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  • Splinter Cell: Chaos Theory im Gamezone-Test

    Sam Fisher is back. In seinem nunmehr dritten Abenteuer mit dem Untertitel Chaos Theory macht er sich ein weiteres Mal auf den Weg die Menschheit als stiller und unbekannter Held zu retten. Mal wieder ist der Weltfrieden bedroht, denn der geniale Computer- Ingenieur Bruce Morgenholt wurde von peruanischen Guerillas entführt. Der Grund ist ganz einfach, Morgenholt kennt den Algorithmus der sehr wertvoll für verschiedenste Gruppierungen sein dürfte. Die Entführer sind die Guerilla-Truppe People's Voice unter der Führung von Hugo Lacerda. Sam macht sich natürlich sofort auf den Weg nach Punta Blanco Beach zu dem verlassenen Leuchtturm in dessen Nähe Morgenholt festgehalten werden soll.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Nach einem verschwommenen und extrem kurzen Intro - welches den Spieler schon Übles erahnen lässt - landet man im Hauptmenü. Doch auch dieses kann keine Pluspunkte sammeln, denn es ruckelt ein wenig, was bei einem Hauptmenü keinesfalls der Fall sein sollte, und so nebenbei wurden einige Menüpunkte von den Jungs von gameloft falsch übersetzt, weswegen euch Punkte wie "Löschen Profil" oder "Einzel Spieler" erwarten. Habt ihr euch für eine Mission entschieden, anfangs steht natürlich nur die erste Mission zur Auswahl, geht es auch schon los. Anfänger können übrigens auch ein gelungenes Tutorial absolvieren, das euch mit der Steuerung und den Spielelementen vertraut macht. Die Ladezeiten für die Missionen sind im Prinzip angenehm kurz, aber eben nur im Prinzip, da in den Missionen relativ oft nachgeladen wird und dies stellenweise ne ganze Weile dauert. Das Spiel selbst beginnt wie schon anfangs erwähnt an dem schönen, ruhigen Strand Punta Blanco Beach., jedoch hat Sam natürlich keine Zeit die wunderschöne Idylle zu genießen, schließlich steht das Leben von Morgenholt auf dem Spiel.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Sam findet schließlich, mit eurer Hilfe natürlich, den Gefangenen. Leider kam Sams Hilfe zu spät, denn Morgenholt wurde getötet und mittels einer Wache, die Sam verhört, erfährt er, dass sie den Algorithmus genannt bekommen haben. Jetzt beginnt ein weiterer Wettlauf gegen die Zeit, schließlich werden die Guerillas den Algorithmus an ihren Auftragsgeber weitergeben. Aber was wollen Guerillas mit diesem Algorithmus anfangen? Ein weiteres Mal kommt Sam zu spät und der Anführer von People's Voice hat den Algorithmus schon übermittelt. Nach dieser ersten kleineren Missionen geht das Spiel dann auch richtig los, denn Sam muss nun herausfinden wer den Algorithmus haben wollte und auch diese Personen stoppen.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Prinzipiell kann Sam dieselben Aktionen auf dem DS wie auch auf den großen Brüdern ausführen und man findet sich schnell zurecht. Doch was die Steuerung eben dieser Aktionen angeht muss die DS-Version im direkten Vergleich ordentlich einstecken. Mit dem Steuerkreuz wird Sam selbst gesteuert, was auch angenehm einfach und präzise funktioniert. Doch leider hatte man bei gameloft eine merkwürdige Idee wie man die Kamerapositionierung und das Zielen steuern sollte. Bei den Konsolen steuert man ja - wie es den meisten Splinter Cell-Fans bekannt sein dürfte - mit dem rechten Analog-Stick. Doch der DS hat ja leider keinen rechten Controller-Stick oder ein zweites Steuerkreuz und so musste man sich etwas einfallen lassen. Das haben sich ja auch die Jungs von gameloft, allerdings kann ich nicht behaupten, dass ihnen dies gelungen wäre.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Ihr steuert die Kamera und zielt mittels des Stylus und des Touch-Screens. Hört sich nicht so schlecht an, ist es aber. Denn wer vermutet, dass man mittels der Bewegung mit dem Stylus den Bildschirm justiert, der irrt gewaltig, denn so einfach machte es gameloft uns dann doch nicht. In dem Touch-Screen sind während des Spiels vier Pfeile in alle vier Richtungen angebracht. Tippt ihr nun mit dem Stylus oder besser gesagt haltet ihr den Stylus nun auf einem dieser Pfeile bewegt sich der Bildschirm entsprechend. Auf Wunsch kann die Steuerung auch umgekehrt werden. Das hört sich in der Theorie vielleicht gut an, in der Praxis ist es allerdings grauenhaft und das Spielen wird so sehr häufig zur reinsten Glückssache. Nehmen wir mal an ihr wollt einen Raum infiltrieren und öffnet die Tür. Nun müsst ihr natürlich blitzschnell zielen, damit euch euer Gegenspieler nicht kalt macht. Dann könnt ihr allerdings erst einmal mittels der Pfeiltasten langsam zielen und schließlich noch abdrücken falls er euch nicht ohnehin schon abgeknallt hat. Wenn sich der Gegner aber noch dazu bewegt und ihr mit den unsensiblen und ungenauen Pfeiltasten immer wieder nachbessern müsst, müsst ihr schon von der schnellen Truppen sein oder Glück haben damit euch der Gegner nicht zum letzten Checkpoint zurückwandern lässt. Das dieses System den Spielspaß enorm schmälert muss ich euch wohl nicht erzählen.

    Die Gegner-KI ist ebenfalls nicht überzeugend, denn viele der Gegner sind ganz schön blind. So sehen euch manche Wachleute nicht mal, wenn ihr vielleicht 10 Meter von ihnen entfernt steht und sie in eure Richtung sehen. Das ist sehr dürftig, zumal man ja von Splinter Cell eigentlich hochintelligente Gegenspieler gewohnt ist, welche sich nur mit raffinierten Handlungen austricksen lassen.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Doch bei der Grafik wurde ein wenig geschlampt. Natürlich sieht die 3D-Grafik auf dem ersten Blick sehr gut aus und sie erfüllt auch ihren Zweck, und dennoch gibt es wieder viel zu bemängeln. Die Umgebung ist oftmals leider sehr trostlos und noch dazu sind viele Räume oder Gebäude nur sehr spärlich texturiert. Die Charaktere sind auch verbesserungswürdig und sind stellenweise sehr kantig und haben oftmals auch sehr kantige Gesichter. Doch ganz so schlecht ist die Grafik auch nicht. Viele Orte sind wunderschön modelliert und man sieht, dass sich die Entwickler an manchen Stellen wirklich richtig Mühe gegeben haben.

    Beim Sound sieht es da schon besser aus. Splinter Cell-Fans erwarten bekannte Melodien, welche wirklich sehr schön sind und das Spielgeschehen gut untermauern und auch die Spannung verstärken. Doch kein Lob ohne Kritik, denn leider gibt es keinerlei Sprachausgabe und alle Dialoge und die ganze Story werden in Texten auf dem Bildschirm angezeigt. Natürlich kann man von einem DS-Spiel nicht unbedingt eine komplette Synchronisation erwarten, aber einige Kommentare während des Spiels hätten dem Spielspaß auf keinen Fall geschadet.

    Splinter Cell: Chaos Theory Splinter Cell: Chaos Theory Der Umfang ist insgesamt mehr als in Ordnung, denn euch erwarten einige Missionen, welche alle auch eine ausreichende Spieldauer besitzen. Da man zudem wohl kaum die Missionen gleich bei dem ersten Versuch schaffen wird und mehrere Anläufe nötig sind, erhöht sich die Spieldauer nochmals. Das bringt uns auch zu einem weiteren Kritikpunkt, nämlich die Checkpoints. Während Konsolen-Spieler sich über die Möglichkeit freuen jederzeit zu speichern, müssen Zocker auf dem DS auf diese nette Erleichterung verzichten und so kann man wie in vorherigen Teilen nur an bestimmten Stellen speichern sowie nach dem Ableben wieder von diesen Checkpoints starten. Daher gibt es leider so einige frustrierende Stellen, da die Checkpoints nicht gerade häufig in den Missionen verteilt sind und man so oftmals nach seinem Ableben wieder ein ganzes Stück zurücklegen muss um wieder dort anzukommen.

    Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory (NDS)

    Singleplayer
    6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    4/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Tolle Story
    spannende Atmosphäre
    ordentlicher Umfang
    Schlechte Steuerung
    fehlerhafte Übersetzung
    stellenweise strohdumme Gegner
  • Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
    Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    25.06.2005
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990440
Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Splinter Cell: Chaos Theory im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Tom-Clancys-Splinter-Cell-Chaos-Theory-Spiel-56218/Tests/Splinter-Cell-Chaos-Theory-im-Gamezone-Test-990440/
12.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/SCCT_DS_crawling_behind_guard.jpg
tests