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  • Transformers: Die Rache im Gamezone-Test

    Die Transformers mutieren zu einem Sidecroll-Ballerspiel mit mäßigem Spaßfaktor.

    Wer auf Actionfilme steht, wird derzeit wohl kaum um das fulminante Spektakel "Transformers - Die Rache" herum kommen. Was der Regisseur Michael Bay auf die Kinoleinwand zaubert, ist pures Popcornkino und ein extrem bildgewaltiges Action-Dauerfeuerwerk, welches den Zuschauer satte 150 Minuten in den Bann zieht. An dem Kinofilm angelehnt sind die gleichnamigen Spiele aus dem Hause Activision. Diese erzählen erneut die Geschichte des zweiten Realfilms und ermöglichen euch das aufregende Abenteuer in voller Länge nachzuspielen. Wir haben auf der Seite der Autobots und Decepticons gekämpft, massig Blechschrott hinter uns gelassen und zum Schluss tatsächlich mit eigenen Händen die Erde gerettet. Die gesammelten Eindrücke zum Spiel findet ihr im folgenden Review.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache In groben Zügen durchlebt ihr die Geschichte des Kinofilms. So startet auch das Spiel mit dem krachenden Aufhänger einer wilden Schlacht in Shanghai, bei der man nicht nur tolle Autorennen veranstaltet, sondern zu guter Letzt riesige und zerstörerischer Decepticons bzw. auf der anderen Seite Autobots in Einzelteile zerlegt. Weiter geht die Welttournee nach Russland in einen geheimen und militärisch bewachten Untergrundbunker, in dem sich ein wichtiges Artefakt des Planeten Cybertron befindet. Zum Abschluss wird den Pyramiden von Gizeh ein Besuch abgestattet. Anstatt einer Besichtigungstour der antiken Gemäuer wird das uralte Kunstwerk Stein für Stein auseinander genommen und in einem finalen Showdown der hoffentlich letzte Kampf zwischen den zwei verfeindeten Rassen der Autobots und Decepticons ausgefochten.

    Transformers: Die Rache im Gamezone-Test History
    Die beiden Realverfilmungen aus dem Jahre 2007 und 2009 von Michael Bay waren bei weitem nicht der Anfang der Transformers. Im Jahre 1984 brachte Spielhersteller Hasbro in Kooperation mit der heute als Takara Tomy benannten Firma die ersten verwandelbaren Spielzeugautos auf den Markt, die nach wenigen Handgriffen zu ausgewachsenen Robottern heranwuchsen. Daher stammt auch der prägnante Name "Transformers". Um das neue Spielzeug optimal bei den Kids anzupreisen, sorgte eine parallel 1985 gestartete Zeichentrickserie im TV für passende Promotion und lieferte eine Hintergrundgeschichte zu den einzelnen Spielzeugfiguren. Wer seinerzeit zu jung war oder anderweitig die Serie verpasst hat, kann drei der klassischen Folgen der ersten Staffel mit englischer Tonspur auf der UMD genießen.Man hält sich zumindest bezüglich der Örtlichkeiten recht nah an der filmischen Vorlage. Auffallend ist aber, dass der Kontakt der Autobots zu den Menschen im Spiel kaum zur Geltung kommt. Während im Film der Junge Sam Witwicky gespielt von Shia LaBeouf mit seiner absolut heißen Braut Mikaela gespielt von Megan Fox neben den Blechbüchsen die Hauptrollen mimen, stellen die verwandlungsfähigen Roboter im Spiel die einzigen Hauptfiguren dar. Menschen kommen wenn dann nur in den zahlreichen Unterhaltungen zwischen dem Anführer der Autobots namens Optimus Prime und seinen Kameraden, bzw. im Zwiegespräch mit den Charakteren der Decepticons wie Megatron vor.

    Die Waffe im Anschlag

    Den Anfang macht auf der PSP das bekannte und äußerst gelungene Rendervideo, welches als Aufhänger der ganzen Geschichte dient und uns in die Geschehnisse einweiht. Der Kampf zwischen den Autobots und den Decepticons wird nunmehr auf der Erde ausgefochten und ihr seid mittendrin, statt nur dabei. Zunächst wandelt ihr an der Seite der Autobots Optimus Prime oder Bumblebee und müsst die ersten Missionen auf der guten Seite hinter euch bringen. Danach sorgt ein Szenenwechsel zu den Decepticons für zumindest moralischen Kontrast, da man nun mit Sideaways oder Starscream für ordentlich Chaos sorgen darf. Beide Kampagnen sind miteinander verflochten und können quasi parallel durchgespielt werden.

    Der PSP Ableger hat mit seinen Kollegen auf den anderen Konsolen kaum mehr etwas gemeinsam. Während diese zumeist eine brachiale Prügelschlacht mit einigen Schusssequenzen liefern, entpuppt sich die UMD-Scheibe als ein Top-Down Ballerspiel mit seltenen Faustintermezzi und erinnert daher eher an "Neo Contra" und Konsorten, ohne aber deren Qualität auch nur annähernd zu erreichen. Ihr steuert einen der Blechboliden durch streng linear gestrickte Schlauchlevels bestehend aus Straßen und Highways in Shanghai, weiß verschneite Täler und Bunkeranlagen in arktischem Gewässer oder staubigen Sandwüsten im guten alten Ägypten. Technisch wirkt die Umgebung sehr steril, vor allem da außer den Transformers nichts lebendiges über die Straßen huscht. Die Menschen scheinen die Gefahr buchstäblich gewittert und ihre Fahrzeuge fluchtartig stehengelassen zu haben.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Schwerfällig und daher extrem gemütlich stapfen die Kerle durch die Gegend und lassen nur in selten Fällen die Fäuste fliegen. Der Nahkampf ist unausgewogen und der Backpfeifenaustausch birgt mehr Risiken, als dass dadurch in irgend einer Form Land gewonnen werden kann. Ihr solltet euch daher auf die bleihaltige Konversation einigen und mit ordentlich Schmackes das Levelinventar in die Luft jagen. Autos, Kisten und ganze Bretterbuden gehen dabei rauchend in Luft auf, wenn eure Salven das eigentliche Ziel - den oder gar die Feinde um euch herum - verfehlen. Äußerst praktisch, dass die Welt so linearförmig gehalten ist, so kann man getrost mit Dauerfeuer und ausweichenden Rollen die Passagen passieren und dabei jede Menge Feinde in den Tod reißen. Tummeln sich mal mehrere Gegner auf dem Bildschirm, geht zwar die Bildrate, sogar dank der kontinuierlichen Schussfrequenzen hörbar in den Keller, es entsteht aber ein bildgewaltiges Feuerwerk. Bunte Salven, zig Gegner und ihr seid inmitten des Chaos - das sieht eher nach "Ikaruga" als nach einem gewöhnlichen Actionspiel zu einem Film aus.

    Das Shoot'em'Up

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache In solch brenzligen Situationen ist es äußerst wichtig, Ruhe zu bewahren und durchdacht den Salven auszuweichen. Dies geht während des eigenen Dauerfeuers recht gut mit einer Seitwärtsrolle von der Hand. Dumm nur, dass der Kollege immer nur in eine Richtung schießt und man den Blechboliden nur recht umständlich dazu zwingen kann, andere Feinde zu attackieren. Doch baut sich eine Gegnerwand vor euch auf, so könnt ihr zum Beispiel einmal quer über den Bildschirm latschen um mit bleihaltigen Argumenten sämtliche Feinde kostenfrei eindecken, mit einer Rolle in die Ausgangsposition zurückkehren und alles wiederholen - extrem simpel, absolut stupide, aber äußerst effektiv! Von einer Intelligenz des Kanonenfutters kann beim besten Willen keine Rede sein und so mutiert "Transformers - Die Rache" auf der PSP zu einem sehr engstirnigen Ballerspiel.

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Aufgelockert wird die Action immerhin durch zahlreiche Power-Ups wie den Multistrahl oder Streuschuss. In Kombination ergibt sich eine durchaus todbringende Wumme, die alle Ecken des Bildschirmes mit bunten Geschossen ausfüllen kann. Das Energieschild wiederum schützt euch kurzzeitig vor jeglichem Schaden, während das EMP-Feld jeden Roboter angreift, der sich in die Nähe begibt. Das Hologramm wiederum erzeugt einen praktischen Doppelgänger, welcher nicht nur die Feinde auf sich zieht, sondern selber ordentlich durch die Gegend ballert. Dank dieser Items gleicht der Titel einmal mehr Spielen wie "Ikaruga" oder "R-Type" und bietet eine durchaus interessante Mischung mit dem Transformers Universum.

    Einer wird siegen ...

    Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache Die Problematik ist die Tatsache, dass die Actionkost zu keiner Zeit wirklich spannend wird. Man ballert sich stupide durch über 20 Level, merkt aber schon nach wenigen Abschnitten, dass kaum Abwechslung in Aussicht ist. Auch wenn die Autobots oder Decepticons zu Beginn von einer speziellen Mission reden - zum Beispiel Retten eines Mitstreiters oder auffinden einer bestimmten Ware - so bleibt die eigentliche Handhabe stets dieselbe. Es gibt zwar immer wieder einige Intermezzi, bei denen ihr in Autoform durch die Gegend heizt, doch deren Gameplay ist noch stupider und simpler ausgefallen, als normalen Level. Bleibt den eingefleischten Transformer-Fans eigentlich nur noch der Herausforderungsmodus, der auch teilweise kooperativ mit einem Freund im Ad-Hoc System gespielt werden kann. Darüber hinaus sorgen auch in der PSP Variante einige freischaltbare Extras wie Bilder und Videos für einen aufkommenden Sammlertrieb. Doch diese müssen mit geschlagenen Highscores und gewonnenen Medaillen in der Kampagne erarbeitet werden. Der Tatsächliche Gewinner ist letztendlich die aufkommende Langeweile.

    Transformers: Die Rache (PSP)

    Singleplayer
    5,7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Interessante Mischung aus Actionspiel und Top-Down Shooter
    umfangreiche Kampagne mit über 20 Levels aufgeteilt auf Autobots und Decepticions
    brachiale Daueraction mit viel Krabumm
    schöner Soundtrack
    Gameplay wird recht fad und wiederholt sich alsbald
    viel zu wenig spielerischer Tiefgang
    keine Aufbaufunktion der Roboter wie in den anderen Versionen
    Soundtrack geht aufgrund der lauten Ballereffekte komplett unter
  • Transformers: Die Rache
    Transformers: Die Rache
    Release
    26.06.2009

    Aktuelles zu Transformers: Die Rache

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Transformers: Die Rache
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http://www.gamezone.de/Transformers-Die-Rache-Spiel-39697/Tests/Transformers-Die-Rache-im-Gamezone-Test-1019682/
15.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/tn_565_3.jpg
tests