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  • Splinter Cell - Chaos Theory: Ein Fest für die Augen - Leser-Test von Ben.K.

    Splinter Cell - Chaos Theory: Ein Fest für die Augen - Leser-Test von Ben.K. Dass der Name Sam Fisher mittlerweile jedem mehr oder minder gut informierten Computer- oder Videospieler bekannt ist, liegt hauptsächlich daran, dass Ubisoft den Agenten mit dem pechschwarzen High-Tech-Anzug in den letzten drei Jahren in nunmehr drei Episoden so gut wie auf jeder möglichen aktuellen Plattform die Welt hat retten lassen. Nach dem 2002 erschienenen Überraschungshit mit dem damals noch ohne Zusatztitel versehenen Titel "Tom Clancys Splinter Cell", das eine Zeit lang exklusiv auf der Xbox zu spielen war, folgten nicht nur Umsetzungen für weitere Systeme, sondern kurze Zeit später auch das - erneut Xbox-zeitexklusive - "Splinter Cell Pandora Tomorrow", welches in guter Ubisoft-Manier ebenfalls für weitere aktuelle Konsolen und den PC umgesetzt wurde. Seit einiger Zeit befindet sich nun - erstmals zeitgleich auf wirklich allen Plattformen - der dritte Teil der Serie mit dem schicken Namen "Tom Clancys Splinter Cell: Chaos Theory" im Handel. Warum dieser Teil zumindest in der von mir getesteten Xbox-Fassung nicht nur den bis dato besten der Splinter Cell-Reihe darstellt, sondern zugleich auch eines der besten Spiele für die Microsoft-Konsole, erfahrt ihr im folgenden Review.

    Story:
    Die Story von Chaos Theory ist wie nicht anders zu erwarten war in bester Tom Clancy-Manier gehalten. Dies bedeutet, ihr seid einmal mehr von dem fiktiven Geheimdienst NSA als einen ihrer besten Männer losgeschickt worden, um zuerst die Ermordung eines amerikanischen Ingenieurs und später die Zerstörung eines japanischen Frachters aufzuklären. Ein Misslingen jeder Aufklärung würde Clancy-typisch natürlich nicht anderes als den Beginn eines dritten Weltkrieges bedeuten.
    Auch wenn obige Passage sich nach einer typischen, mittlerweile ausgelutschten Story mit großen Portion an US-Patriotismus, für den der amerikanische Romanschreiber nun mal bekannt ist, anhört bietet die Hintergrundstory von Splinter Cell Chaos Theory weitaus mehr. Obwohl die Geschichte erst langsam und somit erst ab Mitte des Spiels in Fahrt kommt, lässt sie euch ab diesem Zeitpunkt gespannt vor dem Bildschirm sitzen und sorgt für Langzeitmotivation, da man gegen Ende des Spiels unbedingt wissen möchte, ob und wie Sam Fisher seine Aufgabe meistert und welche Folgen dies letztendlich hat.

    Gameplay:
    Am Gameplay hat sich im Gegensatz zu den Vorgängerteilen nicht allzu viel getan, auch wenn Chaos Theory - zumindest auf Wunsch - deutlich actionreicher zu spielen ist. So steht ihr vor Beginn einer jeden Mission vor der Wahl zwischen drei verschiedenen Inventar-Paketen, die verschiedene Anzahlen an Munition beinhalten und sich auf euer im Level angewandtes Gameplay auswirken. So wählen Schleichexperten, ruhigere Naturen oder aber auch Pazifisten das Paket mit dem liebevollen Namen "Ducken". Dieses enthält hauptsächlich nichttötende Munition wie die aus den Vorgänger bekannten Haftkameras (die auf Knopfdruck mit der X-Taste entweder ein die Wachen anlockendes Geräusch oder aber mit Y für jene ein betäubendes Gas von sich geben), die Ringflächengeschosse oder die Elektroschocker. Aber auch geeignete Ablenkungsmanöver lassen sich dank Rauch- und Nebelgranaten prima ausführen. Während das "Ducken"-Paket lediglich nur sehr wenig Primär-Munition für eure Maschinenpistole besitzt, sind Action-Freunde mit dem "Angriff"-Inventar bestens bedient, zumal dieses die volle Ladung Primär-Geschosse für eure SC-20K-Waffe - so der Name des guten Stücks - sowie Splittergranaten besitzt, dafür aber nur sehr wenig bis gar keine alternativen Möglichkeiten die immer lauernden Wachen auszuschalten besitzt. Gar nicht zu empfehlen ist dieses Paket wenn es in einigen Missionen darauf ankommt, nur gezielte bis gar keine Menschen zu töten. Sollte dies der Fall sein empfiehlt sich natürlich die Auswahl "Ducken", oder aber das "Redding"-Paket, welches einen guten Mittelweg aus den Inventars-Pakten darstellt, da es von allem (also primärer, tödlicher Munition sowie den Spezial-Gadgets) genug bietet. Behutsames und überlegtes Vorgehen ist bei Splinter Cell Chaos Theory auch bitter notwendig, da die Wachen innerhalb der Entwicklungszeit einer gehörigen Frischzellenkur was die Künstliche Intelligenz betrifft unterzogen wurden. So sind diese nicht nur gewohnt wachsam, sondern zünden auch schon mal gerne eine Fackel an oder benutzen Taschenlampen, um euch in den dunklen Ecken zu suchen. Dem Fackelschein bzw. dem Taschenlampenlicht könnt ihr dann nur noch ausweichen, indem ihr euch in andere dunkle Ecken verschanzt. Ob ihr kaum sichtbar seid oder aber "leuchtet wie ein drittklassiger Puff" (O-Ton Sam Fisher), könnt ihr wie auch in den Splinter Cell-Spielen zuvor anhand einer Anzeige rechts unten im Bild erkennen. Neu hinzugekommen aber durchaus ein sinnvolles neues Feature stellt das Lautstärke-Barometer dar, dass sich nicht bloß an euren Schritten auf jeweiligem Untergrund orientiert, sondern auch vom restlichen Umgebungs-Geräuschpegel abhängig ist. So könnt ihr so laut schießen oder aber durch die eigentlich für die Ablenkung der Wachen bestimmte Taste Schwarz pfeifen wie ihr wollt, sofern sich zum Beispiel ein Helikopter oder eine Lüftung/Ventilator in eurer unmittelbaren Umgebung befinden, ohne auch nur die geringste Aufmerksamkeit bei euren Widersachern zu erwecken. Für das unentdeckte Spionieren notwenig ist zudem, die Kameras auszuschalten. Diese könnt ihr jetzt zwar nicht mehr durch einen gezielten Schuss gänzlich zerstören, sondern nur noch mit der Sekundärfunktion eurer SC-Pistole, die dann eine Art Laserstrahl entsendet, kurzzeitig (für etwa 30 Sekunden) ausschalten.
    Was ebenfalls Splinter Cell-typisch ist, ist die Tatsache dass man - neuerdings entweder durch Druck auf die Taste L auf dem Xbox-Controller niedergeschlagene bzw. klassisch niedergeschossene oder aber mit Druck auf R dank des neu dazu gekommenden Messers niedergestochene - Wachen in dunklen Ecken versteckt, sodass diese unentdeckt bleiben und kein Alarm ausgelöst wird. Im Gegensatz zu den Vorgängerspielen ist eine bestimmte, meistens mit drei definierte Anzahl an ausgelösten Alarmen nicht mehr verantwortlich für den gänzlichen Abbruch der Missionen sondern lediglich zu einem abeänderten Verhalten bzw. veränderter Ausrüstung der Wachen (z.B. tragen sie ab einem bestimmten Alarm-Level kugelsichere Westen bzw. gar Helme), was neben dem deutlich gesenktem -aber nie unterforderten- und in drei Stufen eingeteiltem Schwierigkeitsgrad für enorm abgebautes Frustpotenzial sorgt, zumal ihr in der Xbox-Version auch beliebig oft (schnell-)speichern könnt. Einer der größten Pluspunkte des Spiels ist neben der - später im Test erwähnten - Hammergrafik die Tatsache, dass man die Missionen nun auf verschiedenste Art und Weisen dank der von den Entwicklern liebevoll umgesetzten unterschiedlichen Lösungswege begehen kann. So habt ihr die Wahl, ob ihr in einer der insgesamt zehn Missionen entweder durch einen Lüftungsschacht oder aber durch den Haupteingang bzw. einen Nebeneingang in das zu infiltrierende Gebäude gelangt. Oder aber ihr schneidet euch den von Zelten bzw. Plastikplanen bepflasterten Weg dank des neuen, sehr nützlichen Messers frei.
    Hinzu kommen neuerdings zahlreiche Nebenaufgaben, die ihr zu erledigen habt. So habt ihr beispielsweise einen Virus auf einem oder mehreren PCs zu installieren oder aber sollt weit verteilte Geheimpläne finden. Diese Nebenmissionen, die sich bedauerlicherweise im Laufe des Spiels sehr oft ähneln bzw. wiederholen, haben zwar keinerlei Einfluss auf das Bestehen einer Mission, allerdings sind diese ebenso wie die ausgelösten Alarme ausschlaggebend für die Höhe des am Ende einer jeden Mission angezeigten Missions-Ratings, welches in Prozent euer Schleichtalent bewertet. Dieses neu hinzugekommene Feature sorgt für enorme Langzeitmotivation und einen sehr hohen Wiederspielwert, da es einfach unglaublich motivierend ist, sich selbst in der Missionsbewertung zu übertreffen bzw. immer lautloser oder gewaltfreier vorzugehen, was auch ein Faktor für die Endnote ist.
    Quasi ein kleines Minispielchen stellt die Türschloss-Knackfunktion dar, bei der ihr euch in das Verriegelungssystem einhacken müsst, indem ihr plötzlich auftauchende Zahlen schnellstmöglich markiert, um letztlich nicht in Frage kommende, zuvor in einer Spalte angezeigte Codes ausschließt und somit zur richtigen IP gelangt, die euch in den dahinterliegenden Raum bzw. in einigen Fällen in den "Sicheren Zugangs-Bereich" der PCs führt.

  • Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
    Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    29.03.2005
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Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Splinter Cell - Chaos Theory: Ein Fest für die Augen - Leser-Test von Ben.K.
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28.04.2005
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