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  • Tony Hawk's Underground im Gamezone-Test

    Tony geht neue spielerische Wege und überzeugt mit vielen sinnvollen Editoren für fast jedes Feature.

    Mach-Dir-Deinen-Skater-einfach-selbst

    Schon der Name des neuesten Tony Hawk Titels verspricht einige Neuerungen. Es geht wohl in den Untergrund, oder besser gesagt, in den Hinterhof, denn diesmal übernehmt Ihr die Hauptrolle im Spiel und müsst euch vom unbekannten Hinterhofskater bis zum Weltstar mausern. Ob diese Idee funktioniert hat, verrät Euch unser Test!

    Was das eigentliche Gameplay anbelangt, haben die Jungs von Neversoft endlich neue Wege beschritten: Im Gegensatz zu allen anderen Tony Hawk's spielt Ihr in diesem Teil der Serie nicht mehr mit den großen Stars der Branche, sondern mit einem selbst erstellten und somit völlig unbekannten Charakter. Das Spiel erzählt dabei die Geschichte Eures Skaters auf dem Weg nach ganz oben, bis in die Profiliga. Das Missionsdesign wurde dazu etwas verändert: Ihr skatet zwar nach wie vor in unterschiedlichen Gegenden, diesmal aber auf der ganzen Welt verteilt - zusammengehalten werden die verschiedenen Missionen von einer spannenden und wesentlich stärker ausgeprägten Storyline welche in zahlreichen Zwischensequenzen erzählt wird. Um diese Story weiter voranzutreiben, müsst Ihr die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen. Natürlich sind altbekannte Spielelemente wie die Jagd nach Höchstpunktzahlen oder das Ausführen von vorgegebenen Trickkombinationen weiterhin enthalten, es gibt aber auch zahlreiche Neuerungen: So müsst Ihr an manchen Stellen auf Häuser klettern oder an Stromleitungen entlanghangeln. Wie das geht? Ganz einfach: In diesem Teil der Serie kann man zum ersten mal per Knopfdruck das Skateboard unter den Arm klemmen und ganz einfach per pedes durch die Level laufen! Eine Neuerung die sich sicherlich viele Spieler schon lange gewünscht haben. Aber damit nicht genug: Auch Autos müssen nun in einigen Aufgaben gesteuert werden und sogar das ein oder andere Wettrennen ist mit dabei. So mutiert das Spiel an einigen Stellen zum verkappten "Tomb Raider" oder "Need for Speed", bleibt aber glücklicherweise für einen Großteil der Spielzeit dem eigentlichen Skaten treu. Im ersten Abschnitt der Geschichte lernt Ihr fast alle neuen Spielelemente spielerisch kennen, später wirft das Spiel nicht mehr so viel mit diesen etwas ungewöhnlichen Arten der Fortbewegung um sich.

    Besonders angenehm empfanden wir die längst nötige Option des Schwierigkeitsgrades. Der Anfängermodus liegt knapp unter dem Schwierigkeitsgrad von Teil 3, der normale Schwierigkeitsgrad dürfte auf dem Niveau von Teil 4 liegen. Wer also die Nase von zu vielen Stürzen oder zu knappen Zeitlimits voll haben sollte, kann einfach den Schwierigkeitsgrad wechseln und darf etwas entspannter durch die Gegend cruisen.

    Eine sehr interessante Änderung hat auch das Statistikpunkte-System erfahren: Die wichtigen Eigenschaftspunkte, welche Ihr bisher zum Verbessern Eurer Fähigkeiten benötigt habt, sind nun abgeschafft worden. Alle Eigenschaften werden ganz automatisch durch das Ausführen bestimmter Tricks aufgebessert. Um herauszufinden welcher Trick welche Eigenschaft verbessert, könnt Ihr dies im Pausemenü jederzeit überprüfen. Aber erst wenn Ihr es im Verlauf der Story bis in die Profiliga geschafft habt, können alle Eigenschaften voll ausgebaut werden. Somit hat man auch zwischen den eigentlichen Missionen mal etwas sinnvolles zu tun und freut sich jedes Mal wenn die Fähigkeiten des eigenen Skaters erweitert wurden.

    Die Grafik sieht leider nur marginal besser als in den Vorgängern aus, eine neue Grafikengine wurde bereits beim letzten Titel von uns gefordert, ist aber auch diesmal nicht realisiert worden. Besonders die Gesichter mancher Personen sehen schon ganz schön übel aus und da man in diesem Teil sehr viele Unterhaltungen führt, fällt dies nun um so mehr auf. Diese Detailarmut hat natürlich auch ein paar Vorteile: Das Spiel läuft wie immer super flüssig und wenn man nicht gerade mit Personen redet oder sich die Umgebung genauer ansieht, fällt die grafische Schwäche kaum auf. Wir geben aber nicht auf und hoffen zumindest für den nächsten Teil auf eine völlig neu programmierte Optik, die Serie hat dies schon seit längerem bitter nötig. Die Auswahl der Hintergrundmusik ist dafür wie immer sensationell. Über 75 verschiedene Tracks sind mit dabei, allesamt natürlich sehr fetzig und manchmal sogar in Form von ganz bitteren Punkrock. Skatersound in Reinform eben, der für manche unter Euch auch etwas zu hart sein könnte. Natürlich können alle Lieder auf eigenen Songlisten zusammengestellt werden, die Xboxer können dabei sogar auf Songs auf der Festplatte zurückgreifen.

    Wie bereits gewohnt, ist auch diesmal ein kompletter Park-Editor enthalten. Doch die Jungs von Neversoft haben mitgedacht und außerdem einen kompletten Missionseditor integriert! Ihr könnt also nun eigene Level gestalten und diese sogar mit selbst vorgegebenen Missionen befüllen. Wer sich hier also richtig reinhängt, kann sich ein völlig neues Spiel nach ganz eigenen Wünschen zusammenbasteln. Sehr vorbildlich! Wo wir gerade beim Selbermachen sind: Auch eigene Tricks können nun ganz einfach mit der "Mach-Dir-den-Trick" Funktion erstellt werden. Dabei werden Tastenkombinationen und zugehörige Animationen auf einer Zeitleiste arrangiert und können als völlig neuer Trick abgespeichert werden. Damit nicht genug: Auch das persönliche Deck kann nun bis ins letzte Detail über eine eigene Funktion mit den verschiedensten Mustern verschönert werden, der zugehörige Editor ist ebenfalls kinderleicht bedienbar. Auch die Funktion zum Erstellen der eigenen Spielfigur wurde nochmals erweitert, es sind nun die wahnwitzigsten Gesichter und Kleidungsstücke möglich. Wer also aus Tony Hawk: Underground das Maximum herausholen will, der sollte sich die Fülle der Selbermach-Funktionen nicht entgehen lassen und sich damit einfach ein kleines Spiel im Spiel zusammenschustern.

    Den Besitzern der PS2-Version wurde es exklusiv vorbehalten das eigene Gesicht in das Spiel zu integrieren. Vorraussetzung dafür ist allerdings der PS2-Netzwerkadapter, denn die Bilder können nicht, wie Anfangs vermutet, mit dem Eye Toy in das Spiel gezaubert, sondern müssen über eine Webseite ins Netz hochgeladen werden. Mit einem speziellen Freischaltcode kann man sich das Bild dann über Sony Online wieder herunterladen. Diese umständliche Prozedur hat insofern Sinn, da hierdurch das persönliche Konterfei auch beim Onlinespiel für alle anderen Teilnehmer sichtbar wird. Das Onlinespiel hebt die Wertung der PS2-Version auch noch etwas an, denn die Besitzer der Xbox können sich leider nicht über den Support von Xbox Live freuen. Wer also einen Netzwerkadapter für die Playstation besitzen sollte, kann sein Können in heißen Mehrspielermatches unter Beweis stellen. Nicht selten wird man im Onlinespiel vom Können der Mitstreiter überrascht sein und sich den ein oder anderen Trick abschauen können.

    Tony Hawk's Underground (XB)

    Singleplayer
    9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    10/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    spannende Story
    viele verschiedene Missionsarten
    tolle Editoren für Tricks und Missionen
    ausgereifter Mehrspielermodus
    enorm viele Tricks
    Altbackene Grafik
    kein Xbox Live Support (Xbox)
  • Tony Hawk's Underground
    Tony Hawk's Underground
    Release
    19.11.2003

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von WWE All Stars Release: WWE All Stars THQ
    Cover Packshot von Pro Evolution Soccer 2010 Release: Pro Evolution Soccer 2010 Konami
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Tony Hawk's Underground
Tony Hawk's Underground im Gamezone-Test
Tony geht neue spielerische Wege und überzeugt mit vielen sinnvollen Editoren für fast jedes Feature.
http://www.gamezone.de/Tony-Hawks-Underground-Spiel-39361/Tests/Tony-Hawks-Underground-im-Gamezone-Test-989578/
19.11.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/07/thug02.jpg
tests