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  • The Legend of Zelda: Twilight Princess - Twilight Princess - Schwingt das Schwert! - Leser-Test von Celon

    The Legend of Zelda: Twilight Princess - Twilight Princess - Schwingt das Schwert! - Leser-Test von Celon Wie kann man einer Serie gerecht werden, die schon seit über einem Jahrzehnt ohne Unterbrechung erfolgreich die Charts umgekrempelt hat? Das neuste Werk des Meisters konnte schon vorab unter Beweis stellen, was es drauf hatte. Schon auf der letzen und vorletzten E3 in Los Angeles wurde mächtig was gezeigt und außerdem versprach man damals, dass das neuste Zelda-Abenteuer "Ocarina of Time" noch um Meilen in den Schatten stellen sollte, wobei doch jeder weiß, dass bisher kaum ein anderes Spiel von der Fachpresse so krass mit Lob überschüttet wurden ist. Es zählte lange Zeit zum bestens, was der Markt überhaupt zu bieten hatte. Kurz: Eines der bestens Spiele ever! Hat sich das jetzt wirklich geändert? Das erfahrt ihr nur wenn ihr weiterlesen wollt. Wo fangen wir an?...
    ... Ach ja, warum nicht gleich mit dem Schlechten, da gibt's eindeutig weniger zu berichten. Schon viel Schlechtes wurde über die grafische Zusammensetzung von Zelda: "Twilight Princess" erzählt und getratscht. Aber ich sage: Nein! Die Grafik kann sich zwar nicht mit denen der heutigen PC-Spiele messen, macht aber trotzdem mit Hilfe des Gamedesigns eine Figur, neben der selbst einiger der großen Ballerspiele nur albern aussehen. Aufgetunte Optik ist wirklich nicht mehr alles, wo doch jeder Gamer schon gesehen hat, was die Technik heute alles möglich macht. Aber das ist langweilig! Solche Grafik öffnet heute kaum noch einem die Augen, so dass man sich die Augen reiben muss. Das gibt es heute nicht mehr. Das Design ist heute wichtiger als jemals zuvor. Die Gesichter der Figuren und der Tiere sind zwar wunderschön design, können aber wie gesagt grafisch nicht jeden überzeugen. Die Mimik und Gestik aber ist so wunderschön (allen voran die Midnas, welche wunderbar zeigen wo Zeldas stärken liegen) und liebevoll gestaltet, wie man es noch nie bestaunen konnte. Und das ist für die emotionsvollere Handlung unerlässlich. Die Handlung kann zum ersten (eigentlich zum zweiten) Mal mit mehr Intensität und Tiefgang aufwarten. Diese Frischekur war angesichts der sonst so morbiden Story auch allemal nötig.

    Bei Link hat man immer das Gefühl, dass er in verschieden Paralleluniversen existiert - obwohl er immer im verheißungsvollen Märchenland Hyrule lebt und sein Leben anfangs auch immer als armer Dorfschönling fristet. Auch diesmal ist das nicht anders. Ganz im Gegenteil man bekommt diese Farce sogar noch stärker zu spüren. Zum Glück aber ohne lästige Nebenwirkungen, denn diesmal beginnt Ihr euer Abenteuer als Ziegenjunge in einem kleinen und verschlafenen Dörfchen mit Namen Ordon, abgeschottet von der Außenwelt. Eines Tages aber wird euch eine sehr große Aufgabe zuteil. Link, unser liebgewonnener Platzhalter, muss sich nach Hyrule zum Schloss aufmachen um der Prinzessen das Ordonschwert als Geschenk zu überreichen. Das geht aber vollkommen in die Hose. Noch bevor er seine weite Reise antreten kann, muss Link bedauerlicherweise mit ansehen, wie die Tochter des Bürgermeisters von einer Horde fieser Monster entführt wird. Nach einem kleinen Zwangsschläfchen muss Link nämlich feststellen, dass sie weg ist und folgt ihr in ein Schattenreich, dass parallel zur "Oberwelt" existiert. Leute, die sich in dieses Reich begeben, wachen dort als Geist wieder auf. Da unser lieber Link aber was ganz besonderes ist, wacht er dort als Wolf wieder auf. Und schwupsdiwups ist er auch schon gefangen und eingesperrt. Das war echt ein aufregender Tag für unseren Helden, der in der Tat eine Handlungsähnlichkeit mit alten Spielen des Zeldamythoses nicht viel gemein hat. Und deshalb auch auf der Liste der positiv anzumerkenden Gegebenheiten auftauchen wird. Jedoch weis der aufmerksame Leser sicher gleich, dass die Geschichte im Grundhandlungsstrang, der knapp 50-Spielstunden beansprucht, zumindest laut Hersteller Nintendo, weiter wie erwartet nach dem alten Zelda-Prinzip verläuft - Hyrule und die Prinzessin Zelda zu retten, aber der kleine wichtige Unterschied liegt in der Emotionalität, die zum ersten Mal so exzellent umgesetzt wurden ist. Und ganz nebenbei sei auch erwähnt, dass viel mehr Charaktere euren Weg kreuzen als es in bisherigen Zelda-Spielen der Fall war. Und hier zeigt sich das neue Zelda als Vorreiter, sozusagen als Pionier und Wegbereiter. Mögen noch viele diesem Beispiel folgen. Daumen hoch.

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The Legend of Zelda: Twilight Princess
The Legend of Zelda: Twilight Princess - Twilight Princess - Schwingt das Schwert! - Leser-Test von Celon
http://www.gamezone.de/The-Legend-of-Zelda-Twilight-Princess-Spiel-16389/Lesertests/The-Legend-of-Zelda-Twilight-Princess-Twilight-Princess-Schwingt-das-Schwert-Leser-Test-von-Celon-1006931/
23.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/NZone_11_06_The_Legend_of_Zelda_Twilight_Princess_03.jpg
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