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  • The Legend of Zelda: The Wind Waker - Die Legende lebt! - Leser-Test von thePan

    The Legend of Zelda: The Wind Waker - Die Legende lebt! - Leser-Test von thePan Eines der Markenzeichen Nintendo's neben Mario, DK und CO. , wenn nicht gar DAS Markenzeichen, ist mit Scherheit der grüne Elf "Link", der bereits in unzähligen Abenteuern auf allen Nintendo-Plattformen seinen Mann bzw. Elfen gestanden hat. Natürlich wird deshalb auch der Gamecube von einem neuen "Zelda"-Spiel nicht verschont, doch während der erste Trailer, gezeigt auf der Electronic Entertainment Expo 2001, die Fans noch mit realistischer und "cooler" Grafik zu beeindrucken vermochte, zeigten sich spätere Versionen - sowie die finale Verkaufs-Fassung - von einer völlig anderen Seite: der dem Cell - Shading ähnliche "Toon - Shading" - Look war angesagt, statt einem erwachsenen Link grinste eine 5-jährige Witzfigur den Zelda - Fans entgegen. Warum "The Legend of Zelda: The Wind Waker" trotzdem nicht von schlechten Eltern ist, lest ihr hier.

    Story:
    Story - mässig gibt sich "The Legend of Zelda: The Wind Waker" relativ traditionell: Wie in den bisherigen Teilen schlüpft ihr in die Rolle des spitzohrigen Elfen Link, der - diesmal in einem neuen Szenario, nämlich einem Insel - Palmen - Meeres - Paradies allerlei Abenteuer zu überstehen hat und so nach und nach die gesamte Spielregion erkundet. Im Verlauf des Spiels wird die kleine Schwester unseres jungen Helden (ähnlich wie zu Anfang des N64 - Vorgänger schlüpft ihr in die Haut des herranwachsenden Link) von einem riesigen Vogel gekiddnapt, woraufhin dieser sich aufmacht, sie zu retten. Unterstützt wird er hierbei von der Piratenbraut Tetra und ihrer Crew, einer Horde waschechter Piraten. Mit Hilfe seines sprechenden Schiffes, dem Roten Leuenkönig, macht Link sich auf die Inselwelten zu erforschen und stark genug zu werden, seine Schwester zu befreien. Doch auch die Legenden vom "Helden der Zeit" und dem sagenhaften, längst vergangen Hyrule spielen eine wichtige Rolle, und ohne allzuviel zu verraten, werdet ihr auch auf zahlreiche aus früheren Zelda-Teilen bereits bekannte Charaktere treffen - warum hiese "The Legend of Zelda: The Wind Waker" sonst "Zelda"?

    Gameplay:
    Auch wenn die im Toon- Shading gehaltene Grafikengine zunächst anderes vermuten lässt, ist das Gamecube-Zelda ein waschechter Vertreter der Serie, der auf die bereits aus dem N64 "The Legend of Zelda: The Ocarina of Time" bekannte Spielmechanik aufbaut und dezent verändert. Das erforschen der riesigen 3D-Welt steht im Mittelpunkt, über die zahlreichen, vom Meer voneinader getrennten Inseln des Süd-See-Szenarios verteilt findet man lauschige Städtchen und unheimliche Dungeons, überall gibt es Schatztruhen und neue Items zu entdecken. Mit jedem vernichteten Boss - Gegner erweitert sich die Herzleiste unseres jungen Helden, durch neue entdeckte Gegenstände erhält man zutritt zu vorher verschlossenen Gegenden. Eine wichtige Rolle bei der Beförderung von Insel zu Insel spielt Link's sprechendes Segelboot, der Rote Leuen König, mit dem ihr die weiten Gewässer durchstreift. Ebenso wie an Land machen zahlreiche Ungeheuer und Piraten diese Unsicher, doch versteckte Schätze, die ihr mit eurem Enterhacken bergen könnt, Extra-Dungeons und Side-Quests laden zum Erkunden der entlegeneren Wasser-Abschnitte ein. Wer stur der Storyline folgt wird in 10-20 Stunden den (enttäuschenden) Abspann über den Schirm flimmern sehen, wollt ihr allerdings alle Bonuse, sprich alle Herzteile, Schatzkarten (geben die Positionen von Schätzen auf hoher See bekannt) und Feen, die euch mit erhöhter Tragfähigkeiten (verbesserte Bomben-, Bogen- und Geld-Taschen) belohnen, dürft ihr ruhig mit dem doppelten der Zeit rechnen. Auch die zahglreichen Side-Quests, Mini-Games und Mini-Dungeons sind äusserst spassig und werden dafür sorgen, dass eure Zeit im Zelda Universum wie im Fluge vergeht.
    Spielerisch ist "The Legend of Zelda: The Wind Waker" also ein klassisches Action-Adventure, mit deutlichem Schwerpunkt auf Erforschen und Entdecken. Doch auch das Kampfsystem weiß zu gefallen, neben eurem obligatorischen Schwert könnt ihr noch eure zahlreichen anderen Extras (Bogen, Bumerang, Bomben, Enterhacken,.. ) zum Malträtieren der Feinde (Schleimklötze, Fledermäuse, Vögel, Goblins, Ritter, Priaten,. .. ) einsetzen. Durch flinke Ausweichsprünge und ein (eigentlich recht simples) Kontersystem sind die Kämpfe recht dynamisch, ihr könnt euren Gegner etwa die Waffen aus den Händen schlagen und selbst gegen sie einsetzen, nette Lichteffekte und wunderschöne, eure Bewegungen untermalende Staubwolken verleihen dem Geschehen Leben.
    Dennoch gibt es beim Gameplay Anlass zu Kritik: Einige Quests (etwa die Suche nach den 8 auf dem Boden des Meeres verstreuten Tri-Force Splittern) gestalten sich so arg zeitaufwendig, trotz eingeschränkter Teleport Möglichkeiten ziehen sich die Segel-Reisen gegen Ende hin ziemlich. Überhaupt ist der Spielablauf teilweise recht zäh, so müsst ihr euch die selben Sequenzen (öffnen von Schatztruhen) immer und immer wieder ansehen, vorzeitiges Abbrechen bzw. Überspringen ist nicht drin. Auch beim Beeinflussen des Windes, wozu ihr einen Dirigierstab verwendet (ersetzt die aus dem N64 Teil bekannte Ocarina of Time) und was einen wichtigen Bestandteil des Games ausmacht, trommelt ihr hilflos mit den Fäusten auf dem Controller, während zum X-ten mal die bereits bekannte Melodie erklingt. Kenner des Vorgängers können leider auch leichte Abnützungserscheinungen nicht abstreiten: Trotz veränderten Szenarios hat man das Gefühl alle Rätsel schon einmal gesehen zu haben, ein gross-Teil der Waffen und Items ist auch bereits bekannt. Einzige wirkliche neuerung ist ein Blatt, das man als Wedel oder Fallschirm einsetzen kann, doch auch das kommt nicht allzuoft (von dem Spezifischen Wald-Dungeon einmal abgesehen) zum Einsatz. Fast könnte man die Zelda-Serie mit dem Resident Evil - Analog vergleichen: Detailverbesserungen sind ja ganz nett, aber Grundlegende Neuerungen (Einbindung eines RPG-Systems, dichtere Story ala Final Fantasy, vielleicht gar eine Party) wären langsam aber sicher wünschenswert...

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The Legend of Zelda: The Wind Waker
The Legend of Zelda: The Wind Waker - Die Legende lebt! - Leser-Test von thePan
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04.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/04/TV2003040311290600.jpg
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