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  • The Suffering: Ties That Bind - Derbe Splatter-Parade - Leser-Test von sinfortuna

    The Suffering: Ties That Bind - Derbe Splatter-Parade - Leser-Test von sinfortuna Hossa! Macht Euch im Fall von "Suffering - Ties that Bind" darauf gefasst, dass es sehr derbe zugeht. Und das quasi die ganze Zeit, zieht sich das äußerst blutige Gemetzel wie ein (im wahrsten Sinne des Wortes) roter Faden durch das gesamte Actionabenteuer. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist hier (ausnahmsweise) berechtigt, eine Indizierung erfolgte (erstaunlicherweise) jedoch nicht. Das allein auf den Solospieler zugeschnittene Actionspiel weist einen irgendwie doch sympathischen Anti-Helden auf, der ach so gerne unsympathisch rüberkommen möchte und von daher für einige von uns eine erstaunlich hohe Identifikation bewirkt. Ich berichtete bereits über den Vorgänger "The Suffering", in welchem unser ungewöhnlicher Protagonist bereits die Hauptrolle spielte und es je nach Gesinnung - wir durften an bestimmten Stellen darüber entscheiden, ob unser Held "gut" oder "böse" agiert - eine andere Sequenz mehr oder weniger zu bestaunen gab. Genau daran lehnt der Beginn dieses Nachfolger "Ties that Bind" auch an, denn ausgehend von einem etwaigen Speicherstand des Vorgängers ergibt sich ein anderes Intro, drei Varianten sind dabei möglich. Das war es dann aber auch schon in Sachen Anlehnung an den Vorgänger, der weitere Verlauf ist nicht zwingend an vorherige Kenntnisse gebunden, auch wenn diese das Verständnis des gesamten Hintergrundes erleichtern. Fest steht allerdings auch, dass die Hintergrundstory - wie in diesem Genre fast schon üblich - eine arg untergeordnete Rolle spielt, so dass wir lediglich zu wissen brauchen, dass der gute Torque von Visionen über seine geliebte Frau und Kind heimgesucht wird und der finstere dämonische Blackmore derart intrigiert und manipuliert, dass Torque immer mehr ins Chaos gestürzt wird, was bedeutet, dass er sich mitten in den Slums der Stadt Baltimore wiederfindet.

    Dort geraten wir zwischen die Fronten einer brutalen Auseinandersetzung zwischen den Soldaten der mysteriösen Foundation, den treuen Ordnungshütern der Stadt und letztlich den mutierten Wesen frisch aus der Hölle bzw. aus der benachbarten Dimension, welche bedauerlicherweise den Sprung in unsere geschafft zu haben scheint. Fortan wird deutlich, dass jegliches Andeuten einer Rahmenhandlung nur oberflächliche Fassade darstellt, denn in Wahrheit geht es eindeutig - dies kann nicht hinwegdiskutiert werden - ums Darstellen extremer Gewalt. Dies soll definitiv den Hauptanreiz zu einem Kauf darstellen, anders sind die literweise Blut, die alle Nase lang quer über den Bildschirm spritzen und insbesondere das zur-Schau-Stellen einzelner Körperfetzen, die in Zeitlupe an uns vorbeifliegen nicht zu deuten. Hat Torque durch entsprechend viele Treffer seinen Spezialbalken nämlich vollends aufgeladen, sind ihm Aktionen durch das temporäre Mutieren in eine "gute" oder "böse" Kreatur mit eben jenen verheerenden Folgen für das feindliche Gesocks an der Tagesordnung. Je nachdem, für welchen Gesinnungspfad wir uns entscheiden bzw. wie unsere moralischen Vorstellungen geartet sind, erfolgt später eine entsprechende Sequenz. Unentwegt wird jedenfalls ohne jeglichen Anspruch durch die Level geschossen und geprügelt, wobei das Gesocks aus der Hölle sich vom Aussehen her in Sachen Ekligkeit sehr kreativ zeigt. 1-gegen-1-Duelle sind eher selten, vornehmlich ballern wir uns - zwei Wummen dürfen wir gleichzeitig in der Hand führen, dementsprechend beidhändig durch die Gegend ballern - in überaus derben Massenschlachten nach vorne, nur äußerst selten kreuzt ein Subjekt in Menschengestalt unseren Weg. Im Übrigen besteht generell die Möglichkeit, von der 3rd-Person-Perspektive in die Egoansicht umzuschalten, was grundsätzlich sicher sehr lobenswert ist, praktisch aber kaum Sinn macht, da wir eben aufgrund der Massenabfertigung regelmäßig aus mittlerer und größerer Distanz die Gegner in ihre Einzelteile zerlegen müssen, eine Egoperspektive daher einfach nicht zweckmäßig ist.

  • The Suffering: Ties That Bind
    The Suffering: Ties That Bind
    Developer
    Surreal Software
    Release
    10.10.2005
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The Suffering: Ties That Bind
The Suffering: Ties That Bind - Derbe Splatter-Parade - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/The-Suffering-Ties-That-Bind-Spiel-38341/Lesertests/The-Suffering-Ties-That-Bind-Derbe-Splatter-Parade-Leser-Test-von-sinfortuna-1007556/
19.07.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/XBZ1105SuffTTB07.jpg
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