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  • Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games

    Ursprünglich wurden die fünf PC-Adventure-Episoden rund um den zeitreisenden Außerirdischen Doctor kostenlos auf der Website der englischen Rundfunkanstalt BBC angeboten. Die erste Episode wurde Anfang Juni 2010 veröffentlicht, vier Weitere sollten bis zum 31 Oktober 2011 folgen, bevor das Projekt wieder eingestampft wurde. Die fünf Episoden konnten jedoch nur von Leuten heruntergeladen werden, die in UK wohnhaft waren. Ausländische Doctor Who-Fans schauten in die Röhre oder mussten eben via Steam und Co. bare Münze blechen. Bis heute werden stolze 19,99 € auf Steam für das Episodenpaket verlangt. Schon ein sehr hoher Preis, wenn man bedenkt, dass es sich hier ursprünglich um Freeware-Spiele gehandelt hat. Ich spreche deswegen in der Vergangenheit, weil man die Episoden inzwischen ohnehin nicht mehr von der BBC-Website beziehen kann, weswegen heutzutage sogar englische Doctor Who-Fans für die interaktiven PC-Episoden in die Tasche greifen müssen - auch eine Möglichkeit seinen Ruf zu schädigen. Unabhängig vom unseriösen Verhalten vonseiten BBC, will ich aber einen neutralen Blick auf das Episoden-Paket werfen. Eines Vorweg: Ich bin kein Doctor Who-Experte. Ich habe seinerzeit nur die Staffel mit dem neunten Doktor (dargestellt von Christopher Eccleston ) ernsthaft mitverfolgt. Ein paar Folgen mit Doctor Who Nr. 10 habe ich auch gesehen, bevor ich die Serie wieder aus dem Augen verlor. Da die "Adventure Games" auf Doctor Who Nr. 11 basieren, habe ich also keinen engen Bezug zur Vorlage, auch wenn mir die Grundkonzepte dieser quirligen Sci-fi-Serie dennoch geläufig sind. Dann wollen wir mal gucken, was die Doctor Who Adventure Games taugen!

    Entwickler: Sumo Digital
    Publisher: BBC Wales Interactive / Legacy Games (Steam-Version)
    System: PC Download
    Genre: Action-Adventure
    Sprache: Englisch
    Altersfreigabe: -
    Systemanforderungen (Minimum):
    CPU: Intel Pentium 4 1.6 GHz+ oder AMD Sempron 2800+ oder besser / Windows XP Service Pack 2 / 512 MB RAM / Grafikkarte: DirectX 9 kompatibel. 128 MB RAM. Pixel Shader 2.0 oder besser mit aktuellsten Treibern / DirectX: Version 9.0 / 8 GB Festplattenspeicher / Soundkarte: DirectX 9 kompatibel
    Systemanforderungen (Empfohlen):
    CPU: Intel Pentium 4 2.5 GHz+ oder AMD Athlon XP 2500+ oder besser / Windows XP Service Pack 2, Vista oder 7 / 1 GB RAM / Grafikkarte: 100 % DirectX 9c kompatibel. 256 MB RAM / DirectX: Version 9.0c / 8 GB Festplattenspeicher / Soundkarte: Creative Audigy Serie

    Anmerkung: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an BigJim, der mir "Doctor Who: The Adventure Games" als Steam-Geschenk hat zukommen lassen.

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Freeware-Games mutieren zu Kommerz-Produkten
    Ursprünglich wurden die fünf PC-Adventure-Episoden rund um den zeitreisenden Außerirdischen Doctor kostenlos auf der Website der englischen Rundfunkanstalt BBC angeboten. Die erste Episode wurde Anfang Juni 2010 veröffentlicht, vier Weitere sollten bis zum 31 Oktober 2011 folgen, bevor das Projekt wieder eingestampft wurde. Die fünf Episoden konnten jedoch nur von Leuten heruntergeladen werden, die in UK wohnhaft waren. Ausländische Doctor Who-Fans schauten in die Röhre oder mussten eben via Steam und Co. bare Münze blechen. Bis heute werden stolze 19,99 € auf Steam für das Episodenpaket verlangt. Schon ein sehr hoher Preis, wenn man bedenkt, dass es sich hier ursprünglich um Freeware-Spiele gehandelt hat. Ich spreche deswegen in der Vergangenheit, weil man die Episoden inzwischen ohnehin nicht mehr von der BBC-Website beziehen kann, weswegen heutzutage sogar englische Doctor Who-Fans für die interaktiven PC-Episoden in die Tasche greifen müssen - auch eine Möglichkeit seinen Ruf zu schädigen. Unabhängig vom unseriösen Verhalten vonseiten BBC, will ich aber einen neutralen Blick auf das Episoden-Paket werfen. Eines Vorweg: Ich bin kein Doctor Who-Experte. Ich habe seinerzeit nur die Staffel mit dem neunten Doktor (dargestellt von Christopher Eccleston ) ernsthaft mitverfolgt. Ein paar Folgen mit Doctor Who Nr. 10 habe ich auch gesehen, bevor ich die Serie wieder aus dem Augen verlor. Da die "Adventure Games" auf Doctor Who Nr. 11 basieren, habe ich also keinen engen Bezug zur Vorlage, auch wenn mir die Grundkonzepte dieser quirligen Sci-fi-Serie dennoch geläufig sind. Dann wollen wir mal gucken, was die Doctor Who Adventure Games taugen!

    Doktor Wer?
    Doctor Who ist ein mysteriöser Zeitreisender, welcher der Spezies der Timelords angehört und vom Planeten Gallifrey stammt. Er reist mit seinem treuen Raumschiff, der Tardis, durch Raum und Zeit und gerät während seiner Reisen immer wieder in haarsträubende Abenteuer, die ihn oftmals zwingen intergalaktische Katastrophen zu verhindern oder die Erde zu retten. Mit im Schlepptau hat er stets einen oder zwei Begleiter von der Erde, welche als Reisegefährten fungieren und den Doktor nach Kräften unterstützen. Die Tardis ist witzigerweise als blaue Polizei-Notrufzelle getarnt und der Doktor selbst ist in seiner 11ten Inkarnation ein schrullig-charismatischer Bursche, der für das Gute einsteht und von der jungen Frau Amy Pond, sowie ab Episode Fünf noch zusätzlich von deren Ehemann Rory, unterstützt wird.
    Dies jetzt nur mal als grobe Einführung zur Thematik. Mehr ist eigentlich auch gar nicht notwendig, um das Spiel nachvollziehen zu können, obwohl langjährige Doctor Who-Anhänger wahrscheinlich wesentlich mehr aus dem Titel herausziehen können. Hier nun ein kleiner Überblick über die fünf Episoden:

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games City of the Daleks: Der Doctor und Amy wollten eigentlich nur einen gemütlichen Urlaubsausflug ins London des Jahres 1963 unternehmen, müssen bei ihrer Ankunft jedoch feststellen, das London oder besser gesagt die gesamte Erdbevölkerung von den Daleks vernichtet wurde. Das passt natürlich überhaupt nicht in die Zeitlinie, also auf zum Heimatplaneten der Daleks gereist um herauszufinden, wie die aggressiven Mülltonen diese Zeitmanipulation überhaupt in die Wege leiten konnten, sowie entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

    Blood of the Cybermen: Der Doc und Amy erhalten einen Notruf aus der Antarktis. Es stellt sich heraus, dass das dortige Forscherteam auf Überreste der gefährlichen Cybermen gestoßen ist. Das sind äußerst ungemütliche Cyborgs, die nichts anderes im Sinn haben als Menschen und sonstige Humanoide in ihresgleichen zu assimilieren oder eben zu töten, wenn es sich nicht anders einrichten lässt. Jetzt liegt es an unserem Dreamteam die drohende Assimilation der Erde zu unterbinden.

    Tardis: Die Tardis gerät während des Fluges durch den Raumzeittunnel in eine Anomalie, was den Doktor in eine lebensgefährliche Situation bringt. Beim Versuch den Doktor zu retten befreit Amy versehentlich eine gefährliche Entität, die der Doktor eigentlich für immer versiegeln wollte ...

    Shadows of the Vashta Nerada: Der Doktor und Amy finden sich in einer futuristischen Unterwasserbasis auf der Erde des 23ten Jahrhunderts wieder. Die Einwohner der Basis werden jedoch von einem fiesen Alien-Hai und den sogenannten Vashta Nerada dezimiert. Letztere sind mikroskopisch kleine Geschöpfe die normalerweise relativ harmlos sind, bei Aggressivität jedoch ihre Opfer innerhalb von Sekunden bis auf die Knochen auffressen. Die Frage lautet nun, wie der Alien-Hai überhaupt auf die Erde gelangt ist und wie dieses Chaos wieder gerade gerückt werden kann, ehe Doc, Amy und die Überlebenden der Basis als Monsterfutter enden?

    The Gunpowder Plot: Die Tardis rammt während des Fluges durch den Raumzeittunnel ein anderes Raumschiff, welches infolgedessen auf der Erde notlanden muss. Der Doktor, Amy und Rory reisen daraufhin ins London des Jahres 1605, wo das fremde Raumschiff vor 400 Jahren notlanden musste. Sie stellen recht bald fest, dass die gestrandeten Aliens beim berühmten "Gunpowder Plot" (historisches Ereignis rund um Guy Fawkes) mitmischen, um durch die erfolgreiche Durchführung des Sprengstoff-Attentats ihr Raumschiff freizulegen. Dies hätte jedoch eine Verzerrung des historischen Ablaufs zur Folge, was ein gestandener Timelord freilich nicht zulassen kann. Die Sache wird sogar noch komplizierter als eine weitere Alien-Spezies auf den Plan tritt ...

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Was die Stories der fünf Episoden anbelangt, haben die Entwickler bzw. Storywriter gute Arbeit geleistet. Man hat tatsächlich den Eindruck, man würde sich die Folgen einer Doctor Who-Staffel reinziehen, was wohl auch so gedacht war. Die fünf Episoden stehen übrigens in kaum einen nennenswerten Zusammenhang und können daher gerne unabhängig voneinander gespielt werden. Lediglich "Tardis" endet mit einem kleinen Cliffhanger, der auf die Episode "Shadows of the Vashta Nerada" einleitet. "The Gunpowder Plot" verwirrt anfangs durch die Einführung eines neuen Hauptcharakters, der im Spiel halt nicht vernünftig eingeführt wird, weil Vorkenntnisse zur TV-Serie vorausgesetzt werden. Die ersten vier Episoden basieren dabei auf der fünften TV-Staffel der modernen Doctor Who-Serie und Episode 5 eben auf Staffel 6. Aber solche Probleme sind bei Zusatzgeschichten rund um eine TV-Serie nun einmal zu erwarten.
    Das einzige was ich kritisieren kann sind die Begleitcharaktere des Doktors. Amy wirkt für meinen Geschmack etwas zu rotznäsig und altklug und Rory ist einfach nur ein Langweiler. Aber das Wichtigste ist ja ohnehin, dass der Doktor selbst gefällt, und das ist ja gegeben.

    Leider kein Interactive Movie
    "Doctor Who: The Adventure Games" ist leider wieder so ein Spiel welches versucht zahlreiche Gameplay-Inhalte einzubauen um über den Mangel eben dieser hinwegzutäuschen - klingt zwar komisch, ist aber so. Statt vernünftige Inventar- und Apparaturrätsel anzubieten, wie man es sonst von einem "Adventure" erwarten würde, muss man oftmals irgendwelche anspruchslosen Minigames absolvieren und völlig unspektakuläre Stealth-Passagen bewältigen. Der Adventure-Aspekt reduziert sich hingegen auf das abklappern von Hotspots, was aber in 90 % der Fälle auch nur dazu dient um Achievements freizuschalten, statt Gegenstände für spätere Problemstellungen einzusammeln. In den ersten vier Episoden gibt es noch nicht mal die Möglichkeit Items untereinander zu kombinieren und die paar Inventarrätsel die man tatsächlich mal lösen darf, sind dermaßen simpel und offensichtlich, dass sie eigentlich nicht der Rede wert sind und scheinbar nur als Alibi dazu dienen, dieses Spiel als "Adventure" vermarkten zu dürfen.

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Stattdessen wird man in den 3D-Arealen oftmals mit sehr simplen und dementsprechend langweiligen Stealth-Passagen konfrontiert. Hier geht es eigentlich nur darum dem stets sichtbaren Sichtkegel der Gegner fernzubleiben und seine Spielfigur sicher von Punkt A nach B zu bugsieren, was dank der typischen WASD Third-Person-Steuerung auch recht gut funktioniert. In Episode 5 bekommt man immerhin noch zwei Werkzeuge, mit denen sich die Gegner außer Gefecht setzen lassen, was aber ebenfalls völlig anspruchslos ausfällt. Und wenn man doch mal erwischt wird, macht das eigentlich auch nichts, da die Levelkarten entweder recht übersichtlich ausfallen oder die Checkpoints sehr großzügig gelegt sind.
    Dann sind da noch ein paar kleinere Action-Elemente, die sich jedoch nur in unspektakulären Geschicklichkeitspassagen oder ein wenig Kistenkletterei bzw. -schieberei äußern. Nie war der Spießrutenlauf über ein Treppengeländer mit offenen Stromleitungen und undichten Dampfrohren langweiliger als hier.
    Abgerundet wird das Ganze mit einer Sammlung von Minigames, die über die fünf Episoden hinweg auch gerne mal recycled werden. Hier darf man dann irgendwelche Linien verbinden, den heißen Draht spielen, Kugeln umfärben, Symbole anpassen usw. Und ja, es ist so langweilig wie es sich liest! Generell zielt der Schwierigkeitsgrad eindeutig auf Casuals ab. Dennoch kann es passieren, dass man in Episode 5 zur Lösung greifen muss, weil es dort einen wichtigen Gegenstand gibt, den man sehr leicht übersehen kann. Solche Mätzchen sollte man sich bei solch einem Casual-Spielchen echt sparen!

    Ansonsten leistet dieses ca. 9 Stunden lange Action-Adventure jedoch keinerlei Widerstand und langweilt dementsprechend. Vor allem die ersten vier Episoden sind sehr kurz und in spielerischer Hinsicht äußerst unspektakulär ausgefallen. Da ändern auch die mehr oder weniger versteckten Sammelkarten nichts dran, die nur dazu dienen mangelnden Inhalt zu kaschieren und die Spielzeit zu strecken. Episode 5 bringt dann etwas Auftrieb, weil es dort umfangreichere Levelkarten gibt, in denen dann sogar NPC's durch die Straßen wandeln, welche man obendrein anquatschen darf! Ok, Spaß beiseite. Es wäre besser gewesen man hätte den überflüssigen Gameplay-Ballast beiseite gelassen um stattdessen einen Interactive Movie aufzuziehen. Dadurch wäre man nicht nur ehrlicher gegenüber sich selbst und den Kunden gewesen, sondern hätte mit diesem Möchtegern-Adventures auch wesentlich mehr Freude bereitet. Stattdessen werden die unterhaltsamen Stories eben durch langweilige Stealth-Passagen und Minigames unterbrochen. Als Freeware-Produkt wäre das Ding natürlich, trotz aller Kritik, völlig in Ordnung gewesen. Aber unter dem irreführenden Marketing eines 20 € "Adventures" kann ich hiervon nur abraten. Mit einem Let's Play zu diesem Spiel hat man wesentlich mehr Vergnügen!

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Grafik, Sound und sonstiges:
    Grafik: Das Spiel basiert zwar auf einer TV-Serie mit Real-Schauspielern, präsentiert sich jedoch dennoch in einem leichten Comic-Stil, der an gewisse Titel von Telltale Games erinnert. Man kann die Charaktere aus der TV-Vorlage jedoch ohne Weiteres wiedererkennen. Trotzdem wäre ein realistischer Look wesentlich authentischer gewesen.
    Abgesehen davon reißt die Grafik jedoch ohnehin keine Bäume aus. Das Spiel sieht aus, als wäre es für die Playstation 2 programmiert worden und nicht für einen Durchschnitts-PC von Mitte 2010. besser kann man die Grafik wirklich nicht beschreiben. Weder Texturen, Charaktermodelle noch Animationen wirken übermäßig beeindruckend. Darüber hinaus sind mir zumindest in Episode 5 auch noch ne Menge übler Clipping-Fehler aufgefallen. Das einzig Positive sind die abwechslungsreichen Locations die der Doktor und Co. bereisen.

    Sound: Ehrensache, dass jede Episode mit dem Doctor Who-Theme eingeleitet wird. Innerhalb der Episoden baut der Soundtrack eine angemessen unterstützende Atmosphäre auf, taugt aber keineswegs für Ohrwürmer oder den allgemeinen Hörgenuss außerhalb des Spiels.
    Für die Sprachausgabe hat man die Originalschauspieler aus der TV-Vorlage verpflichtet, an denen es dementsprechend nichts auszusetzen gibt. Erwartet im Spiel aber keine Lippensynchronität oder dergleichen, dass scheint die Grafikengine nicht herzugeben. Und wer's noch nicht mitbekommen hat: Das Spiel läuft nur im englischen O-Ton.

    Sonstiges: Man kann dem Programm zugutehalten, dass es Stabil und größtenteils Fehlerfrei läuft. Einmal wurde mir ein Achievement nicht freigeschaltet, nachdem ich die erste Episode abgeschlossen hatte, weswegen ich den dortigen letzten Spielabschnitt hierfür wiederholen musste (was nur eine Sache von ein paar Sekunden war). In Episode 5 haben auch einige der herumwandernden NPC's kleinere K.I.-Aussetzer. Also im Grunde genommen nichts, was negativen Einfluss auf das Spiel an sich nimmt. Die Ladezeiten können manchmal nerven, was aber nur in Episode 5 negativ auffällt, weil diese Episode mit Backtracking und Levelrecycling arbeitet um die Spielzeit zu strecken. Hätte nicht sein müssen. Ansonsten habe ich jetzt aber auch nichts weiter zu kritisieren, abgesehen von der Tatsache, dass es sich hierbei um eines jener Spiele handelt, die nur einen automatisch speichernden Saveslot anbieten, welcher gelöscht wird, wenn man ein neues Spiel beginnen möchte. Eine Unsitte die abgeschafft gehört und vor allem bei PC-Spielen keinerlei Sinn ergibt!

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Pro und Kontra:

    Pro:
    - das Episoden-Konzept passt gut zur Umsetzung einer TV-Serie
    - gelungene Doctor Who-Stories in allen fünf Episoden
    - Sprachausgabe mit Originalschauspielern aus der TV-Vorlage

    Kontra:
    - ursprüngliches Freeware-Produkt das dieser Tage für stolze 20 € verkauft wird
    - PC-Spiel von Mitte 2010 mit Grafik in Playstation 2-Qualität
    - eines dieser Spiele die nur einen automatisch speichernden Saveslot anbieten
    - irreführende Genreklassifizierung. Das ist kein reines Adventure sondern insgesamt gesehen noch am ehesten als Action-Adventure zu klassifizieren ...
    - ... die Adventure-Elemente sind obendrein viel zu anspruchslos gehalten ...
    - ... die Stealth-Abschnitte und Minigames sind ebenfalls viel zu simpel und dementsprechend langweilig ...
    - ... das gesamte Gameplay ist einfach viel zu leicht, simpel und unspektakulär, da kommt weder Spaß noch Spannung auf!

    Doctor Who-Fans sollten sich hierzu lieber ein Let's Play anschauen
    Und mehr gibt es zu diesem Spiel eigentlich auch nicht zu sagen. Das Episoden-Format harmoniert sehr gut als Ergänzung zu einer TV-Vorlage und die Stories in den fünf Episoden halten durchaus bei Laune. Dasselbe kann man leider keineswegs zum Gameplay sagen, welches in erster Linie gähnende Langeweile bietet und unter einer mäßigen Grafik in PS2-Qualität leidet. Als Freeware-Produkt wäre es, trotz allem, toll gewesen, für 20 Euronen ist es hingegen eine Frechheit.
    Harte Doctor Who-Fans, welche die fünf Stories unbedingt miterleben wollen, schauen besser bei Youtube vorbei und ziehen sich ein Let's Play zu diesen "Adventure Games" rein.

    Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest Quelle: Sly Boots/BBC Wales Interactive, Legacy Games Endwertung:

    Punktvergabe von 1 (schlecht) bis 10 (spitze)

    Grafik: 6
    Sound: 8
    Steuerung: 7,5
    Umfang: 6,5
    Story: 8
    Spielspaß: 5
    Gesamtwertung: 6,3

    Thema PC

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Sly Boots
    6.4
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Mersadion
    allein weil es Dr. Who ist gibts ein "gefällt mir" 
    Von BigJim
    Mal wieder ein (sehr) gutes Review, auch wenn Dir der Titel offenbar weniger zusagt. Aber im Gegensatz zu Overclocked hast Du Dr. Who immerhin komplett durchgespielt. 
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Mersadion Erfahrener Benutzer
        allein weil es Dr. Who ist gibts ein "gefällt mir" 
      • Von BigJim Erfahrener Benutzer
        Mal wieder ein (sehr) gutes Review, auch wenn Dir der Titel offenbar weniger zusagt. Aber im Gegensatz zu Overclocked hast Du Dr. Who immerhin komplett durchgespielt. 
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Thema PC
Doctor Who: The Adventure Games im Lesertest
Ursprünglich wurden die fünf PC-Adventure-Episoden rund um den zeitreisenden Außerirdischen Doctor kostenlos auf der Website der englischen Rundfunkanstalt BBC angeboten. Die erste Episode wurde Anfang Juni 2010 veröffentlicht, vier Weitere sollten bis zum 31 Oktober 2011 folgen, bevor das Projekt wieder eingestampft wurde. Die fünf Episoden konnten jedoch nur von Leuten heruntergeladen werden, die in UK wohnhaft waren. Ausländische Doctor Who-Fans schauten in die Röhre oder mussten eben via Steam und Co. bare Münze blechen. Bis heute werden stolze 19,99 € auf Steam für das Episodenpaket verlangt. Schon ein sehr hoher Preis, wenn man bedenkt, dass es sich hier ursprünglich um Freeware-Spiele gehandelt hat. Ich spreche deswegen in der Vergangenheit, weil man die Episoden inzwischen ohnehin nicht mehr von der BBC-Website beziehen kann, weswegen heutzutage sogar englische Doctor Who-Fans für die interaktiven PC-Episoden in die Tasche greifen müssen - auch eine Möglichkeit seinen Ruf zu schädigen. Unabhängig vom unseriösen Verhalten vonseiten BBC, will ich aber einen neutralen Blick auf das Episoden-Paket werfen. Eines Vorweg: Ich bin kein Doctor Who-Experte. Ich habe seinerzeit nur die Staffel mit dem neunten Doktor (dargestellt von Christopher Eccleston ) ernsthaft mitverfolgt. Ein paar Folgen mit Doctor Who Nr. 10 habe ich auch gesehen, bevor ich die Serie wieder aus dem Augen verlor. Da die "Adventure Games" auf Doctor Who Nr. 11 basieren, habe ich also keinen engen Bezug zur Vorlage, auch wenn mir die Grundkonzepte dieser quirligen Sci-fi-Serie dennoch geläufig sind. Dann wollen wir mal gucken, was die Doctor Who Adventure Games taugen!
http://www.gamezone.de/Thema-PC-Spiel-37946/Lesertests/Doctor-Who-The-Adventure-Games-im-Lesertest-1184858/
01.02.2016
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