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  • The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm

    Die vier Freunde - vorerst... Quelle: im.ziffdavisinternational.com

    Die immer größer werdenden technischen Möglichkeiten im Videospielbereich machen es den Entwicklern möglich, neue Wege zu gehen. Ein neuer Weg, der jedoch eigentlich schon etabliert ist, beschäftigt sich mit der Idee, Film und Videospiel ineinander zu führen. Videospiele a la The Last of Us, Tomb Raider von 2013 und 2015 oder die Uncharted-Reihe lassen dabei grüßen. Im Gegensatz zu The Walking Dead, Life is strange und Co. soll der Spieler trotz des auffallend hohen filmischen Anteils weiterhin viele Steuerungsmöglichkeiten besitzen. The Order 1886 ist ein weiteres Paradebeispiel für filmische Inszenierung in Videospielen.

    In The Order 1886 liegt der Schwerpunkt sehr stark auf der Präsentation sowie der Grafik meiner Meinung nach.

    Film-Spiel oder Spiel-Film?
    Es obliegt wohl jedem selbst zu entscheiden, was von beidem eher zutrifft, wenn man überhaupt auf eine Antwort diesbezüglich kommt. Ich etwa kann mir diese Frage in der Überschrift nicht wirklich beantworten. Es gibt durchaus die Momente, in denen ich mir nicht sicher bin, ob ich nun die Figur steuern muss oder gerade eine Zwischensequenz läuft. Allerdings habe ich während des Spielens nicht ein einziges Mal das Gefühl gespürt a la "Hoppla, muss ich jetzt steuern und schießen?!". Die Vermischung von Film und Selbst-Steuern geschieht demnach nicht zum Nachteil des Spielers, wenn es um Kämpfe geht. Man merkt dann schon, wenn man den Abzug selbst nun betätigen muss. Und doch müsst ihr für euch selbst entscheiden, ob ihr auf solche Spiele steht. Wie es sich für ein solches Videospiel gehört, sind auch Quicktime-Events enthalten. Und diese Quicktime-Events kommen nicht nur während der Geschichte vor...

    Das ist das Ende vom Lied
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (7) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (7) Quelle: PC Games ...sondern auch am Ende des Spiels beim Endkampf. Man drückt hierbei nicht so sehr auf viele Knöpfe und hat mit wilden Tastenkombinationen zu kämpfen. Eher kommt es auf das Timing an und im richtigen Moment den entsprechenden Button zu drücken. The Order 1886 endet passenderweise mit einer etwas ausführlichen Zwischensequenz, in der ihr dann zwei Knöpfe auf dem Controller drücken dürft. Der zweite hat es dabei aus meiner Sicht in sich. Kritik könnte man theoretisch üben an dem Endkampf, da er sich teilweise wie ein normaler Kampf anfühlt, wie man es aus dem normalen Spielverlauf heraus kennt. Erwartet hierbei also keinen Super-Smash-Brothers-Kampf. Vielleicht soll es jedoch aus Sicht der Entwickler im Falle von The Order 1886 keinen wirklichen Endkampf geben, in dem Sinne, dass nun der übermächtige Gegner vor uns auftaucht und mit einer Reihe von Spezialfertigkeiten aufwartet. Dieser Gegner besitzt keine nennenswerten Vorteile gegenüber seinen Artgenossen.

    Die Story
    An diesem Punkt fällt es mir schwer eine wirkliche Meinung mir zu bilden. Ich drücke es mal so aus: Dafür, dass der Anteil an Filmsequenzen so hoch ist und man insgesamt eher im Hintergrund agiert als Spieler, ist die Handlung eher Durchschnitt. Vielleicht ist es das Gefühl, dass die Charaktere zu wenig beleuchtet werden, Beziehungen untereinander nicht klar zur Geltung kommen, dass man sich dafür nicht Zeit nimmt, sie dem Spieler ausführlich zu erläutern, so wie es bei TLOU oder Life is strange geschieht. Als Spieler haben wir nicht unbedingt die Möglichkeit, etwas dazu beizutragen, mehr über die Handlung und die Hintergründe zu erfahren, diese werden uns eben präsentiert. Ist dies womöglich aber auch so gewollt? Geht es in The Order 1886 um Andeutungen statt um klare Botschaften, die vor unserer Nase präsentiert werden? Und doch will ich auch gleichzeitig nicht so einfach sagen, dass alles schlecht/durchschnittlich ist an der Story. Konflikte werden schon durchaus beleuchtet. Da würde es aber vielleicht guttun, solche Konflikte verbunden mit entsprechenden Emotionen in einer 5-Minuten-Sequenz darzustellen, damit wir als Spieler erfahren und am eigenen Leibe spüren, warum diese Dilemma-Situation zwischen den beiden Freunden so problematisch ist. Mein Rat: Lasst euch Zeit bei den Schlussakkorden, die ihr ganz am Ende des Spiels setzt. Ihr werdet es verstehen. Der Aufbau der Story folgt nach einem den meisten Spielern, mich eingeschlossen, wohl bekanntem Muster, das man so ähnlich bereits einmal bei einem Film oder einem anderen Videospiel erlebt hat. Es fehlt für mich bei The Order 1886 der kleine Funke, der die Spannung/Handlung/Verlauf zum wahren Glühen bringt. Und doch frage ich mich gerade: Was, wenn diese Elemente, diese Andeutungen, diese Charakteristika (zum Teil) gewollt sind?

    Der Anfang
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (5) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (5) Quelle: PC Games Der Anfang von The Order 1886 ist nach einem bekannten Muster aufgebaut. Es wird eine Szene geschildert, die eigentlich erst im späteren Verlauf der Geschichte auftritt. Dabei taucht das berühmte Dilemma auf, dass wir als Verdächtiger aus unserer Gefängniszelle fliehen und aufgrund eben dieser Aktion nun noch mehr unter Verdacht geraten. Auf der einen Seite wird dadurch unser Interesse geweckt, wie es denn dazu gekommen ist, dass wir als Mitglied des Ritterordens, der direkt der Regierung von England bzw. der Queen untersteht und für Recht und Ordnung bzw. das Gleichgewicht zwischen Mensch und sogenannten Halbblütern, die es auszulöschen gilt, sorgen soll, von unseren eigenen Leuten gefangen gehalten werden. Erwartet bei der allmählichen Auflösung lieber nicht zu viel. Geübten Videospielern bzw. Lesern wird womöglich bereits durch diese Anfangssequenz mehr verraten als eigentlich vorgesehen ist, was den weiteren Verlauf der Geschichte und ihr Ende betrifft.

    Fehlende Abwechslung
    Ich persönlich vermisse bei diesem Spiel die Motivation, weiter spielen zu wollen. Eigentlich gibt es für mich nur eine einzige, die da wäre, die insgesamt sehr gute Präsentation auf dem Projektor zu genießen. Doch weder die Geschichte reißt mich aus dem Hocker noch - um allgemein zu sprechen - das Gameplay. Im Grunde tut man nur zwei Dinge: Kämpfen und Klettern, wobei beim Kämpfen auch Schleichpassagen vorkommen. Diese Eintönigkeit ist nicht einmal dem linearen Aufbau der Level geschuldet. Es gibt einfach keinen Ankerpunkt, an dem ich als Spieler mich festhalten kann und dem sicher sein kann, dass es nicht langweilig wird. Die verschiedenen Orte, die durchaus auch actionlastigen Kämpfe, die filmreifen Zwischensequenzen, es springt bei keinem Aspekt so wirklich der Funke über, der für Spannung und Abwechslung sorgt.

    Horror im Großformat
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (1) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (1) Quelle: Sony Die in dem Spiel vorkommenden Halbblüter, die stark an Werwölfe bezüglich ihres Aussehens erinnern, sorgen zwar in seltenen Momenten, aber dafür gut aufregenden für einen Hauch von Horroratmosphäre. Wo taucht der nächste Halbblüter auf? Die Angst davor, wenn man den Raum langsam durchstreift, mit der Waffe in alle Richtungen zielt und man plötzlich den heranrauschenden Halbblüter sieht. Davon hätte man auf alle Fälle wesentlich mehr einbauen können als nur das gefühlte eine Mal. Horrorelemente in einem actionlastigen Deckungsshooter einzubauen, die allerdings variabel auftreten, das heißt, immer wieder auf andere Art und Weise den Horror erschaffen, das wäre eine Möglichkeit, um die Abwechslung zu steigern. Unter anderem diesen Horror empfehle ich, auf einem möglichst großen Bildschirm zu spielen. Die cineastische Inszenierung ist geradezu prädestiniert dazu. Besonders ärgerlich dabei sind jedoch die schwarzen Balken ober- und unterhalb des sichtbaren Bildes. Schade! Zumindest bei mir entsteht dadurch keinerlei zusätzliche Kinoatmosphäre, wie die Aktion begründet wird.

    Ansehnliche düstere Atmosphäre um unsere vier Freunde
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (6) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (6) Quelle: PC Games Wie bereits zu Beginn von mir erwähnt, steht die Grafik wohl sehr stark im Vordergrund bei den Entwicklern. Diesbezüglich haben sie auch insgesamt eine sehr gute Leistung abgeliefert. Es gibt wirklich Stellen in dem Spiel, welche wir selbst steuern und in denen diese Darstellungsqualität derer aus den Zwischensequenzen in nichts nachsteht. Ein Dejavu-Erlebnis hatte ich, als die Szene kam, in denen die vier sich von dem Luftschiff abseilen, das ist wirklich große Klasse, was da die Entwickler geleistet haben. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass die Level ja linear aufgebaut sind und zusammen mit den vielen Filmsequenzen ergibt sich daraus, dass man sich besser auf andere Dinge als Entwickler konzentrieren kann als darauf, alle möglichen Steuerungsmöglichkeiten des Spielers mit zu berücksichtigen. Open-World-Spiele wie GTA 5 lassen grüßen. Da wir es mit Halbblütern zu tun haben und zudem mit einer Zeit, in der die industrielle Revolution historisch betrachtet ihren vollen Gang gerade nimmt, kann man nicht unbedingt ein fröhliches Hurra erwarten, was die Stimmung angeht. Die Farben sind eher in einem Grau gehalten, Buntes sucht man vergeblich. Diese düstere Atmosphäre hat sich bei mir auch insofern bemerkbar gemacht, als dass mir nicht einziges Mal ein Lachen über mein Gesicht gekrochen ist. Die Lage, in der wir uns befinden, wird als sehr ernst dargestellt. In all diesem Chaos spielen wir Sir Galahad, der im Verlaufe der Geschehnisse feststellen muss, dass er sich womöglich nicht mehr vollkommen auf die Seite des Ordens stellen kann, um seine persönlichen Werte nicht zu verraten. An unserer Seite: Sir Percival. Ich persönlich sehe in ihm gewissermaßen einen Mentor für Galahad, der ihn unterstützt bei allen Dingen, auch wenn sie vielleicht nicht ganz sauber ausgehen werden. Marquis de Lafayette, der Franzose, ist vielleicht noch die Person, welche am ehesten für eine Prise Humor in der Gruppe sorgt. Auch ihm fällt es sehr schwer, als Sir Galahad beschuldigt wird, nicht mehr auf der Seite des Ordens zu stehen, ihn womöglich sogar zu verraten. Isabeau D'Argyll ist eine sehr enge Vertraute von unserem Protagonisten. Die Beiden begegnen sich auf Augenhöhe, und womöglich verbindet die beiden Ritter mehr als nur eine sehr gute Freundschaft. Man kann vermuten, dass sie füreinander etwas empfinden. Womöglich findet man in den Dialogen versteckte Hinweise darauf. Im Gegensatz zu Star Wars, wo die Liebe zwischen Anakin und Padme offen thematisiert und auch gezeigt wird und auch im Gegensatz zu AC: Syndicate, wo zum Schluss hin ganz klar, aber auch schon während der Geschichte, die Empfindung von Evie zu Henry klar wird, sucht man solche offenen Hinweise in The Order 1886 vergeblich. Isabeau macht auf mich den Eindruck einer eleganten Frau, der ich viel Respekt zolle, und die sehr gut einschätzen kann, wie sie gegenüber ihren Gefühlen zu dem anderen Geschlecht zu reagieren hat. In der heutigen Zeit gesprochen, würde Isabeau von Jungs in einer Bar oder Disco nicht einmal in einem angetrunkenen Zustand angesprochen werden, da sie einen strengen Eindruck macht und durchaus auch weiß, wie sie nonverbal ihre Abwehr zum Ausdruck bringen kann.

    Soundtrack und Kämpfe
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (4) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (4) Quelle: PC Games Mir fällt an The Order 1886 auf, dass mir irgendwie der Soundtrack gar nicht in Erinnerung geblieben ist. Passagen, in denen dieser kraftvoll in den Vordergrund tritt, solche fallen mir gar nicht mehr ein. Das Videospiel bildet für mich in gewisser Weise einen sehr starken Gegenpol zu The Last of Us oder Life is strange. Besonders bei letzterem dringt der Soundtrack sehr stark in den Spieler ein. Überhaupt nimmt die Musik in Life is strange einen wesentlich höheren Platz ein als in The Order 1886. Was an sich jedoch nicht etwas Schlechtes sogleich bedeutet. Dass Musik in den Hintergrund rückt oder auch einmal komplett ausfällt für eine bestimmte Szene oder Phase im Spiel, kann dazu beitragen, dass das sich Hineinfinden bzw. Identifizieren mit dieser Situation wesentlich effektiver klappt. Schließlich wird man durch eintretende Musik etwa bei einem Kinofilm implizit daran erinnert, dass man sich "nur" einen Film/ein Videospiel ansieht/spielt. Der Realitätsgrad des Mediums geht dadurch zurück. Eine Szene einmal mit und einmal ohne Musik zu spielen, das kann einen immensen Unterschied bedeuten. Ich jedenfalls begrüße Spiele, in denen der Soundtrack im Hintergrund gehalten ist oder man ihn womöglich sogar gar nicht merkt. In diesem unscheinbaren Soundtrack treten wir immer wieder in den Kampf. Entweder gegen Menschen oder die Halbblüter. Ich habe auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe gespielt und bin bereits dort ziemlich herausgefordert worden. Obwohl es als ein Deckungsshooter gesehen wird, bietet The Order 1886 zum Glück nicht nur Kämpfe, in denen jeder hinter seiner Deckung sich verkriecht und nur ab und an mal seinen Kopf herausstreckt und auf die Deckung des anderen geschossen wird. Auch werden wir gezwungen uns im offenen Kampf zu stellen oder unsere Deckung zu wechseln. Sehr schön dabei ist, dass man die Waffen der Gegner aufnehmen kann. Dadurch kann man sich selbst Abwechslung gestalten. In Szenen, in denen die Gegner mit explosivartigen Geschossen gegen uns hantieren, kann man schon mal ins Schwitzen geraten. Auch wenn ich nicht einwandfrei bei den ersten Versuchen es geschafft habe, so gefallen mir diese Kampfszenen dennoch. Schließlich sollte das Kämpfen nicht auf das Verstecken hinter Kisten reduziert werden. Wenn wir gegen Halbblüter kämpfen, dann entweder in Echtzeit, das heißt wir schießen auf die auf uns heranrennenden Ungeheuer, bevor wir sie dann, wenn sie geschwächt sind, mit einem gezielten Messerstich ausschalten. Oder aber der Kampf läuft als eine Art Quicktime-Event ab. Das Ganze erinnert dann ein bisschen an einen Ringkampf. Wenn der Werwolf uns angreift, müssen wir den Stick in die entsprechenende Richtung bewegen, um erfolgreich auszuweichen. Zum Angreifen stehen uns zwei Buttons zur Verfügung. Zudem gibt es eine Funktion, die sogenannte Schwarzsicht, welche uns dahingehend unterstützt, wenn wir in die Enge getrieben werden etwa, in Zeitlupe gezielt mehrere Gegner zu töten. Die Leiste für die Schwarzsicht muss sich dabei dann wieder aufladen. Das Schwarzwasser wiederum dient für uns dazu, (schwere) Wunden zu heilen, wenn wir einmal schwer getroffen worden sind.

    Van Helsing im Unterhaltungsformat?
    The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (2) The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm (2) Quelle: Sony Auch wenn es bei der ein oder anderen Stelle nicht passen mag gänzlich, aber während des Schreibens von diesem Test kommt mir einfach der Film Van Helsing mit Hugh Jackman in den Sinn. Das ist gar nicht so sehr gemeint in Bezug auf den Inhalt, dass The Order 1886 und eben jener Film sich ähneln, sondern mehr von der Atmosphäre, der Zeit, in der das Ganze spielt und von der Art der Gegner. Sir Galahad wäre das Puzzleteil zu Van Helsing, beide werden gejagt in gewisser Weise, Isabeau gehört zu Anna, beide empfinden wohl etwas für den Gegenüber, wobei dies bei Anna offensichtlicher ist. Nikola versorgt unsere vier Ritter mit entsprechenden Waffen, so etwa auch im Verlaufe des Spiels mit einem Scharfschützengewehr, Van Helsing wird hierbei durch Carl unterstützt. In beiden Spielfilmen kommen Werwölfe vor, wobei es sich bei The Order 1886 streng genommen um Halbblüter handelt. Wenn man es darauf anlegt, dann kann man noch weitere Parallelen ziehen, so gibt es etwa auch in The Order 1886 jemanden, den man als Graf Dracula sehen kann, im sehr weiten Sinne zugegebenermaßen betrachtet. Falls ihr Van Helsing noch nicht gesehen habt bzw. eine Entscheidungshilfe benötigt, ob das Videospiel etwas für euch ist, so ist meine Empfehlung an euch, sich diesen Film anzusehen. Nehmt die Atmosphäre auf und ihr bekommt einen groben Einblick, wie sich The Order 1886 in etwa anfühlt. Doch handelt es sich nun bei The Order 1886 um ein Unterhaltungsformat oder eher um ein Videospiel, welches zur Reflexion anregt? Ich kann mir diese Frage nicht eindeutig beantworten. Grundsätzlich kann man theoretisch nahezu jedes heutige Videospiel auf eine der beiden gerade genannten Arten durchspielen oder gleichzeitig auf beide. Gerade das ist es, was The Order 1886 irgendwie doch so interessant macht. Es fällt mir schwer, es einzuordnen, wie ich rückblickend auf das Spiel sehen soll. Beim Laufen des Abspanns bin ich dagesessen und habe in beide Richtungen gedacht. Gerade diese Verstörtheit, die The Order 1886 bei dem Spieler auslösen kann, macht es gerade zu etwas Besonderem. Im gesamten Spiel werden Gefühle und Emotionen nicht wirklich offen gelegt, sie sind verdeckt zu finden.

    Fazit
    Mir fällt es schwer eine klare Meinung bzw. Empfehlung auszusprechen für The Order 1886. Selten bin ich so hin- und hergerissen zwischen in Richtung Begeisterung oder in Richtung Ernüchterung. Vielleicht ist es gerade das, was The Order 1886 interessant macht. Dass manche Dinge erst im Detail erkennbar werden und dieses Videospiel dann zu einem kleinen Erlebnis machen, trotz der Kritikpunkte.

    The Order: 1886

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    8.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • The Order: 1886

    The Order: 1886

    Publisher
    Sony
    Developer
    Ready At Dawn Studios (US)
    Release
    20.02.2015
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 42 Kommentare zum Artikel
    Von AyaneReturns
    Ich war froh als ich es hinter mir hatte.
    Von Drummer92
    The Order 1886 kann als ein Videospiel betrachtet werden, welches gute Akzente setzt und einen gewissen Anstoß dazu…
    Von Falkit
    pur repetetiv. ich bin auch kein großer COD fan. gleiche Gegner, kaum Abwechslung = langeweile. Es gibt halt Spiele da…

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Mighty No. 9 Release: Mighty No. 9 Comcept, Inc.
    Cover Packshot von Mount & Blade: Warband Release: Mount & Blade: Warband Deep Silver (DE) , Taleworlds
    Cover Packshot von Beyond Flesh and Blood Release: Beyond Flesh and Blood
    • Es gibt 42 Kommentare zum Artikel

      • Von AyaneReturns Erfahrener Benutzer
        Ich war froh als ich es hinter mir hatte.
      • Von Drummer92 Erfahrener Benutzer
        The Order 1886 kann als ein Videospiel betrachtet werden, welches gute Akzente setzt und einen gewissen Anstoß dazu gibt, in dieser Videospielsparte weiter zu forschen. Nämlich Film und Videospiel symbiotisch zu vereinen.
      • Von Falkit Erfahrener Benutzer
        Zitat von smikz
        Ich hatte meinen (kurzen) Spaß mit dem Spiel. Frage mich aber was einem am Gameplay stören kann, war doch das gleiche wie COD, BF oder jeder andere Shooter?! Vom fehlendem Multiplayer und Perspektive mal abgesehen..
        pur repetetiv. ich bin auch kein großer COD fan. gleiche…
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1188714
The Order: 1886
The Order 1886 im Lesertest: Der Spielfilm
Die immer größer werdenden technischen Möglichkeiten im Videospielbereich machen es den Entwicklern möglich, neue Wege zu gehen. Ein neuer Weg, der jedoch eigentlich schon etabliert ist, beschäftigt sich mit der Idee, Film und Videospiel ineinander zu führen. Videospiele a la The Last of Us, Tomb Raider von 2013 und 2015 oder die Uncharted-Reihe lassen dabei grüßen. Im Gegensatz zu The Walking Dead, Life is strange und Co. soll der Spieler trotz des auffallend hohen filmischen Anteils weiterhin viele Steuerungsmöglichkeiten besitzen. The Order 1886 ist ein weiteres Paradebeispiel für filmische Inszenierung in Videospielen.
http://www.gamezone.de/The-Order-1886-Spiel-38095/Lesertests/The-Order-1886-im-Lesertest-Der-Spielfilm-1188714/
14.03.2016
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2016/03/the-order1-1_47ve.1920_b2teaser_169.jpg
the order 1886,sony
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