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  • The Shinobi: Fünf Freunde im Ninja-Gewand - Leser-Test von Gonzo09

    The Shinobi: Fünf Freunde im Ninja-Gewand - Leser-Test von Gonzo09 Das Gamegear hatte es schon nicht leicht, auf der einen Seite gab es den Gameboy mit einer reichhaltigen Hitpalette und bis zu zehn Stunden Batterielebenszeit, am anderen Ende des Skala war das Lynx mit seinem 16-Bit-3D-Chip und 4096 Farben. Sega's Schmuckstück basierte dagegen auf der schon damals angestaubten Master-System-Hardware, und nur wenige Softwareperlen machte das Handheld interessant. Eine davon war Sega's eigenes "Gamegear Shinobi".

    Die Story ist etwas obskur aber auch nicht zu komplex (ich habe das Japan-Modul zur Hand). Fünf Ninjas müssen eine böse Verbrecherorganisation zu Fall bringen und die Welt zu einem besseren Ort machen. Warum in unserer aktuellen Zeit immer noch Ninjas herumlaufen und wieso sie es für eine gute Idee hielten, sich in bunteste Gewänder zu hüllen lassen wir mal außen vor. Es beginnt mit dem Roten Ninja...

    Wer die wesentlich bekannteren MegaDrive -Shinobis kennt, weiß auch ziemlich genau was hier passiert: Jump'n'Run in Hochform, gemischt mit ein wenig Jump'n'Shoot, wenn es an die Ninja-Wurfsterne geht. Die Levels scrollen meist von links nach rechts, sind aber so groß, dass es auch vertikal viele Wege zu ergründen gibt. Fünf Levels gibt es, die ersten vier (Stadt, Fluß, Baustelle, Wald) sind frei anwählbar und bestehen jeweils aus zwei Stages und einem Bosskampf, der letzte Level spielt sich in einer Hightech-Basis ab und hat neben ca. 15 Stages auch noch einmal alle schon besiegten Endgegner in leichter Variation zu bieten.

    Der Clou des Ganzen besteht darin, dass man zu Begin nur den Roten Ninja hat, der mit einem Schwert und der Fähigkeit, eine Art Feuerball zu werfen, der auch kleinere Hindernisse zerstört. Nachdem der erste Level bewältigt ist wird ein anderer Ninja befreit, der wieder neue Fähigkeiten mitbringt : Gelb kann über Wasser laufen, einen Schutzschild aufbauen und (weniger zerstörerische) Feuerbälle werfen; Blau schwingt sich mit seiner Sichelkette souverän über Abgründe und kann ein tödliches Gewitter beschwören; Pink (wer sagte alle Ninjas wären straight...?) klettert spinnenartig an der Decke und kann kurz die Zeit anhalten; der Grüne hat einen praktischen Doppelsprung mit dem er höhere Plattformen erreichen kann. Zwischen den fünf darf man jederzeit wechseln, vorausgesetzt der entsprechende Stage wurde gelöst.

    Die Gegner sind die übliche Mischung aus Großstadtfreaks, bösen Ninjas und ähnlichem, wohlanimierten und designten Kroppzeug, dem man als Ninja so begegnet. Die Kampfeigenschaften der verschiedenen Farben kommen auch bei den unterschiedlichen Gegnern gut zum Einsatz und an einigen Stellen will gut überlegt sein, mit wem man sich in die Schlacht stürzt. Die Levelbosse sind hart und ihre Taktiken nicht ganz leicht zu durchschauen. Selbst wenn man sich sicher ist, es richtig anzugehen, will immer noch das perfekte Timing beachtet sein, ohne das man in diesem Spiel sowieso schnell verloren ist.

    Die Levels sind groß, abwechlungsreich und verwinkelt. Fieserweise reicht es nicht zu wissen, wo eine spezielles Extra oder ein Bonusleben zu finden ist, oft muss man auch schon den richtigen Ninja zur Hand haben. Die Reihenfolge der Level ist zwar frei wählbar, mit der Zeit findet man dann aber die "richtige" Abfolge heraus.

    Grafisch holt Shinobi aus dem GameGear heraus, was Sega's Kasten zu bieten hat. Schöne Farben, ein sauberes Scrolling und flüssige Animationen sind mehr als man sonst gewohnt ist und obwohl die Sprites recht klein sind, macht doch alles einen sehr schönen Eindruck. Musikalisch gilt das gleiche: Mehr kann der schwarze Kasten nicht. Stimmige und selten nervige Tracks untermalen das Geschehen und auch die SFX tun ihr Werk, ohne negativ aufzufallen. Die Steuerung ist allerdings besonders erwähnenswert. Mit traumhafter Sicherheit und pixelgenau lässt sich die eigene Truppe bedienen und ein Ableben resultiert grundsätzlich aus einem Fehler des Spielers, niemals einem Haken der Steuerung.

    "Gamegear Shinobi" ist eine echte Jump'n'Run Perle aus dem Handheldbereich und kein vage an dem Genre interessierter GameGear-Eigner wird an diesem Modul vorbeikommen. Vor allem, weil einem das Spiel mittlerweile hinterhergeworfen wird : ein kurzer Check beim Auktionshaus unseres Vertrauens ergab Preise von ca 5 €. Wer sich den Shinobi also entgehen lässt, ist selbst schuld.

    Negative Aspekte:
    Der Screen des Gamegear könnte größer sein...

    Positive Aspekte:
    Gute Technik, perfekte Steuerung, umfangreich, abwechslungsreiches Gameplay

    Infos zur Spielzeit:
    Gonzo09 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    The Shinobi

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Gonzo09
    9.1
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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1004589
The Shinobi
The Shinobi: Fünf Freunde im Ninja-Gewand - Leser-Test von Gonzo09
http://www.gamezone.de/The-Shinobi-Classic-38262/Lesertests/The-Shinobi-Fuenf-Freunde-im-Ninja-Gewand-Leser-Test-von-Gonzo09-1004589/
27.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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