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  • The Suffering: Mit der Ps2 in die Hölle - Leser-Test von Leitwolf

    The Suffering: Mit der Ps2 in die Hölle - Leser-Test von Leitwolf So ziemlich jedes Spiel von Midway ist mit viel Gewalt und Blut verbunden. Den großen Durchbruch hat die Spieleschmiede mit Hang zum schwarzen Humor mit der Mortal Kombat Reihe geschafft. Bis dato waren Midway's Werke allesamt Partyspiele und auch größtenteils zur Belustigung gedacht.
    Ganz anders da der neueste Streich von Midway. Mit "The Suffering" wagt sich Midway auf brüchiges Eis, denn einerseits kann man im Horrorgenre, welches ja Neuland für das Entwicklerteam ist, viel falsch machen und zum anderen könnten die Verkaufszahlen in Deutschland durch die Entscheidung der allseits beliebten BPJM gedrosselt werden. Allerdings kann man dieses mal nachvollziehen, dass die BPJM "The Suffering" einen knallroten USK Sticker verpasst hat. Denn nach Manhunt, welches ja von den Medien zerfleischt wurde, steht uns wahrscheinlich ein neuer Sündenbock im Hause.
    Denn mit einem wurde bei "The Suffering" garantiert nicht gespart: Grenzenlose Gewalt.

    (Info: Die deutsche Version von "The Suffering" wurde an den deutschen Markt angepasst, um eine Indizierung vorzubeugen. So könnt ihr beispielsweise keine Menschenleichen mehr verstümmeln, und einige Videosequenzen wurden zensiert. Brutalo-Fanatiker können sich das Spiel ja immer noch importieren lassen, aber spielerisch sind alle Versionen gleich)
    Hier nehme ich nun die Ps2 Version unter die Lupe, welche sich wie so oft nur minimal von der Xbox Fassung unterscheidet, aber unverständlicherweise technisch etwas stärker hinterherhakt.

    Alleine das Menü gibt euch einen Vorgeschmack auf das was euch erwarten wird, aber erst einmal werdet ihr mit eurem Protagonisten vertraut gemacht. Ihr spielt den zu Tode verurteilten Torque, welcher glatt als Elvis Imitat durchgehen könnte. Torque wird weggesperrt mit Vorwand seine ganze Familie getötet zu haben. Allerdings ist Torque ein ziemlich stiller Geselle ( sagt im Spiel nicht ein einziges Wort)
    und so müsst ihr schon das Spiel bestehen um herauszufinden was wirklich passiert ist, aber darauf komme ich später zurück.
    Sicherlich hat sich Torque ein paar ruhige Minütchen nach seiner Festnahme gewünscht, doch Pustekuchen. Kurz nachdem Torque seine Zelle belegt hat, wird das Gefängnis von bösen Geistern heimgesucht. Was es mit diesen Geistern auf sich hat, und was Torque damit zu tun hat, müsst ihr noch herausfinden, aber zuerst geht es ums Überleben.
    Nach dem kurzen Intro erlangt ihr die Kontrolle über Torque, und stellt sehr schnell an der Steuerung fest, dass es sich um ein sehr actionreiches Spiel handelt. Das ist zwar richtig, aber dennoch verliert "The Suffering" kein bisschen von seiner Atmosphäre. Ihr könnt sogar zwischen der Third und der First Person Perspektive hin und herschalten. Die Third-Person Perspektive ist allerdings empfehlenswerter, da ihr im Eifer des Gefechtes so leichter den Überblick behaltet.
    Schon nach wenigen Augenblicken trefft ihr auf die wohl genialsten Kreaturen der Viedeospielgeschichte. Anscheinend hat sich Midway hier was von Silent Hill abgeguckt, denn die ersten Gegner aus "The Suffering" sehen denen aus Silent Hill sehr ähnlich. Aber das macht nichts,
    denn wer freut sich nicht über Gegner, die an der Decke rumlaufen und mit ihren Klingen an der Wand kratzen (Krüger-Style).
    Am besten begrüßt ihr diese Zeitgenossen mit einer ausschlagskräftigen Ladung blauer Bohnen in den Wanst. Diese unkonventionelle Art der Begrüßung könnt ihr mit insgesamt 10 Meinungsverstärkern durchführen. Als kleine Hilfe könnt ihr noch nebenbei Fackeln oder Granaten werfen.
    Nach einer gewissen Zeitspanne könnt ihr euch sogar in ein Monster verwandeln. Bleibt ihr jedoch zu lange in dieser Form, dann segnet ihr das Zeitliche. Drum solltet ihr stets einen Blick auf euren Adrenalinbalken werfen.
    Sehr bemerkenswert: Wenn ihr verwundet werdet, verändert sich Torque's Textur, und er ähnelt mit
    zunehmender Abnahme seines Lebensbalkens mehr einem Steak als einem Menschen.
    Um diese unfreiwillige Schönheitskur vorzubeugen empfiehlt es sich, die gütig verteilten Heilkapseln zu sich zu nehmen. Solltet ihr trotz heftiger Medizineinnahme einmal schwächeln, könnt ihr ruhig auf Torque's Agilität vertrauen. Dann ganz im Stile von Kollege Payne (warum haben alle Anti Helden solche großen Koteletten? ) kann Torque mit einem Seitensprung gegnerischen Attacken ausweichen.
    Ein etwas zwiespältiges Feature ist das zusammenarbeiten mit anderen Leuten. Einerseits können sie sehr hilfreich sein, und euch aus der Patsche helfen, andererseits können sie sich aber auch ziemlich strunzdumm benehmen. Bestes Beispiel: Torque rennt mit einem Insassen schon eine Halbe Ewigkeit durch das Gefängnis, dann warnt der Insasse Torque plötzlich vor einer Feuerpfütze und läuft unbehindert in selbige rein. Tolle Wurst, denn er hat es erst beim dritten versuch geschafft seinen Bewegungsdrang zu hemmen.
    Wer keine Lust auf solche Spielereien hat, der bringt den Insassen einfach selber um.
    Einziges Problem: Das schlägt sich auf euer Gesinnungskonto nieder. Insgesamt gibt es drei Enden und die Art und Weise wie ihr euch während des Spiels verhaltet, ist ausschlaggebend für das Ende.
    Ihr werdet vom Geist eurer Frau immer benachrichtig, was gut oder falsch ist.

  • The Suffering
    The Suffering
    Release
    12.05.2004
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The Suffering
The Suffering: Mit der Ps2 in die Hölle - Leser-Test von Leitwolf
http://www.gamezone.de/The-Suffering-Spiel-38340/Lesertests/The-Suffering-Mit-der-Ps2-in-die-Hoelle-Leser-Test-von-Leitwolf-1000571/
27.08.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/06/ego-shooter.jpg
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