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  • The Moment of Silence im Gamezone-Test

    TMOS entführt uns in eine Zukunft in der Außerirdische über die Menschen zu herrschen scheinen.

    The Sound of Silence?

    Man könnte ja fast eine Verschwörung dahinter vermuten, denn das von den Publishern immer wieder totgesagte und wieder zum Leben erweckte Genre der Adventures scheint eine besondere Unterstützung aus dem Hause dtp zu erfahren. Kaum hat man das eine Abenteuer hinter sich gebracht, da wartet auch schon das nächste auf uns, gerade so als wolle uns hier jemand Vollzeit beschäftigen um keinen Gedanken mehr an die Realität verschwenden zu können.

    Bob, unser bester Freund Bob, unser bester Freund Ihr merkt schon, "The Moment of Silence" hat mich bereits voll in seinen Bann gezogen und schon überall vermute ich Verschwörer auf der Lauer die nur eines im Sinn haben, meinen Geist zu verwirren, auf das ich die Wahrheit nicht mehr sehe und glaube was mir Vater Staat erzählt. Denn als Vertreter der angeheuerten Werbeagentur bin ich selbst für die Sprüche zuständig, die den Bürgern das Gehirn reinwaschen sollen auf das sie nur noch glauben was die Regierung sagt. Dumm nur, dass ich selbst die Sprüche nicht glaube und mir immer mehr Gedanken mache weshalb man meinen Nachbarn in einer Nacht- und Nebelaktion ohne Anklage abgeholt und weggesperrt hat. Da lehne ich mich doch lieber an meine Nachbarin an die nun ohne Mann dasteht und versucht ihren Sohn zu beruhigen. Die erinnert mich übrigens sehr an eine alte Bekannte genannt "Nico", doch das müssen Erinnerungen aus einem anderen Leben sein.

    Peters Appartement Peters Appartement So stehe ich also da mit meinem Messenger in der Hand, während der Regen in Strömen vom Himmel fällt und ich nichts besseres weiß als erst einmal meinen alten Freund am Kiosk anzusprechen. Vielleicht weiß er ja was es mit diesen seltsamen Gestalten auf sich hat die sich neuerdings im Park herumtreiben. Einem Guru der irgendwas von "Ihm" faselt, der uns überwacht und unsere Geschicke lenken würde. Oder der seltsame Hippie, der, obwohl taub, nichts lieber macht als Gitarre zu spielen. Derweil tangieren mich die Typen nur peripher, denn viel interessanter wäre herauszukriegen was sich hinter diesem seltsamen "Alien Attack Club" verbirgt, wohl einer Vereinigung arbeitsloser Studenten die sich einen Spaß daraus machen der Bevölkerung einzureden, dass irgendwelche Außerirdischen in Wirklichkeit die Herrscher auf der Welt wären. Das ist natürlich totaler Blödsinn, obwohl es schon interessant wäre zu erfahren, warum die Exekutive so hart gegen die Anhänger dieser Vereinigung vorgeht, wenn doch nichts Wahres an der Geschichte dran ist?

    Klassische Rätsel im futuristischem Gewand

    Öffentlicher Taxistand Öffentlicher Taxistand So futuristisch sich die erzählte Geschichte selbst gibt, so klassisch fiel dafür das Interface und die Rätselstellungen aus. Auch wenn uns "The Moment of Silence" mit so mancher kühnen Kamerafahrt belohnt werden uns doch Hauptsächlich statische 3D-Hintergrundbilder geboten auf denen sich unser Hauptdarsteller bewegt. Allerdings gibt es meist neben der linken und rechten Richtung auch eine Tiefe in die man sich bewegen kann. Davon abgesehen spielt sich das Game wie ein ganz klassisches Adventure welches vollkommen mit der Maus auskommt und keinerlei Tastatureingaben verlangt. Befindet sich der Kursor über einem Gegenstand oder einer Person mit der wir interagieren können, verwandelt sich dieser und zeigt uns die jeweilige Möglichkeit an. Selbstverständlich ist es auch möglich Gegenstände im Inventory miteinander zu kombinieren oder sie irgendwelchen Personen zu zeigen.

    Das riecht nach Ärger Das riecht nach Ärger Die Rätsel halten sich dabei immer im nachvollziehbaren Rahmen, kranken aber etwas an ihrer zur Tag gelegten Sturheit. So lassen sich bestimmte Gegenstände erst aufnehmen wenn wir das Rätsel davor gelöst haben. Es ist also nicht möglich vorsorglich alles einzustecken was wir vielleicht später noch gebrauchen können. Erst wenn es soweit ist lassen sich entsprechende Gegenstände mitnehmen bzw. aktivieren. Dieser Umstand sorgt dafür, dass wir viele Wege zurücklegen müssen die wir locker abkürzen könnten. Denn Generell ist anzumerken, dass man im Lauf des Abenteuers oft an denselben Örtlichkeiten vorbeikommt bis man endlich alle benötigten Dinge beieinander hat. Besonders den eingefleischten Adventure-Spielern dürfte das etwas sauer aufstoßen. Dafür sind die Rätsel für sich genommen sicher nicht besonders schwer, eher schon das Gewollte dann in die Tat umsetzen zu können. Denn mitunter gibt sich das Spiel schon etwas zickig, wenn die Mikrowelle einfach nicht anspringen will oder eine bestimmte Person nach dem dritten Gespräch immer noch nicht die gewünschte Information herausrückt.

    Eine grafisch sterile Perle

    Hoch detaillierte Welten Hoch detaillierte Welten Grafisch gibt sich "The Moment of Silence" ebenso aristokratisch wie die gebotenen Rätsel. So sind die gezeigten Bilder durch die Bank hoch detailliert und zeigen uns ein New York der Zukunft welches recht glaubwürdig wirkt, würde nur nicht alles so leblos und steril aussehen. Derweil haben sich die Entwickler durchaus Mühe gegeben den Örtlichkeiten Leben einzuhauchen, denn im Freien sieht man viele bewegte Gewässer und in den Pfützen am Boden spiegelt sich die Stadt, gleichzeitig aber bewegt sich selbst im Sturm kein Ast am Baum, der am Boden liegende Müll scheint ebenfalls festgeklebt zu sein und die animierten Werbeschilder wirken fast schon unecht über den zu Stein gewordenen Passanten, welche Tag und Nacht am selben Fleck verweilen.

    Trotzdem ist das Gezeigte mehr als schön anzusehen und die eingebauten Kamerafahrten wenigstens dürften recht einmalig im Adventure-Genre sein. Denn in welchem Adventure zoomt schon die Kamera praktisch ohne Übergang von einem Ort zum nächsten?

    Mein Name ist Peter und ich spreche gerne

    Der Alien Attack Club Der Alien Attack Club Wie ihr sicher schon wisst konnte man für "The Moment of Silence" zwei ganz hochkarätige Sprecher verpflichten, nämlich niemand geringeres als Manfred Lehmann und Daniela Hoffmann, die deutschen Stimmen von Bruce Willis und Julia Roberts. Nicht nur die Beiden erfüllen ihren Job sehr gut und hauchen den Hauptdarstellern nicht nur Leben sondern sogar Charakter ein. Gerne nimmt man unserem Hauptdarsteller seine Depression ab, wenn er sich wieder viel zu viele Gedanken macht um Dinge die er nicht ändern kann.

    Der Messenger Der Messenger Die Gespräche selbst allerdings ziehen sich mitunter recht in die Länge, besonders wenn man schon weiß worauf man hinaus will aber das Spiel trotzdem von uns verlangt alle Sätze anzusprechen. Besonders auffällig wird dies wenn wir uns in einer verdächtig stillen Umgebung befinden, in der es eigentlich nicht still sein dürfte. Als Beispiel sei Peter Wrights Büro genannt, in dem sich gut zehn Leute tummeln die auf Tastaturen einhacken und telefonieren, es aber nicht der geringste Ton an unser Ohr schafft. Lediglich das nackte Gespräch selbst ist zu hören, sonst nichts. Ein seltsames Büro.

    Point & Klick

    Wie lautet das Passwort? Wie lautet das Passwort? Über die Steuerung selbst gibt es kaum ein Wort zu verlieren, da sie einem genau das bietet was man in einem Adventure erwartet. Alleinig mit der Maus ist man in der Lage alle Aktionen auszuführen. Wohin wir klicken dorthin bewegt sich Peter, klicken wir doppelt bewegt er sich doppelt so schnell. Davon macht man auch gerne gebrauch, denn Peter gehört nicht zu den schnellsten Zeitgenossen. Ist ja auch kein Wunder bei seinem Gemütszustand. Um in das Inventory zu gelangen genügt es den Kursor an den unteren Bildschirmrand zu führen, woraufhin es unauffällig hereinklappt. Dort können wir per Klick Gegenstände herausnehmen oder kombinieren. All das funktioniert klaglos.

    Einzig mit der Wegfindung hat es unser Protagonist nicht so. Zwar findet er sein Ziel eigentlich immer, er geht nur manchmal unerklärliche Umwege. Bereits das eigene Appartement scheint eine unsichtbare Mauer zu besitzen welche ihn zwingt die halbe Wohnung abzugehen nur um von seinem Wohnzimmertisch zu seinem Computer zu gelangen.

    The Moment of Silence (PC)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Hervorragende deutsche Synchronsprecher
    tatsächlich Lippensynchron
    hoch detaillierte Hintergründe
    angenehmer Umfang
    Manchmal sture Rätselstellungen
    viele Wege zurückzulegen
    manche Orte ohne Hintergrundbeschallung
    kleinere Grafikfehler (Zigarette des leichten Mädchens schwebt in der Luft)
  • The Moment of Silence
    The Moment of Silence
    Publisher
    dtp
    Developer
    House of Tales Entertainment GmbH
    Release
    01.10.2004

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990025
The Moment of Silence
The Moment of Silence im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/The-Moment-of-Silence-Spiel-38017/Tests/The-Moment-of-Silence-im-Gamezone-Test-990025/
11.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/10/mos_2004-10-11_11-12-38-37.jpg
tests