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The Legend of Zelda: Skyward Sword (Wii)

Release:
31.01.2012
Genre:
Action
Publisher:
Nintendo

Zelda: Skyward Sword: Bei Nintendo angespielt

20.08.2010 22:01 Uhr
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Neu
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Über das neue Zelda sind nach den ersten Screenshots und Videos bereits heiße Diskussionen entbrannt. Den einen gefällt der Grafikstil, den man grob als einen Mix aus Wind Waker und Twilight Princess bezeichnen könnte, den anderen sagt er überhaupt nicht zu. Es gab auch viele Skeptiker, die bezweifeln, dass Wii Motion Plus so funktioniert wie es eigentlich sollte, da auf der E3-Vorführung ein paar kleine Probleme mit der Steuerung vorhanden waren. Die Kontroversen zum Grafikstil können wir an dieser Stelle leider nicht auflösen, da es sich hierbei um eine Geschmacksfrage handelt, aber wir durften selbst Hand anlegen und können mit all den Gerüchten aufräumen, welche die Steuerung betreffen.

In der Demo sind wir auf die üblichen Piranha-Pflanzen gestoßen, welche in Skyward Sword ganz besonders gefräßig sind. Sie reißen ihre großen Mäuler in zwei Richtungen auf und man muss entsprechend darauf reagieren. Einmal sollte man einen horizontalen Schwertschlag ausführen, um ihnen den Garaus zu machen, ein anderes Mal ist ein Hieb von oben (bzw. unten) gefragt. Wenn die Steuerung hier versagen und nicht absolut präzise auf die Bewegungen des Spielers reagieren würde, dann wäre man schon nach wenigen Minuten demotiviert und hätte keine Lust mehr zu spielen. So ist es aber glücklicherweise nicht. Wir halten die Wii-Remote links und führen eine schnelle Bewegung nach rechts aus und Link tut genau das gleiche. Wir halten die Wii-Remote nach unten, um anschließend einen kraftvollen Hieb nach oben auszuführen und auch dies tut uns Link gleich. Es ist sogar möglich das Schwert einfach nur nach vorne zu heben und damit kleine Kreisbewegungen auszuführen. Die Sorgen, dass die Steuerung dabei schwammig und ungenau sein könnte, lassen sich damit definitiv zunichtemachen, denn in unserer angespielten Demo hatten wir nicht ein einziges Mal Probleme damit. Im Gegenteil waren wir sogar positiv überrascht, wie intuitiv es sich angefühlt hat.

Das gilt auch für den Umgang mit Pfeil und Bogen. Um diesen abzufeuern muss man die Wii Remote nach vorne halten, den C-Button durchdrücken und dann mit dem Nunchuck-Controller wie bei einem echten Bogen den Pfeil nach hinten ziehen und spannen und schließlich den C-Button loslassen. Was sich für Zelda-Spieler zunächst sehr ungewohnt anfühlt, zaubert im nächsten Moment aber bereits ein Lächeln auf das Gesicht, da diese Variante definitiv um Welten cooler ist, als lediglich einen Button oder Trigger zu betätigen. Auf der anderen Seite macht es das Spielen aber natürlich auch anspruchsvoller und schwieriger, da man länger braucht einen Pfeil abzufeuern, sofern einem die neue Bewegung noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Auch der Umgang mit dem Schild ist komplizierter geworden. Man muss den Nunchuk genau so nach oben vor den Körper halten, als würde man dies mit einem Schild tun. Nur dann ist Link vor feindlichen Projektilen und Attacken geschützt.

In Zelda dürfen die kreativen Rätsel natürlich nicht fehlen. Eines davon möchten wir an dieser Stelle näher erläutern. Es gilt mal wieder ein großes "Auge" mit einem Pfeil zu treffen. Dummerweise schließt es sich aber immer dann, wenn man Pfeil und Bogen auspackt. Mit dem Schwert, Bomben oder anderen Waffen kann man nichts ausrichten. Was also tun? Wir stellen uns vor das Auge und bemerken, dass es unseren Bewegungen folgt. Da es an einer Türe befestigt ist, können wir es allerdings nicht umkreisen, damit es vor Schwindel erschöpft wird, so wie man das aus Vorgängern der Serie bereits kennt. Wir müssen uns also etwas anderes einfallen lassen. Als wir unser Schwert bewegen, merken wir, dass das Auge auch schon auf kleine Bewegungen reagiert. Wir halten es daher nach vorne und machen - locker aus dem Handgelenk - ein paar Kreisbewegungen. Schon nach kurzer Zeit wird das Auge rot und dreht sich. Jetzt müssen wir fix reagieren und den Bogen auspacken, um einen Pfeil abzufeuern, der das Auge ausschaltet. Das Rätsel ist gelöst, die Türe öffnet sich und wir dürfen passieren. Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass die präzise Steuerung auch für das Gameplay und das Lösen von Rätseln eingesetzt wird und somit einen neuen Aspekt ins Spielgeschehen einbringt.

Unsere ersten Impressionen des neuen Zeldas sind also durchweg positiv. Über den Grafikstil lässt sich natürlich immer streiten, aber die Steuerung hat es uns wirklich angetan und wir sind schon sehr gespannt auf das nächste Jahr, wenn der Titel erscheinen wird. Bislang ist es definitiv eines der vielen Messehighlights gewesen.

Quelle: www.gamezone.de

Erfahrener Benutzer
Moderation
20.08.2010 22:01 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.08.2010 16:44 Uhr
Bei Dragon Age Orgins meinte ich doch, dass es alleine von der Story Zelda überlegen ist, Grafik hob ich dabei doch gar nicht hervor…?
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.08.2010 16:13 Uhr
TheProfiGamer
Bioware hat Baldure`s Gate 1-2 entwickelt, mit der Unterstützung der Black Isle Studios. Für den Hauptteil der Entwicklung war Bioware verantwortlich. Baldure`s Gate 3 dagegen wurde ohne Beteiligung von Bioware entwickelt.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.08.2010 16:07 Uhr
Schade schade! 
Aber nun die Frage:
Warum wird Bioware dann mit Baldurs Gate in Verbindung gebracht....hab ma gegoogelt und Black Isle war auch an Baldurs Gate 1 + 2 beteiligt! Naja blick da nicht mehr durch!
Egal...auf jeden Fall ist es Schade, dass mit der Schließung Titel mit RIESEN Potential verloren gingen!

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