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  • The Legend of Zelda: Majora's Mask - Ein neues, dramatisches Abenteuer... - Leser-Test von Superjojo

    The Legend of Zelda: Majora's Mask - Ein neues, dramatisches Abenteuer... - Leser-Test von Superjojo Unheimliche Dinge geschehen dieser Tage in und um die Stadt, und das so kurz vor dem traditionellen Fasching. Die Menschen bereiten sich auf das große Fest vor, auf die vielen Besucher, die mit ihnen das heiß ersehnte Fest feiern wollen. Doch es ist nicht mehr zu leugnen: Irgendetwas stimmt dieses Jahr nicht. Im Süden sind die Flüsse und Gewässer der Sümpfe vergiftet worden, im Westen hungern die Fischmenschen, da das Wasser aus unbekannten Gründen zu trüb ist, um zu fischen, im Norden kämpfen die Bewohner der Bergregion gegen einen ungewöhnlich unbarmherzigen und kalten Winter, im Osten haben Untote die mysteriösen Ruinen des sagenhaften alten Reiches verlassen und zu allem Überfluss scheint sich nun auch noch der Mond gen Erde zu neigen und langsam näher und näher zu kommen...
    Da tritt Link, der weltberühmte Held der Zeldasaga auf den Plan. Nachdem er das kurz zuvor gerettete Hyrule auf der Suche nach neuen Abenteuern verließ, erreicht er nun Unruhstadt, das Herz des Landes Termina, wo er auf das Horror-Kid, welches eine mysteriöse und mächtige Maske trägt, trifft und sogleich dessen grausame Macht zu spüren bekommt: Link wird in einen Deku, einen kleinen Waldjungen, verwandelt und ist so all seiner Ausrüstung und Fähigkeiten beraubt. So steht Link, an den Körper einer kleinen Waldkreatur gefesselt, vor einem großen Abenteuer, in dem es diesmal nicht nur gilt, seine Gestalt zu wandeln, um grausame Feinde niederzuschlagen, sondern auch die Zeit selbst, den wohl erbarmungslosesten aller Gegner, zu überlisten - doch bietet Links Reise in das Land Termina wirklich das, was es mit solch epochalen Worten verspricht? Darauf möchte ich im Folgenden eingehen:

    Die wichtigsten Spielelemente
    Seine ersten Schritte in "Majoras Mask" macht Link in Unruhstadt, der Hauptstadt des Landes, wo er versucht, zuerst einmal seine alte Gestalt zurück zu erlangen. Hierbei werden sogleich einige Features des neuen Abenteuers vorgestellt, wie z.B. das Notizbuch, in dem Link seine Sidequests vermerkt und sogar zeitlich relevante Informationen notiert. Auch wird schnell die Wichtigkeit der Masken in "Majoras Mask" deutlich, da Link schon nach wenigen Spielminuten seine ersten Masken, u.a. mit Verwandlungsfähigkeiten, erhält. Auch das wohl wichtigste Element des Spiels wird zügig eingeführt: Nach kurzer Zeit erhält Link seine durch das Horror-Kid entwendete Okarina zurück, mit welcher es ihm gelingt, die Zeit zu manipulieren und stets zum zeitlichen Beginn des Abenteuers, also dem Morgen des ersten Tages, zurück zu kehren. Dies ist notwendig, da schnell klar wird, dass der Mond, der immer näher kommt, am Ende des dritten Tages hinunterstürzen wird. Will Link nicht seinen gesamten Fortschritt innerhalb der drei Tage verlieren, muss er in der Zeit zurück reisen. Und hier setzt auch schon einer der Hauptkritikpunkte vieler Kritiker des zweiten N64-Abenteuers an: Viele Spieler empfanden das Zeitlimit als störend, gar als hetzend, da man stets ein Auge auf die Uhr im Spiel haben musste und manchmal auch halbfertige Nebenquests oder Tempel abbrechen musste, da die Zeit einfach nicht mehr reichte. Dem muss ich, zumindest in einem gewissen Maße, beipflichten, denn auch ich habe schon das ein oder andere Mal trotzig den Controller weggelegt, da ich gerade einen gewissen Fortschritt einfach wegwerfen musste. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist ein unglaublich realistischer und lebendiger Spielablauf innerhalb der drei Tage, der nur mit diesem zeitlich beschränkten System funktioniert: Während in "Ocarina of Time" die Dörfler tagsüber am einen und nachts am anderen Flecken standen, kann man in "Majoras Mask" beobachten, wie jeder einzelne Dorfbewohner innerhalb der drei Tage in der Stadt herumläuft, zu verschiedenen Zeitpunkten an verschiedene Orte geht und diverse Dinge erledigt. So etwas habe ich nie zuvor in ähnlicher Qualität in einem anderen Spiel gesehen. Mein Paradebeispiel dafür? Die Sidequest auf der Ranch: Bevor man als Gorone die besonders effektiven Bombenfässer nutzen kann, wird man auf dem Weg zur Ranch am ersten und zweiten Tag auf einen riesigen Felsen treffen, der erst am dritten Tag entfernt wurde und den Weg frei gibt. Wenn man dann am dritten Tag die Ranch erreicht, wird man einen verlassenen Bauernhof mit einer zerstörten Scheune vorfinden, in welcher ein aparthisches Mädchen zusammengesunken auf dem Boden kauert und wirres Zeug redet. Hat man jedoch eines der wertvollen Bombenfässer, kann man bereits am ersten Tag die Ranch betreten und erfährt dort von dem Mädchen, welches noch munter und gesund ist, dass sie nachts Lichter über der Farm bemerkt hat und dass ihrer Meinung nach ein Alienüberfall bevorsteht. Sie bittet Link, ihr zu helfen und nachts gegen halb eins zu erscheinen, um die Aliens abzuwehren. Und tatsächlich: Trifft man das Mädchen zur verabredeten Zeit, wird man sogleich in einen Angriff leuchtender, geisterhafter Wesen auf die Scheune verwickelt, welchen es abzuwehren gilt. Gelingt die Mission, erhält Link eine Belohnung und bekommt am Abend des zweiten Tages die Chance für einen weiteren Auftrag, scheitert sie, muss man mit ansehen, wie der Lichtpunkt die Kühe aus der Scheune einsaugt und die Scheune dabei völlig zerstört, wobei er auch das Mädchen und ihre große Schwester nicht verschont.
    Nur ein Beispiel von vielen, aber ein gutes, um zu zeigen, wie die Zeitbegrenzung völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
    Auch ein anderes Spielelement soll nicht zu kurz kommen in meinem Review: die Masken. Wie bereits angesprochen, nehmen diese eine zentrale Rollen in "Majoras Mask" ein und bieten dem Spieler unter anderem die Möglichkeit, seine Gestalt zu wandeln. So kann er sich neben der Gestalt eines kleinen Dekus auch noch der eines Goronen und eines Zoras bemächtigen und so deren spezielle Fähigkeiten individuell einsetzen: Der Deku hat z.B Flugblumen, die für kurze Flüge genutzt werden können, der Gorone ist besonders stark und kann brutal zuschlagen und der Zora ist ein wahrer Wasserakrobat, welcher sogar am Meeresgrund laufen kann. Neben den Verwandlungsmasken gibt es auch noch andere, weniger spektakuläre Masken, welche jedoch auch ihre Vorteile bieten: So kann Link mithilfe der Maske der Weisheit mit Tieren sprechen oder dank der Hasenohren besonders schnell laufen und weit springen. Gelingt es dem Spieler, alle Masken im Spiel zu finden, kann er am Ende eine Bonusmaske ergattern, die Maske der grimmigen Gottheit. Diese Maske verwandelt Link in einen erwachsenen Superlink, welcher dank einer besonderen Klinge jeden Gegner spielend leicht bezwingen kann. Alle Masken gemeinsam ergeben ein ausgewogenes Bild an individuellen Fähigkeiten, mit denen der Spieler alle Gefahren mit Bravour meistern und alle Quests lösen kann.

  • The Legend of Zelda: Majora's Mask
    The Legend of Zelda: Majora's Mask
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    16.11.2000
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The Legend of Zelda: Majora's Mask
The Legend of Zelda: Majora's Mask - Ein neues, dramatisches Abenteuer... - Leser-Test von Superjojo
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25.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2000/11/newszelda2.jpg
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