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  • Tom Clancy’s Endwar im Gamezone-Test

    Nun können auch PC-Spieler an Tom Clancys sprachgesteuertem Kriegsspektakel der Zukunft teilnehmen.

    2020, die USA, die Europäische Föderation sowie Russland kämpfen im Dritten Weltkrieg um die Vorherrschaft auf der Welt und die letzten verbliebenen Ölreserven. In EndWar wird uns ein typisches Tom Clancy-Szenario erzählt, das nicht viel Wert auf einzelne Helden bzw. Charaktere legt, sondern einen globalen Feldzug, der Anhand von Nachrichtensendungen, großen Schlachten und Einsatzbesprechungen fortgeführt wird, erzählt. Dadurch wirkt die Story zwar etwas trocken, jedoch nicht minder spannend, denn auch hier gibt es politische Verschwörungen und Wendungen.

    Sprich mit mir

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar EndWar ist ein Strategiespiel, das auch im Hinblick auf die Konsolen entwickelt wurde, was lange nicht heißt, dass es nicht auch auf dem PC erscheinen kann. Bei EndWar wurde eine optionale Sprachsteuerung implementiert, mit der sich das Spiel fast komplett mit der eigenen Stimme bedienen lässt. Alles, was man dafür braucht, ist ein handelsübliches Headset für den PC. In EndWar gibt es keinen Basisbau, weswegen wir mit gegebenen Ressourcen auskommen müssen. Insgesamt können wir bis zu 12 Einheitengruppen gleichzeitig kommandieren, die aus Panzern, Infanterie, Artillerie, Transportern oder Hubschraubern bestehen können.

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar Ein elementarer Bestandteil von EndWar ist das Schere-Stein-Papier-Prinzip: So ist ein Panzer fast völlig machtlos gegen Hubschrauber, Transporter reiben Hubschrauber problemlos auf, während die Panzer hingegen kurzen Prozess mit Transportern machen. Ein extrem vorsichtiges und taktisches Vorgehen ist demnach Pflicht, schließlich gewinnen Einheiten an Erfahrung, können dadurch aufgerüstet und in die nächsten Missionen mitgenommen werden. Man solle es sich also zwei Mal überlegen, bevor man seine Veteranen leichtfertig aufs Spiel setzt. Problem dabei ist, dass man während der 20-30 Minuten langen Einsätze nicht speichern kann. Ist eine Einheit jedoch fast aufgerieben, kann man sie evakuieren, wodurch sie ihre Erfahrungspunkte nicht verliert und beim nächsten Mal wieder ins Geschehen eingreifen kann. Insgesamt stehen sieben Einheitentypen zur Verfügung. Abhängig davon, wie gut unser Führungsstil war, werden Credits auf das Konto gutgeschrieben, mit denen wir uns zwischen den Missionen eine kleine Armee zusammenstellen dürfen.

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar Doch kommen wir zur Sprachsteuerung, die folgendermaßen funktioniert. Wir wollen, dass unser Panzertrupp, der die Einheitenbezeichnung "Eins" trägt, den vorrückenden Feind angreift, der ebenfalls mit der Nummer "Eins" betitelt ist. Wir drücken also ähnlich wie bei einem Funkgerät die Leertaste, sprechen den Befehl "Einheit - 1 - Angreifen - Feind 1" in das Headset und schon wird die Aktion durchgeführt, wobei wir nach unserer Sprachnachricht die Leertaste wieder loslassen müssen, damit der Befehl auch bestätigt wird. Wollen wir beispielsweise, dass unsere Hubschrauber, diesmal tragen sie die Nummer "Zwei", zum Kartenpunkt "Alpha" fliegen, säuseln wir: "Einheit - 2 - Vorrücken zu - Alpha". Dabei klappt sich auf dem Bildschirm gleichzeitig eine Liste mit mehreren Segmenten auf, anhand derer wir sehen können, welche Satzkombinationen zur Verfügung stehen.

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar So können wir Punkte sichern, einnehmen, uns zurückziehen usw. Alles, was normalerweise auch mit der Maus und Tastatur möglich wäre, lässt sich über die Stimme steuern. Die Spracherkennung ist dabei recht fehlerlos gelungen. Mann muss jedoch deutlich und mit einer gleich bleibenden Lautstärke die Kommandos geben. In über 90 Prozent der Fälle wird die Eingabe dann auch richtig erkannt. Nach kürzester Zeit hat man die Befehle soweit verinnerlicht, dass man nicht mehr auf die Befehlsauswahl auf dem Schirm schauen muss. Natürlich ist es ebenfalls möglich die Anweisungen wie gewohnt mit der Maus und Tastatur oder mit einer Mischung aus Sprache und Fingerarbeit zu geben.

    Headset oder Maus?

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar Zu Beginn kann man lediglich aus Sicht der eigenen Einheiten agieren und sich nicht frei auf der Karte bewegen, was natürlich kaum der Übersicht dient. Dabei haben Hubschrauber eine bessere Sichtposition als Bodeneinheiten, die im wahrsten Sinne des Wortes den Wald vor lauter Bäume nicht sehen können. Um zwischen den Einheiten hin und her zu schalten, benutzt man die Maus, während man gleichzeitig zwischen den Verbänden hin und her springt. Mit diesen Übersichtsproblemen muss man jedoch nicht immer arbeiten, denn irgendwann bekommt man ein Kommandofahrzeug spendiert, wodurch wir auf einer recht schmucklosen, dafür aber höchst nützlichen, Übersichtskarte alle unsere Truppen, sowie den Feind anhand von Symbolen erkennen können. Schnell wird die Armee koordiniert und die Sprachsteuerung seltener benutzt. Dank des überarbeiteten Interface auf dem PC und der Maus-Tastatur-Steuerung kann man auf konventionelle Art ohnehin viel schneller agieren, weswegen die Sprachsteuerung einen noch schwereren Stand haben dürfte, also noch bei den Konsolen.

    Der Dritte Weltkrieg in vier Schritten

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar Leider herrscht bei den Missionen keine große Vielfalt vor. Insgesamt gibt es vier Einsatztypen, die sich ständig und unermüdlich bis zum Ende des Dritten Weltkrieges bei allen drei Fraktionen wiederholen werden: Eroberung, Sturmangriff, Sabotage und Belagerung. Erschwerend kommt hinzu, dass sich alle vier Missionsarten recht identisch spielen. Bei Sturmangriff müssen schlicht alle Einheiten von der Karte getilgt werden, in Eroberung soll eine Mehrzahl so genannter "Uplinks" erobert und danach eine gewisse Zeit gehalten werden, während man bei Sabotage vorgegeben Ziele innerhalb eines Countdowns zerstören bzw. beschützen muss. Bei der Belagerung muss schließlich ein wichtiger Uplink gehalten oder zerstört werden. Wie man sieht, wird keine große Auswahl an unterschiedlichen Zielen geboten. Auf die Dauer wirkt die Kampagne dadurch sehr ermüdend, da sich schnell Routine einschleicht.

    Tom Clancy’s Endwar Tom Clancy’s Endwar Am Anfang führt uns das Programm linear und als Vorbereitung auf den eigentlichen Weltkrieg durch diverse Missionen. Später agieren wir auf der Weltkarte uns suchen und in einem bestimmten Rahmen aus, ob wir besetzte Punkte verteidigen oder andere strategische Positionen, wie zum Beispiel große Städte, angreifen wollen. Leider haben alle drei Großmächte relativ identische Einheiten, weswegen man sich fast schon zwingen muss, alle drei Kampagnen zu Ende zu bringen, denn es ändert sich, bis auf das Aussehen des Kriegsgerätes, wenig. Immerhin gibt es in EndWar auch so etwas wie Forschung. In eroberten Uplinks können wir Luftangriffe, EMPs oder effektive Massenvernichtungswaffen erforschen, die mit Kommandopunkten, die wir uns erst verdienen müssen, bezahlt werden. Dadurch ist man aber auch gezwungen möglichst viele dieser Uplinks zu erobern, wodurch reichlich Punkte auf das eigene Konto fließen und da man nur eine begrenzte Anzahl an Nachschubtruppen in der Hinterhand hält, sind diese kleinen Helfer am Ende nicht selten die Entscheidung zwischen Sieg oder Niederlage.

  • Tom Clancy’s Endwar
    Tom Clancy’s Endwar
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    27.02.2009

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Tom Clancy’s Endwar
Tom Clancy’s Endwar im Gamezone-Test
Nun können auch PC-Spieler an Tom Clancys sprachgesteuertem Kriegsspektakel der Zukunft teilnehmen.
http://www.gamezone.de/Tom-Clancyxs-Endwar-Spiel-39186/Tests/Tom-Clancy-s-Endwar-im-Gamezone-Test-992128/
10.03.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/ENDWAR_Nextgen_Screenshot_Squadseries2.jpg.jpg
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