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  • The Sentinel: Hüte Dich vor dem bösen Energiewächter! - Leser-Test von partykiller

    The Sentinel: Hüte Dich vor dem bösen Energiewächter! - Leser-Test von partykiller Als dieses Spiel Ende der 80er erschien, war das ungewöhnliche Spielkonzept wohl das herausragende Element dieses Spiels. Denn durch eine sonderlich üppige Grafik oder einen auffälligen Sound konnte dieses Spiel sich nicht gerade auszeichnen. Dennoch vermochte dieses Spiel Höchstwertungen zu ergattern und reihenweise Spieler zu begeistern. Wie und warum es das schaffte, versuche ich einmal darzustellen.

    Das Spiel ist in eine eigenartige Hintergrundstory eingebettet.
    Man selber ist ein Roboter und befindet sich in einer futuristischen anmutenden Berg- und Tallandschaft, in der es außer der eigenen Lebensform nur noch zwei weitere gibt, nämlich Bäume und den eingangs erwähnten "bösen" Energiewächter, den "Sentinel". Dieser Sentinel thront hoch oben über der gesamten Landschaft und hat den vollen Überblick, in fest definierten Zeitabständen dreht er sich ein wenig, um einen anderen Bereich der Szenerie einsehen zu können.
    Dass es nur noch Bäume gibt, hat durchaus seinen Grund.
    Der Sentinel hat nämlich die Aufgabe, in der jeweiligen Landschaft, von der das Spiel im übrigen bis zu 10.000 verschiedene parat hält, den Energielevel der in Quadrate eingeteilten "Welt" zu überwachen und für Ordnung zu sorgen. Auf den Feldern/Quadraten darf nämlich nur der Energiewert 1 vorhanden sein, dies entspricht dem Energiewert eines Baumes. Sollte sich in der Landschaft irgendwo ein Objekt befinden, welches einen höheren Wert hat, so tritt der Sentinel auf den Plan. Er reduziert Schritt für Schritt die Energie des entdeckten Objektes und verteilt sie auf andere Felder um, um überall den einheitlichen Wert 1 zu erhalten, das sieht im Endeffekt so aus, als betätige er sich als Förster, denn die vom Sentinel absorbierte Energie wird in Form von Bäumen natürlich wieder an die Landschaft abgegeben.

    Ziel des Spieles ist es aber, selber den Platz des Energiewächters einzunehmen und auf seine gehobene Ebene zu kommen, ihn zu zerstören und die ach so gastliche Welt per Hypersprung zu verlassen.
    Wir selber befinden uns in dem Dilemma, dass unser Energiewert eindeutig höher ist, als er für diese Landschaften vorgeschrieben ist, außerdem befinden wir uns auf einer recht niedrigen Ebene und müssen uns mächtig anstrengen, um nach oben bis zum Sentinel durchzukommen. Wir haben nämlich zusätzlich noch das Handicap, dass wir (unser Roboter) in der Bewegung ein wenig eingeschränkt sind, wir können nicht wie ein junger Hase in der Landschaft umherspringen, uns flott hinter dem Rücken des Sentinels verstecken und ihm eine lange Nase machen und ganz locker nach oben klettern. Die Fortbewegung gestaltet sich um einiges schwieriger. Unser Charakter steckt nämlich in einer Roboterhülle und kann sich nur über die Felder hinweg teleportieren, allerdings funktioniert das nur, wenn man im Zielfeld eine passende zweite Hülle zum Aufnehmen bereitstellt. In diese Hülle kann man sich dann "hineinversetzen", erst dann hat man den Standort erfolgreich gewechselt.

    Zu Anfang des Spiels erhält man einen Überblick aus der Vogelperspektive über die aktuelle Landschaft vermittelt, danach taucht man direkt in das Geschehen ein, wobei man sich zum Start der jeweiligen Landschaft meistens tief in irgendeinem Tal befindet. Schon kurz nach dem Umsehen beginnt der Sentinel mit seinen turnusmäßigen Drehungen. Sobald er ein zu hoch eingestuftes Energieobjekt gefunden hat (das sind wir nun mal leider), füllt sich oben auf dem Bildschirm eine Beobachtungsanzeige und ein warnender schnarrender Ton ertönt, um den Spieler darauf hinzuweisen, dass man entdeckt wurde, man sollte also schleunigst mit dem Standortwechsel beginnen, denn kurze Zeit später beginnt der Wächter mit kontinuierlichem und unerbittlichem Energieabzug. Es ist nur am Anfang sehr schwierig, sich aus seinem tiefen Tal überhaupt an andere Standorte zu begeben. Es kann nur aufwärts gehen.
    Zum Glück hat man zu Anfang einen kleinen Energievorrat übrig, und diesen hat man auch bitter nötig und muss ihn einsetzen, um auf höhere Ebenen zu gelangen, was folgendermaßen zu bewerkstelligen ist: man kann nämlich selber ein Objekt generieren, auf dem man dann oben drauf den eigenen Doppelgänger kreiert, in den man sich hineinteleportiert. Dieses Objekt ist ein Felsen. Man muss also erst einmal den Energievorrat nutzen, um an Höhe zu gewinnen, danach muss man sich wieder nach seinem alten Standort umsehen, um die "alte" Roboterhülle, die ja immer noch Energiewert hat, wieder mitzunehmen.

  • The Sentinel
    The Sentinel
    Publisher
    Firebird
    Release
    1987
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1002536
The Sentinel
The Sentinel: Hüte Dich vor dem bösen Energiewächter! - Leser-Test von partykiller
http://www.gamezone.de/The-Sentinel-Classic-38244/Lesertests/The-Sentinel-Huete-Dich-vor-dem-boesen-Energiewaechter-Leser-Test-von-partykiller-1002536/
11.07.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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