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  • Tomb Raider: Legend im Gamezone-Test

    Auch auf dem Gamecube beweist Lara, das sie es drauf hat. Leider aber auch mit ein paar grafischen Schwächen.

    Nachdem qualitativen Abstieg von Lara Croft - Tomb Raider zog Eidos die Notbremse und schmiss den damaligen Entwickler Core-Design von Bord. Crystal Dynamics wurde daraufhin auserkoren, Lara Croft wieder auf alte Pfade zu frühren und die Ikone der Videospielheldinnen wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Dies ist ihnen auch gelungen. Weltweit wurden die Spieler von Lara Croft verzückt. Das Spiel erschein damals neben Microsoft's Xbox und Xbox 360 auch für Sonys PlayStation 2, einzig der GameCube hatte das Nachsehen, doch nun gibt Lady Croft auch auf dem Würfel ihr Revival. Ob Laras Rückkehr auch auf dem GameCube gelungen ist, oder ob hier der Tümpel der Durchschnittlichkeit zugeschlagen hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen...

    Die neue Lara

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Nach dem Einlegen der DVD werden wir auch schon von einem richtig flott geschnittenem und Lara bestens zu Gesicht stehendem Intro empfangen. Bereits dort erkennen wir das enorm erweiterte Bewegungsrepertoire unserer Heldin. So dient auch der erste Level dazu uns mit diesem bekannt zu machen, wobei wir schnell feststellen wo sich die Entwickler bedient haben, nämlich bei Prince of Persia. Wenn sich Lara von einer Stange zur nächsten schwingt, Vorsprünge hinauf und hinab springt, kann man die Ähnlichkeit mit PoP nicht verheimlichen. Lara ist in der Lage sich an allen möglichen Vorsprüngen festzuhalten, sich in die gewünschte Richtung zu lehnen um sodann zu springen, wobei sie Seile im Sprung ebenso fassen kann wie Balken und Kanten, und sollte sie einmal abrutschen hält sie sich von ganz alleine fest ohne abzustürzen. Haben wir einen Sprung nicht optimal ausgeführt, so dass sie eine Kante nur mit einer Hand erwischen konnte, müssen wir schnellstens die Y-Taste drücken um nachzugreifen, welche generell für alle möglichen Interaktionen benutzt wird. Hangeln wir uns eine Kante entlang, kann man Lara mit der Taste beschleunigen, gleiches funktioniert auch beim Schwimmen, wo uns Lara zeigt wie sie Kraulen kann.

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Die auffälligste und gleichzeitig nützlichste Erweiterung aber ist ihr magnetischer Haken, mit dem sie zum einen über Abgründe hinwegschwingen, und zum anderen Gegenstände zu sich herziehen kann. Von diesem Feature macht das Spiel auch reichlich gebrauch, ohne dass sich die Mechaniken wiederholen, denn was man alles mit so einem Haken anstellen kann ist schon erstaunlich und erleichtert die Kletterpassagen oft ungemein. Denn gerne wird der Haken dazu benutzt um beispielsweise hängende Plattformen zu einem herziehen zu können, oder um Dinge in Schwingung zu versetzen. Ab und an benutzen wir ihn auch um Sachen einzureißen oder verborgene Türen zu öffnen. Um diese zu finden verfügt Lara über ein Fernglas, praktisch der Ersatz für ihre frühere Egosicht, welche benutzt wird um die gestellten Rätsel zu analysieren. Dafür besitzt das Fernglas einen Analysemode, welcher uns bewegliche oder zerstörbare Objekte anzeigt. Diese werden heller dargestellt als die Umgebung und wenn wir solch ein Objekt ins Fadenkreuz nehmen, wird zusätzlich angezeigt ob es sich um einen Mechanismus, etwas Bewegliches oder doch nur etwas Zerstörbares handelt. Richtige Lara-Fans aber werden das Fernglas nur selten brauchen, denn die Aufgabenstellungen sind hervorragend gelungen und vor allen Dingen recht abwechslungsreich ausgefallen.

    Und weil es in den Dungeons gerne dunkel ist, verfügt Lara nicht einfach über eine Taschenlampe, sondern über ein "Personal Light System". Damit gemeint ist aber doch nur eine Taschenlampe welche sie an ihrem linken Schulterriemen trägt, so dass sie auch im Dunkeln beide Hände frei hat. Das Lustige an dem Light System ist, dass es zwar eine beschränkte Leuchtdauer besitzt, ein Balken informiert uns wie lange die Lampe noch leuchten wird, sich aber von selbst immer wieder auflädt. Ist es also dunkel geworden genügt es kurz zu warten, schon ist die Lampe wieder einsatzbereit.

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Da Lara keine Lara mehr wäre ohne ihre zwei schlagkräftigen Freunde, sind die edlen Schießeisen natürlich ebenfalls wieder mit von der Partie. Wie erwartet können wir mit der linken Schultertaste ein Ziel anvisieren, um es mit der rechten Schultertaste unter Beschuss zu nehmen. Taugt uns der anvisierte Gegner nicht, kann man mit dem rechten Stick zwischen den Zielen durchschalten. Auf dieselbe Art und Weise benutzt Lara alle vorkommenden Schusswaffen. Doch um der Realität etwas Raum zu schaffen besitzt sie nun kein endlos großes Inventar mehr in das wir Dutzende Waffen und Gegenstände packen konnten, ganz im Gegenteil kann sie nur noch zwei Waffensysteme gleichzeitig tragen, nämlich ihre beiden Schießeisen denen nie die Munition ausgeht, sowie eine sekundäre Waffe, welche wir vorher eingesammelt haben müssen. Diese verschwindet auch nicht im unsichtbaren Inventar, sondern wird deutlich sichtbar auf Laras Rücken getragen. Die Munition für die sekundäre Waffe wird automatisch eingesammelt wenn wir darüber laufen. Nicht brauchbare Munition hingegen wird liegen gelassen, so dass wir sie nach einem eventuellem Waffenwechsel noch einsammeln können. Und wenn es einmal ganz besonders heiß hergeht, kann Lara sogar den magnetischen Haken als Waffe benutzen und damit Gegner zu sich heranziehen, oder, was noch eleganter ist, sie in Abgründe ziehen. Dies geht oft schneller und ist weniger gefährlich als sich auf einen direkten Schusswechsel einzulassen. Doch auch dort ist Lara konkurrenzfähig und kann sich mit beherzten Sprüngen und Rollen aus der Schusslinie befördern, sowie auf interaktive Objekte in der Umwelt zurückgreifen. Gerät sie nämlich in einen Schusswechsel, taucht über den entsprechenden Objekten das Symbol für die Y-Taste auf. Denn mit der normalen Funktion können wir nur Gegner anvisieren, aber keine Objekte, wofür besagte Taste dient. Oft genügt ein Schuss auf ein Fass um es explodieren und die Bösewichte rundherum in die Luft fliegen zu lassen. Aber auch Felsen können wir lostreten oder Statuen umwerfen und sie darunter begraben.

    Wer wegen Laras Bewegungen den Verdacht hegt, dass es sich bei dem Spiel um einen Prince of Persia-Klon handelt, der liegt falsch. Denn zum einen ist das grundlegende Gameplay nach wie vor das geblieben was wir von einem Tomb Raider erwarten dürfen, und zum anderen haben sich die Entwickler nicht nur bei Prince of Persia bedient, auch die James Bond Spiele standen offensichtlich Pate. Besonders die Fahrten auf dem Motorrad erinnern sehr an besagte Titel, vor allen Dingen wenn man dann versuchen muss einen fahrenden Zug zu erreichen, meint man besagte Szene schon einmal gespielt zu haben, nur eben in einem Auto. Da es aber so viele verschiedene Dinge zu tun und zu erleben gibt, fällt das nicht negativ ins Gewicht, ganz im Gegenteil. Die Geschichte wird herrlich spannend erzählt und es vergeht kein Kapitel ohne Überraschungen oder Wendungen im Storyplot. Denn auch hier hat Crystal Dynamics ganze Arbeit geleistet und kredenzt uns eine Geschichte die man so schnell nicht mehr vergisst. Wo andere noch darüber reden ein kinoreifes Erlebnis geschaffen haben zu wollen, ist es in Tomb Raider Legend Wirklichkeit geworden.

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Mit seinen Anteil daran hat auch Laras differenzierte Mimik, die so umfangreich ausfiel wie in noch keinem Tomb Raider Titel. Jede Anstrengung, jeder Schreck und jede Freude manifestiert sich in ihrem Gesicht, aber auch Zweifel oder Missgunst ist ihr anzusehen. Dazu gesellen sich so perfektionierte Kleinigkeiten wie Laras nasser Körper, der erst nach und nach wieder trocknet, wobei wir sogar die einzelnen Tröpfchen an ihr herablaufen sehen können. Oder ihr warmer Atem der kleine Wölkchen vor ihrem Gesicht bildet, bei entsprechend niedrigen Umgebungstemperaturen natürlich. Doch ging die Detailverliebtheit der Entwickler noch viel weiter, was man oft erst auf den dritten Blick bemerkt. Steht sie beispielsweise an einer Kante zum Wasser, lösen ihre Schritte kleine Steinchen vom Boden die ins Wasser fallend die typischen Kreise auf der Oberfläche zeichnen. Aber auch ihr Schatten verdient ein besonderes Lob, der nur gering aufpixelt und praktisch immer korrekt dargestellt wird, sogar wenn er sich an der gegenüberliegenden Wand manifestiert. Einzig die Schatten die Lara über den Körper laufen sehen an manchen Stellen nicht ganz optimal aus, aber nur an manchen Stellen.

  • Tomb Raider: Legend
    Tomb Raider: Legend
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Crystal Dynamics
    Release
    28.11.2006

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991082
Tomb Raider: Legend
Tomb Raider: Legend im Gamezone-Test
Auch auf dem Gamecube beweist Lara, das sie es drauf hat. Leider aber auch mit ein paar grafischen Schwächen.
http://www.gamezone.de/Tomb-Raider-Legend-Classic-39170/Tests/Tomb-Raider-Legend-im-Gamezone-Test-991082/
08.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/TV2006040612233200.jpg
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