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  • Top Spin 2: Game, Set and Match - Leser-Test von deescalator

    Top Spin 2: Game, Set and Match - Leser-Test von deescalator Diesmal versuche ich, wieder etwas komprimierter meine Meinung zu einem Spiel der Xbox 360 mitzuteilen, dieses Mal ist "Top Spin 2" an der Reihe, ein Tennisspiel. Verursachte der erste Teil der alten XBox Euphorie, so war die Erwartungshaltung an diesen zweiten sehr hoch. Ganz ging die Rechnung nicht auf, wie ich fand, vor allem die Langlebigkeit dieses Titels, ist nicht so wahnsinnig toll. Das gerade einmal 11 Achievements zu erreichen sind, ist ebenso wenig attraktiv wie die Tatsache, dass einmal die Nummer 1 der Welt geworden, dieses Sportspiel ganz bestimmt irgendwo verstaubt. Ich habe den Kauf nicht bereut, aber meine Euphorie hielt sich in Grenzen.

    Angefangen habe ich damit, was eigentlich ziemlich langweilig war, alle angesagten Herren und dann Damen der Weltspitze zu besiegen. Dies war eigentlich mehr Zeitaufwand als echte Herausforderung. Es kostete mich ordentlich Nerven, wirklich durchzuhalten, so dass ich froh war, die Dauer eines Matches in den Optionen auf ein Minimum zu begrenzen. Schliesslich waren diese beiden Achievements endlich geschafft und ich begann die Karriere. Kommen weitere Achievements fast automatisch hinzu, so fixierte ich mich besonders auf das Erreichen der Nummer 1 in der Weltrangliste und auf das Erreichen von mindestens 1000 Punkten ganz am Ende nach 5 Saisons. Auch hier war der Zeitaufwand enorm, muss aber zugeben, dass ich im weiteren Verkauf, wenn mein Spieler stark genug war, immer die ersten Runden eines Turniers simulieren liess, bei den kleineren sogar komplett, wenn es irgendwie ging, manchmal verbunden mit Neustarts der Konsole, wenn es mal nicht klappte. Ab dem Viertelfinale bei den Grand Slam Turnieren, manchmal erst ab dem Halbfinale musste ich aber unbedingt selber ran und das ist ja auch gut so. Das Feature des Davis Cups (heisst anders im Spiel, habe die Bezeichnung aber vergessen) war etwas seltsam, bekam ich im Doppel doch nie etwas auf die Reihe und verlor immer mit meinem erschreckend schwachen CPU-Partner, so dass ich selbst bei beiden Erfolgen von mir im Einzel immer darauf hoffen musste, dass der CPU-Kollege wenigstens eines seiner beiden Einzel gewann. Was nicht immer hinhaute und ziemlich dumm war, da ein Zwischenspeichern beim Wettkampf zweier Nationalteams nicht ging. Das Gleiche gilt beim Masters gegen Ende der Saison: zwar wird dadurch ein Schummeln durch ewige Neustarts vermieden, doch wer hat schon immer Lust, alle drei Gruppenspiele, dann das Halbfinale und schliesslich das Finale hintereinander zu absolvieren, ohne zwischendurch die Konsole auszuschalten? Ich fand das nicht gerade besonders gelungen.

    Ansonsten war aber fast alles okay. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu leicht, unfair wird es aber auch nie. Das ist eminent wichtig. Voraussetzung ist, dass der ausgesuchte Spieler, es darf fleissig im Eidtor ein solcher zusammengebastelt werden, nach und nach durch erfolgreiches Absolvieren der vielen Minispiel-Aufgaben aufgemotzt wird, sich somit im weiteren Verlauf verbessert. Anderenfalls haben wir nicht den Hauch einer Chance. Ziemlich daneben ist hierbei allerdings, dass manche Minispiele einfach nicht zu schaffen sind, sich die Ballwechsel nicht so genau gestalten wie erforderlich, um wirklich gezielt zu agieren. Das Resultat sind dann manchmal zu wenig Bonuspunkte und da ab einem bestimmten Zeitpunkt, ich glaube ab 60, ein Aufleveln nicht mehr geht, dann in diesem Punkt viel zu schnell die Luft raus ist, wie ich leider bemerken musste. Da wir in den ersten Monaten auf der Tour ohne ein Verbessern unserer Talente keine Chance haben, ist es aber von sehr grosser Bedeutung schnell aufzuleveln, so dass es, ehrlich gesagt, wieder einmal viel zu oft heisst, beim Misslingen der Aufgabe die Konsole neu zu starten und es noch einmal zu probieren. Das nervt. Vielleicht sind nur 5 Jahre Karrieremodus einfach zu kurz, dachte ich mir so nebenbei mal. Und trotzdem irgendwie langwierig. Nach etwa 7, 8 Monaten stieg ich erst, gut verbessert, in die Turniere ein, musste dann aber auch schnell Erfolge erzielen, um nicht zu weit ins Hintertreffen zu geraten, immer die beiden grossen Achievements (Nummer 1 der Welt und 1000 Punkte in 5 Jahren) vor Augen. Das Ganze ist zeitaufwendig, nur mal so eben zwischendurch ist Top Spin 2 nicht durchgespielt. Ich glaube, ich brauchte an die 40 Stunden, bis ich das erreicht hatte, ,was ich wollte.

  • Top Spin 2
    Top Spin 2
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    07.04.2006
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Top Spin 2
Top Spin 2: Game, Set and Match - Leser-Test von deescalator
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07.05.2008
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