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  • Torino 2006 im Gamezone-Test

    Torino 2006 ist leicht zu steuern und schnell zu beherrschen, und für die ganze Familie geeignet.

    Rechtzeitig zum Beginn der Olympischen Winterspiele liefert uns 2k Sports das passende Videospiel zum sportlichen Ereignis. Die fünf olympischen Ringe stellen bekanntlich die fünf Kontinente dieser Welt dar, und die olympischen Spiele wurden geschaffen um einen Beitrag zum Weltfrieden zu leisten. Denn Sportler der ganzen Welt sollen sich ohne Vorurteile und Diskriminierung alleine an ihrer sportlichen Leistung messen lassen, und so die Menschen zueinander führen, statt sie gegeneinander aufzubringen. Das ist der olympische Geist.

    Torino 2006 Torino 2006 Torino 2006 bietet uns die Disziplinen Ski Alpin, Skisprung, Eisschnellauf, Ski-Langlauf, Biathlon, Bob, Rodeln und die Nordische Kombination. Dabei ist das Ski Alpin noch einmal in die Abfahrt, den Slalom, den Super-G und Riesenslalom eingeteilt. Dem Anhänger wintersportlicher Action wird dabei schon aufgefallen sein, dass es einige der genannten Disziplinen auch als eigenständige Videospiele zu kaufen gibt. Wer gerne Ski fährt kennt darum vielleicht schon "Hermann Meiers Ski Racing 2006" oder das "RTL Ski Alpin 2006", und wer gerne Skispringt hat sicher auch schon was von "RTL Skispringen" gehört. Doch auch dem Biathlon wurde schon ein komplett eigenes Spiel gewidmet. Ob Torino 2006, welches all die Sportarten in einem Spiel vereint, mit diesen Titeln mithalten kann oder sie sogar überflügelt, klären wir in diesem Test.

    Torino 2006 Torino 2006 Gespielt werden kann Torino 2006 von einem bis vier Spieler, und wir können uns zwischen den vollen 16 oder nur 9 Disziplinen entscheiden, eine einzelne Disziplin wählen oder selbst einen Wettkampf zusammenstellen. Was wir nicht können ist einen eigenen Sportler entwerfen, ihn auszurüsten oder zu trainieren. Stattdessen wechseln wir während des Wettkampfes sogar das Geschlecht, ganz so wie es die jeweilige Disziplin verlangt.

    Die Disziplinen

    Abfahrt Abfahrt Die vier verschiedenen Events Abfahrt, Slalom, Riesenslalom und Super-G steuern sich praktisch gleich. Mit dem linken Analogstick wird gelenkt, die A-Taste dient dazu um unseren Sportler in die Knie zu zwingen, und mit der X-Taste setzen wir die Kanten ein. Mehr gibt es während der Fahrt nicht zu tun, außer natürlich auf der Strecke zu bleiben und möglichst schnell zu sein. Lediglich am Start müssen wir zum richtigen Zeitpunkt die A-Taste drücken, um uns mit maximaler Kraft abzustoßen. Damit steuern sich die Ski-Events wesentlich einfacher als in "Hermann Meiers Ski Racing" oder in "Ski Alpin", dafür bekommen wir aber auch eine etwas höhere Spielgeschwindigkeit geboten. Anders als es das offizielle Reglement vorschreibt dürfen wir auch ruhig mal ein Tor mitnehmen ohne gleich disqualifiziert zu werden, wobei die Anzahl derer vom gewählten Schwierigkeitsgrad abhängt.

    Skisprung Skisprung Ebenfalls recht einfach steuert sich der Skisprung, bei dem wir, während wir die Rampe hinabsausen, lediglich das Gleichgewicht halten und im Moment des Absprungs die A-Taste drücken müssen. Nun heißt es noch die Balance halten bis wir landen, wo es wiederum die A-Taste zu drücken gilt. Schon haben wir einen erfolgreichen Sprung hingelegt. Damit ist auch diese Disziplin wesentlich einfacher ausgefallen als der alleinstehende Titel "RTL Skispringen".

    Eisschnelllauf Eisschnelllauf Dafür dürfen wir beim Eisschnelllauf so richtig in die Tasten hauen, und zwar abwechselnd. Denn um unseren Läufer oder unsere Läuferin erst einmal auf Touren zu bringen, müssen wir die A und B-Taste so schnell abwechselnd drücken wie nur möglich. Ist die Startphase vorbei, geht das Spiel so weiter, allerdings kommt es nun nicht mehr auf die Geschwindigkeit, sondern viel mehr auf das exakte Timing an. Denn mit den beiden Tasten über wir praktisch Druck auf die Beine aus, was natürlich im richtigen Moment geschehen muss. Damit wir diesen nicht übersehen, werden uns zwei Balken für die zwei Füße eingeblendet, in denen sich ein weißer Balken so bewegt wie es optimal wäre. Mit den beiden Tasten nun versuchen wir exakt dieses Timing nachzuahmen, was uns entweder mit einer Geschwindigkeitszu- oder Abnahme attestiert wird. In den beiden höheren Schwierigkeitsgraden müssen wir zusätzlich auch noch lenken, was im niedrigen Grad der Computer übernimmt.

    Ski-Langlauf Ski-Langlauf Der Ski-Langlauf dürfte die am einfachsten zu steuernde Disziplin sein, trotzdem verlangt sie einiges an taktischem Geschick vom Spieler. Denn eigentlich müssen wir unseren Sportler nur lenken und mit der A-Taste seine Geschwindigkeit bestimmen. Halten wir sie gedrückt, wird er schneller, lassen wir sie los, wird er langsamer. Der Trick dabei ist, den Sportler immer an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit zu halten ohne ihn zu überfordern. Tun wir dies, lassen seine Kräfte schnell nach und wir werden das Event verlieren. Machen wir aber zuwenig Druck, wird es ebenfalls nicht reichen. Etwas ungewöhnlich und komplizierter als sie hätte sein müssen, viel die eingeblendete Geschwindigkeits- und Kraftanzeige aus, deren Funktion sich einem erst nach den ersten paar Läufen offenbart, dann aber gestattet sie uns den richtigen Moment für einen Sprint zu erkennen, und so die letzten Reserven aus unserem Sportler herauszuholen.

    Biathlon Biathlon Der Langlauf-Event beim Biathlon steuert sich absolut identisch, mit dem Unterschied, das wir zwischendrin das Gewehr zur Hand nehmen und die sechs schwarzen Tafeln zu treffen versuchen. Je ausgepumpter unser Sportler dabei ist, desto unruhiger seine Hand. Darum lohnt es sich die letzen Meter vor dem Schießstand etwas Luft zu holen, um auch vernünftig Ziel aufnehmen zu können. Doch je höher wir den Schwierigkeitsgrad gewählt haben, desto schwerer ist es die Hand ruhig zu halten.

    Rodeln Rodeln Das Rodeln und das Bobfahren unterscheiden sich nur vom Start her. Beim Rodeln genügt es im richtigen Moment die A-Taste zu drücken, wohingegen wir beim Bobfahren diese in immer kürzer werdenden Abständen drücken müssen, um die optimale Startgeschwindigkeit zu erreichen. Einmal unterwegs, gilt es darauf zu achten nicht an der Bande zu schleifen, um keine Geschwindigkeit zu verlieren. Denn besonders der Bob wird gehörig schnell, was entsprechende Reaktion vom Spieler verlangt.

    Die Nordische Kombination schließlich ist eine Mischung aus Ski-Langlauf und Skisprung, und sie steuern sich auch genauso.

    Der Vierer-Bob Der Vierer-Bob Damit ist klar, die einzelnen Disziplinen in Torino 2006 sind durch die Bank einfacher gestrickt als ihre alleinstehenden Brüder. Selbst in den höheren zwei Schwierigkeitsgraden ist der Anspruch nicht zu hoch, so dass man auch mit Gelegenheitsspielern oder in familiärer Runde seinen Spaß haben kann. Allerdings ist der Umfang, trotz der vielen verschiedenen Disziplinen, nicht unbedingt der Größte, denn selbst wenn man die gesamten 16 Disziplinen spielt, benötigt man keine Dreiviertelstunde bis man durch ist, was schon etwas mager erscheint. Besonders wenn man bedenkt, dass uns Torino viele Dinge nicht bietet die wir in den anderen Wintersportspielen schon für selbstverständlich halten, wie das Training, das Ausrüsten unseres Sportlers oder aber die Verträge mit den Sponsoren. All so was gibt es nicht in Torino.

    Damit fehlt dem Spiel natürlich etwas das uns für längere Zeit begeistern kann, denn nach einem Durchgang immer wieder von ganz von Vorne zu beginnen ist doch etwas langweilig, von der integrierten Weltrangliste einmal abgesehen, die gar keine ist, da sie nur lokal gespeichert wird. Generell muss man anmerken, dass es sich bei Torino 2006 um ein recht einfach gestricktes Game handelt, zwar solide umgesetzt, aber doch recht einfach ausgefallen.

    Grafik & Sound

    Slalom Slalom Die Grafik siedelt sich ebenfalls im soliden Mittelfeld an, kann wegen des hohen Geschwindigkeitseindrucks durchaus gefallen, glänzt aber nicht unbedingt wegen seiner Details oder der Animationen der Sportler, die gerne etwas steif wirken. Auch die Soundkulisse gibt sich etwas zurückhaltend, punktet aber mit zwei echten Kommentatoren, was beispielsweise Hermann Meiers Ski Racing abgeht. Doch wiederholen diese gerne ihre Sprüche, weswegen man recht dankbar ist, dass sie nicht zuviel reden.

    Torino 2006 (XB)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Leicht erlernbare Steuerung
    übersichtliches Gameplay
    nette Präsentation
    vier Spieler an einer Konsole
    Der geringe Umfang
    kein Training
    keine Ausrüstung
    keine Sponsoren
    etwas steife Sportler
  • Torino 2006
    Torino 2006
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    27.01.2006

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Steep Release: Steep
    Cover Packshot von FIFA 17 Release: FIFA 17 Electronic Arts , EA Canada
    Cover Packshot von EA Sports UFC 2 Release: EA Sports UFC 2 Electronic Arts
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990622
Torino 2006
Torino 2006 im Gamezone-Test
Torino 2006 ist leicht zu steuern und schnell zu beherrschen, und für die ganze Familie geeignet.
http://www.gamezone.de/Torino-2006-Spiel-39459/Tests/Torino-2006-im-Gamezone-Test-990622/
26.01.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/01/TV2006012614430100.jpg
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