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  • The Suffering: Ties That Bind im Gamezone-Test

    Im neuen Suffering-Abenteuer verschlägt es Torque ins Höllenbrut verseuchte Baltimore.

    Torque, der wahnsinnige Mörder ist wieder zurück, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wieder beginnt die Story im Gefängnis, und wieder wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die alleine schon grausam genug wäre um ganze Bücher damit zu füllen. Doch die Hölle durch die Torque dieses mal gehen muss, übertrifft alles Bisherige.

    Der Anfang vom Ende

    Torque mit Taschenlampe Torque mit Taschenlampe Verschiedene Spielenden sind heutzutage wirklich nichts Neues mehr, und wer sich noch an "The Suffering" von vor gut einem Jahr erinnern kann, der weiß, dass uns auch dieses Game, je nach eigenem Vorgehen, verschiedene Enden bot. Je nachdem also ob wir uns besonders rücksichtslos durch die Level geballert haben oder doch etwas differenzierter vorgingen, denn nicht alles was zwei Beine hat ist ein Monster, offenbarte sich uns ein anderer Schluss der Geschichte. Dieses System hat man auch beim Nachfolger "Ties that bind" beibehalten, wobei es aber eine nette Abweichung vom allgemein bekannten Prinzip gab. Denn neben den drei besagten Enden hat Ties that bind auch drei verschiedene Anfänge im Gepäck. Welchen davon man erlebt hängt ganz vom vorhandenen Spielstand des Vorgängers ab, oder eben dessen nicht Vorhandensein. Um euch den Spaß daran nicht zu verderben verrate ich natürlich nicht worin sich die drei Intros unterscheiden, das dürft ihr selbst ausprobieren.

    Hier starb ein Midway-Fan Hier starb ein Midway-Fan Doch wie die Geschichte auch beginnt, es hätte nicht mehr schlimmer kommen können. Torque ist wieder im Gefängnis und der eigentliche Verrückte, nämlich dieser Metzger mit Doktor-Allüren, hat seine Finger ebenfalls wieder im Spiel. Torques Ziel in diesem Teil ist es hinter die Geheimnisse um den Tod seines Sohnes und seiner Frau zu kommen, welche ihn in Geistgestalt durch das Spiel führen. Denn auch wenn das grundlegende Gameplay sich praktisch nicht geändert hat, ist doch die Flashbackdichte in der Torque seine Vergangenheit einholt wesentlich dichter. Es vergehen kaum zwei Spielminuten ohne die mehr als geschickt inszenierten Ein- und Rückblenden, welche uns Stück für Stück die wahre Geschichte um Torques Familie verraten. Als Suffering-Veteran fallen einem zudem die kleinen aber wichtigen Änderungen im Vergleich mit dem Vorgänger auf, wie das nun nicht mehr unendlich große Waffenmenü unseres Helden. Dieser kann nämlich ab sofort nur mehr zwei Waffen gleichzeitig tragen, und weil es in anderen Shootern schon längst zum guten Ton gehört ist nun auch unser Torque in der Lage zwei Waffen gleichzeitig zu bedienen. Wohl deswegen hat man die meisten Waffen deutlich abgeschwächt, fast schon zuviel für meinen Geschmack. Denn die kleineren Handwaffen wie die ganzen verschiedenen Pistolen sind selbst im Doppelpack viel zu schwach und richten kaum Schaden an, zumindest nicht viel mehr als wie wenn wir gleich die nackten Hände benutzen würden. Lediglich die Maschinenpistolen und die Pumpguns besitzen angenehm viel Bums um sich der Fleischberge erwehren zu können. Die stärkste Waffe freilich stellt noch immer Torques dunkle Seite dar, also seine Fähigkeit sich selbst in eines dieser Drogenmonster verwandeln zu können. Denn immer dann wenn er in Rage gerät können wir diese Funktion benutzen und uns so richtig durch die Level schneiden, im wahrsten Sinne des Wortes. An dieser Stelle kommt sicher die Frage nach der deutschen Version auf, denn bekanntlich war die deutsche Ausgabe von "The Suffering" deutlich beschnitten. Tja, auch an Ties that bind wurde Hand angelegt, allerdings wurden lediglich die Enthauptungen entfernt, all die anderen Grausamkeiten blieben erhalten, wie das literweise fließende Blut ebenso wie das Amputieren der Gliedmaßen oder das sprengen der Körper.

    Überall Blut!

    Sehr blutig Sehr blutig Auch wenn sich am Gameplay kaum etwas geändert hat, im Grunde bekommt man dasselbe Spielerlebnis geboten wie schon im Vorgänger, hinterlässt Ties that bind doch einen besseren Eindruck. Das liegt zum einen an den noch besser aussehenden Monstern die auch nach wie vor herrlich animiert und in Szene gesetzt wurden, und zum anderen an der allgemein hübscheren Grafik. Zwar wird man die blutverschmierten Wände und die Halben Körper kaum als schön bezeichnen, technisch aber haben sie zugelegt. Auch tat dem Spiel die Verlagerung 'raus aus dem Gefängnis hin zur städtischen Umgebung sehr gut und sorgt etwas für die erwartete Abwechslung. Auch die Geschichte selbst wurde dieses Mal etwas besser erzählt wie ich finde und lässt uns tiefer in Torques Alptraum eintauchen.

    Die Flashbacks Die Flashbacks Die Steuerung selbst hat sich praktisch überhaupt nicht geändert und orientiert sich immer noch am bekannten Standard für Egoshooter. Zwar ist das Spiel eigentlich für die 3rd-Person-Sicht optimiert, doch wir können auch jederzeit in die Egosicht umschalten. Das von den Konsolen her bekannte Problem, dass man den Blick diagonal nur langsamer schweifen lassen kann als horizontal oder vertikal, gibt es bei der verwendeten Maussteuerung am PC natürlich nicht. Ganz im Gegenteil kommt einem die PC-Fassung sogar etwas leichter vor, einfach weil man mit der Maus besser Zielen kann. Viel wichtiger aber ist das schnelle Nachladen der Waffen. Denn auch wenn unser Torque zwei Waffen besitzt hat er leider nur ein Hirn, weswegen er beide Waffen grundsätzlich gleichzeitig nachlädt, was besonders bei der Pumpgun eine Halbe Ewigkeit benötigt. Wehe dem der vorher Far Cry gespielt hat und den Luxus kennt auch während des Nachladens einer Waffe mit der Zweiten noch weiterballern zu können.

    Torque in Rage Torque in Rage Der allgemeine Schwierigkeitsgrad hat sich ebenfalls kaum geändert und konfrontiert den Spieler ziemlich schnell mit ganzen Monsterhorden die sein gesamtes Geschick verlangen. Da dieses Mal wesentlich weniger Munition in den Leveln herumliegt ist man öfter als einem lieb ist gezwungen die aktuelle Waffe wegzuwerfen und gegen eine herumliegende einzutauschen um wenigstens Irgendetwas zum Schießen zu haben. Auch Torques Spezialfähigkeit sich in ein Monster verwandeln zu können muss relativ oft eingesetzt werden um die Herausforderungen zu bestehen.

    The Suffering: Ties That Bind (PC)

    Singleplayer
    8,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Nicht nur drei unterschiedliche Enden der Geschichte
    je nach Spielstand gibt es auch drei verschiedene Anfänge
    die Monster und ihre Animationen
    die Flashbacks
    das Zweihandfeature
    die generelle Inszenierung des Spiels bzw. der Story
    die deutschen Synchronsprecher
    Manch fiese Stelle im Spiel
    zu schwache Handfeuerwaffen
  • The Suffering: Ties That Bind
    The Suffering: Ties That Bind
    Publisher
    Midway Games
    Developer
    Surreal Software
    Release
    28.09.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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990452
The Suffering: Ties That Bind
The Suffering: Ties That Bind im Gamezone-Test
Im neuen Suffering-Abenteuer verschlägt es Torque ins Höllenbrut verseuchte Baltimore.
http://www.gamezone.de/The-Suffering-Ties-That-Bind-Spiel-38341/Tests/The-Suffering-Ties-That-Bind-im-Gamezone-Test-990452/
17.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/snap194.jpg
tests