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  • The Legend of Zelda: Twilight Princess im Gamezone-Test

    Kann TP den Titel des besten Zelda-Spiels aller Zeiten für sich in Anspruch nehmen?

    Es gibt wenige Videospielserien, die über Jahrzehnte hinweg einen solchen Erfolg genießen konnten wie "Zelda". Link durfte jedes Mal aufs Neue hinausziehen, um Hyrule und seine Prinzessin zu retten und das nun bereits seit den 80er-Jahren auf dem Nintendo Entertainment System (NES). Sein letzter Heldenzug auf dem Gamecube fand viele Kritiker, da man mit dem Stil stark von seinen Vorgängern abwich. Jetzt ist Link wieder in gewohnter Optik zu bewundern und spendiert zum ersten Mal einer neuen Nintendo Konsole einen Starttitel. Wie die Features und die Technik des Wii genutzt wurden, ob auch der neuste Ableger rund um Link und Zelda wieder ein Meisterwerk geworden ist und was er alles zu bieten hat, haben wir für euch in stundenlangen Ausflügen nach Hyrule in Erfahrung gebracht.

    The Legend is back!

    The Legend of Zelda: Twilight Princess The Legend of Zelda: Twilight Princess Wie so oft beginnen die größten Abenteuer ganz klein und unscheinbar. Wir befinden uns im Königreich Hyrule. Weit unten im Süden gibt es ein idyllisches Dörfchen mit dem Namen Ordon, das außer seiner hübschen Natur und jeder Menge Ziegen offenbar nicht viel zu bieten hat - wäre da nicht dieser eine Junge. Link ist sein Name und er ist ein ausgezeichneter Reiter, der noch Träume hat und hoch hinaus will. Doch das, was noch alles auf ihn zukommen wird, hätte er nicht einmal in seinen kühnsten Träumen erwartet. Alles beginnt, als er voller Stolz hinausziehen will, um dem Schloss von Hyrule ein Geschenk zu überbringen. Gerade als er sich auf das treue Pferd Epona schwingt, um seine Reise anzutreten, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Finstere Gestalten kommen aus dem Nichts auf bizarren Wildschweinen angeritten und entführen die Kinder des Dorfes, als auch Epona. Was nun? Link packt seinen ganzen Mut zusammen und macht sich auf die Jagd nach den Bösewichten. Es erwartet ihn eine Welt voller Dunkelheit. Schon bald sieht er, dass es nicht nur um die entführten Kinder geht, denn ganz Hyrule ist kurz davor gänzlich im Strudel des Bösen unterzugehen. Die Menschen sind nur noch Schatten ihrer selbst und irren als Geister umher, ohne zu merken was eigentlich vor sich geht. Nur Link weiß genau was geschieht und nur er kann das Unheil noch abwenden und Zanto, den König der Finsternis, davon abhalten das ganze Land in ewige Dunkelheit zu tauchen.

    Die Geschichte wird wieder einmal toll in Szene gesetzt. Sie ist dieses Mal weitaus komplexer und wirft während des Spielens mehr und mehr Fragen auf. Es tauchen immer wieder interessante Charaktere auf, die irgendwie in die Geschehnisse verstrickt sind und man lernt so manches Völkchen kennen, das mit einem bestimmten Problem zu kämpfen hat. Die Zoras bangen um ihren zukünftigen König, das Oberhaupt der Goronen wurde zu einem schrecklichen Monster und so hat jede Rasse seine eigenen Probleme, die sich auf geschickte Weise in die Hauptstory eingliedern und sie damit vielschichtiger und spannender machen.

    Das Schattenreich und der einsame Wolf

    The Legend of Zelda: Twilight Princess The Legend of Zelda: Twilight Princess Das Abenteuer beginnt und natürlich müsst ihr auch dieses Mal wieder einige Dungeons aufsuchen. Doch anders als sonst könnt ihr nicht mal eben hineinspazieren. Die Welt von Hyrule ist bereits von Dunkelheit umgeben. Auch Link kann diese nicht einfach so zur Seite schieben, als ob nichts wäre. Er wird zwar nicht zu einem Geist, wie die übrigen Bewohner, aber dafür ändert sich seine Gestalt, wenn er das Schattenreich betritt - er wird zum Wolf. Da unser Held mit der Situation zunächst ein wenig überfordert ist, gibt es tatkräftige Hilfe von Midna. Sie ist ein Wesen der dunklen Welt, aber sie hilft Link dennoch seine Freunde wieder zu finden. Das macht sie auf ihre ganz eigene Weise und in einem Ton, der nicht gerade der sanfteste ist. Dennoch würdet ihr ohne sie verlasen dastehen. Oftmals gelangt ihr an Stellen, die Link in Wolfsform einfach nicht passieren kann. Erst durch Midna werden größere Sprünge möglich oder Schalter aktiviert, die zuvor unerreichbar schienen. Das kleine Schattenwesen sitzt meist auf eurem Rücken und reitet mit euch durch das finstere Reich. Sie gibt euch außerdem Tipps. Allerdings auf eine ganz andere Art und Weise wie es früher Navy getan hat. Die kleine Fee Navy tat dies eher nach dem Motto "Malen nach Zahlen" und legte euch jeden weiteren Schritt in den Mund, während Midna ganz vage Hinweise gibt. Das ist eigentlich auch gut so, denn das bringt euch selbst mehr zum Denken. Andererseits nervt es aber natürlich, wenn man alleine nicht weiterkommt. Da Link als Wolf keine Gegenstände benutzen kann, ist er im Kampf auf ein kleines Repertoire an Bissattacken angewiesen. Midna hilft auch hier wieder aus. Durch sie kann ein kreisförmiges Kraftfeld erzeugt werden, das alle Gegner, die sich darin befinden, zerstört. Mit dieser Unterstützung auf dem Rücken, gilt es nun Strahlentau einzusammeln. Dazu müsst ihr euer Gespür nutzen, das euch nur als Wolf zur Verfügung steht. Drückt ihr auf dem Digi-Kreuz links oder rechts könnt ihr Gerüche wittern oder Dinge sehen, die euch als Mensch verborgen bleiben. Beispielsweise die Spur der Kinder oder die Bewohner von Hyrule, die ja nur noch als Geister umher irren. Auch ganz besondere Käfer sind nur dann wahrzunehmen, wenn ihr euer Gespür aktiviert habt. Es legt sich eine Art Filter über das Bild, alles wird etwas dunkler und die Käfer sind zu sehen. Genau diese gilt es zu besiegen, denn jeder einzelnen bringt euch einen weiteren Tropfen Strahlentau ein. Wo sich die lästigen Biester befinden ist praktischerweise auf der Karte eingezeichnet. Oftmals sind diese irgendwo in Häusern versteckt. Zu blöd, dass ein Wolf keine Türen öffnen kann. Ihr müsst also andere Wege finden, wie beispielsweise über das Dach oder durch ein Kellersystem. Manchmal kann man sich aber auch unter Mauern oder Zäunen durchgraben. Dazu muss lediglich auf dem Digi-Kreuz nach unten gedrückt werden. Das kann man jederzeit, denn immer wieder gibt es interessante und brauchbare Dinge unter der Erde zu finden. Sobald schließlich alle Käfer beseitigt wurden, müsst ihr dem heiligen Lichtgeist dieses Gebietes den Strahlentau bringen und er kann wieder seine volle Macht entfalten. Er vertreibt die Schatten und erhellt die Welt. Nun muss Link nicht weiter auf vier Pfoten laufen, sondern kann sich auf zwei Beinen zum Dungeon begeben.

    Die Dungeons und Rätsel

    The Legend of Zelda: Twilight Princess The Legend of Zelda: Twilight Princess Nach den ersten Spielstunden wird man denken, dass sich in Sachen Dungeonthematik und Kreativität nicht viel getan hat. Es geht ganz klassisch mit Wald-, Feuer- und Wassertempel los. Dass diese mit dabei sind, hätte man ahnen können, doch da es insgesamt stattliche neun Szenarien zu durchforsten gilt, sind auch einige mit dabei, die man so noch nie in einem Zelda-Spiel vorfinden konnte. Da hätten wir zum Beispiel den Zeitschrein oder den Schattenpalast. An dieser Stelle sei allerdings nicht zuviel verraten, da diese Dungeons erst am Ende des Spiels zu erkunden sind. Die Einteilung ist ganz serientypisch nach dem Schema "drei Tempel und dann der Rest". In "Ocarina of Time" musste man auch zunächst drei Dungeons schaffen, um in der Zitadelle der Zeit ein Portal öffnen zu können. Danach wurden die Weisen gerettet. In "Twilight Princess" werden zunächst die drei Lichtgeister befreit und dann widmet ihr euch einer neuen Aufgabe. Die Dungeons sind allesamt größer als in den bisherigen Zelda-Spielen. Bereits der Waldtempel ist als Einsteig relativ lang, doch mit der Zeit wird es immer noch komplexer. Es gibt schon so manche Kopfnuss, die euch das Leben schwer machen könnte, doch es wird nie unfair. Meistens sagt man sich danach "Mensch, warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?" und ärgert sich über die eigene Dummheit oder warum man bestimmte Dinge nicht sofort gesehen hat. Es ist alles soweit logisch nachvollziehbar. Ob ihr nun ein paar Affen retten müsst, damit sie euch über eine Brück werfen oder zwei Wächter eines Tempels so über ein Feld bewegt, dass sie gleichzeitig auf einer Markierung ankommen und euch damit die Pforten öffnen - es wird euch nie langweilig werden. Da es in jedem Dungeon einen neuen Gegenstand gibt, sind natürlich auch wieder viele Rätsel vorhanden, die auf das neu erworbene Item abzielen. Nutzt Pfeil und Bogen um auf entfernte Schalter zu schießen oder Bomben um Wege freizulegen, die zuvor versperrt waren. Doch zu den Items später mehr. Am Ende eines jeden Dungeons wartet selbstverständlich auch in "Twilight Princess" dessen Obermotz. Allerdings trefft ihr bereits vorher schon auf einen Zwischengegner. Häufig unmittelbar vor dem neuen Item. Obwohl die Bossfights schon immer toll inszeniert waren, stellten sie oft eine relativ geringe Herausforderung dar. Die Taktik war meist leicht zu durchschauen und auch der Schwierigkeitsgrad im Kampf war nicht zu hoch. Das gilt auf dem Wii nur bedingt. Die Inszenierung ist ebenfalls gelungen und ihr braucht auch wieder eine Taktik um erfolgreich zu sein, aber manchmal dauert es etwas länger, diese zu durchschauen. Zudem sind die Endgegner vielschichtiger geworden und verändern ihre Vorgehensweise, sodass man mitten im Kampf wieder umdenken und sich neu orientieren muss. Dennoch werden einem keine Meisterleistungen abverlangt. Die Bosse sind wieder sehr gut schaffbar, sofern man geduldig an die Sache heran geht.

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The Legend of Zelda: Twilight Princess
The Legend of Zelda: Twilight Princess im Gamezone-Test
Kann TP den Titel des besten Zelda-Spiels aller Zeiten für sich in Anspruch nehmen?
http://www.gamezone.de/The-Legend-of-Zelda-Twilight-Princess-Spiel-16389/Tests/The-Legend-of-Zelda-Twilight-Princess-im-Gamezone-Test-991107/
18.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/Zelda_Twilight_Princess_Screenshots_003.jpg
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