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  • Ghost Recon: Advanced Warfighter im Gamezone-Test

    Mit GRAW 2 hat sich Ubisoft selbst übertroffen und liefert uns den besten Taktikshooter für die 360.

    Scott Mitchell ist wieder auf dem Schlachtfeld, und wie es sich für einen Ghost gehört, verrichtet er seine Arbeit lautlos und unbemerkt. Ist der letzte Schuss abgegeben, sind die Ghosts auch schon verschwunden, als wären sie nie da gewesen. Das ist das Ghost Recon, eine Spezialtruppe die dann eingesetzt wird wenn es politisch besonders brenzlich wird. Dabei verschlägt es unsere Spezialisten diesmal direkt an die Grenze zwischen den USA und Mexiko, denn böse Terroristen haben drei Atomwaffen in ihren Besitz und nun direkt an der Grenze zu Amerika in Stellung gebracht. Das kann sich die Regierung natürlich nicht gefallen lassen, gleichzeitig will man aber auch nicht in die Offensive gehen, weswegen wieder einmal die Ghosts herhalten müssen. Lautlos und unbemerkt sollen sie die Gefahr beseitigen.

    Nur Perfektion zählt

    Ghost Recon: Advanced Warfighter Ghost Recon: Advanced Warfighter Wer bereits den Vorgänger "Ghost Recon: Advanced Warfighter" gespielt hat, der wird sich auch in diesem Warfighter sofort heimisch fühlen. Bis auf wenige Unterschiede und neu hinzugekommene Features bedient und spielt sich dieser Teil genau so wie der Vorgänger. Doch bevor wir uns in die eigentliche Kampfhandlung stürzen können, gibt es erst einmal ein gut gemachtes und recht kurz gehaltenes Tutorial zu absolvieren, in welchem uns die Grundlagen der Waffenbedienung sowie der Umgang mit dem CrossCom beigebracht wird. Schon im Tutorial merken wir, dass es Warfighter 2 auf die Perfektionierung unseres Vorgehens anlegt. Einfach nur die primären Ziele zu erreichen genügt nicht, was ein richtiger Ghost ist der absolviert seine Aufträge perfekt, und nicht einfach so. Aus diesem Grund gibt es auch nur für das perfekte Absolvieren der einzelnen Tutorial-Abschnitte ein Achievement.

    Welche Wumme hätten sie denn gerne? Welche Wumme hätten sie denn gerne? Bevor die eigentliche Mission beginnt, können wir noch entscheiden von welchen Charakteren wir begleitet werden wollen so wie diese bewaffnet sein sollen. Ebenfalls an dieser Stelle können wir unsere eigene Bewaffnung wählen. Dabei stoßen wir auf alte Bekannte ebenso wie auf einige neue Waffen, wobei besonders das AS50 Countersniper-Gewehr hervorzuheben ist, welches dünne Mauern ebenso durchschlagen kann wie andere schlecht gepanzerte Hindernisse. Aber auch das MR-C LW SD fällt angenehm aus der Rolle, es besitzt nämlich eine integrierte Kamera welche uns erlaubt quasi um die Ecke zu schießen ohne den Kopf hinhalten zu müssen. Doch ist die hier getätigte Auswahl nicht endgültig, oft können wir uns auch während der Mission neu ausrüsten, wozu neuerdings das sogenannte MULE herhalten muss. Dabei handelt es sich um einen ferngesteuerten, sechsrädrigen Panzer ohne Bewaffnung, er dient ausschließlich dazu uns und unsere Mannen mit neuer Munition und neuen Waffen zu versorgen. Der Clou am MULE ist, dass er sich wie die bekannte Drohne auch per CrossCom fernsteuern lässt. Denn auch wenn er über keine Bewaffnung verfügt, so lässt er sich doch hervorragend als fahrbare Deckung nutzen, die man genau dort positioniert wo es einem genehm ist. Die eben erwähnte Drohne ist natürlich ebenfalls wieder mit dabei, lässt sich neuerdings aber viel einfacher steuern. Auffälligste Neuerung ist ihre neue Fähigkeit Gegner im Auge zu behalten ohne in Schussreichweite zu kommen. Denn nur wenn wir die entsprechende Taste gedrückt halten und durch das Auge der Drohne sehen, sinkt diese herab und zeigt uns das Schlachtfeld im Detail. Gerät sie unter Beschuss und wir lassen die Taste los, steigt sie automatisch auf eine gewisse Höhe und entzieht sich so dem Feindbeschuss, ohne ihn aus dem elektronischen Auge zu verlieren. Auf diese Art und Weise kann man die Drohne so positionieren, dass man die angepeilten Gegner nie aus dem Auge verliert.

    Viele Infos auf dem HUD Viele Infos auf dem HUD Die Singleplayer-Kampagne spielen wir in der bekannten Third-Person-Perspektive, wir sehen unseren Charakter also immer direkt vor uns, wobei ein Druck auf den rechten Bumper genügt um die Schulter zu wechseln über welche die Kamera blickt. Besonders wenn wir uns an eine Mauer drücken ist diese Funktion wichtig, um rechts oder links um eine Ecke zu spicken. Unsere Mitstreiter schicken wir per Steuerkreuz direkt an die gewünschte Stelle oder versammeln sie allesamt wieder bei uns. Ebenfalls mit dem Steuerkreuz wechseln wir zwischen den verfügbaren Einheiten durch, also unsere Ghosts, eine eventuell vorhandene Invanterie, die Drohne sowie den MULE. In manchen Einsätzen gesellt sich auch ein handfester Panzer oder ähnlich martialisches Kriegsgerät dazu. Wie bekannt bedienen wir uns dabei der Features des NarCom und CrossCom, welche uns direkt ins Bild eingeblendet werden. Neu hingegen ist, dass wir uns auch direkt aller vorhandener Kameras bedienen können. Mit einem einfachem Tastendruck ist es möglich das zu sehen was die anderen Ghosts sehen, und sogar die Angriffs- oder Bewegungsbefehle können wir direkt aus dieser Sicht heraus geben. So ist es nun viel leichter die Truppe zu trennen um beispielsweise einen Gegner zu flankieren. Selbstverständlich funktioniert das auch mit den Kameras der Drohne oder des MULE.

    Ist es einmal passiert, und das ist wohl unvermeidlich, dass einer der Ghosts einen Schuss gefangen hat, gilt es diesen so schnell als möglich zu verarzten, bevor ihn das Zeitliche segnet. Dies machen wir entweder selbst, oder besser, wir schicken unseren neuen Sanitäter vor, welcher die Sache effektiver und schneller erledigt als wir selbst. Denn auch wenn der Sanitäter keine besonderen Kampffähigkeiten besitzt, ist er im Feld doch recht nützlich und hält unsere Ghosts am Leben wo sie sich sonst selbst helfen müssten.

    Präsentation & Umfang

    Die Drohne im Einsatz Die Drohne im Einsatz Wer hätte wohl etwas anderes erwartet, als dass Ghost Recon: Advanced Warfighter 2 grafisch wieder einmal mehr als hervorragend aussieht. Mit diesem Titel beweist uns Ubisoft erneut zu was eine Xbox 360 fähig ist, ganz ohne ins Schwitzen zu kommen. Popups gibt es praktisch nicht und die Framerate bewegt sich auf angenehm hohem Niveau ohne sichtbare Einbrüche. Die Weitsicht weiß zu begeistern und die Explosionen sind ein wahrer Augenschmaus. Derweil fällt einem erst die Kinnlade herunter wenn man das erste Mal einen Sonnenaufgang mitbekommt, die Schatten langsam immer kürzer werden und sich die Stimmung ändert, während sich der Horizont von rot ins bläuliche verfärbt und die Sichtweite stetig zunimmt.

    Dies in Verbindung mit den herrlich inszenierten Einblendungen ins HUD welche die Geschichte vorantreiben, ist es, was uns voll ins Geschehen eintauchen lässt. Denn wenn uns die Projektile um die Ohren fliegen, immer mehr Gegner auf unserem GPS auftauchen und unsere Jungs nur noch Deckung suchen während wir den Schussbefehl geben, dann ist man mitten im Kampfgeschehen statt nur dabei. Und weil das so gut funktioniert, verzichtet der Titel auch komplett auf gerenderte Zwischensequenzen, diese nämlich sind überhaupt nicht nötig, da uns die komplette Geschichte während bzw. zwischen den Einsätzen in richtiger Ingame-Grafik präsentiert wird.

    Deckung! Deckung! Doch so herrlich all das auch inszeniert wurde, und das wurde es wirklich, so kurz ist der neue Ausflug für den Einzelspieler auch ausgefallen. Ganze drei Kapitel werden uns geboten, welche sich in 12 Missionen aufsplitten, mehr gibt es nicht zu tun wenn man alleine zockt. Zwar legt es das Spiel darauf an mehrmals gezockt zu werden, weshalb uns mehrere Schwierigkeitsgrade geboten werden, sowie die Möglichkeit jede einmal absolvierte Mission erneut zu starten. Ghost Recon Veteranen aber werden nicht zu viele Anläufe brauchen um den Abspann über den Screen flimmern zu sehen. Dafür hat Ubisoft den Mehrspieler-Part umso umfangreicher gestaltet, mehr dazu im Multiplayer-Abschnitt dieses Reviews.

  • Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter
    Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    09.03.2006

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Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter
Ghost Recon: Advanced Warfighter im Gamezone-Test
Mit GRAW 2 hat sich Ubisoft selbst übertroffen und liefert uns den besten Taktikshooter für die 360.
http://www.gamezone.de/Tom-Clancys-Ghost-Recon-Advanced-Warfighter-Spiel-39190/Tests/Ghost-Recon-Advanced-Warfighter-im-Gamezone-Test-991194/
12.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/03/GRAW2_SP_2006-12-07_001.JPG
tests