Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Tom Clancy’'s Ghost Recon: Jungle Storm im Gamezone-Test

    Nur noch der Multiplayer- Part rettet Ghost Recon: Jungle Storm vor niederschmetternden Wertungen.

    Mussten Gamecube und PS2-Besitzer beim Erscheinen von Ghost Recon: Island Thunder noch in die Röhre Gucken, da der Titel lediglich für die Xbox und als AddOn für den PC erschien, können sie sich nun anhand des Titel Ghost Recon: Jungle Storm die Hände reiben, enthält es doch nicht nur die Island Thunder-Missionen, sondern auch die neu hinzugekommenen Jungle Storm-Kampagne. Ansonsten jedoch ist alles beim Alten bzw. Bekannten geblieben und das Gameplay sowie der generelle Spielablauf haben sich praktisch nicht geändert.

    Nach wie vor also steht vor dem Einsatz unserer beiden Lanzen Alpha und Bravo die Zugaufstellung, in der wir die insgesamt sechs Soldaten der Spezialeinheit individuell mit Waffen und Gerät ausstatten können, oder uns auf die Automatik verlassen, die meist recht gute Vorschläge unterbreitet. Ebenfalls nichts geändert hat sich an dem Punktesystem für die einzelnen Soldaten. Nach einem erfolgreichem Einsatz bekommt jedes Mitglied einen Punkt der sich auf die Waffen- oder Tarnfähigkeit, die Ausdauer oder die Führungsqualität auswirkt. So bekommt man im Laufe des Spiels immer bessere Einsatzkräfte gestellt. Im Kampf dann wechseln wir wie gewohnt zwischen den beiden Lanzen, wobei wir in die Person eines jeden einzelnen Kämpfers schlüpfen und dessen Aufgabe, je nach Ausrüstung, übernehmen können. Dem jeweils anderem Team können wir derweil so grundlegende Befehle wie "Halt", "Vorrücken" oder "Feuerschutz" geben. Hinter den sogenannten Schnellbefehlen versteckt sich nichts anderes als die Möglichkeit per einfachem Tastendruck das jeweils andere Team an die Stelle zu schicken wo unser Fadenkreuz hinzeigt. Dieser Befehl hebt zudem alle anderen Befehle auf und versetzt das Team in den Mode "Vorrücken".

    So weit, so gut. In der Praxis funktioniert das mit dem Befehle geben und das zweite Team in die gestellte Aufgabe zu integrieren leider nur mangelhaft. Denn unsere Teamkameraden scheinen im direkten Vergleich mit Island Thunder deutlich an Intelligenz verloren zu haben. Geben wir beispielsweise den Befehl vorzurücken, laufen die drei Figuren - als wären sie blind und taub - schnurstracks auf angepeilten Punkt zu und erreichen diesen meist nicht, weil ihnen ein Stück Blei auf halben Wege entgegenkam. Wir wollen uns lieber nicht ausmalen was auf den realen Schlachtfeldern der Welt los wäre, würden reale Soldaten tatsächlich so dämlich agieren. Doch ist das bei Weitem nicht das einzige Problem mit den eigenen Kameraden, die sich auch gerne mal klammheimlich aus dem Staub machen, statt die ihnen zugewiesene Position zu halten. Besonders wenn man auf die geniale Idee kommt den Feind von zwei Seiten einzukreisen, schlägt die virtuelle Dummheit der Teammitglieder voll zu. Entweder verzieht sich das andere Team ohne auch nur einen Laut zu geben aus unerfindlichen Gründen, oder sie lassen sich von einem einzigen Gegner gleich ganz von ihrer Aufgabe abbringen und verfolgen diesen Kreuz und Quer durch das Gelände, egal ob dieses gesichert ist oder nicht. Also bei aller Liebe zu den Tom Clancy-Shootern, in Jungle Storm hat man irgendwie vergessen die AI einzubauen, was alle beide gebotenen Singleplayer-Kampagnen zunichte macht. Denn die einzige Möglichkeit die gebotenen Missionen einigermaßen vernünftig über die Bühne zu bringen ist es, alles selbst zu erledigen und die Teamkameraden am besten komplett zu ignorieren.

    Aber zur Rettung des Titels muss man sagen, dass der Multiplayer-Part wesentlich mehr Spielspaß vermittelt. Dieser erlaubt es uns entweder per Splitscreen zu Zweit oder online mit bis zu acht Spielern gleichzeitig einen der doch recht vielen MP-Modes zu spielen. So können wir uns im "Mann gegen Mann"-Mode ganz auf unseren einzigen Gegner konzentrieren, im "Überleben"-Mode der letzte sein der noch auf den eigenen Beinen steht oder ein normales Solo-, Coop-, oder Teamspiel wagen. Denn kaum sind die virtuellen Tiefflieger nicht mit von der Partie kann das Game endlich seine taktische Komponente ausspielen. Auch über den relativ großen Umfang der angebotenen Modi und Maps kann man sich nicht beschweren.

    Bekanntlich unterstützt Ghost Recon: Jungle Storm das USB-Headset für die Playstation2 um damit per Sprache Befehle geben zu können. Diese setzen sich grundsätzlich aus einem bis drei Worten zusammen. Das funktioniert auch ganz gut, allerdings ist es etwas unverständlich weshalb man die möglichen Sprachbefehle nicht im Handbuch aufgeführt hat sondern stattdessen auf die offizielle Homepage verweist, wo man diese finden kann. Hat man also neben seiner Konsole keinen Internetzugang, darf man selbst ausprobieren welche Worte nun verstanden werden und welche nicht.

    Wer nach all den Kritikpunkten nun wenigstens auf eine zeitgemäße Grafik hofft, wird leider auch enttäuscht. Trotz der langen Entwicklungszeit hat sich diesbezüglich nicht das Geringste getan. So sehen die Charaktere selbst noch ganz in Ordnung aus und bewegen sich auch zufriedenstellend, aber die gezeigten Landschaften wirken nur noch wie schnell hingezimmert und mit drei Büschen versehen. Da hilft es auch nicht mehr viel, dass sich diese im Wind wiegen, wo sie auf den leeren Flächen eher wie Pumuckls ausgerissene Haarbüschel wirken. In einem Satz gesagt: Jungle Storm wirkt grafisch recht veraltet und angestaubt, besonders im Vergleich mit ähnlichen Teamshootern wie Socom 2 muss sich Jungle Storm geschlagen geben.

    Einzig die Soundkulisse konnte etwas aus dem Glanz vergangener Tage ins aktuelle Produkt herüberretten. Denn nach wie vor ist es ein leichtes den Ursprung eines Geräusches zu orten oder festzustellen welcher der drei Büsche geraschelt hat. Dafür hat man auf der Musikseite ebenfalls kaum etwas getan und kredenzt uns die gleichen Melodien die wir schon aus Island Thunder her kennen.

    Tom Clancy’'s Ghost Recon: Jungle Storm (PS2)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Relativ viele Multiplayer-Modi
    Coop ermöglicht das spielen der normalen SP-Kampagne
    Die dümmste AI seit langem
    deswegen kaum vernünftig spielbare Singleplayer-Kampagnen
    magere Grafik
    nur wenige Befehlsmöglichkeiten
    wirkt schlicht veraltet
  • Aktuelles zu Tom Clancy’'s Ghost Recon: Jungle Storm

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Iron Man Release: Iron Man Sega , Secret Level
    Cover Packshot von Jurassic: The Hunted Release: Jurassic: The Hunted
    Cover Packshot von Jak and Daxter: The Lost Frontier Release: Jak and Daxter: The Lost Frontier Sony Computer Entertainment , High Impact Games
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
989749
Tom Clancy’'s Ghost Recon: Jungle Storm
Tom Clancy’'s Ghost Recon: Jungle Storm im Gamezone-Test
Nur noch der Multiplayer- Part rettet Ghost Recon: Jungle Storm vor niederschmetternden Wertungen.
http://www.gamezone.de/Tom-Clancyxs-Ghost-Recon-Jungle-Storm-Spiel-39195/Tests/Tom-Clancy-s-Ghost-Recon-Jungle-Storm-im-Gamezone-Test-989749/
18.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/04/gr04.jpg
tests