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  • Ghost Recon 2 im Gamezone-Test

    Die Ghosts verschlägt es dieses mal nach Nordkorea, wo es eine aufständische Regierung zu stürzen gilt.

    Es ist wieder soweit: Wir schreiben das Jahr 2007 und die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem ein US-Schiff auf mysteriöse Weise im Japanischen Meer gesunken ist, die Vereinigten Staaten aber keinesfalls einen offenen Konflikt heraufbeschwören wollen, kommen wieder die zum Einsatz die es eigentlich gar nicht gibt. Denn nach wie vor wird die amerikanische Regierung die Existenz der geheimen Kampftruppe der Ghosts dementieren, auf deren Fähigkeiten sie sich wieder einmal verlassen muss, um den Nordkoreanern Einhalt zu gebieten.

    Schön, wieder mit Profis zu arbeiten

    Der Schulterblick Der Schulterblick Soweit scheint also wieder alles beim Alten. Wir begeben uns mit unserer Truppe ins Feindesland und zeigen den bösen Jungs wo der Gewalthammer hängt. Denn wie üblich können wir uns über unsere technische Ausstattung nicht beschweren, ebenso wenig wie über die abwechslungsreichen Einsätze, die so manche Überraschung für uns bereithalten. Um diesen zu begegnen gilt es die eigene Truppe fest im Griff zu haben, immer Bescheid zu wissen wie die Situation ist und manchmal auch etwas riskieren, um brenzliche Situationen möglichst schnell zu beenden. Denn Vorwärtsstürmen und schießen was die Gewehre hergeben führt in Ghost Recon sicher nicht zum Ziel, höchstens zum schnellen Kopfschuss. Doch keine Angst, nach wie vor gibt es in Ghost Recon kein Blut und keine Amputationen, der Schwerpunkt liegt auf dem taktischen Aspekt des Spiels, welches von uns verlangt vorsichtig vorzugehen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Wie wir es in der Grundausbildung gelernt haben, gibt es für jeden Gegner die ideale Waffe und das ideale Vorgehen. Einzelkämpfer werden direkt ausgeschaltet, verschanzte Gegner aus ihrer Deckung gesprengt und für die schweren Jungs auf Panzerketten ruft man lieber die stählernen Adler.

    Um dem taktischen Anspruch des Spiels gerecht zu werden hat man sich offensichtlich besondere Mühe gegeben den virtuellen Charakteren so viel Verstand wie möglich mit auf den Weg zu geben. Das scheint auch sehr gut gelungen, denn unsere Teamkameraden halten sich fest an die gegebenen Befehle, lassen aber trotzdem immer genug Menschenverstand walten, dass sie keine Dummheiten begehen. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass sie ins Feindfeuer laufen oder nicht sehen woher sie beschossen werden. Ganz im Gegenteil reagieren sie erstaunlich gut auf die verschiedenen Situationen, nehmen selbstständig Deckung und sind schlau genug den gefährlichsten Gegner zuerst aufs Korn zu nehmen.

    Die Deckung, dein bester Freund Die Deckung, dein bester Freund Doch auch die Gegner sind nicht aus Pappe, insofern wir nicht den niedrigsten Schwierigkeitsgrad gewählt haben, der es uns schon sehr leicht macht. Dann nämlich zeigen sie uns schon manchmal was eine Finte ist, täuschen Stellungswechsel vor die dann nicht ausgeführt werden und besetzen Geschütze schneller als man sie wieder wegpusten kann. Auch beherrschen sie die Technik uns in den Rücken zu fallen, indem sie uns gesammelt unters Feuer nehmen während ein einzelner versucht uns in den Rücken zu fallen.

    Die Kampagne

    Unser Team Unser Team Die Kampagne ist durchorganisiert ganz so wie wir es von Ghost Recon her gewohnt sind. Am Anfang steht das Briefing mit allen wichtigen Informationen über Stellung und Anzahl der Gegner sowie die zu erreichenden Missionsziele. Die reichen vom simplen Finden und Eliminieren bis hin zu komplexen Aufgaben die nacheinander erfüllt werden müssen. Sogar alleine werden wir ins Kampfgebiet geschickt, um getarnt einen Gegenspieler auszuschalten. Meist jedoch bewegen wir uns mit unserer Truppe durch Nordkorea und stoßen auch des öfteren auf Sympathisanten die uns unterstützen und sogar auf Verräter, wozu ich euch aber nicht mehr verrate.

    Trumpft Ghost Recon 2 noch mit all dem auf was Ghost Recon schon immer zu einem besonderen Taktik-Shooter machte, nämlich dem relativ realistischen Anspruch und den vielen verschiedenen Waffen, Werkzeugen und Hilfsmitteln, vermisst man in der heutigen Zeit doch so Dinge wie benutzbare Fahrzeuge oder einfach nur richtig funktionierende Türen. Da die Ghosts eine reine Fußtruppe darstellen kann man auf die Fahrzeuge noch wohlwollend verzichten, dass man aber keine Türe öffnen, ja nicht einmal in ein halb geöffnetes Zelt schlüpfen kann, kommt doch etwas unrealistisch.

    Panzer kaputt Panzer kaputt Umso realistischer dafür ist das Feature seine Mannen per USB-Headset zu befehligen. Der Einsatz des Headsets ist zwar Hauptsächlich für die Online-Matches gedacht, trotzdem lassen sich unsere Kameraden auch offline per Sprache befehligen. Im Vergleich mit anderen Spielen die ebenfalls eine Stimmerkennung benutzen kommt aber Ghost Recon 2 ganz mager daher, denn es versteht nur ganze sechs einzelne Worte, wie "Feuerschutz", "Vorrücken" oder "Aufklären".

    Online Multiplayer

    Für den Spaß mit Freunden benötigt man eine Internetanbindung und den Netzwerkadapter, insofern man nicht der glückliche Besitzer einer neuen PS2 mit integriertem Netzwerkadapter ist. Das USB-Headset ist zwar praktisch aber nicht Bedingung. Einen Modi für zwei Spieler per Splitscreen oder für lokal vernetzte Konsolen existiert nicht. Einzig über die Ubisoft-Server kann man ein Online Multiplayer-Spiel starten.

    Die Länderlobbys Die Länderlobbys Haben wir bereits einen Ubisoft-Account und eine Netzwerkkonfigurationsdatei auf der Memcard, sind wir nur noch einen Tastendruck vom Online-Spiel entfernt. Wenn nicht, müssen wir die entsprechenden Daten erst angeben und uns anmelden. Dabei ist darauf zu achten eine eventuell vorhandene Netzwerkkonfigurationsdatei nicht zu überschreiben und stattdessen einen freien der drei möglichen Slots zu verwenden. Haben wir das hinter uns gebracht können wir uns auch schon ins Vergnügen stürzen.

    Ein Team-Deathmatch Ein Team-Deathmatch Einmal die Verbindung hergestellt können wir aus einer ganzen Reihe Länderlobbys wählen. Vorzugsweise entscheiden wir uns für unser Heimatland und sehen sodann alle aktiven Spiele. Um einem beizutreten genügt es den Eintrag auszuwählen, woraufhin die Verbindung hergestellt wird. Pro Spiel können maximal 16 Spieler teilnehmen, die grundsätzlich in zwei Teams eingeteilt sind. Als Spielvarianten stehen uns das "Team-Überleben", "Angriff" und "Vorherrschaft" zur Auswahl. Beim Team-Überleben geht es einzig darum alle Mitglieder des anderen Teams auszuschalten um die Runde zu gewinnen, wohingegen beim Angriff ein Team eine Stellung verteidigen und das andere versuchen muss sie zu erobern. Am interessantesten aber ist der Modi Vorherrschaft, bei dem es darum geht sich Punkt für Punkt an die Feindstellung heranzuarbeiten, wobei jeder dieser Punkte für 5 Sekunden gehalten werden muss, erst dann aktiviert sich der nächste, bis man im Feindlager angelangt ist.

    Volle Deckung!

    Der Restlichtverstärker Der Restlichtverstärker Grafisch leistet Ghost Recon 2 auf der Playstation2 mitunter Erstaunliches. Besonders die Cutscenes sind in einer Qualität wie man sie sich in jedem Spiel wünschen würde. Doch auch die InGame-Grafik ist gelungen und hält neben den mehr als echt wirkenden Charakteren auch eine Landschaft bereit die sich sehen lassen kann. Zwar erkennt man schon des öfteren die Polygonelemente aus denen sie sich zusammensetzt, trotzdem wurde sie mit vielen Details versehen, bietet uns im Wind wiegendes Gras und so manch zerstörbares Objekt. Im dichten Gras kann man sich tatsächlich vor den Blicken der Feinde verbergen und besonders des Nachts verrät uns das Mündungsfeuer wo sich der Gegner verschanzt hat. Auch die Weitsicht ist angenehm hoch, besonders wenn man das Fernglas oder ein Zielfernrohr benutzt, allerdings sieht man an manchen Stellen schon den ein oder anderen Busch aufpoppen. Dafür funktioniert die Geometrie der Objekte und die Platzierung der Texturen einwandfrei, die Objekte behalten ihre Form wenn wir uns nähern und die Texturen werden rechtzeitig geladen. Einzig die Framerate bricht an wenigen Stellen etwas ein, was sich in einer ruckeligen Bildwidergabe bemerkbar macht. Dieser Umstand tritt aber immer nur ganz kurz auf und stört das Gameplay nicht.

    Auf die Ohren

    Der Waffenbausatz Der Waffenbausatz Wie man erwarten durfte ist auch Ghost Recon 2 wieder mit einer hervorragenden Soundkulisse ausgestattet worden. Die militärischen Rhythmen in den Menüs fehlen ebenso wenig wie die unterschiedlichen und knackigen Waffengeräusche und die deutsche Sprachausgabe. So richtig für Begeisterung kann die Soundkulisse in entsprechenden Situationen sorgen, wenn wir die Projektile um uns herum einschlagen hören während wir noch hektisch nachladen und unsere Teamkameraden uns auffordern doch endlich die Stellung zu wechseln, da wir irgendwie auf dem Präsentierteller sitzen. Wenn wir dann zur Antwort einen Luftangriff anfordern, der das Gelände vor uns in bester militärischer Manier umpflügt, dann weiß auch der Nachbar was wir eben spielen.

    Doch auch in den stillen Momenten bekommen wir feinsten Sound geboten, wenn wir uns beispielsweise unbemerkt an den Gegner heranschleichen. Die Blätter rascheln an der Uniform, im Hintergrund zirpen die Grillen und unser Nachtsichtgerät erzeugt das bekannte kurze Pfeifen beim einschalten. Auch der Untergrund wirkt sich auf unser Schrittgeräusch aus, so wie sich jede Waffe beim Nachladen anders anhört.

    Umfang und Motivation

    Tonnen können explodieren Tonnen können explodieren Über die Anzahl der gebotenen Missionen kann man sich nicht beschweren, allerdings sollte man anmerken, dass der leichteste Schwierigkeitsgrad wirklich leicht ausgefallen ist. Geübte Spieler sollten diesen tunlichst vermeiden, denn er stellt keinerlei Herausforderung dar und ist wohl nur für sehr unerfahrene Spieler gedacht. Erst in den höheren Graden wird Ghost Recon 2 wirklich anspruchsvoll. Da die einzelnen Missionen recht unterschiedlich ausgefallen sind, man erledigt nie zweimal hintereinander denselben Job, wird man auch ständig motiviert weiter zu spielen. Und wenn es nur noch schnell die nächste Mission ist, die sich dann doch wieder etwas länger hinzieht als man dachte.

    Auch wenn die Unterstützung für bis zu 16 Spieler gleichzeitig beim Online-Spiel wirklich vorbildlich ist, mangelt es dem Spiel doch etwas an den unterschiedlichen Spielmodi. Denn davon gibt es, wie bereits beschrieben, nur ganze drei Stück, die allesamt teambasiert sind. Diese sind zwar durchaus gelungen und besonders die Vorherrschaft macht wirklich Spaß, trotzdem würde man sich ab und zu ein wenig mehr Abwechslung wünschen.

    Tom Clancy's Ghost Recon 2 (PS2)

    Singleplayer
    8,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gelungenes Missionsdesign
    schönes Erscheinungsbild
    Soundkulisse vom Feinsten
    bis 16 Spieler online
    Relativ lange Ladezeiten
    nur drei verschiedene Online-Modi
  • Tom Clancy's Ghost Recon 2
    Tom Clancy's Ghost Recon 2
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    18.11.2004

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990082
Tom Clancy's Ghost Recon 2
Ghost Recon 2 im Gamezone-Test
Die Ghosts verschlägt es dieses mal nach Nordkorea, wo es eine aufständische Regierung zu stürzen gilt.
http://www.gamezone.de/Tom-Clancys-Ghost-Recon-2-Spiel-39189/Tests/Ghost-Recon-2-im-Gamezone-Test-990082/
26.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/TV2004112518111600.jpg
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