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  • The Note: Wenig Lust & viel Frust - Leser-Test von pineline

    The Note: Wenig Lust & viel Frust - Leser-Test von pineline Das Genre der Adventure spielt in der Konsolenwelt im Grunde nur eine stark untergeordnete Rolle, nur sehr selten verirrt sich ein solcher Titel in der weiten Welt der Konsolenspiele, ganz im Gegensatz zu den PC-Spielen, aber dies ist ja jetzt nicht das Thema. Da ich solche Adventure eigentlich immer ganz "gemütlich" fand und auch sonst von der Spielatmosphäre her eigentlich immer sehr reizvoll, aber nicht immer vor dem vergleichsweise (im Gegensatz zum großen Fernsehbildschirm) kleinen PC-Monitor sitzen wollte, freute ich mich umso mehr, wenn ich eines für eine Spielkonsole Mitte und Ende der 90er Jahre erblicken konnte. Es war im Jahr 2000 als ich zum ersten Mal Kenntnis von "The Note" für die Sony Playstation nahm, wie üblich für dieses Genre handelt es sich dabei um einen Titel, der fast völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit für Sonys Spielkonsole erschien. Obwohl ich von meinen Brüdern gehört hatte, dass es sich nicht um ein überragendes Spiel handeln sollte, "schlug ich zu" und kaufte mir eine Version zum günstigen Preis in Höhe von 29. 99 DM, was für Playstationspiele eigentlich spottbillig war. Dass die Zielgruppe für dieses Spiel aus den genannten Gründen relativ klein sein dürfte, ist mir klar, aber vielleicht mache ich trotzdem den ein oder anderen von Euch durch meinen Rückblick auf dieses Adventure etwas neugierig.

    Ein unverwechselbares Kennzeichen eines Adventures ist der größtenteils hohe Entspannungsfaktor. Damit meine ich nicht unbedingt die Handlung an sich (denn gerade Gruselspiele fühlen sich in diesem Genre ganz besonders zu Hause), sondern die Art und Weise wie Ihr in diesem Spiel aktiv seid. Oft könnt Ihr nämlich eine Verschnaufpause nehmen und in Ruhe überlegen, wohin Ihr denn nun als Nächstes geht, welchen Ort Ihr ansteuern werdet oder was Ihr möglicherweise noch einmal im Detail untersuchen wollt. Hektik kommt in solchen Spielen nur ganz selten auf, in der Regel nur dann, wenn es zu einem Kampf kommt, meistens herrscht danach wieder für eine längere Zeit Ruhe. Ein weiteres Markenzeichen eines Adventures ist der hohe Anteil an Rätseln, löst Ihr diese nicht, geht es zumeist zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr weiter. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass Ihr dieses Spiel zum Beispiel auch zu zweit spielen könnt, Euch beratet oder abwechselnd versucht, in der Geschichte voranzukommen, ohne dass Ihr allerdings gleichzeitig am Zug seid. Und genau das ist eigentlich auch bei "The Note" der Fall, daher richtete ich mich auf ein interessantes Abenteuer ein, was gerade an langen Winterabenden für Unterhaltung sorgen könnte. Ob meine Erwartungen allerdings auch wirklich erfüllt wurden, erfahrt Ihr jetzt.

    In der Hauptrolle haben wir dieses Mal einen Journalisten, sein Name ist Akira, unverkennbar ein fernöstlicher Name, aber dies soll natürlich nicht unbedingt ein Nachteil sein. Wir befinden uns als Akira auf der Suche nach vier verschwundenen Kindern, die auf mysteriöse Weise spurlos verschollen zu sein scheinen. Als talentierter Journalist leisten wir gute Detektivarbeit und so führen uns eines Tages unsere Recherchen zu einem geheimnisvollen Haus. Dass wir dieses daraufhin unbedingt betreten und dies auch noch ganz allein tun müssen, dürfte niemanden von Euch ernsthaft überraschen. Während Ihr in einer 3D-Umgebung vorsichtig Eure Untersuchungen startet, trefft Ihr auf Eurer abenteuerlichen Reise immer wieder auch auf feindlich gesinnte Wesen, ja im Grunde haben wir es speziell mit einer Art Zombies zu tun, welche anscheinend ordentlich etwas dagegen haben, dass wir der Sache rund um die verschwundenen Kinder auf den Grund gehen wollen. Unter anderem in jenen Spielsituationen werdet Ihr etwas aus der ansonsten eher ruhigen Adventure-Spielatmosphäre gerissen, es kommt zu kleinen Schießeinlagen im Kampf. Allerdings sollten Euch gerade die etwas lahm agierenden Zombies vor keine allzu großen Probleme stellen, zugegebenermaßen fiel mir das Niederkämpfen jener Zombies etwas zu leicht. Aber gut, allein daran soll eine positive Wertung des Spiels ja noch nicht scheitern, finde ich. Schließlich haben wir es ja nicht nur mit Zombies, sondern zum Beispiel auch mit hungrigen Wölfen und aggressiven Fledermäusen zu tun, so dass zumindest etwas Abwechslung vorhanden ist. Doch leider gibt es tatsächlich noch andere Negativpunkte in diesem zu Beginn eigentlich ganz interessanten Abenteuer, aber zum Glück auch Positives.

  • The Note
    The Note
    Publisher
    Sunsoft
    Developer
    Sunsoft
    Release
    01.01.2012
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The Note
The Note: Wenig Lust & viel Frust - Leser-Test von pineline
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13.10.2004
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