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  • Tomb Raider: The Angel of Darkness - Lara schwächelt - Leser-Test von DataBase

    Tomb Raider: The Angel of Darkness - Lara schwächelt - Leser-Test von DataBase Lara Croft ist die berühmteste Videospiel-Heldin, die über ihre Grenzen weltweit bekannt ist. Tomb Raider: The Angel of Darkness ist ihr mittlerweile sechstes Spiel, mit dem alles besser werden sollte. Leider ist das neue Abenteuer der Super-Archäologin ein mittelschweren Desaster geworden.

    Story:
    Wie bekannt ist, hat Lara Croft den kleinen Unfall in Ägypten überlebt und macht sich nach Paris auf um ihren alten Mentor Werner von Croy einen Besuch abzustatten. Leider kommt es bei dem Treffen zu einem mysteriösem Zwischenfall, in dem der gute Mann getötet wird und Lara sich an den Vorfall nicht mehr zu erinnern scheint. Klar, dass unsere Heldin des Mordes beschuldigt wird und gnadenlos von der Polizei gejagt wird. Im Laufe des Abenteuers muss sie also ihre Unschuld beweisen, mit den Bösewichten abrechnen und sich auf die Suche nach alten Artefakten machen, die vermutlich mit dem Tod von Werner von Croy etwas zu tun haben.

    Grafik:
    Die Grafik ist ein extrem zweischneidiges Schwert und sieht an vielen Stellen noch sehr unfertig aus. Einige Gebiete wie die Häuserschluchten von Paris, einige Innenräume sowie teilweise schön ausgeleuchtete Katakomben sehen sehr ansehnlich aus und schaffen eine düstere Stimmung. Dann gibt es aber wieder das Gegenteil wie ewig graue Gebäudekomplexe und Höhlen. Das gleiche Schicksal trifft auch auf die Texturen zu, die an einigen Stellen mit Bumb-Mapping ausgestatten sind und an anderen Stellen mit extrem matschigen Texturen das Auge beleidigen und an die alten Teile erinnern. Besonders schön anzusehen sind Dungeons und Katakomben, die durch Hitzeflimmern zeigen, was das Spiel eigentlich bieten könnte. So kann man sagen, dass die Grafik eigentlich ganz gut wäre, würden da nicht die häufigen Grafik-Bugs den Spielspaß blockieren, wobei die bekannten Clipping-Fehler mal wieder mit von der Partie sind und unsere gute Lara allzu oft in Wänden, Schränken und anderen Gegenständen verschwinden lassen. Dennoch kann man ruhig zugeben, dass längst nichts so viele Bugs auftreten als noch in der unfertiger wirkenden PC Version. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Spielfiguren, die bis auf Lara eigentlich recht undetailliert dargestellt werden. Nur die Hauptheldin bewegt sich wunderbar animiert durch die Level. Ein wenig mehr Feinschliff und die Grafik hätte ein echtes Highlight werden können.

    Sound:
    Das einzige was einigermaßen erträglich ist, ist der Sound. Die Musik ist dramatisch umgesetzt worden und verpasst dem Spiel eine sehr spannende Atmosphäre, die aber leider nur in den seltensten Fällen und in Videosequenzen eingesetzt wird. An der gelungenen deutschen Sprachausgabe gibt es nichts zu kritisieren, wobei die Multiple-Choice Gespräche aufgrund der Aneinanderreihung von Sätzen etwas abgehackt klingen und oft nicht zueinander passen. Die meiste Zeit ist man aber nur in der Stille unterwegs und hört lediglich Laras zartes Stimmchen.

    Steuerung:
    Man hat den Fans so einiges versprochen und hat nichts eingehalten, denn das Gameplay wurde verschlimmbessert, die Grafik ist bestenfalls nur Durchschnitt und die Steuerung ist eine Katastrophe, da sich Lara Croft, die agile Kämpferin aus den letzten fünf Teilen wie ein übergewichtiges, schwangeres Nilpferd, das an Orientierungslosigkeit leidet, steuert. Denn obwohl dass Spiel durch seine vielen Sprung -und Geschicklichkeitspassagen auf eine präzise Steuerung angewiesen ist, hat man es bei Core Design anscheinend nicht für nötig gehalten eine solche einzubauen. So ist es schon schwierig die gute Lara durch normale Gänge oder Treppenhäuser zu manövrieren. Kommen dann noch die altbekannten Sprungeinlagen hinzu möchte man das Gamepad am liebsten in den Fernseher donnern. Eine normal 180 Grad Drehung oder die Positionierung vor einem Schalter verkommt schnell zu einem Geduldsspiel, dass einfach nicht hätte sein müssen. Wenn man dann noch unter Zeitdruck steht, möchte man die Entwickler am liebsten wegen seelischer Grausamkeit verklagen. Ansonsten ähneln die Gamepad-Belegungen den Vorgängerspielen und auch die automatische Zielerfassung funktioniert ganz gut, gleicht aber die träge Steuerung in den Kämpfen keinesfalls aus.

  • Tomb Raider: The Angel of Darkness
    Tomb Raider: The Angel of Darkness
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Core Design
    Release
    20.06.2003

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998678
Tomb Raider: The Angel of Darkness
Tomb Raider: The Angel of Darkness - Lara schwächelt - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Tomb-Raider-The-Angel-of-Darkness-Spiel-39174/Lesertests/Tomb-Raider-The-Angel-of-Darkness-Lara-schwaechelt-Leser-Test-von-DataBase-998678/
23.08.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/TV2003070811132400.jpg
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