen. Vor allem weniger geduldige Spieler verspüren hier schnell den Drang, den DS vielleicht in die Ecke feuern zu wollen, anstatt Spyro Feuer spucken zu lassen. Und genau diesen Momenten zeigt sich dann auch, wie unausgeglichen das Spiel in Sachen Schwierigkeit rüber kommt. So findet ihr viele Gegner bzw. Situationen, die habt ihr in Nullkommanichts erledigt und an anderer Stelle - wie z.B. bei großen Bossen - beißt ihr euch die Zähne aus. Ein paar Nuancen Feintuning hätten den vor allem großen Kämpfen sicher nicht geschadet. So bleibt leider vieles an eurem "good will" bzw. eurer Geduld hängen.

    Stimmiges Ambiente

    The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon Auch wenn der eine oder andere Spötter gerne mal behauptet, dass auf dem Nintendo DS keine gute Grafik möglich sein, wird einmal mehr mit "Dawn of the Dragon" eines Besseren belehrt. Der kleine Handheld aus Fernost zeigt was er drauf hat, wenn die Entwickler halbwegs wissen was sie tun - und das ist im vorliegenden Fall bewiesen. Egal ob 2D- oder 3D- Umgebung, das verwöhnte Zockerauge wird zu jeder Zeit mehr oder weniger zufrieden gestellt. Bekanntlich ist ja nichts perfekt, so dass auch "Dawn of the Dragon" mit ein paar kleinen Mankos daher kommt. So wirken manche Animationen etwas ungelenk und die Texturen bieten bei Weitem nicht die Dichte, wie man sie z.B. auf den großen Konsolenbrüdern findet. Bemisst man allerdings die Tatsache, dass es sich ja "nur" um einen Handheld dreht, darf diese Kleinigkeit getrost missachtet werden. Gesamt sind die Level und Abschnitte sehr hübsch in Szene gesetzt und auch die Flugeinlagen machen einiges her. Darüber hinaus hat Sierra bewiesen, dass man in Sachen Gegner- als auch Figurendesign einiges auf dem Kasten hat. Abwechslung ist in diesem Fall definitiv gegeben.

  • The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon
    The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon
    Publisher
    Sierra
    Developer
    Etranges Libellules
    Release
    14.11.2008
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The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon
The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon im Gamezone-Test
Als Abschluss der Trilogie hätte Spyro einen spektakuläreren Auftritt verdient als diesen.
http://www.gamezone.de/The-Legend-of-Spyro-Dawn-of-the-Dragon-Spiel-37857/Tests/The-Legend-of-Spyro-Dawn-of-the-Dragon-im-Gamezone-Test-992059/
15.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/sfsdfsdfsdf.jpg
tests