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  • The Mark of Kri: Mal was anderes - Leser-Test von Nibbler

    The Mark of Kri: Mal was anderes - Leser-Test von Nibbler The Mark of Kri wird man in den Verkaufsregalen hier zu Lande vergeblich suchen, es ist offiziell nicht in Deutschland erschienen. Was Schade ist, denn dieses innovative Action Adventure ist wirklich eine kleine Perle in diesem Segment.
    Die Story:
    Vor langer Zeit wurde das Zeichen von Kri erschaffen. Der dunkelste und gefährlichste aller mystischen Zauber. Damit dieser nicht in falsche Hände gerät, wurde er in sechs Teile zerbrochen und auf sechs Familien in sechs unterschiedlichen Regionen verteilt. Doch im laufe der Jahrhunderte haben die Menschen die Bedeutung vergessen und das Böse erhebt sich auf der Suche nach den Fragmenten. Nur der mutige Krieger Rau und sein mystischer Begleiter, der Rabe Kuzo, können dem Bösen anscheinend Einhalt gebieten.
    Die Story mag sich banal anhören, ist sie aber keineswegs. Rau ist nicht von vornherein der große Held, sondern ein junger, unbedarfter Krieger auf der Suche nach dem großen Abenteuer. Er reift erst im Laufe des Spiels. Die Geschichte wird dabei in wunderschön gezeichneten Zwischensequenzen weiter erzählt, und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig oder vorhersehbar. Um aber die Endsequenz zu sehen, sollte man vorher unbedingt trainieren.
    Ohne dieses kommt man nicht sehr weit.
    Das Kampfsystem:
    Alle Levels beginnen im Wirtshaus. Hier findet man neben den storyrelevanten Auftraggebern auch seinen Ausbilder Baumusu. In seinem Trainingscamp wird man mit den Waffen, den Fähigkeiten und der Steuerung der Spielfigur vertraut gemacht. Das Kampfsystem stellt hierbei eine echte Neuerung dar. Drückt oder kreist man den rechten Analog-Stick Richtung Gegner, geht von Rau ein Visierstrahl aus. Alle Gegner in diesem Radius werden dann auf die Tasten Kreuz, Viereck, und Kreis gelegt. Diese Symbole erscheinen über den Köpfen der Gegner. So geht die Orientierung nicht verloren, und man weiß immer, mit welcher Tastenkombination die Gegner in Schach zu halten sind. Die Kämpfe gegen mehrere Gegner werden dadurch sehr dynamisch und machen einfach einen Riesenspaß.
    Damit das Ganze aber nicht in ein stupides Hack'n Slay ausartet, haben sich die Entwickler aber noch ein bisschen mehr ausgedacht.
    Die KI:
    Die Gegner kommen nicht alle blindlings auf einen zu gerannt. Einige tragen ein Signalhorn und alarmieren erst mal Verstärkung, wieder andere warten in sicherer Entfernung und greifen später in das Geschehen ein. Durch blinden Aktionismus beißt man hier sehr schnell ins Graß. Die Gegner agieren allesamt recht clever, aber immer fair. Auch können Gegner erschreckt werden. Entwaffnet man z. B. einen und erledigt ihn mit seiner eigenen Waffe, bekommen die anderen Fracksausen und gehen erst mal ein paar Schritte zurück.
    Überhaupt werden im ganzen Spiel die Stealth-Elemente groß geschrieben, was dem Spiel zugute kommt, und es auch so einzigartig macht. Zum besseren Ausspionieren der Gegner kommt noch ein weiteres innovatives Element, der Rabe Kuzo. Rau hat die Fähigkeit durch seine Augen sehen zu können. Dadurch kann man den Raben an bestimmten Stellen voraus schicken, um Anzahl und Position der Gegner auszukundschaften.
    Die Graphik:
    Rau geht mit seinen Widersachern nicht gerade zimperlich um, wohl mit ein Grund warum das Spiel in Deutschland nicht veröffentlicht wurde. Der comichafte Graphikstil, die witzig animierten Gegner und die etwas überspitzt gezeichneten Charaktere lassen aber die Gewalt wieder in den Hintergrund rücken. Das Ganze läuft flüssig, ohne grobe Schnitzer oder bösen Überraschungen. Weitsicht und Detailgrad gehen ebenfalls absolut in Ordnung. Alles in allem ist die Graphik sicher kein Überhammer, eher oberer Durchschnitt.
    Levels und Steuerung:
    Die Levels sind recht groß und abwechslungsreich. Mal streift der Spieler durch Wälder oder Ruinen, mal durch verschneite Festungen. Versteckte Goodies animieren dazu, nicht immer den erst besten Weg zu nehmen, sondern ein bisschen genauer zu suchen.
    Wer mal keine Lust auf die Levels hat, kann auch in frei wählbaren Arenen die Gegner auf Zeit plätten.
    Die Steuerung ist zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber nach relativ kurzer Zeit gut beherrschbar. Hilfreich ist hierfür, das jederzeit anwählbare Training. Durch das knappe Waffenmenü können diese schnell und problemlos gewechselt werden. Power up's und Heiltränke werden im Level aufgenommen und müssen nicht mitgeschleppt werden.
    Einziger Kritikpunkt ist hier die manchmal störrische Kamera. Sie fängt dann das Geschehen nicht ganz optimal ein, was sich aber, auf den insgesamt guten Eindruck, nicht weiter negativ auswirkt.
    Fazit:
    Wer ein innovatives Action Adventure mit frischen Ideen abseits der Alltagskost sucht, wird hier wirklich sehr gut bedient. Der moderate Schwierigkeitsgrad und das recht ausgewogene Gameplay lässt auch bei Gelegenheitsspielern kaum Frust aufkommen. Negativ fällt neben der nicht ganz topaktuellen Graphik und der eben erwähnten Kamera nur noch die recht kurze Spieldauer auf.
    Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler bereits an einem zweiten Teil werkeln. Die hier verwendeten Ideen haben eine Weiterentwicklung auf alle Fälle verdient.

    Negative Aspekte:
    zu kurze Spielzeit

    Positive Aspekte:
    innovative Ideen

    Infos zur Spielzeit:
    Nibbler hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    The Mark of Kri

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Nibbler
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • The Mark of Kri
    The Mark of Kri
    Release
    20.03.2003

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The Mark of Kri
The Mark of Kri: Mal was anderes - Leser-Test von Nibbler
http://www.gamezone.de/The-Mark-of-Kri-Spiel-37950/Lesertests/The-Mark-of-Kri-Mal-was-anderes-Leser-Test-von-Nibbler-998898/
31.10.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/03/TV2003032113224900.jpg
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