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  • Tomb Raider 2: Verschenkte Möglichkeiten! - Leser-Test von Van_Helsing

    Tomb Raider 2: Verschenkte Möglichkeiten! - Leser-Test von Van_Helsing Wer erinnert sich nicht an die unzähligen Stunden, die man mit Lara Croft in ihrem ersten Abenteuer (1996 erschienen) zugebracht hat und sich zu dieser Zeit schon auf die Fortsetzung gefreut hat, die bereits in aller Munde war?? Erstmalig dann am 1. November 1997 (USA-Termin) erschienen und dann auch ab Dezember 1997 in den europäischen Handel gelangt, erfreute sich Tomb Raider 2 an fast ebenbürtigen Verkaufszahlen wie sein Vorgänger! Nichts desto weniger stand die Frage einmal mehr im Raum: Kann die Fortsetzung das einhalten, was seitens der Entwickler versprochen wurde? Und: Ist der zweite Teil genauso gut, wenn nicht gar besser als der erste Teil? Ich werde diese Fragen aufgreifen und Stück für Stück im Einzelnen behandeln und zum Schluss werden wir es dann wissen, ob der damalige Hype wirklich berechtigt war oder ob man viel „Wind um Nichts“ gemacht hat.

    Einer Sage nach beherbergen Mönche in Tibet einen sagenumwobenen Dolch, der – für alle Zeiten weg gesperrt – in einem entlegenen Teil der Chinesischen Mauer versteckt ist und wo er auch für immer aufbewahrt werden sollte...
    Das der Dolch, Xiang mit Namen, wieder an seinen Ursprungsplatz kommen konnte, ist den Mönchen zu verdanken. Lange vor unserer Zeit herrschte ein großer Kaiser im alten China, der um die Fähigkeiten des Dolches wusste. Diese besagte, dass derjenige, der sich den Dolch ins Herz zu stechen vermag über unendliche und immer währende Macht verfügt. So tat es auch einst der Kaiser und nutze diese Macht, eine Armee aufzustellen, die größer und stärker war als alle anderen Armeen. Ausgestattet mit dem Machtpotential, verliehen durch den Dolch, und mit seinen Armeen an der Seite unterwarf der Kaiser einen Erdteil nach dem anderen und verbreitete Schrecken und Angst unter den Menschen. Aber all dies geschah nicht unbeobachtet: die Mönche hatten schon lange einen unbändigen Zorn auf den Kaiser, der die Macht des Dolches für solch niederen Zwecke missbrauchte. Zu allem entschlossen stellten sich die Mönche den Armeen des Kaisers in den Weg, um ihr Ziel, den Dolch wieder sicher zu verwahren, in die Tat umzusetzen. Es war eine erbitterte Schlacht und die Mönchen nicht müde werdend schafften es schließlich dem machthungrigen Kaiser den Dolch aus dem Herz zu ziehen! Nicht nur, dass sie damit den Dolch wieder erlangt haben, sie haben mit dieser Handlung auf einen Schlag des Kaiser Armee gleich mitvernichtet. Ehrfürchtig brachten die Mönche den Dolch von Xiang an seinen angestammten Platz zurück und dort lang er lange Zeit vergessen von den machtbesessenen dieser Welt und lediglich die Mönche wussten von seiner Existenz... Bis heute! Drei unterschiedliche Interessenten haben alle möglichen Unterlagen über den Dolch studiert und verfolgen nun nur ein einziges Ziel: den Dolch und damit die Macht zu erlangen! Eine der drei Interessenten ist Lara Croft – die, und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche – auf ihrer langen und schwierigen Reise zum Dolch auf die anderen beiden Gruppen stoßen wird. Und das diese Gruppen weniger „freundlich“ gesinnt sind als Lara, bedarf nicht wirklich einer gesonderten Erklärung, oder?! ;)
    Das eben beschriebene Szenario bietet sich dem interessierten Gamer als gerenderte und vor allem für damalige Verhältnisse gut gelungene Introsequenz. Den Abschluss bildet die Darstellung des Mönchs, der den Dolch an seinen angestammten Platz zurück gibt ... Und auf geht es in ein neues „Lara-Abenteuer“.
    Bevor man sich den eigentlichen Aufgaben zuwendet, empfiehlt es sich eine der doch zahlreichen Neuerungen gleich zu Beginn zu testen. Aufgrund der Tatsache, dass Lara einige neue Moves und Möglichkeiten spendiert bekommen hat, sollte man die auch auf ihrem Anwesen austesten. Hier steht ein umfangreicher Übungsparcours zur Verfügung, der sich mit den klassischen Bewegungselementen von Lara, kombiniert mit den neuen Abläufen befasst. Zu den Neuerungen, die sehr positiv auffallen gehört u.a. die Tatsache, dass Lara nun auch klettern kann (an Leitern, entsprechenden Wände, usw.) oder aber sich an fast allen Vorsprüngen und passenden Gegebenheiten von A nach B hangeln kann, bzw. an bestimmten Orten wird sie sich mittels einer Seilwinde fortbewegen können um damit große Schluchten, usw. zu überwinden. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, was man gleichfalls auf ihren Anwesen testen kann, dass Lara nun auch in der Lage ist im flacheren Wasser zu waten. Hat man sich auf Lara’s Anwesen mit den neuen und alten Moves wieder bzw. richtig vertraut gemacht, kann man sich hier entweder noch ausgiebig umsehen oder gleich mit dem Spiel starten. Ach ja, sollte man nicht vergessen zu erwähnen: Wenn einem der Buttler, der Lara überall hin auf dem Parcours (wenn auch langsam) folgt, auf die Nerven geht, der sorge dafür, dass der Buttler Lara ins Haus und dann in die Küche nach geht, und dort sperre man ihn einfach in der Kühlkammer ein! *g* Schon hat man seine Ruhe vor ihm ...
    Das Spiel selbst startet an der Chinesischen Mauer, bzw. an einem Teilbereich der Mauer und zwar nach einer kurzen Sequenz, die zeigt, wie Lara mittels Hubschrauber dort hin gelangt! Diese Sequenzen, ich greife mal vorne weg, wird man immer wieder zu Gesicht bekommen und sie begleiten einen bis zum Ende des Spiels( in gerenderter Darstellung und / oder Spielegrafik). Sie sind in jedem Fall hinweisgebend und lassen den Gamer durchaus erahnen, was ihn alles erwarten kann und wird. Hierzu kann man sagen, dass man dem Gamer die bereits aus Teil 1 bekannten Elemente, gepaart mit nützlichen und auch unnützlichen Gegebenheiten präsentieren wird. Beibehalten hat man in jedem Fall das „Schlüssel- und Schalter Rätselprinzip“! Ebenso wird man wieder auf die bärenstarke Lara treffen, die in der Lage ist große Quader und Felsbrocken einfach so mir-nichts-dir-nichts zur Seite zu ziehen oder zu schieben. Ebenfalls beibehalten hat man diverse Fallen und Hindernisse, die überwunden werden wollen. Gleichfalls wiederfinden wird man auch die bisweilen groß angelegten Sprungpassagen, für die es aber eine interessante (auch schon angesprochene) Neuerung gibt. In manchen Levelbereichen wird man sich nicht nur sprungtechnisch sondern auch hangelderweise fortbewegen. Hervorzuheben ist hierbei, dass der Felsen, die Spalte, usw. nicht mehr 100%tig gerade (horizontal) sein muss. Auch gewisse Schrägen lassen sich so problemlos überwinden.
    Auffällig im ersten Abschnitt ist, dass man sich mit Lara vorzugsweise draußen aufhält. Anfänglich für einen nette kleine Neuerung gehalten, wird man sehr schnell feststellen, dass sich diese Gegebenheit während des Spiels fortsetzt. Hat man sich in Teil 1 noch vorzugsweise in Höhlen und unterirdischen Gängen fortbewegt, so wird man dies in Teil 2 nur selten vorfinden. Eine weitere Bestätigung dieser Tatsache findet man dann auch in den Bereichen von Venedig oder aber bei den Mönchen von Tibet. Interessant ist auch in jedem Fall das Level „unter Wasser“, denn hier gilt es erst einmal einen ausgiebigen Tauchkurs zu absolvieren und dann ein Wrack zu inspizieren! Das Leveldesign betreffend hat man sich bei Teil 2 durchaus sehr kreativ erwiesen und auch der Detailreichtum der einzelnen Bereiche weiß durchaus zu überzeugen. So positiv sich dies auch anlässt, so negativ wird es bei genauerer Betrachtung. Gesamt gesehen hat man dem Spiel eine recht düstere Note verliehen, was zweifelsfrei dem Ambiente an sich zu Gute kommt. Beziehe ich das jetzt allerdings rein auf die Grafik, so wird man hier das eine oder andere Mal sicherlich genervt sein! Grundsätzlich recht solide dargestellt kann die Grafik – auch für damalige Verhältnisse – nicht wirklich überzeugen! Alles in allem wirken die Umgebungen recht kantig, ungeschliffen und fast schon „Tomb Raider“ typisch extrem pixelig! Auch wenn die Grafik nicht wirklich Preis verdächtig wirkt, bietet sie aufgrund der vielen verschiedenen Abschnitte trotzdem einiges an Abwechslung! Entdeckungsfreudige Spieler werden sicherlich genügend zum Erkunden finden – auch wenn es für das Game selbst nicht unbedingt benötigt wird. Geht man aber rein vom „klassischen Weg“ aus, so stellt sich dieser bisweilen etwas „schwierig“ dar, denn z.B. benötigte Items lassen sich nicht wirklich von der Umgebung unterscheiden. Viele Male wird man sicherlich an dem einen oder anderen Medipack oder Munitionsnachschub, usw. schlichtweg vorbei laufen, da sich diese Gegenstände genial an die Umgebung anpassen. Somit kann hier ganz klar festgehalten werden, dass man sich grafisch gesehen gegenüber Teil 1 auf eine gewisse Art und Weise verschlechtert hat. Darüber hinaus stellt sich dem Spieler ein weiteres Problem in den Weg: Nicht nur die Items passen sich der Umgebung an, auch diverse Fallen, usw. sind selbst bei genauerer Betrachtung nicht unbedingt auszumachen. Viele Mal wird man schlichtweg vor dem „Game over“ stehen, so dass der Schwierigkeitsgrad gegenüber Teil 1 doch um einiges zugenommen hat. Aber nicht nur die grafischen Defizite sorgen dafür, dass der Schwierigkeitsgrad gegenüber dem Vorgänger sehr hoch geworden ist. Auch die Kameraführung spielt dabei eine wesentliche Rolle! Wie beim ersten Teil zeigt sich Lara in der Third-Person-Persepktive und beschert dem Gamer kameratechnisch bisweilen nicht wirklich gute Einblicke! Vor allem bei schnellen und bisweilen sehr verwickelten Passagen, die man hier wesentlich häufiger trifft als in Teil 1, kann die nicht nachkommende Kamera dafür sorgen, dass der Gamer dem plötzlichen Tod Lara’s um ein vielfaches mehr gegenüber stehen wird. Selbst geübte Spieler werden das eine oder andere Mal mehr als nur der Verzweiflung nahe sein... Aber mit viel Geduld wird man auch hier seinem Ziel ein Stück näher kommen!!
    Ansprechen sollte man auch die Animation der Figuren selbst: generell recht ordentlich gehalten, wirken sie nur im ersten Moment so! Lara als auch ihre Widersacher wirken gesamt gesehen etwas eckig und steif! Da nützt es auch nichts, dass sich Lara’s Zopf den Wind- und Eigenbewegungen anpasst. Darüber hinaus sehen die Gegner, egal ob tierischer oder menschlicher Natur, sehr unecht und vor allem sehr kastenförmig aus. Nicht nur optisch gesehen sondern auch von ihren Bewegungsabläufen selbst! Dazu kommt dann noch die sehr minderbemittelte Intelligenz der Gegner, die sich in verschiedenen Formen zeigt: So zum Beispiel in Venedig, wo es einem durchaus passieren kann, dass der Gegner bei der Verfolgung schlichtweg an der Wand hängen bleibt und so keine Gefahr mehr für den Spieler darstellt. Es bleibt einem dann selbst überlassen, ob man den Wand abschießenden Typen kalt macht oder einfach schlichtweg stehen lässt.
    Alles in allem sind die Gegner durchaus „angenehme Vertreter“ ihrer Zunft, auch wenn Lara diese sehr häufig, teilweise auch geballt, treffen wird. Hat man sich in Teil 1 vorwiegend tierischen bzw. fantasiegestalteten Widersachern gegenüber gesehen, so wird man diese hier weniger vorfinden. Zwar gehören auch wieder wilde Tiere wie zum Beispiel Tiger oder aber Spinnen, Geier, etc. zum Gegner-Repertoire, findet man diese eher weniger vor. Vielmehr werden einem die menschlichen Gegner zu schaffen machen, die meist in Gruppen auftauchen, aber schlussendlich mit gezielten Schüssen recht leicht auszuschalten sind (wenn sie nicht an der Wand kleben bleiben *g*). Selbst die Tatsache, dass Lara wieder einmal an einen Punkt kommen wird, an dem sie sämtlicher Waffen beraubt wird, ist nicht wirklich hinderlich. Nicht nur, dass man den Gegner sehr gut ausweichen und damit aus dem Schussfeld entkommen kann, man findet auch seine Waffen sehr schnell wieder. Womit ich eine gute Überleitung zu Lara’s Ausrüstung habe... Klassisch hat sie wieder einmal ihren niedlichen Rucksack dabei, der von innen größer ist als von außen *g*. Alles was aufsammelbar ist, sollte man auch mitnehmen! Neben den Medipacks und der Munition wird man auch jede Menge Waffen finden, nicht zuletzt weil man sie schlichtweg brauchen wird. Standardmäßig mit Pistolen ausgestattet (mit Endlosmunition) und dem Schrotgewehr (leider nur mit 2 Patronen bestückt – der Rest muss gefunden werden), gesellen sich im Laufe des Spiels noch automatische Waffen dazu, ein Colt und vielerlei Schusswaffen mehr. Grundsätzlich ist man Waffen-technisch gesehen recht gut bestückt und auch Munitionsknappheit wird man nur selten erleben. Ein weiteres und durchaus nützliches Intem sind die Magnesiumfackeln, von denen man schon zu Beginn eine kleine Menge dabei hat und im Laufe des Spiels wird man seinen Vorrat sehr gut aufstocken können. Und die Fackeln, sei hier angemerkt, sollte man auch keinesfalls liegen lassen, denn mehr als nur einmal wird man diese benötigen.
    Zu den bekannten Ausrüstungsgegenständen gesellen sich im Verlaufe des Spiels auch „partiell nutzbare Gegenstände“, bzw. Fahrzeuge. Eine weitere und durchaus gute Neuerung, die man Teil 2 spendiert hat. Beginnend in Venedig, wo man ein Motorboot nutzen kann bis hin zu einem Motorschlitten, der im Himalaja auf eine Spritztour wartet, kann man sich so sehr effizient fortbewegen. Die Nutzung selbst geht recht einfach vor der Hand und auch die Steuerung der Gefährt selbst ist nicht wirklich schwierig. Womit ich eine perfekte Überleitung zur Steuerung selbst habe ...
    Diese zeigt sich für geübte als auch ungeübte Spieler als recht einfach. Die Tastenbelegung ist logisch und dank des Übungsparcours zu Beginn des Spiels kann man sich diese auch sehr schnell einprägen. Grundlegend sind die Reaktionen recht ordentlich und man wird nicht unbedingt Probleme haben Lara sicher durch die verschiedenen Welten zu führen (so lange die Kamera mitmacht *g*). Grundlegend sind alle Tasten belegt und die Ausführungen sind relativ genau gelungen, sprich man wird nicht mit Verzögerungen oder Ähnlichem zu kämpfen haben. Nachteilig, aus heutiger Sicht, aber für damalige Verhältnisse noch nicht Gang und Gäbe, die Analogstick-Steuerung, denn diese ist bei Teil 2 der Lara-Reihe noch nicht nutzbar.
    Ansprechen sollte man auch die Soundhinterlegung, die bei Teil 2 in jedem Fall – für meinen Geschmack – nicht so gut gelungen ist. Hat man eben in Teil 1 zum Beispiel Gefahren durch eine passende Melodie angekündigt bekommen, hat man in Teil 2 so gut wie gänzlich darauf verzichtet. Generell gesehen sind die Musikstücke, die man zwischendurch auf die Ohren bekommt, ebenso stimmungsvoll wie in Teil 1 gehalten und die Stücke wissen das Geschehen durchaus zu unterstreichen. Aber auch hier hat man sich leider wesentlich zurückhaltender präsentiert. Die Soundfiles selbst sind – gemessen der damaligen Zeit – recht ordentlich geworden, wenngleich sie für die Dauer des Spiels sehr monoton wirken. Allein Lara’s Schritte verfügen noch nicht über die soundtechnische Unterscheidung von Untergründen! Egal ob sie auf Felsen läuft oder Gras oder sich in einem Haus bewegt, die Schritte klingen jedes Mal gleich. Bisweilen eine etwas nervige Sache könnte die Aktion „Lara hebt Gegenstände auf“ werden! Jedes Mal von einem „a-ha“ untermalt, möchte man dies nach kurzer Zeit sehr gerne abstellen (was aber leider nicht geht). Die Umgebungsgeräusche sind so weit ganz gut ausgefallen, wenngleich das Wasser nicht unbedingt als solches zu erkennen ist. Auch Türen, usw. schwingen jedes Mal mit dem gleichen Geräusch auf und auch viele Gegner klingen – trotz unterschiedlicher Optik – sehr gleich. Dennoch hat man alles in allem gesehen die Soundhinterlegung recht gut gehalten, auch wenn die Kreativität etwas zu wünschen übrig lässt.
    Last but not least bietet auch Tomb Raider 2 wieder jede Menge Geheimnisse pro Abschnitt! Waren sie allerdings in Teil 1 noch relativ leicht zu finden, wird man nun teilweise vor eine ziemlich schwierige Aufgabe gestellt. Wer allerdings sehr ausführlich sucht und sich vor allem viel, viel Zeit lässt, wird auch alle Geheimnisse (meist drei pro Abschnitt) finden. Anzumerken gilt, dass es sich bei den neuen Geheimnissen aber nicht mehr um Figuren und dergleichen handelt, sondern um nützliche Zusatzgegenstände, die es mitunter wert sind, dass man sich nach ihnen auf die Suche begibt.

    Mein Fazit:
    Zweifelsfrei heiß ersehnt war der zweite Teil der Tomb Raider Reihe in jedem Fall. Allerdings – meine Feststellung – konnte dieser nicht unbedingt an den ersten Teil heran reichen. Grafisch nicht wirklich verbessert (aber zu mehr war die PSX nicht wirklich im Stande *g*), präsentierte sich das Spiel zwar relativ ansprechend, wurde aber aufgrund des etwas erhöhten Schwierigkeitsgrades und der bisweilen nicht gut gelösten Kameraführung teilweise etwas nervig. Innovativ in jedem Fall die Neuerungen, die in vielen Bereichen mehr als nützlich gewesen sind. Auch lobenswert die Erweiterung von Lara’s Bewegungsmöglichkeiten, die man sich ja doch manches Mal schon im ersten Teil gewünscht hatte. Nicht desto weniger bin ich der Meinung, dass man mit Teil 2 zwar einen guten Ableger geschaffen hat, und dieser sicherlich Sammlungsbezogen im Regal stehen sollte. Spielerisch – wenn man die Wahl hat – sollte man aber in jedem Fall auf den ersten Teil zurück greifen.

    Negative Aspekte:
    stehen leider der schlechten Grafik gegenüber, sowie keiner guten Soundhinterlegung und einem sehr hohen und unfairen Schwierigkeitsgrad!

    Positive Aspekte:
    Veränderte und größere Level, erweiteres Bewegungs-Repertoire und die Nutzung von Fahrzeugen...

    Infos zur Spielzeit:
    Van_Helsing hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Tomb Raider 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Van_Helsing
    6.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    4/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Tomb Raider 2
    Tomb Raider 2
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Core Design
    Release
    1997

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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Tomb Raider 2
Tomb Raider 2: Verschenkte Möglichkeiten! - Leser-Test von Van_Helsing
http://www.gamezone.de/Tomb-Raider-2-Spiel-39156/Lesertests/Tomb-Raider-2-Verschenkte-Moeglichkeiten-Leser-Test-von-Van-Helsing-996278/
01.07.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/tomb_raider2_a.jpg
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