Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas im Gamezone-Test

    Nur mit Abstrichen, dafür mit einem online MP-Mode für bis zu 4 Spielern, schafft der Titel den Sprung auf die PSP.

    Egoshooter auf der Playstation Portable haben einfach einen schweren Stand - Hauptgrund dafür sind vor allem die einschränkten Steuerungsmöglichkeiten des Handhelds, welche in der Vergangenheit schon des Öfteren kritisiert worden sind. Allerdings haben sich einige Entwickler doch zu einigen Umsetzungen ihrer bekannten Shooter-Marken entschlossen, welche jedoch allesamt an der hackeligen Bedienung leiden. Neben "Medal of Honor Heroes", "Socom" oder auch "Call of Duty: Roads to Victory" ist auch "Rainbow Six: Vegas" ein ambitionierter Shooter mit Konsolenvergangenheit: Dort konnte die Serie mit vielen Ablegern wie z.B. "Rainbow Six: Lockdown" oder auch "Rainbow Six 3" ungeahnte Erfolge einfahren - Dass ein erfolgreicher Konsolenvertreter aber nicht auch auf der PSP von Sony erfolg haben muss, zeigten schon sehr viele Portierungen in der Vergangenheit. Warum auch Ubi Softs erste Umsetzung der Rainbows für die PSP an einigen Makeln leidet, erfahrt ihr in unserem folgendem Review:

    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Rainbow Six: Vegas wurde im Vorfeld von vielen PSP-Besitzern erwartet, da es mit einigen wenigen Screenshots beworben wurde, die allesamt einen wirklich atmosphärischen Eindruck vom Spiel gemacht haben. Darüber hinaus kündigten die Entwickler die Einbindung der Unreal-Technology an, welche bis dato in noch keinem anderen Spiel für den Sony Handheld zum Einsatz kam. Doch um was geht es in Rainbow Six: Vegas eigentlich? Bildet es einfach eine abgespeckte Storyline des Vorbilds von Xbox 360, PS3 und PC? Die Antwort lautet klar: Nein! Denn durch die Tatsache, dass es keine PS2-Version gab, mussten die Entwickler ein komplett neues Spiel entwickeln und hatten nicht die Möglichkeit auf bereits vorhandenes Material zurückzugreifen. Keine Portierung - Das hört sich doch schon einmal sehr gut an, denkt bestimmt auch ihr im ersten Moment. Die Story spielt parallel zur Handlung der Next-Gen-Versionen - Ihr befindet euch mitten im Chaos von Las Vegas und seid damit beauftragt worden, diese weltberühmte Stadt zu verteidigen. Wie schon aus den anderen Versionen bekannt ist, hat die internationale Terroristin Irena Morales eine Söldnerarmee zusammengestellt, um Amerikas Spielerparadies anzugreifen. Dabei sind der guten Damen alle Mittel recht für Chaos zu sorgen. Mehr noch, entführt sie euch zu Beginn zwei eurer Team-Mitglieder, die ihr natürlich auch wieder retten müsst. Auf dem Weg Irena Morales zu erwischen, versuchen zahlreiche Anhänger der Terroristin euch am Vorhaben zu hindern. Dabei nehmen die bösen Jungs keine Rücksicht und ballern was das Zeug hält und wenn das nicht reicht, nehmen die Feiglinge auch noch Geiseln. Damit versuchen sie euch ganz klar unter Druck zu setzen - was ihr euch aber keinesfalls gefallen lassen solltet. Die beiden Hauptprotagonisten des PSP-Ablegers sind aber nicht die bekannten Charaktere aus den Next-Gen-Versionen, sondern dieses Mal werdet ihr ins Alter-Ego von Brian Armstrong und Shawn Rivers schlüpfen.

    One Man Show

    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Sehr zum Leidwesen vieler Fans der Serie dürft ihr im PSP-Ableger der Serie nicht wie auf der Konsole mit mehreren Akteuren gleichzeitig durch die Level streunen. Ihr seid immer auf euch allein gestellt, zumindest im eigentlichen Spiel - Dass es auch anders geht zeigen Spiele, wie beispielsweise Socom 1 oder 2. Allerdings wechselt ihr im Verlauf des Spiels immer wieder die Protagonisten: Steht Brian Armstrong zum Beispiel vor einem verschlossenen Tor, müsst ihr erst mit Shawn Rivers das Tor von woanders öffnen, um dann mit Armstrong weiterzuspielen. Eigentlich eine ganz interessante Variante, allerdings wechselt ihr stets automatisch die Ansichten und könnt nicht selbstständig entscheiden, wie ihr vorangeht. Natürlich stehen euch aber auch einige technische Spielzeuge zur Verfügung, die euch in einigen Situationen das Leben erleichtern sollen. Da gerade beim höchsten Schwierigkeitsgrad (es gibt drei verschiedene) die Gegner-KI relativ fordernd ist, bietet sich die Benutzung einiger dieser Hilfsmittel an. Die "Snake-Cam", welche auch schon aus anderen Spielen, wie etwa Splinter Cell bekannt sein dürfte, hat auch den Weg in den PSP-Ableger von Rainbow Six: Vegas gefunden. Steht ihr vor einer Tür, könnt ihr einfach mit dieser flexiblen Kamera unter der Tür hindurchlinsen, um zu schauen, ob sich ein oder mehrere Ganoven hinter der Tür verbergen. Auf den einfachsten Schwierigkeitsgrad ist die Cam eigentlich überflüssig, da sich hier das klassische Vorpreschen viel besser anbietet und die Benutzung etwa der Snake Cam unnötig ist. Aber auch andere technische Finessen, wie etwa das Nachtsichtgerät, Dietrich oder auch hochmoderne Waffen sind natürlich auch wieder mit von der Partie. Die Waffenauswahl ist im Großen und Ganzen genauso umfangreich ausgefallen wie ihr es vielleicht von den Konsolenversionen her kennt. Egal ob MK.23, G36C oder auch AK-47, die Entwickler haben sich keinesfalls Lumpen lassen und auf die volle Brandbreite an Waffen gesetzt. Aber auch diverse Pistolen und Granaten können verwendet werden.

    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas In Sachen Missionsziele haben sich die Entwickler allerdings auf klassische Szenarien, wie etwa das Aktivieren von diversen Schaltern, die Zerstörung von Satelliten oder das Retten von Geiseln beschränkt. Wie ihr seht, gibt es keinerlei innovatives in dieser Hinsicht - Natürlich ist das Spiel gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden dennoch fordernd, da das Zusammenspiel der ungenauen PSP-Steuerung und der der Gegner-Stärke wunderbar harmoniert. So kommt ihr immer wieder an Stellen im Spiel, an denen ihr euch schon etwas länger aufhaltet. In einigen Situationen müsst ihr auch besonders schnell und effektiv euren Kameraden helfen, da dieser sich beispielsweise gerade in einem Feuergefecht befindet und nur noch wenig Lebensenergie besitzt. Versagt ihr in einer solchen Situation, kann es schon mal vorkommen, dass ihr einen ganzen Levelabschnitt wiederholen müsst, um wieder an diese Stelle zu gelangen - Das Checkpointsystem wurde offensichtlich nicht gut genug an das Spiel angepasst. Darüber hinaus müsst ihr ebenfalls Defizite in Sachen Spielumfang hinnehmen, denn die Entwickler haben für die PSP-Version von Raibow Six: Vegas nur insgesamt fünf neue Level kreiert, welche zwar nochmals in kleine Abschnitte unterteilt worden sind, allerdings seid ihr nicht länger als fünf Stunden mit der Singleplayer-Kampagne beschäftigt.

    Auch Online geht es rund

    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas Leider noch nicht in allen PSP-Shootern selbstverständlich, haben sich die Entwickler dennoch dazu entschlossen, euch einen Onlinemodus zu bieten, welcher euch und drei weitere Spieler gegeneinander antreten lässt. Leider gibt es im gesamten Onlinepart von Rainbow Six: Vegas nur zwei verschiedene Spielmodi, die sich auf die klassischen Modi Deathmatch und Team-Deathmatch beschränken. Da ihr nur mit drei weiteren Leuten in einem Online-Spiel zocken könnt, kann natürlich nicht so ein Spielspaß wie etwa in Socom aufkommen, indem ihr mit dem 4-Fachen an Gegnern sowie Head-Set spielen könnt. Hinzu kommt noch, dass die Online-Level recht groß geraten sind, weswegen gerade 1 vs. 1 Kämpfe zu einem Suchspiel geraten. Positiv zu werten sind allerdings die vielen verschiedenen Maps, welche insgesamt sechs Stück ausmachen. Sicherlich hat man das auch schon in anderen PSP-Spielen besser gesehen, allerdings muss man auch die Tatsache in Betracht ziehen, dass diese Onlineunterstützung bei Spielen für die Playstation Portable keinesfalls selbstverständlich ist. Auch laufen die Matches ohne Verbindungsprobleme ab und es kam in unserer Testphase nie zu Serverzusammenbrüchen.

  • Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas
    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas
    Release
    30.04.2007

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
991335
Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas
Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas im Gamezone-Test
Nur mit Abstrichen, dafür mit einem online MP-Mode für bis zu 4 Spielern, schafft der Titel den Sprung auf die PSP.
http://www.gamezone.de/Tom-Clancys-Rainbow-Six-Vegas-Spiel-39214/Tests/Tom-Clancys-Rainbow-Six-Vegas-im-Gamezone-Test-991335/
28.06.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/RSV_PSP_Screens_Airport04.jpg
tests