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  • Tour de France: Ein Tritt ins Kettenfett - Leser-Test von photographiker

    Tour de France: Ein Tritt ins Kettenfett - Leser-Test von photographiker Während einige Sportarten unserer realen Vorbilder den mehr oder weniger erfolgreichen Weg in die Virtualität gefunden haben, gibt es dennoch interressante Disziplinen mit Startschwierigkeiten. Grund dafür sind zum Einen die Schwierigkeitsstufe der Umsetzung - zum Anderen weiß man noch gar nicht - ob denn der gewagte Schritt überhaupt bei der Game-Gemeinde ankommt. Den Mut zum Risiko zeigte Konami mit „Tour de France“ – statt PS-Kraft ist die Muskelkraft gefragt. Den Simulations-Fans wird jedoch gleich zu Beginn die Luft aus dem Schlauch gelassen, denn dieser Titel kommt ohne jegliche Originale daher. So gibt es keine Chance den tatsächlichen Streckenverlauf kennenzulernen und wer darauf hofft Jan Ullrich anzutreffen wird auch enttäuscht. Trikots und Rennräder sind ebenfalls von ihren Vorbildern weit entfernt.
    Damit nicht gleich zu Beginn der Spass im Kettenfett landet, gibt es neben dem Hauptmodi „Tour de France“ auch einen Trainingsmodus sowie den allseits beliebten Arcade-Modi und den alleinigen Kampf gegen die Zeit (Zeitfahren). Letzteres wird noch einmal geteilt, entweder man fährt gegen einen gespeicherten radelnden Geist oder man trifft sich im Splittscreen gegen einen realen Kontrahenten. Das Training besteht aus zehn Übungsaufgaben, welche doch recht einfach gehalten sind – daher ist ein schneller Einstieg auch für den ungeübten Pad-Radler garantiert.
    Die Steuerung erinnert ein wenig an „Track and Field“ – wird die x-Taste einmal gedrückt, so tritt unsere virtuelle Figur in die Pedalen – wiederholtes Drücken lässt sein Hinterteil anheben und zum Sprint übergehen. Mit dem Quadrat wird gebremst, mit dem Dreick gibt es Flüssignahrung aus der Flasche. Die Kreis-Taste blendet den Windschatten ein oder aus. Was haben die Trinkflasche und der Windschatten gemeinsam? Beide füllen die Energie-Anzeige eures Fahrers, es gilt also Kraft zu sparen und stets den Überblick zu behalten. Angezeigt wird ein gelb-grüner Balken und fünf hellblaue Symbole für den Zustand der Trinkflasche. Weitere Anzeigen informieren über die eigene Platzierung, gefahrene Zeit, die Geschwindigkeit sowie die Windrichtung und das Streckenprofil.
    Das Ziel des Spieles ist natürlich im Modus „Tour de France“ zu finden. Es gilt eine eigene Persönlichkeit zu erstellen und mit dieser so erfolgreich wie es nur geht den Wettbewerb abzuschließen. Ein wichtiger Part sind natürlich auch hier die Finanzen. Eine Top-Platzierung bringt natürlich die meiste Kohle, welche einerseits für zusätzliche Trainingsstunden angelegt werden kann, oder aber zum Erwerb von besseren Teilen dient.
    Das Rennen selbst mag für den Anfang recht interessant sein, doch im weiteren Verlauf bekommt man das Gefühl der Eintönigkeit. Da man sowieso von relativ weit hinten startet, gilt es sich von Gruppe zu Gruppe vor zuarbeiten – die Kraft einzuteilen um schließlich im Endspurt die eingeteilten Kräfte in das Pad zu übertragen. Etwas flach ist auch der grafische Part – aufgestellte Zuschauer und gelegentliche Clippingfehler gesellen sich zum Pedalen-Theater hinzu. Ein Rennrad hat keinen Motor – ist folglich auch fast geräuschlos. Die Begleitmusik und gelegentliche Crash-Sound’s mögen dem Einen oder Anderen gefallen, doch mir ist das schlicht und ergreifend zu wenig. Das eingeblendete Atemgeräusch des gesteuerten Fahrers mag zwar hilfreich sein, doch führte gerade dies bei mir zu Atemstörungen – irgendwie steckts an.

    Persönliches Fazit:
    Die Idee ist genial - die Umsetzung ein Tritt neben das Pedal. Verständlich ist die fehlende Lizenz, schließlich hat alles seinen Preis. Doch warum wurde zur Einführung des Radsportes derart viel Mist gebaut? Und warum wurde der gewagte Schritt „Tour de France“ benannt? Denn damit hat das Spiel nun wirklich nichts zu tun. Wo sind die Materialwagen geblieben? Warum gibt es keine Kamera-Motorräder, welche zum Beispiel einen zusätzlichen Blickwinkel spendieren könnten? Fragen über Fragen, vielleicht hilfts ja für einen Nachfolger – mit besserer Grafik, längeren Strecken und surrenden Reifen.

    Negative Aspekte:
    Grafik, Sound, keine Motivation

    Positive Aspekte:
    Die Idee

    Infos zur Spielzeit:
    photographiker hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Tour de France

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: photographiker
    5.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Tour de France
    Tour de France
    Release
    20.06.2002

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

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    Cover Packshot von Pro Evolution Soccer 2010 Release: Pro Evolution Soccer 2010 Konami
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Tour de France
Tour de France: Ein Tritt ins Kettenfett - Leser-Test von photographiker
http://www.gamezone.de/Tour-de-France-Spiel-39571/Lesertests/Tour-de-France-Ein-Tritt-ins-Kettenfett-Leser-Test-von-photographiker-997899/
09.02.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/06/tv000023_116_.jpg
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