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  • Touchmaster im Gamezone-Test

    Mit 23 schlichten Minispielen bietet Midway einen netten Pausenfüller und sorgt für eine recht kurzweilige Rekordjagd.

    Einst verschluckte der Arcade-Klassiker etliche Münzen spielsüchtiger Besucher von Spielhallen, nun dient "Touchmaster" als Pausenfüller zwischen den Schulstunden oder der Unterhaltung auf der Fahrt zur Arbeit in Bus und Bahn. Es reichen nur wenige Minuten aus, um erste Erfolge zu feiern und sich einen Platz in der ewigen Weltrangliste zu sichern. Auf dem ersten Blick macht der Titel nicht viel her und man bereut den Kauf, wer sich aber ein wenig Zeit für die 23 Herausforderungen nimmt, kann durchaus der Spielsucht verfallen - mit einem gewaltigen Unterschied: Diese Sucht hat nur einmal in den Geldbeutel gegriffen!

    Touchmaster Touchmaster Bei "Touchmaster" gibt es keine Hintergrundgeschichte, der Entwickler verschont uns also mit weit hergeholten Lyriken und Texten. Auch wird keinerlei Abenteuermodus etliche und nervige Missionen von euch abverlangen. Kaum ist der Nintendo DS eingeschalten, das Spiel gestartet und die Logos verflogen, prangert auch schon das Hauptmenü mit direktem Zugriff auf die Spiele auf den beiden Bildschirmen. Zugegeben, dieses Menü ist mehr schlicht als überwältigend und wirkt eher wie eine billige Produktion eines Flash-Spiels für den Webbrowser, doch verbergen sich hinter der Fassade satte 23 teils unterhaltsame Herausforderungen für den kleinen Hunger zwischendurch. Zuerst sollte man sich aber einen Benutzer einrichten, damit die abgestaubten Rekorde auch mit passendem Namen versehn werden, was später auch der Wi-Fi-Nutzung zugute kommt.

    Was wird dem Spieler serviert?

    Touchmaster Touchmaster Die gut zwei Duzend Spiele lassen sich in einige Kategorien katalogisieren, wobei uns das Hauptmenü schon vier Sparten offeriert. Unter den Favoriten befinden sich, wie der Name es schon verdeutlicht, die am häufigsten gespielten Klassiker. Ein schnelles Auffinden der Lieblingsspiele wird damit gewährleistet. Ansonsten stöbert man in der Auswahl an Karten-, Geschicklichkeits- und Rätselherausforderungen. Wenn auch zumeist unter einem anderen Namen und vielleicht auch mit leicht abgeändertem Regelwerk, finden sich aber auch einige bekannte Spielklassiker in der üppigen Auswahl. Zum Beispiel trifft man im Bereich der Kartenspiele auf Solitär und etwaigen Abwandlungen des Prinzips, die geschickten Finger wiederum bedienen das Dame-Spielbrett während die Geduld in Mahjongg und einem Glücksradverschnitt bzw. bei "Wer wird Millionär" auf die Probe gestellt wird. Wer zudem früher öfters die Spielhallen aufgesucht hat, wird auch einige andere Minispiele wieder erkennen.

    Touchmaster Touchmaster Zumeist ist eure Kombinationsgabe für Zahlen oder Farben gefragt. Verschiedene Karten müssen passend zusammen geschoben, unterschiedliche Spielsteine kombiniert oder eben simple mathematische Denkaufgaben gemeistert werden. Dabei spielt es fast gar keine Rolle, ob dies nun die Ziffern eines 32er Kartendecks oder beschriftete Billardkugeln sind. Einzig allein die farbigen Spielvarianten basieren meist eher auf einem Puzzleprinzip a la Tetris, auch wenn ihr hier ebenfalls nur kombinieren und nicht stapeln müsst. Hinzu kommen einige Minispiele, die sich mit der Sprache und dem Wissen beschäftigen. Die Jagd nach einem bestimmten Begriff in einem Buchstabensalat gleicht der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen, während unterschiedliche Fragen aus allen Themenbereichen eure organische Festplatte in Anspruch nimmt. Leider ist das Quiz mit seinen satten 20.000 Fragen nur in Englisch vorhanden, kann aber mit grundlegenden Kenntnissen durchaus verstanden werden.

    Onlineranking bringt nötige Motivation

    Touchmaster Touchmaster Hinzu sollte ein schnelles Denkvermögen kommen, da die Uhr gnadenlos im Hintergrund tickt. Dies ist ein Relikt aus der Arcade-Variante, wo der Spieler nur ein kurzes Vergnügen bekommen und anschließend den nächsten Penny nachschieben sollte. Daher dauert die Spiele im Schnitt nur wenige Minuten und präsentieren anschließend das Ergebnis anhand einer Rangliste. Mitunter kann dies aber auch als Vorteil gewertet werden, dient der Titel schlicht der Kurzweil. Wenn man nur wenige Minuten frei hat, zum Beispiel vor den Toiletten auf der Games Convention warten oder an der Bushaltestelle ausharren muss, spielt man kurz ein oder zwei Runden und kann den Nintendo DS anschließend wieder zuklappen.

    Touchmaster Touchmaster In der knapp bemessen Spielzeit gilt es neue Rekorde aufzustellen, wobei man je nach Punktestand, Spielergebnis oder übriger Zeit auch Bonusrunden austragen darf. Die Jagd nach der bersten Platzierung ist im Grunde auch die einzige Motivation, die uns "Touchmaster" bieten kann. Seien es nun die lokalen Listen auf dem Modul basierend auf mehrere Nutzer, direkte Duelle gegen menschliche Mitspieler per drahtloser Verbindung (nicht alle Minispiele funktionieren im Mehrspielermodus), oder aber das Internet. Letzteres bietet die Möglichkeit, seine Bestleistungen online zu stellen und damit eine Platzierung in der Weltrangliste zu ergattern. Netterweise können alle Listen auf der offiziellen Webseite www.touchmastergame.com eingesehen werden. Hinzu kommen immer wieder kleinere Turniere, wobei euch aber im Spiel jegliche Informationen diesbezüglich fehlen. Leider hilft hier nur ausprobieren oder der Besuch der Homepage. Ziemlich kritisieren müssen wir den Mehrspielermodus, da dieser ausschließlich mit zwei Modulen spielbar ist, was definitiv nicht den technischen Möglichkeiten zu zuschieben ist!

    Der Dinosaurier unter den DS Spielen

    Touchmaster Touchmaster Funktionell und möglichst simpel wurden die Spiele gehalten, was sich vor allem auf die sehr schwache Präsentation des Titels auswirkt. Grafisch bemessen machen wir einen Schritt zurück ins Steinzeitalter der Videospiele und bewundern simple Karten, billige Billardtische oder detailarme Baukastenspiele. Wirklich viel Mühe haben sich die Entwickler wahrlich nicht gegeben. Doch sollte man sich von der Optik nicht täuschen lassen, einige Spiele verbergen ein schier unerschöpfliches Suchtpotenzial. Dies bleibt aber mehr oder weniger ein Einzelfall, die meisten Varianten wird man nicht allzu oft ausprobieren. Gespielt wird übrigens ausschließlich mit dem Stylus auf dem Touchscreen, was zumeist recht eingängig ist. Manch einen Klassiker würde man aus dem Gefühl heraus zwar etwas anders bedienen, kommt mit gewisser Einarbeitung aber ebenso klar. Soundtechnisch unterbietet sich der Titel sogar noch gegenüber der Grafik und offeriert ausschließlich in den Menüs einige Musikstücke. Solange ihr mit Karten spielt, Steine schiebt oder Fragen beantwortet, fühlt man sich in die 80er Jahre zurück versetzt. Ein bisschen "Klick-Klack" hier, ein paar Mal "Plingbim" dort und zum Schluss ein kurzes "Ohhh" oder verhaltener Applaus - mehr ertönt nicht aus den kleinen Lautsprechen. Ein Armutszeugnis, das dem Spielspaß sicherlich nicht förderlich entgegen kommt.

    Touchmaster (NDS)

    Singleplayer
    5,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    2/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    23 auch tatsächlich variantenreiche Spiele
    Quiz mit 20000 Fragen
    Ranglisten unterschiedlicher Benutzer
    Onlineranglisten
    Turniermöglichkeiten
    Sound der 80er Jahre
    mäßige Präsentation
    Mehrspielermodus nur mit zwei DS Modulen
    auf Dauer sind nur wenige Spiele motivierend
    begrenztes Zeitlimit
  • Touchmaster
    Touchmaster
    Publisher
    Midway Games
    Release
    28.06.2007
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Touchmaster
Touchmaster im Gamezone-Test
Mit 23 schlichten Minispielen bietet Midway einen netten Pausenfüller und sorgt für eine recht kurzweilige Rekordjagd.
http://www.gamezone.de/Touchmaster-Spiel-15729/Tests/Touchmaster-im-Gamezone-Test-991360/
12.07.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/07/Touchmaster_6.jpg
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