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  • The Legend of Zelda: Phantom Hourglass im Gamezone-Test

    Casual- UND Hardcoregamer zufrieden stellen geht nicht? Zelda beweist euch das Gegenteil!

    Link hat schon viele Male die holde Prinzessin Zelda aus den Fängen des Bösen befreien müssen, doch sein wohl umstrittenstes Abenteuer war "The Wind Waker" auf dem GameCube. Aufgrund der äußerst bunten Celshading-Grafik fand dieser Titel bei einigen keinen großen Anklang. All diese Leute werden sich jetzt vermutlich ärgern, denn Links neustes Abenteuer auf dem Nintendo DS setzt diesen Stil fort. Doch nicht nur das. Dank der DS-Features sind ganz neue Aktionen möglich, die man zuvor gar nicht umsetzen konnte. Wie sich das aufs Gameplay auswirkt und ob Link auch dieses Mal wieder einen Hit landen kann, haben wir für euch herausgefunden.

    Das mysteriöse Geisterschiff

    The Legend of Zelda: Phantom Hourglass The Legend of Zelda: Phantom Hourglass Es ist ein herrlicher Tag und Link schippert mit Tetra (Prinzessin Zelda in spe) über die weite See. Noch ist alles in Ordnung, die Sonne scheint und es ist weit und breit kein Ärger in Sicht. Doch mit einem Mal verschlechtert sich das Wetter. Dicke Nebelschwaden hüllen das Schiff der beiden ein und nehmen die Sicht. Wie aus dem Nichts taucht urplötzlich ein düsteres unheimliches Schiff aus dem Nebel auf. Die beiden sind sich sicher - das muss das legendäre Geisterschiff sein. Es gibt viele Geschichten darüber und es wird gemunkelt, dass es noch nie jemand lebendig wieder zurück geschafft hat, wenn er erst einmal das Geisterschiff betreten hat. Auf der anderen Seite wird aber auch von einem prunkvollen Schatz berichtet, den dieses mysteriöse Schiff beherbergen soll. Völlig furchtlos geht Tetra an Bord. Noch bevor Link ihr folgen kann, erklingt plötzlich ein Schrei - Tetra! In Windeseile stürzt Link zum Geisterschiff, doch dieses setzt sich bereits in Bewegung. Er kann sich gerade noch festklammern, aber seine Kraft reicht nicht aus und er fällt in die Tiefe. Als er am Strand wieder erwacht ist ihm eines klar: Er muss das Geisterschiff finden und Tetra retten.
    Insgesamt leider eine recht einfache und wenig epische Story.

    Die Dungeons und der Tempel des Meereskönigs

    The Legend of Zelda: Phantom Hourglass The Legend of Zelda: Phantom Hourglass Wie in jedem Zelda-Abenteuer gibt es auch bei "Phantom Hourglass" eine Oberwelt und verschiedene Dungeons, die man erkunden muss. Normalerweise läuft das immer nach dem folgenden Prinzip ab: Man löst Rätsel, besiegt Gegner und irgendwann gibt es einen neuen Gegenstand wie etwa den Feenbogen. Mit dem neuen Goodie muss man im Dungeon dann Rätsel lösen, die zuvor noch unlösbar waren und so gelangt man dann irgendwann zum Endgegner. Bei "Phantom Hourglass" verhält sich das zwar teilweise ähnlich, aber es gibt da noch eine große Besonderheit - den Tempel des Meereskönigs. An diesen muss man immer dann wiederkehren, wenn man einen Dungeon erfolgreich gemeistert hat. Durch die neuen Fähigkeiten lassen sich weitere Bereiche im Tempel des Meereskönigs erforschen, zu denen man bislang keinen Zutritt hatte. Doch was ist so besonders an diesem Ort? Zunächst einmal die Tatsache, dass seine Aura Energie raubt. Befindet man sich nicht in einer der Schutzzonen, von denen es hier und da welche gibt, dann verliert man kontinuierlich Herzchen um Herzchen. Nur eines kann das aufhalten - die Phantom Sanduhr (Phantom Hourglass). Dummerweise ist aber auch das nur ein Kompromiss. Die Zeit läuft sobald man den Tempel betritt. Ist der Sand verbraucht, so muss man nochmal komplett von vorne beginnen. Doch der Besonderheiten noch nicht genug. Im Tempel warten die dunklen Phantome darauf, Link kurz und klein zu schlagen. Es handelt sich hierbei aber nicht um gewöhnliche Gegner, denn leider lassen sie sich nicht besiegen, aber dafür austricksen. Auf dem oberen Bildschirm seht ihr eine Karte auf dem die Position der Phantome und ihre Blickrichtung gekennzeichnet ist. Merkt euch welche Routen sie laufen und schleicht geschickt an ihnen vorbei und betätigt hinterrücks Schalter und Hebel, damit sich neue Pfade öffnen.

    Kritzeln erwünscht!

    The Legend of Zelda: Phantom Hourglass The Legend of Zelda: Phantom Hourglass Neben den oben erwähnten Besonderheiten gibt es noch mehr, was in den Dungeons ein wenig anders läuft als sonst. Die obligatorische Karte und der Kompass müssen nicht in einer Truhe gefunden werden - sie wurden nämlich abgeschafft. Ihr habt jetzt von Anfang an eine Karte und seht eure Position darauf. Das ist insofern wichtig, dass ihr dadurch jederzeit Zugriff auf die Karte erlangt. Doch warum muss das sein? Ganz einfach. Da "Phantom Hourglass" starken Gebrauch der DS-Features macht, könnt ihr jederzeit die Karte auf den unteren Bildschirm schieben und nach Lust und Laune wild darauf herum kritzeln. Ob ihr irgendwelche Blümchen malt oder sonst was, theoretisch ist alles möglich. Praktisch ist es allerdings nur dann, wenn ihr auch einen Nutzen davon habt. Viele Rätsel fordern eine bestimmte Reihenfolge in der Schalter betätigt werden müssen. Damit man sich diese nicht merken oder auf ein Blatt Papier schreiben muss, kann man das direkt auf der Karte erledigen. Das ist unglaublich cool. Dieses Feature wird sehr häufig in Rätsel eingebunden. Beispielsweise müssen auf einer Insel vier Fackeln gefunden werden. Die Standorte markiert ihr euch, indem ihr einen Punkt auf die Karte zeichnet. Werden die vier Punkte nun miteinander verbunden, so müsst ihr genau an der Stelle graben, an der sie sich allesamt treffen. Auf diese Weise kann auch ein Symbol entstehen, das wiederum auf eine Tür gemalt werden muss, damit sie sich öffnet.
    Auch die Gegenstände können durch Gekritzel gesteuert werden. Wählt den Bumerang aus und zeichnet seine Flugroute auf den Touchscreen. Er wird dieser dann genau folgen und wieder zu euch zurückkommen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für kreative Rätsel. Das Gameplay wird durch solche Features enorm bereichert und erhält neue und frische Impulse.

    Eine Seefahrt die ist lustig...

    The Legend of Zelda: Phantom Hourglass The Legend of Zelda: Phantom Hourglass "Phantom Hourglass" hält sich nicht nur rein optisch stark an "Wind Waker", sondern auch was die Seefahrt anbelangt. Während es auf dem GameCube eine nahezu unendliche See zu erkunden galt, beschränkt sich diese auf dem Nintendo DS auf vier Sektoren. Ein großer Unterschied ist hierbei aber auch die Steuerung. Das Boot wird nicht mehr selbst gelenkt. Zu Beginn der Reise muss man lediglich die genaue Route einzeichnen und schon folgt Kapitän Linebeck eurem Gekritzel. Linebeck unterstützt euch bei der Suche nach dem Geisterschiff. Seine Motivation ist aber eher der Schatz, den er zu finden hofft und nicht die Rettung von Tetra. Während er also den Kahn über das Wasser schippert dürft ihr euch umschauen. Sobald eine Kanone auf das Schiff gebaut wurde, könnt ihr Gegner aufs Korn nehmen. Tippt diese einfach an und schon wird in ihre Richtung geschossen. Mit dem Kran lassen sich vom Boot aus Schätze ergattern, deren Position man durch Schatzkarten in Erfahrung bringt. Die Bergung geht in Form eines kleinen Minigames über die Bühne. Lenkt den Arm des Krans geschickt an Minen vorbei, bis ihr auf dem Meeresgrund die Truhe zu greifen bekommt. Jetzt das ganze nochmal rückwärts mit Truhe im Gepäck. Eine nette Idee.

    Auch das Fischen ist sehr unterhaltsam. Sucht auf der Karte nach der Silhouette eines Fisches und werft die Angel aus sobald ihr euch über der Fisch-Silhouette befindet. Um an der Angel zu ziehen werden vertikale Linien gezeichnet. Damit die Angelschnur eingeholt werden kann, müssen kleine Kreise gemalt werden. Dabei sollte man aber drauf achten, dass der Fisch nicht plötzlich abhaut oder aus dem Wasser springt. Man muss also immer genau hinschauen und abwechselnd kurze Pausen einlegen, vertikale Striche malen und kleine Kreise zeichnen.

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The Legend of Zelda: Phantom Hourglass
The Legend of Zelda: Phantom Hourglass im Gamezone-Test
Casual- UND Hardcoregamer zufrieden stellen geht nicht? Zelda beweist euch das Gegenteil!
http://www.gamezone.de/The-Legend-of-Zelda-Phantom-Hourglass-Spiel-37870/Tests/The-Legend-of-Zelda-Phantom-Hourglass-im-Gamezone-Test-991525/
06.11.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/Screenshot_ZeldaDS_1.jpg
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