Respawn Entertainment hat auf der E3 in Los Angeles nun endlich das geheime EA-Projekt Titanfall enthüllt. Die ehemaligen Call-of-Duty-Entwickler von Infinity Ward machen einen Online-Shooter mit riesigen Mech-Robotern. Wir haben alle Informationen in der Vorschau für euch!
Über zwei Jahren mussten wir warten, um zu erfahren, was Jason West und Vince Zampella, die ehemaligen Bosse von Infinity Ward (Modern Warfare-Serie) am Köcheln haben. Titanfall ist ein brandneuer Shooter mit starkem Multiplayer-Fokus, der noch in diesem Jahr für die neuen Konsolen und Anfang 2014 auch für PC erscheinen soll. Über die Story der futuristischen Ballerei ist praktisch nichts bekannt, sicher ist nur, dass der Titel in ferner Zukunft und auf fremden Planeten spielt. Im Rahmen der Microsoft-Pressekonferenz auf der diesjährigen E3 gab es erstmals Spielszenen zu Titanfall zu sehen. Auf der Messe selbst zeigte uns Hersteller Electronic Arts denselben Level wie auf der PK nochmals ausführlicher hinter verschlossenen Türen.
Herrschaftszeiten
Quelle: Electronic Arts
Titanfall in der E3-Vorschau (2)
In diesem speziellen Level von Titanfall handelte es sich um eine weitläufige Mehrspielerkarte auf der zwei Teams in einem Domination-ähnlichen Spielmodus mit einem Zeitlimit von 15 Minuten gegeneinander antraten. Das Ziel war dementsprechend einfach definiert: Jedes Team musste versuchen, möglichst viele der drei Zielpunkte so lange wie möglich zu besetzen. Je mehr Zielpunkte ein Team besetzt hält, desto schneller rast der Punktezähler nach oben. Wer am Ende des Zeitlimits am meisten Punkte hat, gewinnt die Partie. Zusätzlich können einzelne Spieler Erfahrungspunkte für das Einnehmen von Zielpunkten und das Erledigen von Gegner bekommen.
Waffenstarrende Kampfroboter
Was Titanfall von anderen Shootern unterscheidet, sind zehn Meter hohe, stark gepanzerte aber dennoch äußerst bewegliche Kampfmaschinen, genannt Titanen. Diese waffenstarrenden Mechs stehen beiden Seiten zur Verfügung und werden auf Knopfdruck von unterstützenden Lufteinheiten abgeworfen. Wird euer Titan zerstört, habt ihr ein paar Sekunden Zeit, euch mit dem Schleudersitz hinauszukatapultieren. Dies ist erstklassig inszeniert, wie auch das Einsteigen in die Maschine. Nach der Zerstörung eines Titans, dauert es wieder knapp 90 Sekunden, bis ihr erneut einen solchen Mech anfordern könnt. Es versteht sich von selbst, dass ihr euren Titan jederzeit während der Schlacht verlassen dürft. Die riesige Kampfmaschine läuft dann brav hinter euch her, folgt euren Kommandos und nimmt selbstständig Gegner unter Beschuss.
Akrobaten braucht das Land
Quelle: Electronic Arts
Titanfall in der E3-Vorschau (1)
Die Titanen sind sehr mächtig, aber auch zu Fuss stehen euch coole Fähigkeiten zur Verfügung. Dank eines Jetpacks könnt ihr deutlich höher springen als in anderen Shootern. Noch höher gelegene Ebenen erreicht ihr, wenn ihr euren Jetpack mit der nützlichen Wallrun-Fähigkeit (Prince of Persia lässt grüßen) kombiniert. So gelangt ihr als Fußsoldat unglaublich schnell von einer Ecke des Schlachtfelds zur anderen. Ebenfalls witzig: wenn ihr Zeit habt, Gegner kurz anzuvisieren und zu markieren, dann fliegen eure Kugel dem Ziel und fliegen sogar um Ecken. Optisch war der Shooter von Respawn Entertainment sehr beeindruckend, dank ultraflüssiger Darstellung und richtig hübscher Effekte. Welche Version wir zu Gesicht bekamen, wollten uns die Entwickler leider nicht verraten.
