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  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time - Ein unsterbliches Abenteuer - Leser-Test von elisaelisa

    The Legend of Zelda: Ocarina of Time - Ein unsterbliches Abenteuer - Leser-Test von elisaelisa Das Videospiel "Legend of Zelda - Ocarina of Time" dürfte an Berühmtheit eigentlich kaum zu übertreffen sein, es gibt dermaßen viele Lobeshymnen für dieses Nintendo-64-Abenteuer zu hören, dass einem im Grunde schon Hören und Sehen vergeht. Dieses absolut legendäre Action-Adventure läutete nicht nur eine Art völlig neues Videospiel-Zeitalter ein, sondern machte zumindest mir deutlich, wie schön Videospiele sein können. Ziemlich erstaunlich fand ich es jedenfalls, dass es über zwei Jahre dauerte, nachdem die Konsole selbst auf dem Markt erschienen war, bis es endlich fertiggestellt war und es übertraf meine Erwartungen um Längen. Ocarina of Time war nicht nur praktisch das erste Spiel überhaupt, welches ich auf dem N64 kennenlernen durfte, sondern es blieb bis zum heutigen Tage eines meiner absoluten Lieblingsspiele, ja eigentlich gehört es auch heute noch, zu meinen persönlichen Top 3, und das so viele Jahre mittlerweile später. Für mich ist es jedenfalls das Videospiel auf dem unangefochtenen Platz Nummer 1 auf dem Nintendo 64.

    Worum geht es eigentlich in diesem Abenteuer?

    Wer von Euch den Vorgängerteil vom Supernintendo noch kennt, wird sich sehr schnell an den Spielablauf gewöhnen, denn dieser hier in Ocarina of Time ist dem alten "A link to the Past" doch ziemlich ähnlich und erkennt viel Altbekanntes wieder, wenn sich auch ansonsten von der Technik her unglaublich viel geändert hat. Ich selber war für den alten Supernintendoteil noch viel zu klein gewesen und habe ihn sogar erst nach Ocarina of Time zum ersten Mal gesehen, doch das spielt ja jetzt keine Rolle. Wir befinden uns wieder im Königreich Hyrule, wobei wir den Wechsel vom Tag zur Nacht und umgekehrt live miterleben dürfen, in der Abenddämmerung wird zum Beispiel die Zugbrücke hochgezogen und erst am nächsten Morgen können wir wieder heraus beziehungsweise, sollten wir uns draußen herumgetrieben haben, wieder herein. Doch dazu später noch viel mehr, jetzt kurz etwas zur Geschichte.
    Gleich zu Beginn des Spiels erfahren wir, dass sich die Mutter von Link, das ist unser Held, aus Angst vor einem drohenden krieg in die tiefen Kokiri-Wälder floh und uns als Baby den dortigen Waldbewohnern zum Schutz übergab, denn der mächtige Deku-Baum wacht über jenes Gebiet, so dass uns eigentlich von da an erst einmal nicht allzu viel passieren sollte. Dieser Baum ist es auch, der unserer Mutter voraussagt, dass Link ein aufsehenerregendes Leben als echter Held führen wird, daher ist es eine Selbstverständlichkeit für das Volk der Kokiri, uns als Link in den jungen Jahren zu schützen.
    Wir bekommen als nunmehr Waldbewohner eine passende grüne Kleidung und bekommen eine Schutzfee an unsere Seite gestellt, welche uns das ganze Abenteuer begleitet und uns zwischendurch immer wertvolle Tipps gibt oder uns daran erinnert, was wir eigentlich zu tun haben. Ein sehr umfangreiches und wahnsinnig spannendes Abenteuer kann nun also beginnen, ich verbrachte ganz sicher an die 100 bis 120 Stunden mit diesem Spiel, es können sogar noch mehr gewesen sein und die ganze Zeit über blieb Ocarina of Time für mich absolut faszinierend.
    Nachdem wir unsere ersten Aufgaben erfolgreich bewältigt haben und beispielsweise gegen den mächtigen Dodongo der Goronen gekämpft und ein anderes Mal die Prinzessin der Zora befreit haben, bricht urplötzlich eine schlimme Zeit über das Land herein, denn der fiese Ganondorf hat Prinzessin Zelda vertrieben und hat uns nur ihre Zauberflöte hinterlassen, an uns als Link liegt es nun, das drohende Unheil von der Welt abzuhalten. Ganondorf, der König der Diebe, hat es nämlich geschafft, das Vertrauen vom König von Hyrule zu erwerben und strebt nun selber nach der Macht, schmiedet ganz heimlich sehr finstere Pläne und bereitet praktisch die Machtübernahme vor, was anscheinend eben nur Prinzessin Zelda erkannt zu haben scheint. Durch ihre Flöte öffnen wir schließlich als Link im Tempel der Zeit die versiegelten Türen und greifen als auserkorener Held nach dem legendären Meisterschwert, fallen aber bei der Berührung des Schwerts für sieben Jahren in einen tiefen Schlaf, in ein Koma sozusagen. Als wir als junger Mann dann schließlich wieder erwachen, müssen wir fünf Medaillons finden, und das ist wirklich überhaupt keine leichte Aufgabe, wie ich Euch jetzt schon direkt sagen kann.
    Wie ich ja schon sagte, wird Kennern des Supernintendovorgängers einiges bekannt vorkommen, so zum Beispiel die vielen Rätsel, welche Ihr zu lösen habt. Natürlich stellen sich uns zunächst einmal viele Gegner in den Weg, besonders außerhalb unseres Waldgebietes wie später auch den Stadtmauern Hyrules, diese räumen wir mit unserem Schwert aus dem Weg. Später kommen noch deutlich wirkungsvollere Waffen hinzu, unsere Kleidung wird robuster und die Leiste unserer Lebensenergie, die in kleinen Herzen angezeigt wird, wird größer und größer und größer. Mit Schwert, Pfeil und Bogen, Bumerang und Enterhaken lehren wir den Feinden mit zunehmender Dauer das Fürchten. Kommen wir an einer bestimmten Stelle nicht weiter, fehlt uns oft die entsprechende Information, deswegen ist es sehr wichtig, mit allen möglichen Leuten zu quatschen, damit es weitergehen kann. Bestimmte Türen öffnen sich zudem erst, wenn wir Schalterrätsel gelöst, Kisten irgendwie verschoben oder Bomben entsprechend platziert haben, allein die anspruchsvollen Rätsel machen nicht nur sehr viel Spaß, sondern sind oft alles andere als leicht zu knacken. So herrscht immer ein ständiger Wechsel zwischen drei verschiedenen Hauptelementen: entweder quatschen wir mit den Bewohnern oder sonstigen Wesen, die unseren Weg kreuzen, wir lösen eben jene Rätsel oder kämpfen mit einem Feind, Langeweile gibt es hier auf jeden Fall nie.
    Die Spiellandschaften sind dabei auch sehr abwechslungsreich, riesengroß und mit unglaublich vielen Minispielen zusätzlich sehr reizvoll. So befinden wir uns nicht nur im Kokiri-Wald oder in Hyrule, sondern auch in der Zora-Wasserwelt, der Gebirgsfestung der Goronen und noch viel mehr. Jedes einzelne Gebiet ist dabei so umfangreich, beinhaltet dermaßen viele Rätsel und Aufgaben, dass Ihr manchmal an einem gesamten Abend nur zwei oder maximal drei Sachen erledigt habt, außerdem macht Ihr auch abseits des Haupthandlungsstrangs immer wieder ein paar Nebenerkundungstouren, um zu erfahren, ob sich woanders vielleicht inzwischen etwas geändert hat oder auch, um die Vorräte wieder aufzufrischen, denn Ihr müsst viele Rubine einsammeln, um nützliche Gegenstände kaufen zu können.
    Die Gegner sind auch sehr unterschiedlich und teilweise alles andere als unintelligent, allein vom Schwierigkeitsgrad her werdet Ihr spätestens nach ein paar Stunden merken, dass wir es hier keinesfalls mit einem Kinderspiel zu tun haben, so sehr das Design im ersten Augenblick auch an ein solches erinnert. Erst recht die Endgegner eines Spielabschnitts haben es manchmal ordentlich in sich und verlangen Euch einiges ab, so dass es nicht selten vorkommt, dass Ihr das Spiel neustarten müsst, so war es zumindest bei mir manchmal der Fall. Trotzdem war ich nie so richtig frustriert, das Spiel konnte mich die ganze Zeit über total begeistern, ganz gleich wie schwer die mir gestellten Aufgaben waren.
    Selbstverständlich gilt es auch hier, die Schatztruhen zu finden und zu öffnen, denn in ihnen gibt es teilweise nicht nur sehr viel Geld, sondern auch extrem wichtige Ausrüstungsgegenstände zu entdecken, so zum Beispiel auch Karte und Kompass, ohne die Ihr erst einmal auf gut Glück in der neuen Umgebung herumlauft, und außerdem noch die Schlüssel, welche das gesamte Spiel über eine zentrale Bedeutung haben. Ganz zum Schluss wartet dann, nachdem Ihr den großen Schlüssel des Kerkermeisters erhalten habt, der jeweilige Endgegner, allein die Kämpfe mit denen sind überragend, da übertreibe ich wirklich nicht.
    Fast zur Sucht artet dabei nicht nur das Herumstöbern in den Dungeons, Sammeln der Rubine und Quatschen mit allen möglichen Personen aus, sondern ganz speziell das Aufspüren der begehrten Herzteile, welche die Maximalanzahl Eurer Lebensenergie nach und nach so ganz langsam auffüllen. Pro besiegten Endgegner erhaltet Ihr einen gesamten Herzcontainer, aber noch viel interessanter ist es, die in der ganzen Welt weit verstreuten Viertel aufzufinden, je früher umso besser natürlich, das ist ja klar.
    Schließlich spielen die wunderschönen Spezialmelodien eine überragende Rolle in Ocarina of Time, welche Ihr nach und nach erlernt und auf Eurer Zauberflöte spielt, was dann entsprechende Folgen auslöst. Zaubersprüche gibt es natürlich auch, allerdings müsst Ihr auch stets darauf achten, dass Euer Magievorrat gut gefüllt ist, ähnlich wie bei der Lebensenergie also. Das alles sorgt dafür, dass mir eigentlich in keiner einzigen Minute der weit über 100 Stunden langweilig wurde und das sagt ja eigentlich schon alles.

  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time
    The Legend of Zelda: Ocarina of Time
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    11.12.1998
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time
The Legend of Zelda: Ocarina of Time - Ein unsterbliches Abenteuer - Leser-Test von elisaelisa
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28.02.2005
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