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  • Think: Training für den Kopf - Logik Trainer - Denkspiel, welches unter langweiliger Präsentation leidet - Leser-Test von PhilCassidy

    Für Unterwegs ist eine Spielkonsole grade gut geeignet; Beispiele dafür wären der Nintendo DS/i und die Playstation Portable von Sony. In erster Linie geht es um den DS, hier finden sich ziemlich viele Denk- und Lernspiele zusammen, welche möglichst auch Erwachsene Spieler zum Spielen anregen wollen. Ein Denk und Ratespiel ist ja auch etwas für Unterwegs oder für zwischendurch, so also muss ein solches Spiel auch schnell und angenehm zu spielen sein. Weitere Beispiele dafür wär der Gehirnjogger von Dr. Kawashima; der wohl berühmteste Doktor weißt einen in die Kunst des Gehirntrainings ein, sodass sich bald Fortschritte zeigen sollte, in denen sie besser Zahlen kombinieren und ähnliches in die Richtung machen können.

    Nun..., muss es denn immer Kawashima sein? Nein, denn auch andere Spiele die für diese Genre gemacht sind, können in Erwägung gezogen werden, ganz nach dem persönlichen Geschmack. Ein vielleicht in Erwägung gezogenes Denkspiel wäre in dem Fall Think Logik Trainer; doch zeigt dieses Spiel was es kann und kann mit Konkurrenz umgehen, das lest ihr im folgenden Review.

    Als allererstes werden sie von einem verwurschelten Professor; alias etwa Albert Einstein in Empfang genommen. Dieser begrüßt sie mit den Silben: "Wollen sie alleine spielen oder gegen andere Spieler antreten?". Ja sicherlich, eigentlich sollte man doch erst einmal alles erklärt bekommen und worum es im ganzen geht, aber dies ist hier nicht der Fall; es muss ja nicht negativ auf das Spiel wirken.
    Als erstes sollten Sie ein Profil anlegen; dazu wählen sie einfach einen der Vier Speicherplätze aus. Danach werden sie vom ehrenwerten Herr Professor gefragt, ob sie Link- oder Rechtshänder sind. Je nachdem wie sie schreiben; wird der Bildschirm ihrer Hand angepasst, also so, dass sie als Linkshänder keine Probleme etwa haben sollten.
    Danach bekommen sie noch die Möglichkeit ihren Namen in 8 dafür vorgesehenen Kästchen einzutragen; sollten sie also Christina, dann müssten sie sich einen Spitznamen aussuchen oder halt einfach nur Chris(si) hinschreiben.

    Nun kommt das Menü dran: Hier finden sie die Menüpunkte
    -Training-
    -THINK-Quotient-
    -Fortschritt-
    -Optionen-
    Gehen wir nun auf die Kategorie -Training- ein. Hier finden sie jeweils die vielen Oberbegriffe: Sprache, Gedächtnis, Mathematik, Räumliches Denken, Auffassung und Logik. Zu jedem dieser Sechs Hauptbereiche gibt es jeweils Drei Minispiele. Diese Minispiele sind allesamt sehr unterschiedlich; je nachdem auch nicht grade einfach zu verstehen.

    Haben sie also den Oberbegriff -Sprache- genommen, so können sie beispielsweise Analogien auswählen.
    Dann verwandelt sich die Farbe des Bildschirms in eine etwas dunklere; oder sie wird in eine andere Fabre getönt. Dann bekommen sie vom Professor eine knappe Erklärung zu der folgenden Übung. Es folgt ein Countdown; dann kommt die Aufgabe für die sie jeweils eine Minute haben.
    Steht nun rechts in einem Kasten: Mensch Mund und darunter dann Vogel ?, so müssen sie jetzt aus den Vier Antwortmöglichkeiten eine Auswählen. In dem Beispiel wäre es dann der Schnabel. Der Schwierigkeitsgrad wird aber noch erhöht, sodass sie, wenn es ihnen zu einfach wird, bald schon mal grübeln dürften.

    Als weiteres Beispiel nehmen wir mal den Oberbegriff -Logik- und die Übung "Bildersuche". Der Bildschirm tönt sich also und sie bekommen wieder von dem Professor eine kleine Erklärung zu dem Spiel.
    In Bildersuche beispielsweise werden Bilder angezeigt, die aber nicht in der richtigen Reihenfolge sind; diese zeigen eine Bildergeschichte und sie müssen dann aus einen der vier anderen Bildern das fehlende Teil suchen, damit die Bildergeschichte einiger maßen Sinn ergibt.
    Der Ablauf ist genau der selbe, wie bei Analogien; dies wird dann auch in den anderen Minispielen unterstützt.

    Unter dem Menüpunkt -THINK-Quotient- können sie zwischen Drei Kategorien wählen: Sprint, Marathon und Olympiade. Diese Modi werden anders gewichtet, soll heißen sie bekommen andere Aufgaben. Ein Beispiel:
    Unter Sprint beispielsweise bekommen sie Übungen aus einer bestimmten Ordnung; etwa Mathematik. Jetzt müssen sie die drei Übungen zum Thema lösen und ihr THINK Quotient wird ermittelt.
    Unter den anderen Modi, kann zum Beispiel auch das Thema, von Sprachen auf Auffassung geändert werden; dies geschieht natürlich automatisch.

    Unter -Fortschritt- dürfen sie sich eine Tabelle ansehen. Ihr THINK Quotient wird immer ermittelt, auch bei den Übungen im entsprechendem Menü.
    Haben sie also bei dem Quotient 180 gelandet, dann dürfen sie Stolz sein; sie sind verdammt schlau. Aber keine Sorge, auch die die etwa auf 60 gekommen sind, können sich verbessern: ÜBUNG macht ja bekanntlich den Meister.
    Da diese Linie aber nicht nur für den Quotienten gilt, dürfen sie sich auch anschauen, wie sie in den einzelnen Übungen abgeschnitten haben; so können sie schauen, was sie noch Üben müssen.

    Unter -Optionen- können sie ihren Namen ändern, ihre Schreibhand wählen; wenn sie mal fehlerhafterweise rechts anstatt Links Rechts angetippt haben, so müssen sie ihr Profil auch nicht Löschen.
    Des weiteren kann man mit Daten löschen, kurzen Prozess machen und die gesamten Fortschritte des grade aktiven Profils löschen. Unter Sprache wählen können sie entscheiden, ob sie Englisch oder Deutsch bevorzugen; Vorteile aber gibt es nicht.

    Die Grafik des Spiels ist eher zweckmäßig: Wenig auffallende Farben, die einen erdreschen oder gar andere kunterbunte Störenfriede. Einzig allein der Professor ist wirklich der einzige der wirklich 3D ist. Aber mehr als den Kopf hin und her zu bewegen, um so zu gestikulieren, was sie im Text lesen, kann er eigentlich nichts.
    Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet, der Hintergrund ist je nach der gewählten Kategorie mit anderen Zeichen versehen. Normal sind alle Zeichen versehen, wenn sie aber eine Mathe Übung machen, ändert sich nicht nur die Farbe des Hintergrunds, nein, auch der Gegenstand; hier ein Puzzleteil, ist vorhanden.
    Ansonsten gefährdet der THINK Logik Trainer nicht wirklich die Augen, aber wieso sollte er auch.

    Der Sound ist wahrlich nicht das Glanzstück des Spiels. Außer einem eher seichten Hintergrund Sound (welcher auch nett anzuhören ist) gibt es nicht mehr. Nach einiger Zeit macht die Musik einen aber auch schläfrig und lässt das Spiel langweilig daher kommen. Auch keine Synchronstimmen gibt es, der Professor gestikuliert zwar, dass er redet, aber rauskommen tut nichts, außer der Text, den er sagt, den sie dann zu lesen haben. Ansonsten gibt es nichts mehr was der Sound in irgendeinerweise zu bieten hat.

    Die Steuerung läuft gut ab, dies ist nicht unnormal; wieso will man auch bei einem schnellen Denkspiel für zwischendurch immer mal wieder hektisch auf den Bildschirm tippen? Eine präzise Bedienung, an der nichts zu bemängeln ist (anders als bei dem Rest (...)).

    Fazit: So ein Denkspiel kann schon mal zur Katastrophe ausarten; gut das es bei THINK Logik Trainer nicht so ist; hier erstickt man ja förmlich eher an der langweiligen Präsentation, die vor allem durch den langweiligen Sound unterstrichen wird.
    Gut ist, dass das Spiel wirklich eine breite Palette an Minispielen bzw. Übungen auf Lager hat, die einen wirklich Kopfschmerzen bereiten können; dies ist aber im positiven Sinn gemeint. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen: Viele Übungen, eine abrufbarer Leistungsindex; eine mäßige Grafik, langweiliger Sound der das ganze Spiel runterzieht und naja: Für Zwischendurch wirklich zu empfehlen; aber bitte: Schalten sie dann den Sound ab.

    Negative Aspekte:
    langweilige Präsentation (Sound mangelhaft, Grafik zweckmäßig), keine Synchronisation, nicht immer verständliche Übungen

    Positive Aspekte:
    übersichtlich, abrufbarer Leistungsindex, viele Übungen, Mehrspielermodus

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Think: Training für den Kopf - Logik Trainer

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    6.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    3/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Think: Training für den Kopf - Logik Trainer
    Think: Training für den Kopf - Logik Trainer
    Publisher
    dtp
    Developer
    Independent Arts
    Release
    31.10.2007
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Think: Training für den Kopf - Logik Trainer
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22.03.2010
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