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  • Tokyo Xtreme Racer 2: Highway RPG - Leser-Test von Leitwolf

    Tokyo Xtreme Racer 2: Highway RPG - Leser-Test von Leitwolf "Tokyo Xtreme Racer " war seinerzeit einer der Launch Titel für die gute alte Dreamcast und konnte aufgrund des innovativen Gameplay und dem enormen Umfang jede Menge gute Wertungen einsacken. Nun trumpft Entwickler Genki, welcher eben schon für "Tokyo Xtreme Racer" verantwortlich war, mit einem Update auf, welches gleich mal zum Nachfolger betitelt wird.
    Das besondere an der Spielreihe, welche in Japan den Namen "Shutokou Battle" trägt ist das geniale Gameplay. Die Wurzeln der Reihe gehen übrigens bis hin zum alten Saturn zurück und waren zumindest im fernen Osten ein Verkaufsschlager.
    Was "Tokyo Xtreme Racer 2" von anderen Genrekollegen unterscheidet ist das revolutionäre Gameplay, welches sehr viele Ähnlichkeiten mit einem RPG hat.
    Ihr rattert hier nämlich nicht vorgegebene Strecken ab, sondern bewegt euch völlig frei auf satten 100 Kilometern japanischem Highway. Um im Spiel voranzukommen, müsst ihr nacheinander Gangs ausschalten, neue Wagen und Highwayabschnitte freispielen.

    Auch wenn das System Ähnlichkeiten zu einem RPG aufweist, und es sich aufgrund des enormen Unfangs anbieten würde, gibt es bei "Tokyo Xtreme Racer 2" gar keine Story. Aber wir reden hier ja immer noch von einem Rennspiel, also ist das ganze noch einigermaßen zu verkraften. Außerdem seid ihr wahrscheinlich sowieso die meisten Zeit damit beschäftigt, den Highway nach neuen Gegnern abzugrasen. Sollte jemand noch keinen der empfehlenswerten Vorgänger gespielt haben, dem erklär ich das ganze System mal ganz langsam:
    Sobald ihr den Quest-Modus startet, wird euch ein recht armseliges Budget zur Verfügung gestellt, und ihr könnt euch einen Wagen der A, B oder C Klasse aussuchen ( Welche leider nicht lizenziert sind). Die Wahl des ersten Gefährts ist ziemlich wichtig und kann den Spielfluss beeinträchtigen. So werdet ihr mit einem Klasse C Wagen schneller Geld sammeln als mit einem Klasse B Wagen. Grund: Kauft ihr euch einen Klasse B Wagen, dann habt ihr in der Regel kein Geld mehr übrig. Wenn ihr euch jedoch für einen Klasse C Wagen entscheidet, dann könnt ihr noch jede Menge Geld für das eine oder andere Upgrade verprassen. Wenn ihr nach und nach Gangs besiegt, dann könnt ihr beim Gebrauchthändler deren Autos, Upgrades oder Aufkleber ergattern.
    Das Autotuning ist zwar in die gewohnten Klassen wie Bremsen, Motor, Auspuff etc. aufgeteilt, aber grundsätzlich haben sie immer nur eine Wirkung. Die einen Teile verbessern die Geschwindigkeit,
    und die anderen verändern das Aussehen und Gewicht eures Fahrzeuges. Generell spielt Individualität eine große Rolle bei "Tokyo Xtreme Racer 2". Jede Gang hat ein gewisses Logo, das zum einen schick aussieht, aber auch deren fahrerisches Können angibt. Ihr solltet zu Beginn deshalb feuerrote Wägen mit Totenschädeln drauf meiden.
    Sehr lobenswert: Ihr habt Hunderte von Farbtönen, Stickern und Autoteilen zur Auswahl, welche jedes Auto einmalig aussehen lassen.
    Soviel zum Tuning, aber um sich das ganze erst einmal leisten zu können, müsst ihr jede Menge Preisgelder einkassieren.
    Nachdem ihr euch also für einen Wagen entschieden habt, geht es ab auf den Highway. Vorher könnt ihr jedoch auswählen, wo genau ihr starten und in welche Richtung ihr fahren wollt (Während des Spiel kann man die Fahrtrichtung nicht ändern). Wenn ihr dann auf der Straße seid, müsst ihr euch erst einmal orientieren. Am besten werft ihr immer einen kurzen Blick auf die Minimap am oberen Bildschirmrand. Dort könnt ihr sehen wo sich potenzielle Kontrahenten befinden und ob diese auch schon von euch geschlagen wurden. Habt ihr einen Gegner gefunden, dann bugsiert ihr euch hinter ihn und fangt an mit dem Scheinwerfer rumzuspielen. Nach kurzer Zeit geht euer Feind dann auf den Kampf ein (vorausgesetzt er hat auch Lust darauf) und das Spiel wechselt in den Kampfmodus.
    Der funktioniert folgendermaßen: Beide Fahrer haben am oberen Bildschirmrand eine Art Energieleiste. Der Fahrer, dessen Energieleiste zuerst auf 0 sinkt, hat verloren. Das kann man auf mehrere Weisen erreichen. Entweder ihr schiebt euren Kontrahenten in die Planken und er verliert durch den Aufprall Energie, oder ihr versetzt euch in Führung und seht zu wie der Energiebalken eures Gegner langsam gen Ende sinkt. Wenn ihr merkt dass euer Gegner zu stark ist, oder ihr zu weit zurück liegt, dann könnt ihr bei einer Abzweigung falsch abbiegen und somit aus dem Kampf fliehen. Das zieht glücklicherweise keine Nachteile mit sich.
    Habt ihr also erfolgreich einen Kampf gewonnen, dann erhaltet ihr je nach Gegner, Fahrverhalten und Zeit Geld auf euer Konto gutgeschrieben.
    Das ganze spielt sich ziemlich arcadelastig, am besten zu vergleiche mit Ridge Racer: Einfach Gas geben und das Bremspedal vergessen. Anfangs spielt sich das noch ziemlich leicht und man kommt schnell ins Gameplay rein, aber später fordert das Spiel 100prozentiges von euch. Ein kleiner Stupser an die Leitplanke könnt da das Ende bedeuten. Die meisten Spieler werden es aber wahrscheinlich nicht soweit schaffen, denn bis ihr einmal soweit seid, vergehen mindestens 100 Stunden.
    Es gibt über 300 Rivalen auf 100 Kilometern Highway zu besiegen. Allerdings kommt ihr nicht drum herum einige Gegner öfters zu bekämpfen. Um sich ein neues Upgrade kaufen zu können, muss man ganze Schotterberge ansparen, was schon mal eins, zwei Stunden beanspruchen kann.
    Wer sich jedoch dafür begeistern kann, wird sehr schnell vom "Nur-Noch-Einer-Syndrom" befallen und sieht selbst über diesen Mangel hinweg.

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Tokyo Xtreme Racer 2
Tokyo Xtreme Racer 2: Highway RPG - Leser-Test von Leitwolf
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07.09.2004
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