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  • Trade Empires: Historisches Handelsepos - Leser-Test von Beluvius

    Trade Empires: Historisches Handelsepos - Leser-Test von Beluvius Der Handel unter den Völkern dieser Erde ist seit Jahrhunderten die Grundlage für Wohlstand und Reichtum. Dementsprechend spielt der Handel auch in vielen Computerspielen oft eine wichtige Rolle. Selten jedoch wurde die Kunst des Handels so detailliert und als einziges Spielziel umgesetzt wie in Frog City's Echtzeit-Wirtschaftssimulation "Trade Empires". Hier gilt es keine blutigen Kriege zu führen oder riesige Armeen auszuheben, um fremde Länder zu erobern, sondern lediglich Handel in Perfektion zu betreiben.

    Gameplay
    In "Trade Empires" wird man als Oberhaupt einer Handelsfamilie eingesetzt mit dem einfachen und immer gleichen Ziel einen möglichst großen Wohlstand zu erreichen und zu der mächtigsten Handelsdynastie des jeweiligen Zeitalters aufzusteigen. In insgesamt 19 verschiedenen Szenarien simuliert Trade Empires die Geschichte des Handels auf der Erde: Vom Handel im altertümlichen Mesopotamien, entlang der alten Seidenstraße, über die griechische Antike und das Römischen Reich bis bis hin zur Entdeckung Amerikas und zum Deutschland zur Zeit der industriellen Revolution gilt es sein Können unter Beweis zu stellen. Obwohl sich im Spiel in allen Zeitaltern die gehandelten und produzierten Waren ebenso voneinander unterscheiden wie die zur Beförderung der Waren verwendeten Transportmittel ist der Spielablauf doch immer ziemlich gleich. Gleich nach dem Start eines jedes Szenarios baut man zunächst mindestens zwei Märkte: einen Abnehmermarkt, der gleichzeitig als Kristallisationspunkt für eine neue Siedlung dient, sowie einen weiteren Markt, an dem die Waren und Rohstoffe eingekauft werden. Die beiden Märkte werden dann - je nach Zeitalter - per Straße, Eisenbahn oder Schifffahrtsweg miteinander verbunden. Anschließend erstellt man eine Handelsroute zwischen den Märkten und bestimmt mit welchem Transportmittel die Ware befördert werden soll. Dieser Handelsroute muss dann noch ein Händler zugewiesen werden. Jeder dieser Händler verfügt über besondere Fähigkeiten, die bestimmte Vorteile bringen: So können einige Händler Preisvorteile bei Ein- oder Verkauf herausschlagen oder die Waren besonders schnell transportieren. Steht ein Händler für längere Zeit im Dienst eines Spielers verbessern sich die Fähigkeiten - ähnlich wie bei Rollenspielen - langsam, so dass es sich lohnt seine Händler dauerhaft zu beschäftigen. Um die Nachfrage nach Luxusgütern in den Städten zu erhöhen kann man zusätzliche Gebäude, wie Tempel, Kasernen o.ä. bauen. Will man das Spiel wirklich erfolgreich meistern, ist sogar dringend angeraten, denn mit diesen Gütern lässt sich wesentlich mehr Geld verdienen, als nur mit Nahrung.
    Im Laufe eines jeden Szenarios kann man eine Reihe von technologischen Fortschritten erwerben, die zusätzliche Produkte, neue Gebäude oder verbesserte Transportmittel verfügbar machen. Die neuen Technologien muss man jedoch nicht wie in anderen Spielen selbst entwickeln, sondern sie stehen einem unmittelbar nach deren Erwerb zur Verfügung.
    Die eigentliche Arbeit beginnt bei "Trade Empires" aber erst wenn man die grundlegende Infrastruktur seiner Handelsdynastie bereits aufgebaut hat. Der Spieler muss nämlich darauf achten, einen Ausgleich zu schaffen zwischen dem Ziel ausreichend preisgünstige Waren auf den Märkten anzubieten, um das Städtewachstum zu fördern und dem konträren Ziel die Preise so hoch zu halten, dass noch ein Gewinn erwirtschaftet wird. Dies ist insbesondere für Anfänger kein einfach zu lösender Konflikt, der einen immer mal wieder in den wirtschaftlichen Ruin treiben kann. In jedem Szenario ist darüber hinaus die Spielkarte in mehrere verschiedene Regionen unterteilt, die nur über spezielle Verbindungspunkte miteinander verknüpft sind. Häufig sind dringend benötigte Waren nur in einer der Regionen verfügbar, so dass hier Kolonien gegründet werden müssen, um die Produkte in die Städte zu bringen. Bei diesen großen Distanzen kann es für den Spieler sehr schwer werden, seine Handelsrouten noch mit Gewinn zu betreiben. In späteren Szenarien wird das Wirtschaftsmodell zunehmend komplexer und schwieriger, da für die Herstellung von Endprodukten immer mehr unterschiedliche Rohstoffe benötigt werden.
    Erschwert wird ein Erfolg im Spiel nicht zuletzt aufgrund fehlender Statistiken, die einem Informationen über die Wirtschaftlichkeit des eigenen Unternehmens, die Nachfrage auf den einzelnen Märkten oder den Gewinn bzw. Verlust der verschiedenen Produkte geben könnten. Genau genommen gibt es gerade mal zwei Zahlen, die es einem ermöglichen seinen Erfolg abzuschätzen: Das Geld, dass man gerade zur Verfügung hat und den Gewinn bzw. Verlust den der einzelne Händler in seinen ganzen bisherigen Leben erwirtschaftet hat. So weiß man leider nie genau, wie gut man gerade im Spiel steht. Hat man ein Szenario erfolgreich abgeschlossen, kann man sich in eine Highscoreliste eintragen.

  • Trade Empires
    Trade Empires
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Frog City
    Release
    29.10.2001
    Leserwertung
     
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Trade Empires
Trade Empires: Historisches Handelsepos - Leser-Test von Beluvius
http://www.gamezone.de/Trade-Empires-Spiel-39651/Lesertests/Trade-Empires-Historisches-Handelsepos-Leser-Test-von-Beluvius-995602/
08.04.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/snap0880.jpg
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