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  • The Long Journey Home in der Vorschau: Ein Weltall voller Möglichkeiten
    Quelle: Daedalic

    The Long Journey Home: Ein Weltall voller Möglichkeiten - Preview

    Daedalic befördert uns ans andere Ende der Milchstraße. Wie zum Henker wir von dort zurückfinden sollen? Unser Problem! Wir haben uns The Long Journey Home genauer angesehen und klären in der Vorschau, warum das Weltall-Spiel nicht so recht in ein Genre passt - und das auch überhaupt nicht will.

    The Long Journey Home wird von Daedalics neuem Studio in Düsseldorf entwickelt. Das Team besteht aus neun Leuten. The Long Journey Home wird von Daedalics neuem Studio in Düsseldorf entwickelt. Das Team besteht aus neun Leuten. Quelle: Daedalic Daedalics neues Projekt in ein festes Genre zu pressen, ist keine schöne Aufgabe. Wer es trotzdem versucht, der kommt bei so etwas wie einem Space-Rollenspiel-Action-Adventure-Survival-Simulator raus - da kann man die strenge Einteilung eigentlich auch ganz bleiben lassen und sich lieber mit den Inhalten beschäftigen. Die klingen nämlich spannend! In The Long Journey Home, das nicht in Hamburg, sondern von Daedalics Studio West in Düsseldorf entwickelt wird, begleiten wir eine vierköpfige Crew auf ihrer langen Reise durch die Milchstraße. Ihr Ziel: die weit, weit entfernte Erde.

    02:13
    The Long Journey Home: Erster Teaser-Trailer zum Weltraum-Erkundungs-RPG

    Der lange Weg nach Hause

    Das Spiel beginnt mit der Auswahl des Teams: Zehn Charaktere sind im Angebot, jeder mit eigener Persönlichkeit, Geschichte sowie Stärken und Schwächen. Vier von ihnen dürfen wir auf unseren Jungfernflug mitnehmen - im Tutorial (das wir auf Wunsch überspringen) beginnt unsere Reise nämlich noch auf der Erde. Unser Ziel ist das nahegelegene Sternensystem Alpha Centauri, das wir mithilfe eines neuartigen Antriebs erreichen sollen. Doch der Lichtsprung geht gründlich schief, wir landen irgendwo am anderen Ende der Galaxis. Warum? Das ist Teil der Story, die wir nicht spoilern!

    Ab hier regiert der Zufallsgenerator, denn The Long Journey Home soll ein Spiel werden, das man immer wieder von vorne starten und dabei neue Abenteuer und Geschichten erleben kann. Zu seinen Vorbildern zählen Star Control 2 und Sid Meier's Pirates!, aber auch moderne Titel wie Out There. Uns erwartet also kein lahmes Erkundungsspiel à la No Man's Sky, eher ein kompakter Weltall-Trip, der auf hohen Wiederspielwert und interessante Entscheidungen setzt. Ein Spieldurchgang dauert etwa vier bis sechs Stunden, wobei man dann vieles, was das Spiel bereithält, noch gar nicht gesehen hat. Wer mehr erleben will, ist länger beschäftigt!

    Vorsichtig nähen wir uns dem Planeten, indem wir nur geringen Schub geben und uns in sein Gravitationsfeld ziehen lassen. Vorsichtig nähen wir uns dem Planeten, indem wir nur geringen Schub geben und uns in sein Gravitationsfeld ziehen lassen. Quelle: Daedalic

    Wege durch die Zufallsgalaxis

    Die meiste Zeit lenken wir unser Schiff aus der Draufsicht; trotz 3D-Engine ist das Gameplay zweidimensional, wir reisen also nicht frei in alle Richtungen. Auf einer Übersichtskarte sehen wir unser Ziel, die Erde. Dazwischen: eine gewaltige Anzahl zufällig berechneter Systeme, Nebel und Planeten, die auf unserem Weg liegen, den wir komplett selbst bestimmen. So könnten wir unterwegs einem Alien-Raumschiff begegnen - vielleicht ist es ein fahrender Händler? Oder wir entdecken ein Schiffswrack, das wir untersuchen, um neue Technologien und Rohstoffe zu bergen. Womöglich empfangen wir aber auch einen mysteriösen Notruf, der uns in die Falle von schießwütigen Piraten lockt. Der Zufall entscheidet!

    Lunar Lander lässt grüßen

    Wie im Klassiker Lunar Lander: Aus der Seitenansicht setzen wir unsere Kapsel vorsichtig auf der Planetenoberfläche ab, um dort nach Rohstoffen zu bohren. Wie im Klassiker Lunar Lander: Aus der Seitenansicht setzen wir unsere Kapsel vorsichtig auf der Planetenoberfläche ab, um dort nach Rohstoffen zu bohren. Quelle: Daedalic Unser anfangs blitzblankes Schiff zerfällt mit der Zeit, wir müssen uns also darum kümmern, dass genug Ressourcen für Reparaturen und Treibstoff an Bord sind. Ist das Schiff beschädigt, machen wir uns auf die Suche nach einem Planeten, der geeignetes Material bieten könnte. Dazu geben wir im Flugmodus nur die Richtung des Schiffs vor, betätigen kurz die Schubdüsen und lassen uns in Richtung unseres Ziels treiben - alles andere würde zu viel Sprit verbrauchen! Sobald wir uns dem Planeten nähern, bremsen wir ab, lassen uns von dem Gravitationsfeld anziehen und schwenken von Hand in eine Umlaufbahn ein. Erst dann können wir die fremde Welt scannen und erfahren, ob es hier Ressourcen gibt. Ist etwas Brauchbares dabei, beginnen wir mit der Landung. Allerdings nicht mit dem gesamten Schiff, sondern mit einem kleinen Landungsmodul, das wir aus der Seitenansicht vorsichtig auf der Planetenoberfläche absetzen - genau wie in dem Klassiker Lunar Lander von 1979! Auf dem Planeten bohren wir nach Erzen und kostbarem Gas, aus dem wir Treibstoff herstellen. Denn: Geht uns erst mal der Sprit aus, fallen die Lebenserhaltungssysteme des Schiffs aus. Dann sollten wir schleunigst auftanken, bevor die Crew das Zeitliche segnet!

    Diplomatie mit Hindernissen

    In jedem Spieldurchgang treffen wir nur auf einige der schräg designten Alien-Völker. In jedem Spieldurchgang treffen wir nur auf einige der schräg designten Alien-Völker. Quelle: Daedalic Sollten wir aber partout kein geeignetes Gas finden, können wir auch bei Händlern oder an Raumstationen neuen Kraftstoff besorgen. Allerdings kommt hier unser Ruf ins Spiel: Es gibt eine Vielzahl schräger Alien-Rassen, darunter die noblen Wolphax, die unberechenbaren Ilitza oder die wild entschlossenen Entdecker der Reeve. Welchem Volk wir begegnen, bestimmt der Zufall. Manche sind aggressiv, andere freundlich, andere wiederum wollen einfach nur Geschäfte machen oder uns übers Ohr hauen. Um die fremden Völker zu verstehen, nutzen wir das Transcom, ein Übersetzungsgerät, über das wir einfache Vokabeln und Sätze übermitteln können. Durch Interaktion mit den Rassen lernen wir im Spielverlauf weitere Begriffe dazu und erhalten so neue Dialogoptionen.

    Um mit den Aliens klarzukommen, nutzen wir das Transcom-Übersetzungsgerät. Darin verständigen wir uns über einfache Vokabeln. Mit der Zeit lernen wir weitere Begriffe hinzu. Um mit den Aliens klarzukommen, nutzen wir das Transcom-Übersetzungsgerät. Darin verständigen wir uns über einfache Vokabeln. Mit der Zeit lernen wir weitere Begriffe hinzu. Quelle: Daedalic Je nachdem, welcher Rasse wir helfen und welche wir meiden, verändert sich unser Ruf und dadurch auch die Art und Weise, wie uns andere Alien-Völker begegnen. Das ist schon allein deshalb wichtig, weil jeder Sternennebel mit einem Sprungtor verbunden ist, das von einem zufälligen Volk kontrolliert wird - stehen wir mit der Rasse auf Kriegsfuß, haben wir ein Problem! Dann könnten wir zwar das Sprungtor hacken, wozu aber höchst illegale Technologie nötig ist - wenn uns eine Patrouille erwischt und beim Kontrollscan die Hackerausrüstung in unserem Frachtraum entdeckt, gibt's mächtig Ärger! Dann können wir beispielsweise eine Strafgebühr zahlen, die Flucht antreten oder - falls wir dafür gerüstet sind - einen Raumkampf anzetteln.

    Auch die Gefechte werden aus der Draufsicht gespielt und erinnern stark an Pirates!: Als würde man eine Karavelle im All steuern, umkreisen wir den Gegner und feuern im richtigen Moment eine Breitseite auf das feindliche Schiff. Nehmen wir zu viel Schaden, drehen wir dem Kontrahenten unsere Seite zu, auf der unsere Schilde am stärksten sind. Waffen sind rar in The Long Journey Home, wir verfügen lediglich über Laser und Raketen - ein vollwertiges Actionspiel sollte man also nicht erwarten! Auch ein knüppelhartes Rogue-like ist nicht zu befürchten - die Entwickler wollen den Spielern knifflige Entscheidungen abverlangen, sie aber nicht mit ständigen Game-Over-Bildschirmen nerven.
    Kämpfe finden auf einer 2D-Ebene statt. Wie in Sid Meier's Pirates! müssen wir unser Schiff seitlich zum Gegner drehen, damit wir ihm eine Breitseite verpassen können Kämpfe finden auf einer 2D-Ebene statt. Wie in Sid Meier's Pirates! müssen wir unser Schiff seitlich zum Gegner drehen, damit wir ihm eine Breitseite verpassen können Quelle: Daedalic

    An Bord der ISS Daedalus

    Unser Schiff ist in mehrere Bereiche unterteilt, die man über Menüs verwaltet. Dazu zählen etwa der Wohn- und Schlafraum, in dem man die Crew näher kennenlernt: Hier können wir die Charaktere beobachten, deren Persönlichkeit sich im Spielverlauf entfaltet. Zwar dürfen wir sie nicht gezielt ansprechen, doch zumindest hin und wieder unterhalten sich die Teammitglieder und kommentieren das Geschehen.

    Besonders wichtig ist aber das Labor, in dem die Beutestücke analysiert werden, die wir unterwegs finden. Wenn wir in einem Wrack beispielsweise ein glühendes Gerät bergen, lassen wir es von einem Crewmitglied untersuchen - vorzugsweise von einem, das sich auf dem Gebiet auskennt! Das Gerät stellt sich dann womöglich als Tank für exotische Materie (EM) heraus, ein besonderer Treibstoff, den wir für die Sprungtore benötigen. Je mehr wir davon haben, desto besser! Ist unser Vorrat an EM verbraucht, können wir das Zeug auch an einer Sonne ernten, allerdings setzen wir unsere Crew damit gefährlicher Strahlung aus.

    Aus diesen zehn Spezialisten wählen wir unser vierköpfiges Team. Jede Figur hat eine eigene Geschichte und bestimmte Stärken. Aus diesen zehn Spezialisten wählen wir unser vierköpfiges Team. Jede Figur hat eine eigene Geschichte und bestimmte Stärken. Quelle: Daedalic Jedes Teammitglied hat einen eigenen Lebensbalken und kann neben Strahlungsschäden auch verschiedenste Verletzungen davontragen, etwa wenn wir unser Lunar-Lander-Modul zu hart auf eine Planetenoberfläche knallen. Dann benötigen wir Medizin, um die Wunden zu versorgen, die wir vielleicht nur in einer Handelsstation kaufen können. Und dafür brauchen wir wiederum Credits oder nützliche Handelswaren. Ein ständiger Kreislauf aus Problemen! Besonders fies: Wenn wir mal richtig in der Klemme stecken, begegnen wir vielleicht einem Alien, das uns ein bizarres Hilfsangebot macht: Entweder es lässt uns im All krepieren - oder wir überlassen ihm eines unserer Crewmitglieder für seinen intergalaktischen Zoo. GameOver oder ein freudloses Dasein als Attraktion hinter Gittern - wir müssen die Entscheidung fällen und mit den Konsequenzen leben.

    Egal ob man es also als Strategie, Rollenspiel oder Survival-Simulation betrachtet - ambitioniert ist Daedalics Weltall-Trip allemal. Ob's aber auch wirklich gut wird und Spaß macht, das klärt sich voraussichtlich im April 2017.

    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von oOBreakerOo Erfahrener Benutzer
        Wird auf jedenfall beobachtet 
      • Von GameFreakSeba Moderator
        Ich habe nicht wirklich Lust alle 4 Stunden neu zu starten um verschiedene Ereignisse mitzubekommen
      • Von Mersadion Erfahrener Benutzer
        No Mans Sky klang auch erstmal gut
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The Long Journey Home
The Long Journey Home: Ein Weltall voller Möglichkeiten - Preview
Daedalic befördert uns ans andere Ende der Milchstraße. Wie zum Henker wir von dort zurückfinden sollen? Unser Problem! Wir haben uns The Long Journey Home genauer angesehen und klären in der Vorschau, warum das Weltall-Spiel nicht so recht in ein Genre passt - und das auch überhaupt nicht will.
http://www.gamezone.de/The-Long-Journey-Home-Spiel-55970/News/Vorschau-Preview-Space-Sim-1221568/
23.02.2017
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