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  • Tom Clancy's Rainbow Six 3: Fire in the Hole - Leser-Test von *Ryu*

    Tom Clancy's Rainbow Six 3: Fire in the Hole  - Leser-Test von *Ryu* Ihr sucht einen schweren, aber spielbaren Taktikshooter für eure X-Box abseits der Ghost Recon-Serie? Vielleicht könnte da einer der Kandidaten Rainbow Six 3 sein. Denn Rainbow Six 3 besitzt einige Features, die es aus der Masse an Taktikshootern herausheben . Zum einen spielt es sich dank Team-Steuerung schon sehr interessant und zweitens bietet das Spiel eine Spracheingabefunktion über das Headset. Zu dieser sei aber gesagt, dass sie nur englische Kommandos abnimmt, obwohl das Spiel komplett lokalisiert wurde, weswegen in diesem Fall, wenn man also die Spracheingabe nutzen will, es sinnvoll erscheint, seine X-Box auf Englisch zu stellen, damit es keinen Stilbruch gibt. Zudem lohnt es sich wirklich, weil das auf Englisch gestellte Spiel sich schlicht besser anhört, es ist einfach zu komisch den verschiedenen Dialekten der Teammitglieder zu lauschen, speziell der deutsche Dieter Weber hat einen Akzent, der Erinnerungen an den frühen Englischunterricht zulässt. Wenn einem die englische Sprache nicht geläufig ist, lasse man nun also die Spracheingabe sein und erfreue sich an der wirklich gelungenen deutschen Sprachausgabe, die aber der englischen Sprachausgabe nicht das Wasser reichen kann. So viel zur Lokalisation. Nebenbei sei hier noch der 60Hz-Modus erwähnt, der ebenfalls eine feine Sacher darstellt.

    Beim Spiel an sich handelt es sich, wie erwähnt, um einen Taktikshooter und zwar in Egoperspektive. Sogenannte Taktikshooter gibt es auf der X-Box ja wie Sand am Meer, aber keiner bietet so ein intensives Feeling wie Rainbow Six 3, was Rainbow Six vor allem durch den tollen Sound und die gelungene, aber leider inzwischen veraltete Grafik schafft. Der Sound ist wirklich klasse, während der Missionen hört man keine Musik, meist nur die Schritte des eigenen Teams, die wirklich viel zum Realismus beitragen, denn das sind meist Geräusche, die in anderen Shootern vernachlässigt werden. Zudem hören sich die Waffensounds sehr druckvoll an, was sehr zur realistischen Atmosphäre beiträgt. Fans der PC-Vorgänger werden zwar die weggefallene Planphase vor den Einsätzen kritisieren, großartig stören tut es nicht, da Konsolenspieler so oder so an weit weniger taktisches Vorgehen gewohnt sind, und für gewöhnlich auch gern Richtung Arcade spielen, was gerade der Erfolg von Virtua Tennis: World Tour auf der PSP belegt. Zu erwähnen sei noch, dass vor jeder Mission ein Waffensatz zusammengestellt werden kann, was ein wenig spielerische Freiheiten lässt, es empfiehlt sich aber auf die vorgeschlagene Ausrüstung zurückzugreifen oder sich daran Waffentechnisch zu orientieren, da eine ungeeignete Waffenzusammenstellung sich sehr negativ auf den Verlauf der Mission auswirken kann.

    Das Spiel bietet 14 Missionen, was zugegebenermaßen nicht gerade einen wahnsinnig gigantischen Umfang bedeutet, aber durch aus zufrieden stellt. Denn die Locations werden ständig gewechselt, so dass man sich auf Einsätze auf der ganzen Welt freuen darf. Da spielt man Geiselnretten in einem Alpendorf, über einen Einsatz in einem japanischen Gebäude geht es nach Alcatraz ins legendäre Gefängnis, auch in New Orleans darf man sich zur Karnevalszeit herumtreiben, was heute ein wenig makaber erscheint, betrachtet man die schreckliche Katastrophe, die sich just ereignet hat. Die Einsätze dauern meist nur 15 Minuten, was kurz erscheint. Da man aber nur dreimal pro Mission speichern kann (manchmal auch nur zweimal) und die KI-Schergen fies postiert sind, dürften auch Profis nur langsam den Weg durchs Spiel finden, denn der Schwierigkeitsgrad ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Anfänger seien also gewarnt, denn das Spiel lässt sich, wie erwähnt pro Mission nur dreimal Speichern, was einem zwar große Freiheit erlaubt, Anfänger aber in den Wahnsinn treibt, weil sie die Mission immer wieder starten müssen, weil sie schon von den ersten Gegnern vom Schirm gefegt werden. Profis würden sich aber bei einer Quicksave-Funktion ärgern, da dass schon einigen Spielen ihre Spannung gekostet hat und z.B. auch gerade Spiele wie Far Cry davon leben, dass man nicht nach jedem Baum speichern kann. Nebenbei sei erwähnt, dass auch Splinter Cell Chaos Theory durch die Quicksave-Funktion merklich an Spannung verlor.

  • Tom Clancy's Rainbow Six 3
    Tom Clancy's Rainbow Six 3
    Developer
    Red Storm Entertainment
    Release
    04.11.2003
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Tom Clancy's Rainbow Six 3
Tom Clancy's Rainbow Six 3: Fire in the Hole - Leser-Test von *Ryu*
http://www.gamezone.de/Tom-Clancys-Rainbow-Six-3-Spiel-39201/Lesertests/Tom-Clancys-Rainbow-Six-3-Fire-in-the-Hole-Leser-Test-von-Ryu-1002980/
05.10.2005
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