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  • TimeSplitters 2: Auf in die Schlacht - Leser-Test von The Mole

    TimeSplitters 2: Auf in die Schlacht - Leser-Test von The Mole Nun ist es wieder soweit. Die Ego Shooter Fan Gemeinde wird mit einem Leckerli der besonderen Art belohnt. Zur Anfangszeit der Playstation 2 gab es noch vor Unreal Tournament einen Ego Shooter - Time Splitters. Diese Playstation Exklusiv Entwicklung war ein No Name Titel, aber durch ausserordentliche Qualität begeisterte der Titel. Etliche Charaktere, viele Arenen, einen Editor und flüssige Grafik selbst bei vier Spielern und zehn Bots sprachen für sich. Es war klar, dass es eine Fortsetzung geben wird. Diese darf nun sowohl auf Playstation 2, Gamecube und auch auf X-Box gespielt werden. Und ob die Fortsetzung den enormen Ansprüchen stand hält kann gleich gesagt werden: JA!!! !

    Schon im ersten Teil war der Story Modus eher sekundär. Ohne Zusammenhalt wurde man in neun Level in verschiedensten Zeit Epochen geschickt. Dies läuft nun nicht wesentlich anders. Diesmal seit ihr weit in der Zukunft. Ihr seit auf der Spur der Time Splitter. Die beiden Hauptfiguren stürmen die Basis, doch die Time Splitters verschleppen die wichtigen Zeitkristalle. Nun jagt ihr sie durch alle möglichen Zeiten. Eure Reise führt euch zuerst in eine sibirische Militäranlage, danach ins Chicago der dreissiger, dann nach Notre Dame und viele andere obskure Plätze ( unter anderem Kernkraftwerk, Alien Planet) und zu guter letzt auf das Raumschiff zurück. Sichern sie die Kristalle und töten sie die Time Splitter.

    Diesmal fange ich gleich mit dem Gameplay an. Dies ist noch genialer als beim ersten Teil. Das fängt schon beim Story Modus an. Früher musste man durch das Level rennen und nach dem Bag Ausschau halten. Dies sollte dann zur Basis zurückgebracht werden. Nun ist die Verwandtschaft zu James Bond 007 - Golden Eye noch deutlicher. Man erhält Aufträge, die je nach Schwierigkeitsgrad variieren. Je schwerer, desto mehr Aufträge und desto grösser das Level (obwohl das nicht mehr ganz so krass wie in Teil 1 ausfällt). Diese Aufträge sind auch sehr gut und verschieden ausgewählt. Mal müsst ihr einfach nur einen Ort finden und eine Antenne in die Luft jagen, ein anderes Mal lautet die Mission einen Hacker zu verfolgen und ihm unbemerkt in eine geheime Basis zu folgen. Auch allgemein wird hier abwechslung geboten. Auch im Leveldesign. Ob Notre Dame, also eine riesige Kirche mit Gewölbe, oder das recht grossräumig angelegte Kernkraftwerk/Labor spielerisch sind die Level verschieden. Auch die Schwierigkeitsgrade bleiben hier immer fair und motivierend.
    Im Arcarde Modus wird auch viel Unterhaltung und Abwechslung geboten. Ihr habt diesmal nicht lasche vier, sondern glatte sechszehn Modi zur Verfügung. Dazu zählen dann unter anderem Death Match, Team Death Match, Bag Tag, Domination (Zonen halten gegen Gegner für Punkte), Affentanz (Affen jagen den am besten Platzierten und der letzte erhält deren Frags), Virus (der letzte der nicht infiziert ist, was durch einfaches Berühren funktioniert, gewinnt) oder Gladiator (einer ist der Gladiator und kann als einziger punkten, töten ihn jemand ist er der Gladiator). Einziger Wehrmutstropfen: Man kann den Capture the Bag nur noch mit zwei Teams spielen und die Frag Höchstzahl beträgt hundert. Trotzdem wird hier eine sehr gute Vielfalt geboten. Was auch ein neuer entscheidender Faktor sein kann, sind die Charakter Fähigkeiten. Man kann diese ausstellen, aber sind sie aktiviert, hat jeder der sage und schreibe hundertsechsundzwanzig(!!! !! !! !! !! !! !! ! ) Charaktere verschiedene Begabung in Sachen Präzision, Geschwindigkeit und Energie. So ist der Affe schnell erschossen und schiesst sehr unpräzise, dafür rennt er verdammt schnell, Braces wiederum ist eine lahme Gurke, aber kann unheimlich viel einstecken und zielt sehr genau.
    Nun, da man einen perfekten Mehrspieler Modus hat, der Story Modus aber etwas lasch ist, musste man noch ein paar andere Sachen einbauen. Den Challenge Modus kennen Veteranen auch noch. Diesmal sind fünfzehn Challenges vorhanden, die zum fröhlichen schiessen einladen. Hier gibt unter anderem Capture the Bag oder Death Matches auf Zeit. Aber nicht genug. Es gibt noch eine Arcarde Liga. Diese ist eigentlich das gleiche wie der Challenge Modus, bietet aber über vierzig Aufgaben in drei Ligen aufgeteilt. Als ob man nicht schon genug damit zu tun hätte die Aufgaben überhaupt zu bewältigen, gibt es sogar noch vier Medallien. Man kann in Bronze, Silber, Gold und für aussergewöhnliche Leistungen auch Platin einheimsen. Je besser man abschneidet desto mehr spielt man frei. So erhält man Cheats, eine der über 90 freizuspielenden Figuren, einen der neuen Modi oder eine der insgesammt sechszehn Stages. Allerdings sind die Herausforderungen teilweise verdammt schwer und scheinen anfangs gar unlösbar.
    Die Waffenauswahl weis grundsätzlich zu begeistern. Man hat mehrere Pistolen/Revolver wie die Luger Pistole (gibt es auch doppelt), Schnellschussgewehre, wie die Tommy Gun oder das Russische Sturmgewehr und letztendlich richtige Schwergewichte wie Lenkraketenwerfer, Minigun und ähnliches. Taktiker nehmen eher Sniper Rifle oder Minen. Die ganz ausgefuchsten werfen mit Ziegelsteinen oder richten mit einem Flammenwerfer ein riesen Chaos an. Viele Waffen haben dann noch eine Sekundarfunktion. Dadurch kommt auch Spieltiefe rein.
    Die Intelligenz der Gegner ist insgesamt sehr gut und kann überzeugen und sowohl Anfänger, als auch Profi begeistern und fordern. Durch Power Ups kann man sich den harten Alltag aber erleichtern.
    Was besonders positiv ist, ist der Editor. Man kann hier sowohl Multiplayer, als auch kleinere Storylevel selbst bauen. Dabei kann man einen simplen Anfänger und einen umfangreichen Fortgeschrittenen Editor wählen. Beide bieten viele Möglichkeiten. Man kann mehrstöckig bauen, Waffen und Geschütztürme platzieren, für Story Level Selbstschussanlagen und Gegner einsetzen und sogar das Licht bestimmen. Nur leider kann man keine riesen Stages bauen, sondern ist etwas beschränkt. Trotzdem toll.
    Insgesamt wird soviel Abwechslung und Motivation geboten, dass man wirklich Monate zocken kann. Man kann nämlich noch alle Level auf Zeit spielen, es gibt viele Secrets und bis man auch in der letzten Challenge wenigstens Gold hat vergeht schon einiges an Zeit. Der koorperative Story Modus verstärkt die perfekte Multiplayer Kompabilität nochmals. Wer also eine lange Zeit sich mit Bots, menschlichen Spielern und vielen Waffen vergnügen will, der ist hier richtig. Eindeutig zehn von zehn Punkten auf das Gameplay.

  • TimeSplitters 2
    TimeSplitters 2
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Free Radical Design
    Release
    16.10.2002
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TimeSplitters 2
TimeSplitters 2: Auf in die Schlacht - Leser-Test von The Mole
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01.11.2002
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