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  • The Outfit im Gamezone-Test

    Dieser Shooter von relic Entertainment ist so trashig ausgefallen, dass er fast schon wieder richtig gut ist.

    Shooter, egal ob First- oder Third-Person gibt es inzwischen wie Sand am Meer - vielleicht sogar noch mehr. Und das Gro dieser Shooter ist allenfalls gesundes Mittelmaß, aus welchem sie nur schwerlich einen Weg raus finden um etwas Besseres zu sein. Überflieger in diesem Genre sind selten geworden, viel zu schnell bekommen sie den Stempel "das hatte man schon" bzw. "nichts Neues" und sie verschwinden in der Versenke. Bei den meisten Shootern geschieht dies auch mehr als zurecht und auch "The Outfit" wird am Ende ein solcher Kandidat sein - aber er wird garantiert ein Kandidat sein, der mal gesucht wird. Wir verraten euch, warum auch auf alt getrimmter Trash ein wahre Freude sein kann.

    The Outfit The Outfit Wie überaus kreativ darf man sich gerne denken, so bald man den Einstieg in The Outfit vornimmt, denn schon wieder verschlägt es Spieler in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Und schon wieder kämpft man auf Seiten der Siegermächte fiktive Szenarien nach, die einem noch über ein halbes Jahrhundert später Gewinnerfreuden und Befreiungstränen in die Augen treiben sollen. Virtuell haben wir erneut das Vergnügen den Sturm der Alliierten auf Seiten der Amerikaner in Frankreich zu erleben. Stranderoberung, ins Landesinnere vordringen und dabei allerlei kriegerische Akte für den Frieden absolvieren ist oberstes Gebot. Sicher, alles schon mal da gewesen; Das uns aber die Schöpfer auch gleich noch technisch in die Vergangenheit schicken und damit die Zeitreise gleich doppelt spannend, unnötig und auch wieder witzig und interessant gestalten, dass ist eine Mischung, die erlebt man dann doch eher selten. Und genau das ist der Grund, warum man ein Stück mehr als nur das Antesten wagen sollte.

    Achtung, still gestanden!

    The Outfit The Outfit Nach einem kurzen, knackigen Intro, in welchem visuell die Szenerie, die wir ohnehin schon zur Genüge kennen, nochmals bewusst gemach wird, darf es auch schon gleich losgehen. In mitten einer recht trostlosen aber weiten hügeligen Landschaft mit verstreuten Hüttchen und viel Platz zum Deckung suchen, starten wir erneut den geschichtlichen Befreiungsschlag. Als Mitglied von "The Outfit" ist man der Mann fürs Grobe, übernimmt die Aufgaben, welche die Truppen nicht erledigen können. Man dringt in Gegenden vor, die von den eigentlichen Armeen nicht sondiert werden und ist am Ende das Zünglein an der Waage, damit der Einsatz auch garantiert zum Erfolg wird. Für diese Einsätze stehen wahlweise drei Charaktere aus der Familie der US-Armee zur Verfügung. Zum einen ist da Captain Deuce Williams; Ein eigensinniger Kerl, der nur deshalb nicht aufsteigen darf, weil er auf dem Schlachtfeld wie ein Beserker wütet und in brenzligen Situationen die richtigen Ideen hat. Alternativ kann man auch gerne auf Sergeant Thomas "Mac" MacIntyre zurückgreifen, das Paradestück einer jeden Truppe: Groß, stark, voller Muskeln und wenig Hirn, aber immer zur Stelle, wenn man ihn braucht. Und last but not least kann auch mit Lieutenant John Davis Tyler los gezogen werden. Er ist der ideale Kandidat, wenn eine Operation nicht gleich wie ein Sturmfeuerwerk los brechen soll. Tarnen und Täuschen ist seine Devise und die Schießeisen sind seine besten Freunde.

    The Outfit The Outfit Neben ihren charakteristischen Grundeigenschaften sind die Jungs auch in Sachen Bewaffnung und Fähigkeiten unterschiedlich, wenngleich alle Drei über jeweils gesamt drei primäre und zwei sekundäre Waffen verfügen. Bei den primären Waffen handelt es sich um die zumeinst schweren Geschütze wie Bazookas, Maschinengewehre oder Scharfschützengewehr, während die primären Waffen die leichte Sorte darstellen, wie z.B. Pistolen oder Grananten. Ausnahmen gibt es aber auch hier bei MacIntyre, der sich auf nichts Leichtes verlässt. Sein zweites Steckenpferd sind Flammenwerfer und Haftbomben, zuverlässige Waffenbrüder, die oft gute Dienste erweisen. Beginnend nun zu jeder Mission heißt es dann, sich für einen der drei Burschen zu entscheiden. Gut gelöst ist hierbei, dass man sich immer nur für die jeweils laufende Mission festlegen muss und nicht fürs gesamte Spiel. D.h. hat man die Grundmission mit ihren Einzelheiten abgespult, steht der neue Einsatzbefehl bzw. das neue Level an und man kann sich erneut einen Kandidaten aussuchen.

    Missionen & viele Waffen

    The Outfit The Outfit Freunde taktischer Elemente oder gar strategischen Denkens sollten spätestens jetzt darüber nachdenken sich Alternativen zu suchen. Denn wenn man mal mit The Outfit begonnen hat, darf man viel erwarten, aber sicher nicht diese beiden durchaus intelligenten Eigenschaften. Vielmehr sind die Missionen und ihre Ziele sowie Aufgaben zwar irgendwie auf strategische oder taktische Art angelegt, deren Ausführung ist aber alles andere als gewieft zu erledigen. Vielmehr der eiskalte Gang durch die Mitte ist ein Erfolg versprechender Weg in kurzer Zeit siegreich zu sein. An vorderster Front heißt es natürlich die fiesen deutschen Besatzer aus Frankreich zu vertreiben. Beginnend mit einer zugegeben etwas anderen Landung an der Normandie wird gestartet. Der Strand ist zwar in der Nähe und die Deutschen spielen dort auch Zielfiguren, aber damit endet jegliche Ähnlichkeit zu tatsächlichen Geschehnissen. So erfolgt dann auch der erste Einsatzbefehl, welcher lautet, alles was nicht auf unserer Seite steht ins virtuelle Nirwana zu schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es wild fuchtelnde deutsche Soldaten sind oder Fahrzeuge wie Jeeps, Panzer & Co., die mit selbigen besetzt sind. Gefeuert wird aus allen Rohren und nur wer am schnellsten dabei ist, geht als Sieger vom Platz. Und da die Intelligenz unserer Widersacher nicht einmal das Maß einer Teppichkante erreicht hat, fordern die euch auch nicht wirklich heraus. Gesamt erinnert es ein wenig an Schießbuden Flair - und damit kann man ziemlich entspannten Spaß haben.

    The Outfit The Outfit Nähert man sich dem Ende des ersten Einsatzziels, friert der Bildschirm kurz ein und das nächste Missionsziels innerhalb des Levels erscheint. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Palette nicht sonderlich groß. Wenn nicht gerade gegnerische Soldaten eliminiert werden sollen, müssen alternativ die eigenen Truppen beschützt werden, bestimmte Regionen gesäubert und erobert werden oder aber verschiedene Fahrzeuge müssen kassiert werden, so dass man selbst drüber verfügen kann. Was uns damit logisch zu den benötigten Hilfsmitteln führt, die im Spiel der Reihe nach hinzu kommen und die man hin und wieder auch braucht. Hierfür lässt sich ein passendes Menü aufrufen, in dem kreisförmig die Hilfe angeordnet ist, auf die wir zurückgreifen können. Begonnen wird dabei mit einem sehr leeren Kreis und nur der einfachen Truppenunterstützung. Sehr schnell aber werden sich die leeren Orte mit allerlei nützlichen Gerätschaften füllen und euch den Kampf erleichtern. Und nett wie das Spiel auch ist, sagt es euch auch, wann ihr wieder neue Goodies habt, die darauf warten eingesetzt zu werden. So kommen dann nach und nach verschieden Fahrzeuge dazu wie Panzer in verschiedenen Ausführungen, z.B. einfacher Panzer, Flammenpanzer, usw. bis hin zum Raketenwagen. Aber auch kleinere Geschützfahrzeuge stehen auf Abruf bereit und vereinfachen die Organisation und ihr Vorankommen.

    The Outfit The Outfit Jeder Einsatz ist aber auch nur so gut wie seine Waffen und davon bekommt ihr einige zur Verfügung gestellt. Immer an die jeweilige Situation angepasst, könnt ihr eure Feuerunterstützung anfordern. So gibt es einige verschiedene Maschinengewehrarten, die sich stationär aufbauen lassen und dann von euren Truppenmitgliedern bedient werden. Für Angriffe aus der Luft oder für die Panzerabwehr lassen sich auch Geschütze und Artillerie aufbauen. Je nach Art und Umfang der gegnerischen Attacken zeigt das Menü, was ihr euch bringen lassen könnt. Habt ihr die Auswahl getroffen, erscheint das gewählte Gerät zunächst als grüner Schatten auf dem Schlachtfeld und kann so von euch positioniert werden. Habt ihr euch dann für eine vermeintlich gute Stelle entschieden (manches Mal wird es auch vom Spiel vorgegeben), wird einfach bestätigt und wie aus dem Nichts taucht ein Flugzeug eurer Truppen auf, wirft die ersehnte Ladung ab - mit Fallschirm versteht sich - und schon landet die gewünschte Wumme auf dem vorbestimmten Platz. Ganz getreu dem Motto "ihr habt bestellt, es wurde prompt geliefert".

  • The Outfit
    The Outfit
    Publisher
    THQ
    Developer
    Relic Entertainment
    Release
    31.03.2006
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The Outfit
The Outfit im Gamezone-Test
Dieser Shooter von relic Entertainment ist so trashig ausgefallen, dass er fast schon wieder richtig gut ist.
http://www.gamezone.de/The-Outfit-Spiel-38104/Tests/The-Outfit-im-Gamezone-Test-990692/
17.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/30575_theoutfitmicros.jpg
tests