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  • The Movies im Gamezone-Test

    Ab in die Welt der Stars und Sternchen! Mit Peter Molyneux' spielbarer Traumfabrik ist dies jetzt kein Problem mehr.

    Hollywood, die Traumfabrik - wer wäre nicht gern ein Teil dieser glamourösen Welt des Films? Kein Problem, denn die Lionhead Studios und deren Mastermind Peter Molyneux verhelfen euch im Aufbau-Strategiespiel "The Movies" zum Status eines Filmmoguls mit eigenem Studio und natürlich dem ganzen Stress, der zum Filmbusiness dazugehört.

    The Movies The Movies "The Movies" ist ein klassisches Strategiespiel im Stil von "Theme Park" oder der "Tycoon"-Reihe, welches euch genreüblich die Planung eines Unternehmens aus der Vogelperspektive erlaubt. Das Ziel ist klar beschrieben: Baue ein Studio auf, drehe Filme und werde der mächtigste Filmproduzent der Welt. Wir schreiben das Jahr 1920, die Welt der bewegten Bilder ist noch stumm und der Markt völlig unerforscht. Da steht Ihr nun mit einem dicken Batzen Geld in der Tasche und einem riesigen Gelände zu euren Füßen, welches nur darauf wartet bebaut zu werden. Bevor ihr jedoch mit dem Filmedrehen loslegen könnt, müsst ihr erstmal euer Studio errichten. Wie jedes Filmstudio braucht auch eures eine Verwaltung, mit der ihr alles organisiert. Zu diesem Zweck errichtet man verschiedene Einrichtungen, wie eine Schauspielschule zum Anwerben zukünftiger Stars, Produktionsbüros für die Veröffentlichung eines Films sowie Personalbüros für diverse Angestellte. Die darauf folgende Spielmechanik folgt allerdings immer einem festen Schema: Drehbuch schreiben, drehen, veröffentlichen. Besonders einfach habt ihr es jedoch bei "The Movies" nicht, denn wie jeder von uns weiß, sind Filmstars nicht die pflegeleichtesten Angestellten und wenn man sich auf seinem Gelände nicht um alles selber kümmert, kann man sowieso gleich einpacken. Ein guter Film braucht zum Beispiel ein gutes Drehbuch, darum stellt ihr Autoren ein, die eure Leinwandschinken verfassen oder entwerft die Drehbücher eigenhändig mit Hilfe eines groben Editors, der vorgefertigte Dramaturgiepassagen aneinander schnippeln lässt. Letztgenanntes ist zwar sehr zeitaufwändig, führt aber zu weit besseren Ergebnissen als die Bemühungen der eingestellten Autoren. In "The Movies" gibt es allerdings nur fünf drehbare Filmgenres: Horror, Action, Romanze, Komödie und Sci-Fi. Dies vereinfacht einerseits das Drehbuchschreiben, andererseits beschränkt es natürlich ein wenig die künstlerische Freiheit. Es werden euch jedoch viele abwechslungsreiche Dramaturgiemöglichkeiten geboten, so dass in dieser Hinsicht keine Eintönigkeit aufkommt.

    Kamera! - Licht! - und Action!

    The Movies The Movies Sobald das Drehbuch steht, castet ihr eine geeignete Besetzung und fangt an zu drehen. Um die beste Leistung für den Film zu sichern, schickt man natürlich möglichst Darsteller und Regisseure mit Genre-Erfahrung an die selbstgebauten gebauten Sets. Am Dreh selbst seid ihr jedoch nicht beteiligt, dies erledigt das Spiel für euch automatisch. Durch die frei zoombare Grafik könnt ihr dem Dreh jedoch jederzeit beiwohnen und das Schauspiel der Darsteller beobachten. Ist der Film abgedreht, kann man ihn nachbearbeiten, um dessen Qualität zu steigern, ihn der PR-Agentur zu Werbezwecken überlassen oder gleich zur Vorführung freigeben. Je gelungener der Film, desto mehr Kinobesucher wollen ihn sehen, was natürlich Geld für eure zukünftigen Filmpläne einspielt. Damit ihr aber auch längerfristig etwas von den Mühen als Filmexperte habt, lassen sich die Zelluloidklassiker nach der Fertigstellung als handfeste Filmdatei exportieren. So könnt ihr eure Werke Freunden oder anderen Spielern im Netz zur Begutachtung präsentieren. Richtige Filme sind diese meist wenige Minuten dauernden Werke natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, welche Ergebnisse sich mit Hilfe der gegebenen Mittel erzielen lassen. Der spielerische Knackpunkt an der Sache ist jedoch die Bewertung des Films durch die CPU und dem damit verbundenen Geld durch Kinobesucher: Diese erfolgt nämlich nach einem vorgegebenen Schema, welches für euch nur relativ schwer einschätzbar ist, darum kann ein Film, den ihr für gelungen haltet auch schnell mal bei der Wertung durchfallen. Auf jeden Fall spielt Abwechslung in den Filmen eine große Rolle. Benutzt ihr also ein Set zu oft oder dreht ständig Filme des gleichen Genres, sind die Filmkritiker schnell gelangweilt und bewerten die Filme schlecht. Einzige Abhilfe ist also das Bauen unverbrauchter Sets und das Einsetzen möglichst unterschiedlicher Handlungsstränge.

    The Movies The Movies Pluspunkte beim Publikum bekommt ihr auch, wenn ihr Filme dreht, die zum aktuellen Zeitgeschehen passen. Wenn ihr zum Beispiel einen Zeitungsbericht über Bonnie und Clyde lest, ist es ein geschickter Schachzug Actionfilme und Romanzen zu drehen, da dies gerade dem Zeitgeist entspricht. Am wichtigsten für den eigentlichen Dreh ist jedoch, dass sich eure Stars wohl fühlen. Diese wollen nicht nur auf einem schön geschmückten Gelände arbeiten, sondern auch bei Laune gehalten werden, was wiederum von unterschiedlichen Faktoren wie Gehalt, Stress und Star-Status abhängt. Weist ihr einem eurer Stars einen eigenen Wohnwagen zu, verpasst ihm ein neues Image durch neue Kleidung und Schönheitschirurgie oder erhöht dessen Gehalt, steigt seine Laune sichtlich und er liefert eine bessere Performance ab. Allerdings kann es passieren, dass seine Kollegen dadurch neidisch werden, weshalb man genau abzuwägen sollte, wie sehr man die Stars verwöhnt. Vernachlässigt ihr allerdings einen Schauspieler oder einen eurer Regisseure, fängt er an sich zu betrinken oder bekommt Wutanfälle auf dem Set, was wiederum die Drehzeit verlängert, die Performance verschlechtert und euch natürlich Geld kostet. Ebenso verhält es sich mit Darstellern, die gerade keinen Film drehen. Durch die aufkommende Langweile fühlen sie sich nicht gefordert und drohen euch im schlimmsten Fall mit Kündigung. Ist dies der Fall, sollte man sie auf ein gerade unbenutztes Set zum Proben schicken. So verringert sich nicht nur deren Langweile, auch die Genreerfahrung steigt, was für folgende Filme natürlich nur nützlich sein kann. Wie ihr euch also denken könnt, verbringt ihr die meiste Zeit damit, Babysitter für eure Stars zu spielen.

    And the winner is...

    The Movies The Movies Natürlich ist euer Studio nicht das Einzige in Hollywood, darum gilt es sich ständig gegen die Konkurrenz zu behaupten. Ein Hilfsmittel dafür ist die Forschung: Stellt ihr Filmforscher ein, könnt ihr schon bald die neuste Technik wie Farbfilm, Stereoton oder Special-Effects verwenden, um euch von den Konkurrenzstudios abzuheben. Alle fünf Jahre findet zudem eine Preisverleihung statt, welche die konkurrierenden Studios für ihre Leistungen auszeichnet. Doch sind diese Preise weit mehr als ein virtuelles Schulterklopfen. Wer fleißig Preise einheimst, verschafft sich Boni, die bis zur nächsten Preisverleihung anhalten und euch das Filmedrehen erleichtern. Zudem werden für bestimmte Errungenschaften neue Gebäude oder Settypen freigeschaltet. Es lohnt sich also immer möglichst effizient zu arbeiten, nicht nur der Finanzen wegen. Doch auch euer Kontostand ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Wer Schulden macht, kann keine neuen Gebäude oder Sets bauen, schlimmer ist jedoch, dass euch die Angestellten verlassen und die Wertung des Studios in den Keller sinkt. Da das Gelände ständig in Schuss gehalten werden muss, ist ein Verlust von Arbeitskräften kritisch. Im schlimmsten Fall müsst ihr sogar Schauspieler und Regisseure zur Reparatur eines Gebäudes abkommandieren, und dies schmeckt den kleinen Snobs natürlich überhaupt nicht.

  • The Movies
    The Movies
    Developer
    Lionhead Studios
    Release
    23.11.2006

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The Movies
The Movies im Gamezone-Test
Ab in die Welt der Stars und Sternchen! Mit Peter Molyneux' spielbarer Traumfabrik ist dies jetzt kein Problem mehr.
http://www.gamezone.de/The-Movies-Spiel-38025/Tests/The-Movies-im-Gamezone-Test-990528/
18.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/themovies18.jpg
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