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  • Timestalkers: Story allein überzeugt nicht! - Leser-Test von Van_Helsing

    Timestalkers: Story allein überzeugt nicht! - Leser-Test von Van_Helsing Wir befinden uns in einer kleinen Welt, fernab von jeglicher Realität, wie wir sie kennen. Eine kleine Welt, von der niemand weiß warum oder wieso sie erschaffen wurde oder zu welchem Zweck... Diese kleine Welt, sie ist einfach da!
    Es ist aber nicht so, dass man gar nichts über diese kleine Welt weiß! Und so klein, wie es sich vielleicht anhören mag, ist diese Welt auch nicht. Sie hat sich zusammen gefunden aus vielen, ja zahllosen Welten und sie haben sich zu einem Verbund zusammen geschlossen. Und dieser Weltenbund ist in seinen Grundzügen Mittelalterlich, aber dennoch wissen die Bewohner um den Forschritt und die Moderne.. und sie wissen auch um die Fantasie, vor allem, wie man sie benutzt.
    Eines Tages ändert sich auf einen Schlag das Leben des Abenteuers Sword. Aus unerfindlichen Gründen ist es passiert, dass Sword in eben diese kleine Welt geholt wird. Keiner kann ihm sagen, wie dies geschehen ist oder warum, und Sword ist sichtlich verwirrt. Die Verwirrung lichtet sich auch nicht, nachdem Sword von einem alten Greis begrüßt worden ist, der ihm obendrein noch eine Aufgabe stellt. Besonders merkwürdig bei der Begrüßung des Greise ist auch die Tatsache, dass Sword als Held bezeichnet wird. Nicht wissend, wie Sword geschieht, erläutert der alte und rätselhafte Greis die Aufgabe: Sword, der Held soll das Geheimnis dieser Welt lüften Er soll sich auf eine lange Reise machen und dabei die Frage aller Fragen lösen: Wer hat diese Welt erschaffen, und vor allem warum. Da dies noch nicht Aufgabe genug scheint, wird dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt: Sword soll für die Bewohner – aber auch letztlich für sich selbst – klären, ob man überhaupt aus dieser Welt entkommen kann?!
    Scheint, dass es für Sword nicht einfach werden wird. Seine Wege durch diese Welt werden ihn vor viele Geheimnisse stellen, die er lösen muss und die ihn vielleicht einen Schritt näher ans Ziel bringen werden. Und wie jeder weiß, kein Weg lässt sich geradewegs beschreiten und so wird er auf die seltsamsten Irrwege stoßen, die Sword gleichfalls meistern muss. Aber wie es sich nun einmal für einen Helden (selbst wenn er davon nichts weiß) gebührt, Sword ist äußerst tapfer und mutig, und es steht außer Frage, dass er gegen die unzähligen Hindernisse auf seinem Weg ankämpfen wird. Und irgendwie muss doch was dran sein, dass er als Held bezeichnet wird. Immerhin gilt Sword als erstklassiger Schwertkämpfer, was ihm einige Situationen sicherlich erleichtern kann und wird. Um seinen Weg aber wirklich bestehen zu können, muss Sword versuchen, seine nicht so gute Seiten bzw. Eigenschaften unter Kontrolle zu bringen. Bisweilen gilt er als zu sorglos und sogar als zu voreilig. Weniger schlimm, aber nicht dienlich: er versucht ständig als Frauenheld zu erscheinen und in dieser Rolle zu beeindrucken. Aber trotzdem kann er es schaffen, wenn er seine ungünstigen Eigenschaften für eine Weile vergisst! Denn immerhin ist Sword der unerschrockene Abenteurer auf den diese Welt schon ewig gewartet hat.
    Die Reise, die Sword zu bewältigen hat, wird nicht einfach sein und ihn in ganz unterschiedliche Zeiten und Epochen führen. So wird er auf seiner Wanderschaft das Japan der 80er Jahre kennen lernen und durchstreifen und just im nächsten Moment passiert es ihm, und er befindet sich im mittelalterlichen Europa. So verschieden sich die Abschnitte präsentieren, so verschieden sind auch die jeweiligen Bewohner. Daraus ergeben sich unterschiedliche Merkmale, die es gilt, für das Erfolgreich sein zu beachten. Beachten sollte Sword auch in jedem Fall die Bewohner, die alle ihrem alltäglichen Leben nachgehen, je nach Zeit, in der sie angesiedelt sind. So weit wird dies auch nicht das Problem für unseren Helden sein... Vielmehr die Tatsache, dass sich die geografische Lage der Welt ständig und unaufhörlich verändert. Wie das kommt, erklärt sich ganz einfach: die kleine Welt ist von einem Raumgefüge einer anderen Dimension umgeben, die dafür sorgt, dass sich Veränderungen so schnell ergeben können.
    Auf seiner Reise wird Sword aber nicht nur den gestellten Fragen nachgehen und Lösungen suchen. Die weitere und wichtigste Herausforderung besteht für Sword in der Bewältigung der zahllosen Dungeons. Diese müssen ausgiebig erkundet und erforscht werden und warten alle mit ganz unterschiedlichen Anforderungen auf den Helden. Aber nicht jeder Dungeon ist frei betretbar! Viele Eingänge verlangen zunächst das Heldenwappen, auch genannt „The Hero’s Crest“. Und erst wenn Sword dieses Wappen trägt, erst dann ist er in der Lage den Dungeon zu betreten.
    Aber wie es nun einmal in einer Heldensaga so ist, muss Sword glücklicherweise seine Reise nicht allein überstehen. Während er seine Wege beschreitet, werden ihm viele unterschiedliche Charaktere begegnen, die alle bemüht sind, ihm so gut als möglich zu helfen. Einziger Haken, sie geben sich Sword nicht immer gleich zu erkennen und so muss der Held auch hier mit Geduld und Suchen zu Werke gehen.
    Zu den wichtigsten Helfern, die Sword auf seiner Reise treffen wird, gehört zum Beispiel der Löwensoldat „Rao“, der dem großen Rioring-Stamm angehört. Auch wenn Rao in seinen Grundfesten sehr wortkarg ist, so ist er in jedem Fall tapfer bis in den Tod. Seine einzige Erfüllung sucht er schlicht und ergreifend im Kampf – für den er auch ausgebildet worden ist. Nicht ganz so heroisch, dafür nicht weniger kriegerisch ist Lady, eine jungen Frau, die das Leben als reiches Mädchen satt hatte. In ihren Regionen als Unruhestifterin bekannt, überlegt sie eigentlich niemals, welche Folgen ihre Handlungen haben werden. Überzeugt ist sie in jedem Fall von sich, denn sie behauptet, dass sie die beste Kämpferin der Welt sei. Ob sie es ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle... und letztlich wird sie Sword hilfreich zur Seite stehen. Zu diesen beiden sehr unterschiedlichen Figuren gesellen sich aber noch weitere, sehr hilfreiche Reise-Begegnungen. So wird Sword u.a. auch auf Pyra treffen, die dem Elfengeschlecht angehört und für ihre Verhältnisse sehr jähzornig ist. Nigel wiederum begnügt sich mit der Schatzsucherei und ist glücklich, wenn ihn seine Koboldin Friday begleitet. Dennoch sind sie Gefahren nicht abgeneigt und damit genau die richtigen Helfer für Sword. Die kurioseste Gestallt in dieser Runde dürfte aber zweifelsfrei Marion sein. Sie ist schlicht und ergreifend eine Kampfmaschine, und das in Form einer Puppengestalt. Wobei... nein... irgendwie ist sie wahrlich wie eine Puppe. Marion ist von je her an den Menschen interessiert, vor allem weil Menschen fühlen können und sie nicht! Und letztlich quälen sie ähnliche Fragen wie Sword: Denn niemand weiß woher sie kommt, oder von wem sie hergestellt wurde.
    Ein netter Reigen, der sich hier dem Spieler bieten wird und mit dem es möglich sein müsste, dass Sword die gestellten Fragen beantworten kann und somit das Geheimnis um die Welt lüftet... oder?!

  • Timestalkers
    Timestalkers
    Publisher
    Sega
    Release
    09.11.2000
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Timestalkers
Timestalkers: Story allein überzeugt nicht! - Leser-Test von Van_Helsing
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25.07.2002
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