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  • Transformers: Die Rache im Gamezone-Test

    Kann das Spiel die fulminante Kinoaction auf die Konsolen und den PC portieren, oder fällt die Action lasch aus?

    Wer auf Actionfilme steht, wird derzeit wohl kaum um das fulminante Spektakel "Transformers - Die Rache" herum kommen. Was der Regisseur Michael Bay auf die Kinoleinwand zaubert, ist pures Popcornkino und ein extrem bildgewaltiges Action-Dauerfeuerwerk, welches den Zuschauer satte 150 Minuten in den Bann zieht. An dem Kinofilm angelehnt sind die gleichnamigen Spiele aus dem Hause Activision. Diese erzählen erneut die Geschichte des zweiten Realfilms und ermöglichen euch das aufregende Abenteuer in voller Länge nachzuspielen. Wir haben auf der Seite der Autobots und Decepticons gekämpft, massig Blechschrott hinter uns gelassen und zum Schluss tatsächlich mit eigenen Händen die Erde gerettet. Die gesammelten Eindrücke zum Spiel findet ihr im folgenden Review.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Wer sich für die Xbox 360, Playstation 3 oder PC Variante entscheidet, bekommt die Geschichte des Kinofilms sowohl aus der Sicht der Autobots, als auch der Decepticons zu sehen. Es bleibt euch überlassen, ob ihr mit Optimus Prime und seinen Kollegen wie Bumblebee für Recht und Ordnung auf der Erde sorgt, oder an der Seite von Megatron mit zum Beispiel Starscream oder Sideways Chaos über die Menschen bringt. Beide Kampagnen, jeweils über 20 Missionen umfassend und zusammen je nach Spielerniveau etwa 15-20 Stunden Spielspaß spendend, bauen auf den Schauplätzen des Kinofilms auf. So startet auch das Spiel mit dem krachenden Aufhänger einer wilden Schlacht in Shanghai, bei der sich die Autobots und Decepticons üble Kämpfe leisten und die jeweilige Gegnerseite in Einzelteile zerlegen. Weiter geht die Welttournee nach Amerika, um den filmischen Hauptdarsteller Sam Witwicky gespielt von Shia LaBeouf mit seiner absolut heißen Braut Mikaela gespielt von Megan Fox einen Besuch abzustatten. Nach einem weiteren Abstecher in atlantische Gewässer wird zum Abschluss den Pyramiden von Gizeh ein Besuch abgestattet. Anstelle einer Besichtigungstour der antiken Gemäuer wird das uralte Kunstwerk Stein für Stein auseinander genommen und in einem finalen Showdown der hoffentlich letzte Kampf zwischen den zwei verfeindeten Rassen ausgefochten.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache History
    Die beiden Realverfilmungen aus dem Jahre 2007 und 2009 von Michael Bay waren bei weitem nicht der Anfang der Transformers. Im Jahre 1984 brachte Spielhersteller Hasbro in Kooperation mit der heute als Takara Tomy benannten Firma die ersten verwandelbaren Spielzeugautos auf den Markt, die nach wenigen Handgriffen zu ausgewachsenen Robottern heranwuchsen. Daher stammt auch der prägnante Name "Transformers". Um das neue Spielzeug optimal bei den Kids anzupreisen, sorgte eine parallel 1985 gestartete Zeichentrickserie im TV für passende Promotion und lieferte eine Hintergrundgeschichte zu den einzelnen Spielzeugfiguren. Wer seinerzeit zu jung war oder anderweitig die Serie verpasst hat, kann drei der klassischen Folgen der ersten Staffel mit englischer Tonspur auf der Wii-Disc genießen. Diese liefern eine zusammenhängende Geschichte um Optimus Prime, Bumblebee und den aus dem 2009er Film bekannten Decepticons und umfassen eine Gesamtspielzeit von knapp über einer Stunde.Das Spiel hält sich deutlicher an die Vorlage als die Wii-Version und vermischt filmische Dialoge sowie Schlüsselszenen mit spielerischen Elementen. Auch Sam und Mikaela haben ihren gebührenden Auftritt. Doch leider wirkt die Mechanikerin als "Pixelfigur" deutlich weniger ansprechend, als die Originalvorlage im Film! Trotz der Einbindung der Menschen stellen die Blechbüchsen einmal mehr die Hauptdarsteller dar. Erdlinge tauchen wenn dann nur als kleine Figuren in den riesigen Welten auf, die man aus der Sicht der Transformers fast schon nicht mehr wahr nimmt. So verwundert es nicht, dass auch in der Lagebesprechung nach jeder absolvierten Mission das US Militär kein wirkliches Mitspracherecht hat, sondern Optimus Prime bzw. Megatron seine Schergen um sich scharrt und mittels einer Weltkarte die aktuellen Brennpunkte diskutiert. Insgesamt geht die komplette Handlung aber ziemlich unter und der Spieler, welcher sich den Film nicht anschaut, bekommt eine simple Aneinanderreihung von Missionen vorgeworfen.

    Eine regelrechte Fließbandschrotung

    Eingeläutet wird die brachiale Blechschlacht mit einem sehr gelungenen und durchaus beeindruckenden Rendervideo, kurz darauf steht dann auch schon die allumfassende Bildschirmaction im Vordergrund. Egal auf welche Seite ihr euch geschlagen habt, die aller erste Mission dient den Rekruten als ausführliches Tutorial und kann leider auch durch Veteranen nicht übersprungen werden. So ein Haufen voll transformierbaren Blechschrottes bietet schließlich reichlich Funktionen, derer man im Laufe des Abenteuers erst mal Herr werden muss! Den Lektionen sollte ihr also auch wirklich lauschen, denn wirklich intuitiv ist die ganze Sache nicht. Vor allem Tastaturhacker müssen sich mit einer für den PC üblichen Shooter-Steuerung zufrieden geben, können aber alternativ das Xbox Gamepad verwenden und haben somit wie die Konsoleros alle Möglichkeiten schnell greifbar zur Hand.

    Feindliche Schergen werden zumeist im Nahkampf mit einigen Kinnhacken in ihre Einzelteile zerlegt. Alternativ sorgen Combos und einige Spezialattacken für durchschlagskräftigere Argumente. Darüber hinaus hat jeder Transformer zwei Schusswaffen an Board, um per Tastendruck in der 3rd-Person Perspektive ein Fadenkreuz hinzuzuschalten und weitere Argumente abzugeben. Bleihaltig und unter reichlich Explosionsgefahr nimmt man somit die Schergen auf entfernten Häusern oder in der Luft in die Mangel. Die Action geht sehr rasant von statten und kaum hat man sich versehen, tummeln sich etliche Gegner auf dem Fernseher bzw. PC-Schirm - sprich, das totale Bildschirmchaos bricht aus. Die hektische Kamera fängt das Geschehen trotz manueller Nachjustierung nur bedingt günstig ein. Und von Taktik kann nach nur wenigen Spielminuten schon gar keine Rede mehr sein, denn die Kampfszenen arten eher in eine wilde Button-Smashing-Orgie aus, bei der man vor allem Luftlöcher schlägt, anstatt den Feinden das Fürchten zu lehren.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Wird es letztendlich doch zu brenzlig, die Systeme des gespielten Transformers fallen nach und nach aus und liefern ein rötlich angelaufenes Bild, so ist es langsam aber sicher an der Zeit, den Blechhelden per Knopfdruck in seine Autoform zu verwanden und die Fliege zu machen. Auf vier (oder mehr) Reifen prescht man durch die ausufernden Gassen des Straßensystems und sucht hinter einer Häuserfassade zunächst Deckung, um aus sicherer Distanz die nächste Angriffswelle zu starten. Aus der Autoform heraus gibt es übrigens noch zahlreiche zusätzliche Kampfmanöver, die jeden noch so großen Feind (vom Devastator mal abgesehen) die Schuhe ausziehen werden. Blitzschnell transformiert sich der Kollege in seine "menschliche" Form und verpasst dabei seinem Kontrahenten einem ordentlichen Tritt in den Blechhintern, oder benebelt diese mit einem kräftigen Bodenschlag. Auch ein ganz spezieller Hochsprung kann durchgeführt werden, welcher euch über Häuser hinweg katapultiert und somit in Sicherheit bringen kann. Nur sind mehrere kombinierte Tastenfolgen nötig, um diese mächtigen Spezialattacken auch tatsächlich durchführen zu können! Einige wenige der Blechboliden verwandeln sich in ein Flugzeug, anstatt ihre Reifen qualmen zu lassen, und können somit alles aus luftiger Höhe betrachten. Doch wie bei den Fahrzeugen ist auch hier die Steuerung alles andere als intuitiv und geht meist nur beschwert von der Hand.

    Mission Impossible?

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Noch bevor es in die Schlacht geht, sorgt ein kurzes "Mission Briefing" für alle nötigen Hintergrundinfos. Die tatsächliche Welten danach, seien es nun die kunterbunt beleuchteten Straßen Shanghais, die tristen Bauten der amerikanischen Städte oder antike Tempelanlagen in Ägypten, sind immer riesige 3D-Spielwiesen, in denen ihr euch völlig frei hinfort bewegen können. Ein Radar weißt mit roten Markierungen den Weg zu den nächsten Gegnern oder missionsbedingten Orten - doch wie ihr euch dorthin begebt, bleibt völlig euch überlassen. Einerseits können die riesigen Blechbolide an Häuserwänden empor kraxeln, andererseits ist man unter umständen mit vier Reifen oder in luftiger Höhe schneller unterwegs. Dann heizt man durch dunklen Gassen, nutzt die Handbremsen für enge Kurven und packt bei Bedarf die Bordkanone aus, um Schrott, Mauerwerk sowie Feinde mit kräftigen Explosionen aus dem Weg zu räumen. Andernfalls werden die Kontrahenten schon aus luftiger Höhe mit ordentlich Blei voll gepumpt.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Der Missionsablauf bietet zwar einige spielerische Varianten, die sich aber leider recht schnell wiederholen: Mal gilt es alle feindlichen Schergen in Schrott zu verwandeln, ein anderes Mal müssen hilfsbedürftige Mensche aufgefunden und gerettet werden. Darüber hinaus müssen häufig auch Objekte repariert werden. Etwas ärgerlich und frustrierend sind alle die Aufträge, in denen Gebäude oder gar Militäreinheiten der Menschen beschützt werden müssen. Oftmals bricht eine gewaltige Flut an Blechgegner über euch herein, deren man nicht so schnell Herr wird. Da die Panzer oder ähnliches sich nicht heilen können, so wie es bei den Transformern der Fall ist, geht diesen irgendwann die Puste aus. Das heißt für den Spieler nicht selten ohne viel gemacht zu haben "Game Over"!

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Sei es nun völlig verdient, aufgrund eines fehlenden Schutzinstinkts, sei es einfach aus Vergesslichkeit des Spielers, letztendlich wird dieser wirklich bitter für sein Versagen bestraft. Denn anders als in der Wii-Fassung existieren in der Xbox 360, PS3 und PC Fassung keinerlei Checkpoints. Schlägt eine Mission fehl, weil das Ziel nicht mehr erreichbar ist oder aber die Energiereserven des Transformers zuneige gegangen sind, muss der komplette Level von Anfang an erneut gespielt werden. Dies ist vor allem dann ärgerlich, wenn man sich vorher noch viel Mühe für Nebenmissen gegeben und das komplette Areal für einige Extras abgegrast hat. Über den Frust kommt man aber durchaus hinweg, denn immerhin sind die einzelnen Missionen nicht sonderlich umfangreich. Durchforstet man die Online-Weltranglisten, so finden sich erstaunlich flinke Zocker, welche viele Level in nur wenigen Minuten absolvierten. Flinke Finger werden übrigens auch mit entsprechenden Medaillen und Achievements belohnt - na wenn das nicht ein Anreiz ist, den Titel mehrfach durchzuspielen!

  • Transformers: Die Rache
    Transformers: Die Rache
    Developer
    Luxoflux
    Release
    26.06.2009

    Aktuelles zu Transformers: Die Rache

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Transformers: Die Rache
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http://www.gamezone.de/Transformers-Die-Rache-Spiel-39697/Tests/Transformers-Die-Rache-im-Gamezone-Test-1019669/
06.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/06/tf_rotf_screen_devastator_battle_120531143131.jpg
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