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  • Tomb Raider: Legend im Gamezone-Test

    Lara ist geschrumpft, beweist aber erneut, dass sie vollkommen zu alten Fähigkeiten zurück gefunden hat - auch als Mini-Ausgabe.

    Im April dieses Jahres erlebte die gute, inzwischen etwas in die Jahre gekommene aber immer noch frische Archäologin Lara Croft ihre virtuelle Wiederauferstehung. Und dieser war weiß Gott nicht einfach, musste die pfiffige Dame doch einige Steine überwinden und beweisen, dass sie immer noch das Zeug zu einem Superstar hat. Eidos / Crystal Dynamics sei Dank hat Lara die Hürden überwinden können und sie bewies einmal mehr, dass sie eine gekonnte One-Man-Show bzw. besser gesagt One-Woman-Show sein kann. Ihre "Legend" Abenteuer überzeugten selbst die schärfsten Kritiker und man schloss an einstige Erfolge nahtlos an. Und damit dieses Glücksgefühl nicht nur den PC- und Konsolenspielern vorbehalten bleibt, sollen nun auch die Nintendo DS Spieler nicht mehr hinten an stehen und bekommen ihre ganz eigene Version spendiert. In wie weit diese noch mit dem großen Konsolenbruder konform oder gar ganz eigene Wege geht, haben wir für euch herausgefunden.

    Auf der Suche nach der Geschichte der Eltern

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Als Lara neun Jahre alt ist, verliert sie ihre Mutter bei einem Flugzeugabsturz im Himalaya. Nachdem sie und ihr Vater, die beiden einzigen Überlebenden des Absturzes, den Mut aufbrachte 10 Tage nach Katmandu zu wandern, blieb Lara fortan an der Seite ihres Vater, bis dieser ebenfalls starb. Richard Croft, Earl of Abbingdon, hinterlässt Lara alle vorhandenen Besitztümer inklusive seinem Titel, so dass die fesche Lady mit dem Coltgürtel um die Hüfte fortan auch als Countess of Abbingdon bekannt ist. Ganz nach ihrem Vater kommend, bereist Lara die Welt und frönt dem Archäologen-Freuden. Gesamt hat sie seit ihren Jugend 16 verschiedene Stätten selbst bereist und entdeckt, welche sogar international von Bedeutung waren.

    Frisch, fromm, fröhlich, frei

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Und nun, da wieder einmal eine Reise ansteht, der sie unmittelbar in ihre eigene Vergangenheit und damit auf die Fährte ihrer Mutter bringen kann, gestattet Miss Croft erneut einen Einblick und läst euch - die Spieler - daran teilhaben. Gemeinsam mit Lara macht ihr euch also auf und beginnt eure archäologische Zeitreise in Bolivien - ganz genau dem Vorbild der großen Konsolenbrüder folgend. Nachdem ihr ein paar obligatorische Einstellungen und Eingaben erledigt habt, transportiert euch das Spiel direkt in die Intro-Sequenz, da ihr Laras Kindheitsgeschichte und damit den Flugzeugabsturz erleben werdet. Im Übrigen eine Gegebenheit, die während des Spiels immer wieder vorkommen wird. Lara lässt euch auf ihren neuerlichen Forschungstouren ein wenig in die Vergangenheit gucken und zeigt euch, was sie früher u.a. auch mit Freunden bzw. Freundinnen erlebt hat, darunter auch Anaya und Amada. Beide Damen erweisen sich im weiteren Spielverlauf immer wieder als wichtig und sie offenbaren ebenfalls, wie sie wirklich zu Lara stehen. Gleichfalls stehen auch Zip und Alister auf Laras Seite, kein Wunder, sind die beiden ihre technischen Helfer sowie Assistenten und stets via Knopf im Ohr mit Lara verbunden. Damit erhaltet ihr je nach Bedarf mehr oder weniger nützliche Informationen oder aber ihr nehmt bei Bedarf an ein wenig Smalltalk teil und erfahrt noch ein bisschen mehr über die gute Croft Countess.

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Auf eurem Weg quer über den Globus - immerhin verschlägt es euch u.a. auch nach Japan, England als auch den schwarzen Kontinent - habt ihr zahlreiche leicht und schwer zugängliche Passagen, Höhlen sowie geheimnisvolle Orte zu erkunden. Dabei müsst ihr auch mit Lara auf alte als auch neue Fähigkeiten besinnen. Getreu dem Motto des guten alten Turnvater Jahns folgend, turnt ihr durch felsige Umgebungen, klettert Leitern rauf und wieder runter, erklimmt Gebäude über Baugerüste oder aber ihr findet Wege durch eisige Schluchten und eingestürzte Ruinen. Je nach Bedarf und Gelände reicht ein einfacher Sprung über eine Klippe; Wird es allerdings komplizierter, müsst ihr schon mal Fähigkeiten kombinieren. Dabei findet dann auch ein neues und sehr wichtiges Item seine Anwendung: Der Enterhaken. So bleibt es nicht aus, dass ihr einen Sprung mit dem Haken zusammen verwendet, um so an die gewünschte bzw. vorgesehene Stelle im Spiel zu gelangen. Aber auch ohne Enterhaken wird man häufig auf Laras Kletterkünste zurückgreifen müssen. So krabbelt sie an den unmöglichsten Stellen rauf und wieder runter und überwindet mit hangeln oder mit Hilfe von Seilen, Ketten & Co. auch die weitesten Abgründe.

    Schätze, Gegner und Schwertfragmente

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Recht schnell wird klar, dass Lara wieder einmal nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten für das Bestehen ihrer Abenteuer benötigt. Auf ihren kletternden, springenden und schwingendem Ausflügen begegnen Lara einmal mehr eher feindlich gesinnte Genossen, die ihr nicht nur das Leben schwer machen sondern - im Falle von James Rutland Jr. - auch noch hinter dem gleichen Artefakt her sind. Dabei geht es um verschiedene, auf der ganzen Welt verstreute Schwertteile, die zusammengesetzt, eine mächtige Waffe ergeben. Und so kommt es, wie es denn kommen muss, dass ihr euch mit Lara gerne auch schießender Weise zu Wehr setzen müsst. Dabei handelt es sich zumeist um die Schergen, die Rutland treu ergeben sind. Außerdem tummeln sich auch wieder verschiedene Getiere sowie fantastische, beinahe schon vergessene Fabelwesen ebenfalls unter den Gegner. Wobei speziell letztere Gattung in erster Linie als Level- bzw. Bossgegner auftaucht. Diese wollen dann meist mit einer pfiffigen List überrumpelt werden. Experimentieren ist hier Gebot der Stunde und wenn die Lösung einmal gefunden ist, lassen sich diese zumeist größeren Widersacher recht schnell vom Display putzen.

    Im Vergleich zu den großen Konsolenbrüdern hat der kleine Handheld in Sachen Entdeckerfreuden allerdings klar das Nachsehen. Auch in der geschrumpften Ausgabe gilt es natürlich bronzene, silberne und goldene Schätze zu finden. Allerdings stellt euch diese Aufgabe nicht wirklich vor eine Herausforderung, denn die meisten Schätze offenbaren sich innerhalb kürzester Zeit und liegen direkt auf bzw. am Wegesrand. Zwar laden einige Schatzfiguren zumindest dazu ein, dass Lara ihr akrobatisches Können einsetzen muss um selbige zu bekommen. Doch leider bleiben diese Einlagen, die sozusagen das Geheimnisse finden darstellen, in der Minderheit.

    Geschrumpfte Welten

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Ohne Zweifel beweist der Nintendo DS, dass er aus recht gutem Holz geschnitzt ist, denn die geschrumpfte Welt der frisch erstrahlten Lara Croft weiß zu gefallen. Zwar wurden einige Abstriche vorgenommen und die 3D-Welten versprechen mehr Schein als Sein, aber immerhin muss sich das 3D/2D-Gemisch nicht verstecken. Gesamt zeigen sich die Wege der Lara in einem gut angepassten dreidimensionalen Umfeld, wenngleich das eigentliche Spielgeschehen zweidimensional stattfindet. So bugsiert ihr Lara auf recht starr vorgegebenen Routen durch die verschiedenen Level, Sprung-, Kletter- und Enterhaken-Passagen inklusive. Dabei wirken die Level - vor allem wenn man die Konsolen-Ableger kennt - als wären sie mittig durch geschnitten worden. Während sich die jeweilige Umgebung nach hinten raus in angepasstem und verkleinertem 3D-Gewand präsentieren, ist die entgegengesetzte Seite offen - zur Bildschirmseite hin - und zeigt sich z.T. als Klippe, natürlich ohne das Lara hinein fallen kann. Wer auf Detailreichtum und Abwechslung steht, wird leider ein wenig enttäuscht werden, denn die Handheld-Version schafft es in diesen Belangen nicht zu überzeugen. Gesamt herrscht ein gewisser Einheitsbrei in recht dunkel gehaltenen Farbtönen, u.a. fand Braun und Grau viel Verwendung, womit die Darstellung wenig Boden gut machen kann. Zu oft tut man sich einfach schwer zu erkennen, wo der Weg - trotz der eigentlich vorgegebenen Routen - weiter geht. Handelt es sich um obligatorische Fußmärsche, ist das nicht weiter tragisch. Sprungeinlagen kombiniert mit Reckschwüngen sowie dem Einsatz des Enterhakens können so allerdings schon mal richtig knifflig werden. Dies muss eindeutig negativ beurteilt werden, denn selbst wenn man auf knackigen Schwierigkeitsgrad steht, dann sollte dieser auf jeden Fall spielbedingt sein und nicht beinahe schon unfair daher kommen, nur weil die Optik nicht einwandfrei stimmt. Glücklicherweise kann dieses kleine Fiasko auf dem DS Lite ausbügelt werden, da sich das Display bekanntlich in Sachen Helligkeit regulieren lässt. Wunder sollte man keine Erwarten, aber gewisse Vorteile lassen sich nicht von der Hand weisen.

    Tomb Raider: Legend Tomb Raider: Legend Zieht man die Linie des direkten Vergleichs fort, fällt auch auf, dass bestimmte Levelabschnitte bzw. Gegebenheiten in der geschrumpften Welt nicht mehr vorhanden sind. Vor allem sehr schwierige Sprungpassagen sowie bestimmte Levelabschnitte hat man sich geschenkt und einfach weg gelassen. Dennoch sind die Herkunft bzw. die Wurzeln nicht zu verleugnen. Zwar ist es nicht immer gleich offensichtlich, aber spätestens bei bestimmten Rätselpassagen oder aber den Quick-Time-Events klingelt es und man weiß genau Bescheid - vorausgesetzt natürlich, man hat einen der Konsolenableger gespielt. Und sollten sich vielleicht einige wundern oder meinen, dass sie sich verlesen haben hinsichtlich der Quick-Time-Events, denen sei versichert: Nein, ihr habt euch nicht verlesen, denn diese Events hat man auch auf den Handheld gezaubert - und zwar mit Erfolg. Über die Funktionsweise lässt sich nicht meckern und auch die Präzision ist gelungen. So werden euch bei diesen teilweise recht happigen Einlagen keine grauen Haare wachsen. Gleiches gilt auch für die - wenn auch spärlichen und arg gekürzten - Vehikel-Einsätze. Anders hingegen bei den eher üblichen Aktionen wie Springen oder den Enterhaken Einsätzen. Hier kann es nämlich leider dazu kommen, dass die gute Lara nicht immer das tut, was man vor ihr verlangt. Nicht, dass sie es nicht wollte - aber die Steuerung zeigt sich gerne mal ein wenig bockig bzw. hackelig. Und ehe ihr euch verseht, seit ihr eine Klippe runter gestürzt oder aber der Enterhaken sitzt nicht da, wo er einrasten sollte und fliegt ebenfalls in die Tiefe. Immerhin sorgen gut gesetzte Checkpoints dafür, dass ihr ein Level nicht komplett absolvieren müsst, solltet ihr einmal abschmieren. Und an selbigen Checkpoints könnt ihr auch weiterspielen, wenn ihr ein Spiel unterbrechen bzw. das Gerät einmal ausschalten müsst.

  • Tomb Raider: Legend
    Tomb Raider: Legend
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Crystal Dynamics
    Release
    02.11.2006

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Tomb Raider: Legend
Tomb Raider: Legend im Gamezone-Test
Lara ist geschrumpft, beweist aber erneut, dass sie vollkommen zu alten Fähigkeiten zurück gefunden hat - auch als Mini-Ausgabe.
http://www.gamezone.de/Tomb-Raider-Legend-Spiel-39170/Tests/Tomb-Raider-Legend-im-Gamezone-Test-990997/
09.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/image0032DS.jpg
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